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hallo community, na denn labern wir mal los. .

ich habe eine krise weil ich mein leben lang krank bin. als kind schüchtern, als teenager sozialphobiker, später alles abgebrochen, als erwachsener agoraphobie dazu und mittlerweile mitte der 30er jahre quasi sozial isoliert. immer wieder war es die sozialphobie, vor allem unsicherheit. unsicher wegen körperlichen auffälligkeiten wie körper, tics, zwänge. kurz gesagt: daher keinen beruf, da behinderungsgrad und keine familie gegründet. und nun bin ich irgendwie so an einem punkt wo garnix mehr geht, weil ich mich schäme dass ich krank bin bzw mit anderen nicht mithalten kann, thema vergleiche. meine fragen themen sind:

1.) akzeptanz !
wie lerne ich es zu akzeptieren, dass ich krank bin schwerbehinderungsgrad, pflegebedürftig, agoraphobie, panik usw? während andere,von denen ich weiß, sie nehmen Dro., oder sind kriminell oder einfach schlimme menschen die lügen, mobben und anderen es schwer machen, den fetten mercedes fahren, sonstwie angeben und nur weil sie gesund sind, ein tolles leben haben?verdient oder nicht, oft denke ich, boah was für ein piep piep aber trotzdem hat er sie dann erfolg. und ich hänge mit tabletten, schmerzen, panik rum, es ist unfair. wie kann ich damit umgehen?

2.) umgang bei nachbarn !
wie soll ich mich darstellen? im land ist doch oft die zweite frage nach dem beruf. den habe ich seitvielen vielen jahren nicht. bin ja wegen psyche + schmerzen daheim. will nicht jedem erzählen wie schlimm es mir geht. aber das wäre halt die erklärung wieso ich nicht arbeite. habe angst ausgelacht zu werden. schäme mich, und habe angst wieder mal gemobbt zu werden, wie schon so oft. außerdem möchte ich nicht dass sowas kommt wie stell dich nicht so an, wie alle haben probleme. jaja klar, aber eben nicht rente, pflege, behinderung zeitgleich. wie geht ihr mit der wahrheit um bei zb nachbarn? habe angst dass sie sagen, der mensch ist faul, wissen halt nicht wie schlimm es mir geht.

3.) fehlende themen wegen isolation !
vergleiche, mithalten können, angeberei. ich finde mich soweit in ordnung, bin ein braver mensch, gut zu anderen, sehr tierlieb, nicht vorbestraft, nehem keinen Alk. oder sonstwas zu mir, eigentlich freundlich,ziemlichgeschichtlich, politisch, wissenschaftlich informiert. aber eben durch die krankheit kann ich nicht vorweisen, dass ich zb einen master habe oder doktor, oder 20 jahre berufserfahrung. habe das gefühl, es zählt nicht der mensch, der in meinem fall lieb ist, sondern eben man nix leistet, also nix wert ist. und da kommt der punkt: ich kann dann nicht mitreden. . ich erzähle eben nicht von meinem 8 stunden arbeitstag, aber dass ich dann noch im verein war, wir ein turnier haben, ich meine 2 kinder abgeholt habe, danach mit meinempartner im restaurant war, und wir am wochenende für 2 tage nach rom fahren. das alles findet eben nicht statt. früher hatte ich sozialphobie eigentlch unbegründet, aber sie war da. heute kann ich 20 neue gründe nennen, wieso ich so isoliert bin. kurzum: wie kann man mithalten oder mitreden, wenn man den tag mit schmerzen, lesen, schlafen, ärzte gestaltet?

4.) neid / erfolge von anderen !
nochmal der vergleich, mein thema. es macht mich wahnsinnig, dass manche leute nicht merken, wie gut es ihnen geht, dass sie einfach nur weil sie gesund geblieben sind, ein tolles leben führen. ja sicher auch probleme. aber die meisten haben eben familie, beruf, halbwegs gesund, kind, freunde usw, zumindest mehrere bereiche treffen zu. ich habe nix von dem. neidisch bin ich nur auf die gesundheit, denn dann könnte ich den rest auch schaffen. ohne behinderung, ohne pflegegrad, denn ich bin weder dumm noch faul. aber das ist es ja, man wird gerne so hingestellt, oder anderen loben sich, was sie alles können. ja supi, aber du hast halt auch nicht meine geschichte mit den krankheiten, phobien, ängsten, schmerzen, tabletten. trotzdem: mittlerweile muss ich diesen satz sagen: es tut mir weh, wenn jemand befördert wird, das nächste kind bekommt, einen schönen urlaub hatte, oder 10kg abgenommen hat. mir ist das nicht gegönnt, obwohl ich 20 jahre lang kämpfe seit meiner jugend. kurzum, ich verbittere langsam, wünsche manchmal die leute hätten mehr probleme, damit sie merken, was sie eigentlich alles haben und wir ihnen die sonne aus dem popo scheint. wie gehe ich damit um?

so, dann danke fürs lesen, und ja, alles ist klein geschrieben. geht nicht besser, außer ichnehme mir 20x soviel zeit, aber das macht mich verrückt, muss damit umgehen, wie ich es schaffe. vielleicht könnt ihr mir was sagen zu all den sorgen? achso ja bevor es kommt, therapie wird aktuell nicht gezahlt, da ich wieder 2 jahre warten muss, hatte aber privat mal paar sitzungen, aber bei 120 ocken die stunde, naja frührente, gehts nicht. tabletten nehme ich bupropion, zumindest teste ich das aus. bitte keine weiteren nachbohrungen zur gesundheit, würde mich gerne nur auf diese 4 fragen beziehen. falls ein mod meint, man müsse splitten, sagt es mir und ich mach 4 themen draus. danke, und hoffe auf hilfe, danke nochmals.

20.11.2025 07:48 • 01.12.2025 #1


17 Antworten ↓


Ich kämpfe auch mit Sozialphobie, borderline, PTBS usw. Seit meiner Kindheit.
Habe es aber trotzdem Geschafft eine Familie zu gründen.
War auch arbeiten im Lieferdienst und später LKW.
Da war ich ja meistens alleine.
Es wurde trotzdem schlimmer und schlimmer und bin nun in der Erwerbslosen Rente.
Konnte nicht mal mehr rausgehen später oder um den Block mit den Hunden.
Hatte draussen nur noch Schmerzen und dachte ich kippe jeden Moment um.
Hab mich wieder durch gekämpft und nicht aufgegeben und kann mittlerweile sogar wieder einkaufen gehen.
Zuviele Menschen sind aber immer noch der komplette Horror.

Also es geht auch Leuten mit Familie wie dir.

mit Nachbarn rede ich gar nicht großartig, kommt vielleicht mal ein leises Hallo. Bin den aber enttäuscht das nichts zurück kommt in dem Moment.
Weiss aber selber, dass ich einfach zu leise wohl war.

Da ich nicht mit vielen Menschen rede, fragt mich auch keiner nach meinen Beruf.

Klar kommt mal Neid auf gesunde Menschen, was die alles so machen können und tun.
Aber die haben dafür bestimmt auch andere Probleme.
Würde auch wieder, gerne einfach rausgehen und alles machen können, geht aber nicht und Versuche das beste irgendwie draus zu machen.
Dafür übe ich aber immer, um da näher ranzukommen wieder.
Vor 3 bis 4 Jahren wäre es noch unmöglich für mich gewesen, einkaufen zu gehen oder mit den Hunden.
Mittlerweile schaffe ich es aber wieder.
Klar kommen mal Rückschläge, aber Versuche es immer weiter.

A


Soziale Isolation, Akzeptanz, Vergleiche, Nachbarn, Neid

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Hey, ich habe zwar einen Job aber der Stress auf Arbeit oder den Stress den ich mir auch selbst mache hat mich gerade krank gemacht. Kollegen können einen echt fertig machen und denen geht es dann auch noch gut dabei. Das ist auch nicht so toll. Eine Freundin von mir hat ihren Job nach vier Monaten gekündigt, weil eine Kollegin sie so fertig gemacht hat und ist seitdem arbeitslos. Also Arbeit kann auch sch. sein....

Ich bin zur Zeit auch neidisch auf die Kollegen die es geschafft haben mich so fertig zu machen und denem geht es auch noch gut damit.

Also, das Erste was mir auffällt ist: komm aus deiner Opferrolle heraus.
Egal wie schlecht es einem geht, egal was für eine Behinderung man hat, egal was für Probleme man hat, es gibt immer irgendwas was man tun kann.
Neidisch zu sein auf andere macht auch krank. Schaut auf euer eigenes Leben und auf das was ihr könnt. Und wenn es einfach auch mal nichts ist, dann ist das vollkommen in Ordnung! Da braucht man sich nicht schämen und auch nicht verzweifeln. Es liegt immer an einem Selbst sich aus der Suppe wieder raus zu holen. Ich weiß auch das es schwer ist. Aber es gibt zig Foren, zig andere Menschen denen es so geht wie einem selbst oder schlimmer oder eben nicht so schlimm!
Aber nur zu jammern und seine Energie da rein zu stecken wie schlecht es einem geht macht es nicht besser!
Neuroplastizität ist hier ein großes Schlüsselwort.
Ich kann z.b. Seit Jahren nicht mehr gut schlafen, mich kotzt es auch an und ich Hammer sicherlich auch mal Rum. Das ist auch ok. Aber ich bin immer weiter auf der Suche nach dem Punkt an dem ich ansetzen kann und darauf aufbauen kann. Ich glaube das ich eines Tages wieder gut schlafen kann. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Und bis dahin muss ich wohl noch durch die Hölle gehen und Versuche meinen Kopf oben zu halten. Auch wenn es manchmal schwer ist. Trotzdem: was bleibt ist der Weg und die Zeit! Step by step. Nichts hört einfach so von jetzt auf gleich auf und von alleine sowieso nicht.
Man muss etwas dafür tun. Und wenn man keine Kraft hat dann macht man erstmal nichts. Und Geduld haben...

@Moelli80
Sozialphobie ist nicht Sozialphobie. Einer kann arbeiten, aber hat vielleicht Angst einen Vortrag zu halten, und ist schüchtern in Gruppen, der andere kann gar nicht vor die Tür gehen, kann nicht arbeiten. Genau wie Kopfschmerzen eben keine Migräne sind. Das nur mal vorweg.
Wie gehst du denn mit der EU Rente um? Wenn dich jemand fragt? Stehst du dazu oder umschreibst du es? Mit Hunden kann ich wiederum immer raus, weil es da nicht um mich geht. Bei mir geht es stark um mich, wenn ich aber z.B. als Patient oder Kunde irgendwo bin, kann ich Leute zum Lachen bringen, sie unterhalten, niemand würde Phobie denken. Dann aber geht es um mich, oder eine dritte Person kommt dazu, und ich fang an mit meinen Symptomen. Leider wird die Agoraphobie immer stärker. Habe mittlerweile GdB von 80 wegen schwerer sozialer Anpassungsstörung und halt meine ganzen körperlichen Schmerzen. Leider sieht man es mir an, was ich alles an Mitteln nehmen muss. Habe die höchste Schmerzstufe, die es gibt, daher komm ich mir manchmal angeranzt vor. Das verstärkt die Sozialphobie natürlich gut.

@Crazybird
Dann geht es dir nicht so übel wie mir, mit Pflegegrad und allem drum und dran. Für mich wäre es das Lebensziel, wieder so weit gesund zu sein, sowohl psychisch gesünder als auch die schweren Schmerzen loszuwerden, dass ich überhaupt mal 2 Std. am Tag arbeiten könnte. Auch finanziell. Denn vieles muss ich selbst zahlen weil Kassen es nicht übernehmen. Glaube da reden wir mit den verschiedenen Problemen aneinander vorbei.

@Kathyy
Sorry aber was du da sagst ist Schwachsinn. Du gehst durch die Hölle, weil du nicht gut schlafen kannst? Da lache ich. Ich fange jetzt gar nicht an, über meine ganzen körperlichen Behinderungen, Schmerzen, Tabletten, Nebenwirkungen, Operationen, Panikattacken und sonst was zu reden. Du bist eine von diesen Menschen, die ein Mini Problem haben, weil sie nicht gut schlafen können, vielleicht sogar auch nur ein paar wenige Jahre lang und meinen dass sie durch die Hölle gehen. Sich dann aber als Opfer sehen. Oder wie bei dir: Du siehst dich als Held weil du trotzdem vielleicht was geschafft hast. Bist du 25 Jahre lang zu 80% behindert? Hast du so starke Schmerzen, dass jeden Tag der Pflegedienst kommt und dir Morphium spritzt? Hast du eine Panikattacke nach der nächsten und so starke Agoraphobie, dass du nicht mal zum Therapeut kommst? Hast du vielleicht alles an Familie oder Freunde verloren? Nein? Dann jammere nicht. Sorry aber solche Leute wie du, meinen, dass sie leichte Kopfschmerzen haben und tun dann auf Migräne Opfer. Oder sind mal mies gelaunt und drehen eine schwere Depression draus. Thema Geduld: Habe 4 Therapien hinter mir. Nehme 12 Medikamente zeitgleich, habe 2 Pflegedienste dazu Einzelfallhilfe etc, und das seit 25 Jahren. Also meine Geduld ist am Ende. Stell du dich bitte nicht so an, weil du unruhig schläfst. Ich werde nicht weiter auf dich eingehen, sorry.

back zum Thema:
1. Wie akzeptiert ihr es, falls ihr EU berentet seid?
2. Wie erzählt ihr das Nachbarn?
3. Isoliert ihr euch deswegen?
Danke für bisherige Antworten, vielleicht kann man ja nochmal konkret auf die Fragen eingehen.

Schönes weekend

Zitat von murmelmensch:
Wie gehst du denn mit der EU Rente um? Wenn dich jemand fragt?

Ich rede nicht großartig mit Menschen draussen.
Bin da auf mich konzentriert und mein Symptomen und Schmerzen.
Manchmal trifft man Leute die sich mit meiner Frau unterhalten, aber stehe da nur ruhig daneben.
Ausser Hallo und Tschüss sag ich nichts.
Ist es zu doll mit den Symptomen, geh ich alleine schon mal nach Hause.

Sonst mit bekannten, sag ich nur ich sei krank und bin in Rente.

Da ich aber eh kaum noch Kontakte habe, muss ich nicht mit welchen reden.
Rede hauptsächlich nur mit meiner Frau und Kinder, plus meine Mutter am Telefon.

Mein Alltag ist viel nur Zuhause sein. Alleine gehe ich fast gar nicht raus. Ausser mit den Hunden.
Das ging aber auch eine Zeit nicht, wo es extrem stark war.

Gerarbeitet hatte ich früher mit weniger Kundenkontakt, hatte fast nur Schlüssel Objekte. Restaurants beliefert mit Obst und Gemüse. War sehr früh und hatte meist gegen 10 Uhr Feierabend.
Da trifft man nur auf wenig Menschen.

Zitat von murmelmensch:
@Moelli80 Sozialphobie ist nicht Sozialphobie. Einer kann arbeiten, aber hat vielleicht Angst einen Vortrag zu halten, und ist schüchtern in ...

Alter. Du hast keinen Ahnung wovon du redest! Leh noch nicht so weit aus dem Fenster und beurteile keine Menschen von denen du noch nie gehört hast. Was meinen Lebensgeschichte angeht, weißt du rein garnichts! Damit das klar ist!
Wer soviel Energie aufbringen kann und so gegen seine Mitmenschen wettern kann der hat genug Energie für andere Dinge!

Über andere so urteilen, die man nicht kennt und was sie für psychische Probleme haben zu urteilen. Finde ich schon hart.
Man weiss nie wie es demjenigen geht.

Aber dieses mimimi mir geht's viel schlechter gerede ist furchtbar.

Ich könnte auch aufzählen was ich alles habe, was mir in der Kindheit alles passiert ist. Was mir als Jugendlicher passiert ist usw.
Aber rede ich gar nicht gerne drüber und möchte auch nicht bemitleidet werden.

Sag doch nicht, mir geht's aber viel schlechter als dir.
Du brauchst nicht mitreden oder stell seine Sachen harmloser ein, als seine eigenen.
Jeder hier hat was mit der Psyche, manche mehr, manche weniger.
Jeder geht anders damit um.
Aber trotzdem sind alle gleich und haben ihre psychischen Probleme.

Die 80 Prozent Schwerbehinderung habe ich auch bekommen.
Hab ich was davon. Nein.

Es ist hier doch kein Wettbewerb, wem es schlechter geht.

Würde nicht mal erzählen was mir komplett alles passiert ist und warum ich so krank geworden bin.
Das sind meine Dämonen.
Nicht mal meine Frau kennt das alles.

Ich habe auch einiges von dem, was du hast. Habe seit meiner Kindheit eine generalisierte Angststörung, seit vielen Jahren Depressionen, einen Grad der Behinderung von 50 und 4 Persönlichkeitsakzentuierungen, aber ich gehe damit anders um und das ist das entscheidende. Ich habe auch vieles in meinem Leben beruflich abgebrochen und immer wieder durchgestartet, weil ich versuche zu verinnerlichen, dass man hundertmal scheitern kann und es immer wieder versuchen sollte. Wichtig ist, sich nicht aufzugeben. Man kann immer scheitern, aber man kann es auch immer wieder probieren.
Ich möchte nicht, dass meine Erkrankung mich davon abhält. Manchmal klappen Dinge, manchmal nicht, aber so ist das Leben. Ich habe mich irgendwann von dem Gedanken, dass man etwas nicht schaffen kann, distanziert. Ja, man fällt auf die Schnauze, aber man kann auch wieder aufstehen.

Zitat von murmelmensch:
nochmal der vergleich, mein thema. es macht mich wahnsinnig, dass manche leute nicht merken, wie gut es ihnen geht, dass sie einfach nur weil sie gesund geblieben sind, ein tolles leben führen

Ich glaube, dass es nach außen oft so wirkt, es gibt viele (gesunde und kranke Menschen), die ein nach außen schönes Leben leben, aber viele leben auch mit Sorgen und Nöten, man erkennt es oft nicht auf den ersten Blick.
Ich würde mich von der Vorstellung verabschieden, wie es anderen mit ihrer Situation geht, sondern lieber an der eigenen arbeiten und das hat ganz viel mit Selbstvertrauen in sich zu tun. Es ist nicht leicht, ich schaffe auch nicht alles, was ich mir wünsche, aber ich gebe nicht auf. Diese Einstellung vermittelt mir eine große Sicherheit, auch wenn ich oft auch unsicher bin.
Die Diagnose soziale Phobie hatte ich früher auch, diese wurde dann aber gestrichen.

@Moelli80
Du bist nicht richtig krank. Du konntest heiraten, Kinder kriegen, hast Kontakt zu deiner Mutter. Was willst du denn mehr? Außerdem hast du Bekannte. Hunde noch dazu. Ganz ehrlich so jemand wie du jammert nur rum, hat dabei keine Probleme. Zumindest keine ernsten. Wenn es dir mal richtig mies geht, kannst du keine Familie führen oder Freunde haben, geschweige denn arbeiten. Naja du wirst deine Banalitäten schon hinbekommen.

@Kathyy
Junge was willst du? Nenn mich nicht Alter. Du heulst hier rum weil du nicht richtig schlafen kannst und willst dann Lob dass du so tapfer bist? Oh man, du hattest nie ein richtiges Problem. Wo sind deine Behinderungen und OPs? Wo sind deine 15 Jahre Therapie? GdB? Pflegestufe 3? Brauchst du nicht, du bist gesund und kannst halt nicht gut schlafen. Deine Mini Sorgen hätten andere gerne. Du würdest kaputt gehen, wenn du meine Schmerzen hättest, würdest Dro. nehmen oder dich umbringen. Alter. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Bei dir ist auch ein kleiner Druck auf der Stirn eine mega Migräne Attacke oder wie? Lächerlich.

@Islandfan
Aufgeben gibt es bei mir nicht. Nur aufhören. Habe mit Dro. aufgehört. Dann mit Alk.. Vor 10 Jahren auch mit Kippen. Ärzte sagen dass ich viel durch mache und sie selten soviel Schmerz und Leid erlebt haben. Das meine ich: Andere heulen rum, kenne aber gar keine richtigen Probleme. Ich denke aber schon, dass man sagen kann: Wer mit einem großen Auto fährt, dann seinen Mann dabei hat und 2 Kinder dazu, offensichtlich nicht an Übergewicht oder Verkrüppelung leidet, dem geht es gut. Vielleicht noch Freunde oder Familie dazu. Vielleicht manchmal keinen Job, vielleicht manchmal traurig, aber im Grunde geht es den meisten gut, bis auf Kleinigkeiten. Oder wie hier, wenn jemand mal schlecht einschlafen kann. Und diese Leute meinen dann, wie hier gesehen, urteilen zu wollen, dabei würden sie kaputt gehen, wenn sie zB mein Leid erfahren müssten, was das im Leben einschränkt mit schwerer Pflegestufe. Ich denke schon dass Rente und Pflegebedarf schlimmer sind als eine Familie mit Kind zu haben und in den Urlaub zu können, oder Freunde zu haben. Aber jajaja, andere haben auch Probleme. Ja aber Traum Probleme, weil sie niemals lernten zu kämpfen. Die sollen mal das mitmachen was ich und andere erleben mussten. Ansonsten schöner Beitrag, vielleicht etwas zu Hans guck in die Luft.

Schönen Abend, ich gehe jetzt erstmal Morphium mampfen, vielleicht kann ich dann abends noch etwas tivi glotzen.

Finde ich alles sehr unsympathisch. Leid ist individuell und nicht messbar.

Zitat von murmelmensch:
Das meine ich: Andere heulen rum, kenne aber gar keine richtigen Probleme.


Zitat von murmelmensch:
dabei würden sie kaputt gehen, wenn sie zB mein Leid erfahren müssten,

Und das willst du beurteilen, wer hier wie leidet? Hier kämpft jeder mit seinen Mitteln um sein Leben zu meistern, also komm nicht damit an, dass es nur dir schlecht geht.

Zitat von murmelmensch:
Ich denke schon dass Rente und Pflegebedarf schlimmer sind

Nach deiner Logik könnte ich nun so unverschämt sagen, dass du immerhin nicht im Berufsleben funktionieren musst, was für viele psychisch Kranke Menschen sehr schwer ist. Und dann ist auch eine deiner Meinung nach lapidare Schlafstörung unerträglich, wenn man nämlich raus zur Arbeit muss, aber nicht geschlafen hat, Schmerzen hat, etc.

Das war das letzte hier von mir, ich mag so eine Überheblichkeit nicht.

Zitat von murmelmensch:
Du bist nicht richtig krank. Du konntest heiraten, Kinder kriegen, hast Kontakt zu deiner Mutter. Was willst du denn mehr? Außerdem hast du Bekannte. Hunde noch dazu. Ganz ehrlich so jemand wie du jammert nur rum, hat dabei keine Probleme. Zumindest keine ernsten. Wenn es dir mal richtig mies geht, kannst du keine Familie führen oder Freunde haben, geschweige denn arbeiten. Naja du wirst deine Banalitäten schon hinbekommen.


Wenn du meinst.
Psychologen, Therapeuten und die Reha die mich sogar nach einer Woche nach Hause geschickt hat und sagte ich sei zu krank.
Sagen was anderes.
Bist ja ein totaler Spezialist

Wenn ich auf deinen Thread Überschrift antworte.
Gut du hast etliches hinter dir.
Wieviele hier im forum und auch ich.
Isolation : machen wir selber mit uns und lassen es zu.
Vergleiche : kommen doch eigentlich nur aus den Medien
Nachbarn : so wie du dich gibst, bekommst du es zurück.
Rente : du bist in Rente kann man doch sagen.

Auch ich bin krank, seit ca 45 Jahren,
In Rente bin ich seit 35 Jahren.
Akzeptanz : sind wir auch selber
Akzeptieren wir die anderen sowie sie sind ?
Neid : ebenso, warum ?

Ich bin seit ca 45 Jahren krank, seit ca 35 Jahren in Rente.
Mein Schwerb. liegt bei 90 %
Mit der Krankheit sowie mit der Rente bin ich nicht bei jeden offen umgegangen.
Zum Thema Akzeptieren kann ich nur sagen wenn du die anderen akzeptierst wirst auch du akzeptiert.
( d.h. nicht du musst jeden mögen )
Neid : ich bin nur denen gegenüber neidisch die gesund sind und ihre Gesundheit aufs Spiel setzten.
Und noch etwas, unsere Medien sind an unseren Spiegelbild mit verantwortlich.
Wie müssen nicht, wir sind so, wie wir sein.

OK. Du hast sehr viel durch gemacht. Du hast sehr starke Schmerzen. Das ist sehr tragisch und das tut mir ehrlich leid für dich.

Trotzdem finde ich es unangemessen, dass du andere, die dir hier vielleicht nur helfen wollen, mehr oder weniger das Recht absprichst, sich schlecht fühlen zu dürfen oder, noch schlimmer, ihr Leiden und auch ihre Erfolge negieren willst.

Du hast den Thread gestartet und hast um Rat und Hilfe gebeten. Und dann hast du alle, die dir geantwortet haben, mehr oder weniger beleidigt. Was hast du denn erwartet?

Zitat von murmelmensch:
@Moelli80 Sozialphobie ist nicht Sozialphobie. Einer kann arbeiten, aber hat vielleicht Angst einen Vortrag zu halten, und ist schüchtern in Gruppen, der andere kann gar nicht vor die Tür gehen, kann nicht arbeiten. Genau wie Kopfschmerzen eben keine Migräne sind. Das nur mal vorweg. Wie gehst du denn mit der EU ...

Was Du hier losgelassen hast und geschrieben hast, ist unter aller Würde, oder das andere Wort.
Wie kannst Du so etwas schreiben? Du bewertest die Leute, die hier schreiben und packst sie schon
in Schubladen rein. Dir geht es am schlechtesten, warum hast Du dann diesen Thread aufgemacht?
Verstehe ich irgendwie nicht.

Hallo @murmelmensch

Es tut mir sehr leid zu hören, mit wie vielen Problemen und Krankheiten du dich seit Kindheit herumschlagen musst

Ich finde dein Thema 1 und 4 gehen in dieselbe Richtung. Der Vergleich mit anderen wird dich meiner Meinung nach nicht weiter bringen. Selbst wenn es allen anderen Menschen gleich schlecht wie dir geht, wird es dir dadurch nicht besser gehen, deine Probleme bleiben. Zumal der äussere Schein oft trügt und viele andere Menschen ebenfalls ein Päckchen mit sich tragen. Zudem ist Leiden subjektiv und du weisst nie, wie sehr andere Menschen wegen etwas leiden, was für dich kein so grosses Problem darstellen würde. Ich kann den Gedanken verstehen, dass das nicht fair ist und viele Menschen nicht nachvollziehen können, wie es sich anfühlt, in deiner Haut zu stecken. Es ist auch nicht fair, dass du dich mit diesen ganzen Problemen auseinandersetzen musst. Aber die anderen Menschen sind nicht Schuld und brauchen sich meiner Meinung nach auch nicht schlecht zu fühlen, weil es ihnen nicht so schlecht geht. Zumal ich jemanden mit Dro. oder einen Kriminellen (aus deiner Aufzählung aus Thema 1) nicht als glücklichen Menschen bezeichnen würde. Ich denke glücklich wird, wer lernt das beste aus seinem Päckchen zu machen. Also wäre mein Tipp dich weniger mit den anderen Menschen zu beschäftigen und mit deinen Problemen. Was brauchst DU um glücklich zu sein und wie schaffst DU das mit deinen Krankheiten und Problemen. Und ich finde jedes Problem, was auf diesem Weg kleiner wird und jede Freiheit, die du dir zurückerkämpfst, darfst du entsprechend auch als Erfolg ansehen und stolz auf dich sein!

Zum Thema 2 und 3: ich kann die Sorgen sehr gut nachvollziehen. Ich würde wohl, wenn irgendwie möglich, das Thema Arbeit umgehen und ansonsten sagen, dass du krankheitshalber nicht arbeiten kannst aber darüber nicht sprechen möchtest. Jeder Mensch, der dann denkt, dass du faul bist, ist wirklich dumm und ahnungslos. Sowas sucht sich niemand aus und man sollte sich dafür wirklich nicht schämen müssen. Wie du sagst, bewertest du selber ja auch keine Menschen nach ihrem Beruf, sondern nach ihrer Persönlichkeit. Also lasse nur Menschen nah an dich ran, die das ebenfalls so handhaben. Und betreffend Gesprächsthemen: eine Vollzeithausfrau und Mutter kann ja auch mit einem Angstellten eine Unterhaltung führen, also warum du nicht auch? Du bist ja sehr gebildet und hast auch verschiedene Interessen - das liefert doch bestimmt sehr viel Gesprächsstoff. Zumal Unterhaltungen über die Arbeit meistens um Probleme gehen (über die Smalltalkebene hinaus). Da sucht man eher jemanden, der einem zuhört und sich mit einem aufregt oder so und weniger jemanden, der auch solche Probleme hat. Und wenn du die finanzielle Möglichkeit hast, gibts es auch Fernweiterbildungen, die nur online stattfinden, wenn dich sowas reizt. Du kannst jederzeit ein Thema anschneiden, was dich beschäftig und interessiert. Und du musst nicht alle Menschen von dir überzeugen. Denn oberflächliche Menschen, die nicht zu deinen Werten passen, möchtest du vermutlich danach auch nicht in deinem Leben haben. (:

Ich hoffe, dass du deinen Weg und den Umgang findest und wünsche dir weiterhin viel Kraft

Ich habe auch eine soziale Phobie, starke Ausprägung. Als Kind und Jugendlicher war ich anders, da hatte ich ein normales Leben. Dann gabs mit Anfang 20 einen Knick, ich kam nicht mehr richtig klar unter Leuten. Dann wurde ich arbeitlos und war froh nicht mehr den Stress zu haben. Ich hab mich dann, bis auf Restfamilie, zurückgezogen und nichts mehr geplant. Ich dachte mir mit 27 ist eh Schluss. Jetzt bin ich immer noch da und habe nichts. Depressionen kommen auch noch dazu. Seit 2010 Medikamente. Ich versuche zumindest irgendwie eine Struktur in den Tag zu bringen. Ich schlafe nicht mehr so lange, sondern stehe 7 Uhr auf und mache meinen Haushalt. Schwierig wirds mit dem Ansprechen anderer oder überhaupt erst mal in die Stadt zu gehen. Bestes Beispiel: Ich hab im März meinen neuen Ausweis beantragt und es bis heute nicht geschafft ihn zu holen. Ich schiebe alles vor mir her. Abends, um runterzukommen und mal abzuschalten und schlafen zu können, trinke ich mir einen an. Kein Schnap., Wein, nur B. und auch nie tagsüber, obwohl ich mir denke, würde ich das machen, würde mir einiges einfacher fallen. Zum Alk. will ich aber nicht werden. Ich habe eine starke Unruhe in mir, zittere bei jedem schei.. Mit dem B. geht das weg und ich denke mir, in dem Zustand müsste ich immer sein. Benzos nahm ich auch mal, aber schon nach der 1. Einnahme entstand eine Toleranz. Dann las ich wie die Entzüge sind, daraufhin nahm ich die Packung und schmiss sie weg. Abhängig von irgendwas zu sein muss ich nicht haben. Ich hab auch nie Dro. genommen. Momentan nehme ich Sertralin und Lyrica. Das Lyrica hat noch nie was gegen Ängste gebracht. Hat das überhaupt schon mal wem geholfen. Derzeit warte ich auf das Amt, wegen einer neuen Überprüfung beim Medizinischen Dienst. Den Grad einer Behinderung hab ich beantragt, ist derzeit in Arbeit.
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Du kommst sehr unverschämt und unsympathisch rüber .Was erwartest du dir hier, dass jeder sagt dir geht es am schlechtesten noch nie ging es jemand so schlecht wie dir, ist das was du hören willst,weil du andere dermaßen niedermachst.
Wenn Nachbarn direkt fragen sollten ,was du arbeitest, warum sagst du nicht einfach du bist krank und erwerbsunfähig.

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Dr. Reinhard Pichler
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