Gast

Hallo,

wer hat Erfahrungen mit Seroxat und kann mir berichten, welche Nebenwirkungen zu erwarten sind.
Ich werde in den nächsten Tagan mit der Einnahme beginnen müssen und möchte mich vorab informieren, auf was ich mich da gefasst machen muß.
Wie lange dauern die Nebenwirkungen, mit welchen Mitteln kann es Wechselwirkungen geben ?
Hören die Ängste auf ?
Was ist bei der Einnahme zu beachten ?
Ich habe mich immer gesträubt, diese Tablette zu nehmen und stehe ihr sehr kritisch gegenüber, weil ich auch Angst vor Abhängigkeit habe, aber nun komme ich nicht mehr dran vorbei...

Wie lange muß man sie nehmen ? Was passiert, wenn man sie "ausschleichend" absetzt ?
Wäre sehr dankbar für jegliche Information. Gruß, S.

19.08.2002 06:55 • 21.09.2002 #1


21 Antworten ↓


Gast


Hallo,

was heisst, du kommst nicht "dran" vorbei?!
Man kann immer selbst entscheiden, ob man solche Art von Medikamenten einnehmen möchte oder sich Alternativen sucht!

Was genau sind denn deine Probleme? Wie äussert sich deine Angst?

Ich habe jetzt ca. 3 Monate lang Seroxat eingenommen! Die ersten drei Wochen hatte ich verschiedene Nebenwirkungen, die man mit viel Geduld ertragen muss ... dann kamen Gefühlsschwankungen, Schlafstörungen und Albträume hinzu oder auch starkes Zittern am ganzen Körper!
Ich war leider nicht glücklich mit Seroxat, da ich kaum positive Änderungen verspürte! Es war ein Versuch, aber ich möchte doch lieber ohne Medikamenteneinnahme weiterkämpfen!

Ich nehme nun seit einer Woche und stufenweisem Absetzen kein Seroxat mehr und ... fühle mich echt schlecht! Ich kann seit zwei Tagen kaum noch weit laufen oder etwas machen! Mir ist auch so schwindlig, dass ich oft kurz vorm Umkippen bin! Ich liege momentan viel, weil mein Körper keine Kraft hat!
Ich habe Glück im Unglück - da mein Fuss verletzt ist, wurde ich eine Woche krank geschrieben ... die Zeit brauch ich nicht nur für meinen Fuss, sondern eher wegen diesen Entzugserscheinungen!

Als Fazit für mich selbst stelle ich nur fest, dass es mein erster Versuch war mit diesen Medikamenten, aber ich verzichte lieber auf diese Chemie ... Diese Angst ist von selbst in meinem Körper gewachsen, also werde ich sie auch mit meinem Körper & meinem Verstand besiegen!!

Erkundige dich weiter über Seroxat im Internet, es gibt wirklich interessante Berichte darüber, aber glaube nicht den Bemerkungen von Ärzten & Herstellern, dass es ein HARMLOSES Medikament ist! ("...dass nicht abhängig macht")

Alles Gute,
butterfly

19.08.2002 14:03 • #2


Gast


ich nehme seroxat jetzt bereits seit 1 1/2 jahren und kann eigentlich von keinen nebenwirkungen während der einnahme berichten. allerdings mit dem ausschleichen habe ich so meine probleme - ich versuche dies nun schon seit ca. 1/2 jahr, schaffe es jedoch nicht länger als 2 tage - bekomme dann immer ein enormes unruhe gefühl und sehr starke kopfschmerzen. habe mit meinem arzt schon darüber gesprochen, der meint das vergeht.

am anfang habe ich mich auch gegen die einnahme gestellt - allerdings hat mich mein arzt dann sehr gut darüber aufgeklärt, das seroxat nur den serotoninspiegel anhebt indem von außen dem körper serotonin zugeführt wird.

grund meiner einnahme sind panikatacken und angstörungen.

grüße phil

19.08.2002 15:15 • #3


roberta


Ich nehme Seroxat schon seit 4 Jahren. Habe keine Nebenwirkungen gespürt, außer, daß ich nicht mehr so tief schlafen kann. Ich wache öfters auf (kann aber auch gleich wieder einschlafen) und träume viel intensiver. Aber keine schlechte oder bedrückende Träume, einfach so alles, was am Tag passiert ist. Ich finde es nicht schlimm, ist auch nicht jede Nacht so.
Es gibt ja einige SSRI-Tabletten, wenn du bei Seroxat Nebenwirkungen spürst (Schwindligsein, leichtes Kopfweh, o.Ä.) dann mußt du es absetzen und ein anderes probieren. Wenn dein Arzt gut ist, weiß er dann schon gegen welche Substanzen zu empfindlich bist.
Seroxat machen nicht abhängig und schädigen bei langer Einnahme auch keine anderen Organe. Das Absetzen muß langsam erfolgen, aber ich kenne Leute, die das erfolgreich geschafft haben. Ich fühl mich noch nicht so weit. Soweit meine Erfahrungen dazu! Wünsch dir alles Gute! Roberta

19.08.2002 18:42 • #4


Gast


Vielen Dank für die Antworten, allerdings bin ich immer noch nicht sicher, was ich tun soll.
Meine Ängste äußern sich auf vielfache Weise, am meisten aber beim Einkaufen, in Restaurants, usw... alles, wo man nicht schnell genug weg kann.
Die üblichen Symptome folgen dann, Herzrasen, Zittern, Schwindel und Übelkeit...
Ich bin allein mit meinem Kind, muß mich um alles kümmern und an manchen Tagen ist es mir schon zu schwer, den Müll runter zu bringen, geschweige denn einzukaufen oder behördliche Gänge zu machen.

Das kann so nicht weitergehen, es wird immer schlimmer und bald kann ich meine Leben nicht mehr managen.

Es ist jedesmal ein Affentanz, wenn nur das Obst alle ist und ich einkaufen gehen soll (muß), ich brauche enorme Anlaufzeit.

Ich ziehe mich auch immer mehr zurück von allem, lasse niemanden an mich ran und versinke sozusagen in mir selbst...
Nachts schlafe ich kaum noch, weil die unerledigten Dinge wie Berge vor mir stehen und ich nicht weiß, wie es laufen soll.

Meine letzte Hoffnung war nun Seroxat, aber das scheint auch nicht das Wahre zu sein.
Jetzt weiß ich gar nicht mehr, was ich tun soll.
Ich will doch nur, dass ein ganz normales, langweiliges Leben wieder möglich ist.
Gruß, S

19.08.2002 20:52 • #5


hans1


hallo "s", ich denke jeder hat seine eigenen erfahrungen mit seroxat, was du oder ob du überhaupt nebenwirkungen hast, wirst du bemerken, da musst du durch..
normalerweise lässt seroxat die angst verschwinden, mögliche wechselwirkungen stehen am beipacktext
ich habs auch mit allen möglichen alternativmethoden versucht, aber es wurde immer schlimmer, habs genommen, hatte nach 5 tagen wieder eine PA, hörte auf, der arzt erklärte mir, ich soll´s nochmals versuchen, auch auf das risiko hin, wieder eine PA zu bekommen, ich habs nochmals probiert und es hat funktioniert....
hats dir ein arzt verschrieben, wenn ja welcher? und welche dosis sollst du nehmen ?
seroxat wird im allgemeinen gut vertragen, diese antidepressiva machen körperlich NICHT süchtig, deine psyche könnte abhängig werden, aber du weisst ja, das medikament kann dich nur aus dem tief herausholen, um nicht mehr hineinzuschlittern musst du eine therapie machen UND an dir arbeiten
lg hans

19.08.2002 22:25 • #6


arielle


@ hans:

lieber hans,
irgendwas scheint mit meinem postfach nicht zu stimmen,
bekomme gar keine post mehr und kann von dort aus auch nichts mehr versenden...
werde mich nach dem urlaub drum kümmern und mich dann wieder bei dir melden,

alles liebe,
schielaa

20.08.2002 12:30 • #7


hans1


hallo schielaa, danke für deine antwort, dachte es mir doch, das du "problöeme" hast
ich wünsch dir einen wunderschönen und erholsamen urlaub
liebe grüsse
hans

20.08.2002 12:48 • #8


Christiane


Hallo,
bin grad auf der Suche nach Erfahrungsberichten, was das Absetzen betrifft. Kann Dir nur raten, laß die Finger von dem Zeug. Du schaffst es auch so! - Habe nach einer schlimmen Virusinfektion Panikattaken bekommen. Diese wurden mit Seroxat seit April behandelt. Habe in der Angstambulanz eine Theraphie mitgemacht, die echt gut war. Ja, auf der einen Seite ist das Medikament wirklich gut, aber halt Himmel und Hölle zugleich. Ich habe langsam ausgeschlichen, zuletzt war ich bei einer halben Tablette. Da ich wahrscheinlich schwanger bin habe ich letzte Samstag ganz aufgehört. Von einer halben auf null. Seit dem hatte ich Krämpfe, hohen Blutdruck, schlimme Übelkeit, einen Kloß im Hals, Schauer, ganz heftigen Schwindel, Appetitlosigkeit. Das Zeug, nie wieder. Aber da muß ich jetzt durch. Das möchte ich nie wieder erleben. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wenn ich von einer auf null gegangen wäre.
Bis dann, liebe Grüße an alle anderen Ach-Angsthasen.
Christiane

20.08.2002 20:11 • #9


Gast


Danke für den Hinweis, liebe Christiane.
Ich habe mich auch schon mehrfach im Internet nach Erfahrungsberichten über Seroxat umgesehen und die waren Deinem sehr ähnlich.
Genau davor habe ich nämlich Angst, dass man kaum mehr "runter" kommt von dem Zeug.

Therapie wird wohl der beste Weg sein und ich werde mich morgen gleich um einen Doc bemühen.
Das fatale ist ja, dass die Nebenwirkungen den Krankheitssymptomen gleichen, das was man ausschalten will, stellt sich um so mehr ein....

Wie geht es Dir jetzt ?
Wie kommst Du mit Ängsten klar, ohne etwas dagegen zu nehmen ?

Ich habe heute meinen ganzen Mut zusammengenommen und war einkaufen *stolzbin*, ging auch ganz gut.
Danke für die Nachricht, Gruß Steffi

20.08.2002 20:43 • #10


Gast


Hallo Christiane,

ich habe ebenfalls von Samstag an auf Null gesetzt ... von mir aus ohne ärztliche Beratung! Mir geht es genauso wie dir!! Ich bin zu nichts mehr zugebrauchen!
Liege den ganzen Tag im Bett, weil ich glücklicher Weise aus anderen Gründen krankgeschrieben bin! Ich habe schon vor der Nacht & vor morgen etwas Angst, weil die Entzugserscheinungen so krass sind!

Ich frage mich, wie man dann noch behaupten kann, dass diese Tabletten nicht süchtig oder abhängig machen?! Ich empfinde das ganze Gegenteil und werde niewieder zu solchen Mitteln greifen!

Übrigens war mein Grund für's Absetzen von Seroxat ebenfalls die Familienplanung!

Ich wünsche dir alles Gute,
butterfly

20.08.2002 21:53 • #11


Gast


Hallo Hans,

mein Arzt gab mir Seroxat mit und sagte, ich solle in der ersten Woche eine halbe Tablette nehmen, was ich aber nicht tat, da meine Angst vor den Nebenwirkungen und der Abhängigkeit zu groß war.

Ich versuchte es erst mal so, ohne Tabletten, schlidderte aber immer tiefer in meine Ängste.
Das war zwar schlimm, aber erträglich, so lange mein Mann da war, um mich zu stützen und mir zu helfen. Nun ist er weg und ich muß allein sehen, wie ich klar komme.

Seroxat ist für mich keine Alternative, denn ich kann mit den Nebenwirkungen nicht leben, muß mir also einen anderen Weg suchen.
Therapie ? Ja, klar, das muß eh sein, aber ich brauche jetzt schnell eine Möglichkeit, denn es steht so viel an....

Vielen Dank für Deine Antwort, Gruß, Steffi

22.08.2002 01:45 • #12


hans1


hi steffi, jede antwort zu deinem beitrag bechreibt, welche, oder auch keine nebeneirkungen festgestellt wurden, da sowohl positive als auch negative antworten dabei sind, bist du dir nicht sicher..., da du angst davor hast, tendierst zu zum nichtnehmen, verständlich....
du nimmst keine tabletten, auf der anderen seite schlitterst du immer weiter in die angst, wie solls weitergehen?, eine therapie fängt nicht sofort an zu wirken, das ist ein prozess, der in gang gebracht werden muss, willst du dich elends lang quälen, wenn du z.b.seroxat 3-4 wochen
nimmst, weisst du ob du es verträgst oder nicht, wenns passt, super, wenn nicht, dann hast du es probiert , es hat halt nicht funktioniert, aber bitte lass dich nicht kopfscheu machen, auch wenn andere damit nicht klarkommen, wieso muss es auf dich genau so zutreffen?, du hast eine eigene psyche, dein körper kann und wird so drauf reagieren wies passiert, und nicht wie es andere dir schildern.......
und nach 3-4 wochen bist du noch nicht süchtig drauf, wenns jemanden passiert ist, ok, aber du bist du....
ich lese einiges im forum, sehr viele nehmen seroxat und es hilft, und wenn sie aufhören, geht das alte lied bzw. leiden wieder los,
denk bitte mal einmal drüber nach warum das so ist, deine meinung würde mich interessieren
sorry, wenn das posting etwas direkt ausgefallen ist, aber es ist meine ehrliche meinung..
liebe grüsse hans

22.08.2002 22:29 • #13


hans1


hi steffi,
ein nachtrag...
unter anderem schreibt butterfly zu deiner frage , obwohl direkt christine angesprochen wird, du liest es....
die meinung von butterfly ist o.k., aber lies bitte das posting vom schmetterling am 10.8.02
es geht butterfly beschissen, aber er/sie beeinflust dich direkt oder indirekt mit der ansicht,.... ich will damit sagen, das wenn es mir so übel geht ich nicht anderen etwas erkläre wie "nie wieder das medikament",
das ist eine absolut subjektive äusserung, so wie alle anderen (inkl. meiner auch)...aber gefährlich,
verstehst ?, du bist du und du hast deine probleme, aber nicht die die dir schreiben, gehe deinen weg, und höre auf dich, vertraue dir, den dein weg kann und wird ganz anderes verlaufen...

ich möchte weder butterfly und auch sonst niemanden auf die zehen steigen, steht mir nicht zu, ich will nur erklären wie ich es sehe...
lg hans

23.08.2002 00:02 • #14


jacinta


hi an alle,
so, nun sitze ich hier und sollte iegentlich heute morgen schon angefangen haben mit seroxat......aber liebe leute ich habe unwahrscheinlichen schiss davor
ich habe schon mit 1000 ärzten und apothekern gesprochen und alle haben mir sehr dieses mittel empfohlen, aber wenn ich mir die nebenwirkungen auf dem beipackzettel anschaue kriege ich nur schiss
deshalb bin ich hier, und suche eure hilfe
als nebenwirkungen werden unter anderem schweissaubrüche, unruhe, übelkeit und hast du nicht gehört aufgeführt.....danke, diese habe ich ja schon ohne medikamente....nun icst die frage werden meine angstsymptome durch das medikament evtl. verstärkt?
ach gott, ich habe so viele fragen.....
eigentlich such ich nur erfahrungsberichte (und bitte nur positive *g*), die mich ermutigen doch endlich dieses medikament zu nehmen, weil es mir echt dreckig geht...aber die angst vor dem medikament ist noch viel zu gross (bin ja nicht umsonst ein angstpatient)
meine ärztin (eine ganz liebe und kompetente person) hat mir die tropfen von seroxat verschrieben, damit ich ganz langsam (sprich 1 ml) anfangen und mich langsam auf (auf 10 ml) steigern kann, falls 10 ml überhaupt nötig sein sollten
ach übrigens, ich leide unter einer generalisierten anststörung (und durch die angst bekomme ich langsam depressionen)
es würde mich echt freuen, mal ein paar gute erfahrungen zu hören
habe auch gegen e-mails nichts:
liebe grüsse an alle

23.08.2002 08:44 • #15


Christiane


Hallo Hans,
nun mal tief Luft holen. Ich will keinen beeinflussen, aber ich will nur warnen und ich kenne keinen der Seroxat nicht so oder ähnlich empfunden hat. Am Anfang ist es der Himmel, auch durchaus sehr hilfreich, aber das Absetzen ist ziemlich schrecklich (habe ich auch schon von vielen gehört). Nur komisch, daß man Entzugssymptome (habe ich jetzt seit 1 Woche) hat, obwohl immer betont wird, daß Seroxat nicht abhängig macht. Da stimmt doch irgend etwas nicht. Und als mündiger Patient sollte man durchaus kritisch sein und das Recht haben mitzureden und auch mal nein zu sagen. Das blöde ist, daß man, wenn es einem sehr schlecht geht, Hilfe braucht und sucht und auf Ärzte angewiesen ist. Bitte Ihr Betroffenen geht auch zu mehreren Ärzten und prüft genau, ob es der richtige für Euch ist, es ist nicht wie Schnupfen. Es ist eine Begleitung und Betreuung für länger. Ich habe es auch so gemacht. Man muß selbst aktiv sein, wenn es einem auch noch so schwer fällt und man sich lieber zu Hause verkriechen will, mir geht es genauso. Tragt Euren Kopf vorne, obwohl es einem sehr, sehr schlecht geht. Ich weiß es, ich bin auch diesen Weg gegangen und man muß an sich arbeiten und wieder Selbstbewußtsein bekommen. Wir sind etwas wert, auch wenn wir momentan mit unserer ach so tollen, gesunden, fitten Gesellschaft nicht so klar kommen und auch nicht so gut funktionieren. Ich habe bei der Angstambulanz eine Theraphie mitgemacht, sehr hilfreich, habe mir jetzt eine Ärztin gesucht, die die medikamentöse Betreuung übernimmt, eine Phsychotherapeutin für die weitere Begleitung und habe mich bei einer Selbsthilfe-Gruppe sekis (gibt es überall oder so ähnlich) angemeldet. Ich war und bin auch manchmal ziemlich verzweifelt, aber ich bin an dem Punkt angelangt, wo die Wut überwiegt. Die Wut, daß man das mitmacht, bzw. der eigene Kopf es mit einem macht und einem viel, viel Lebensqualität raubt. Klar, Tabletten sind größtenteil nicht zu umgehen, aber es darf nicht der einzige Weg sein, so frei nach dem Motto, eine Tablette und ich verschwinde im Tal des Vergessens. Ganz wichtig sind auch liebe Menschen, die Euch ganz viel Beistand und Trost geben, die zu Euch halten, wenn Ihr auch jetzt noch so seltsam und schwierig erscheint. Ich wünsche euch allen ganz viel Mut und Zuversicht. Ihr werdet nie mehr so sein wie früher, aber anders und das ist auch gut so, denn es ist auch ein Lernprozeß und Dinge anders zu sehen Zuversicht. Liebe Grüße Christiane hans schrieb:

hi steffi,
ein nachtrag...
unter anderem schreibt butterfly zu deiner frage , obwohl
direkt christine angesprochen wird, du liest es....
die meinung von butterfly ist o.k., aber lies bitte das
posting vom schmetterling am 10.8.02
es geht butterfly beschissen, aber er/sie beeinflust dich
direkt oder indirekt mit der ansicht,.... ich will damit
sagen, das wenn es mir so übel geht ich nicht anderen etwas
erkläre wie "nie wieder das medikament",
das ist eine absolut subjektive äusserung, so wie alle
anderen (inkl. meiner auch)...aber gefährlich,
verstehst ?, du bist du und du hast deine probleme, aber
nicht die die dir schreiben, gehe deinen weg, und höre auf
dich, vertraue dir, den dein weg kann und wird ganz anderes
verlaufen...

ich möchte weder butterfly und auch sonst niemanden auf die
zehen steigen, steht mir nicht zu, ich will nur erklären wie
ich es sehe...
lg hans

25.08.2002 09:50 • #16


Marika


Ich litt unter starken Depressionen und PA. Als mir der Arzt Seroxat verschriebt hatte ich die gleichen Ängste. Ich nehme es jetzt 1 1/2 Jahre und es geht mir hervorragend. Es hat mir das Leben gerettet. Ich habe 2 kleine Kinder und konnte auch nichts mehr tun. Jezt bin ich fit wie ein Turnschuh und das Leben macht wieder Spass. Das die Kinder oft zuviel Belastung sind, wird so bleiben, das geht aber auch psychisch gesunden so.

Ich nahm am Anfang 1/2 Tablette und erhöhte dann langsam.
Die ersten 2 bis 3 Wochen ging es mir sehr viel schlechter. Die Symptome verstärkten sich und ich hatte einige PA. Da mich mein Arzt aber darüber aufgeklärt hatte, das das normal sei und die Wirkung bestätigt, hielt ich durch. Wenn es ganz arg war, nahm ich eine halbe Lexotanil. Jedoch nur im Notfall und sehr selten. Denn die machen wirklich abhängig.
Dann hatte ich nach ca. 3 Wochen das Gefühl die Sonne geht auf.
Körperlich wie seelisch. Ich werde Seroxat noch etwas weiternehmen.

Ich rate Dir zu einem Versuch. Das ist es wert.
Falls Dein Arzt Dir nicht alles richtig erklären kann, dann solltest Du ihn unbedingt wechseln. Mein Arzt war so einfühlsam, dass er mich gerettet hat ,weil er mir die Angst nehmen konnte.

Alles Gute für Dich.
Du wirst es auch schaffen.

06.09.2002 20:39 • #17


Marika


Nachtrag

Ich habe heute keinerlei Nebenwirkungen mehr.
Nur die ersten 4 Wochen.

06.09.2002 20:43 • #18


andreas1


liebe Frau,

kann ihr Leiden sehr gut verstehen, da ich auch schon einiges hinter mir habe. Es gibt zahlreiche Medikamente mit teils fragwürdiger Wirkung.

Versuchen Sie unbedingt neue Medikamente z.B. Aurorix wie is in Österreich heißt, oder auch IXEL!

Neuer Mut bringt Lebensglück!

Alles Gute

andreas

08.09.2002 07:09 • #19


Klaus1


Hallo,
ich nehme Seroxat seit April 1999. Alle Medikamente, die ich vorher nahm und verschrieben bekommen habe, waren gegen Seroxat Schrott.
Ich muß sagen, mit Seroxat bin ich sehr zufrieden und bin seitdem total ohne größere Probleme, d.h. ich war schon so im Spaß der Meinung, dass man Seroxat gleich nach der Geburt bekommen sollte. Ich habe mich selten so wohl gefühlt, obwohl ich auch Gegner von jeglicher Medizin bin.
Nebenwirkungen gibts natürlich auch, aber unwesentliche im Gegensatz zu dem Fühlen, was vorher war!
Ja Nebenwirkungen sind individuell. Bei mir ist eigentlich das Lästigste
der trockene Hals und Schluckbeschwerden, so dass man zum Essen auch was zu trinken haben sollte. Unlust zum Sex, aber es macht keinen Streß,
es geht aber!
Allerdings möchte ich auch nicht darauf verzichten, weil ich weiß, dass ich mich ja nicht als Person und Psyche geändert habe. Es würde also ohne genau wieder zum Ausgangspunkt, den Beschwerden kommen, meine ich.

Das erstma kurz dazu.
Gruß Klaus

20.09.2002 21:06 • #20




Dr. Reinhard Pichler

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