Gast

Hallo,

seit zwei Wochen nehme ich täglich 20 mg Seroxat.
Die ersten Tage waren schlimm durch die Nebenwirkungen, jedoch haben die recht schnell nachgelassen.

Nun meine Frage:

Ab wann habt ihr irgendeine Wirkung verspürt?
(nach wieviel Wochen ca.?)

Würde mich über Antworten freuen!

Gruß,
butterfly

04.06.2002 13:22 • 05.07.2002 #1


10 Antworten ↓


Zimbara


Hey butterfly,
nach 2-3 Wochen habe ich eine positive Veränderung wahr genommen.
Kann Seroxat nur empfehlen, nehme es jetzt über ein Jahr. Hat leider auch Nebenwirkungen, habe fast 6 Kilo zugenommen.
Gruß Zimbara

06.06.2002 10:59 • #2


Gast


Hallo Zimbara,

danke für deine Antwort!

ich merke noch gar nichts, ausser dass ich oft müde bin und mich öfters total schwach fühle.
Ehrlich gesagt, weiss ich nicht genau, auf was ich warte, da ich keine Erfahrung mit Medikamenten habe.

Vielleicht sehe ich dann verschiedene Dinge lockerer ... denk nicht zuviel nach usw. ... ich warte es ab und geb die Hoffnung nicht auf!

Alles Gute,
butterfly

06.06.2002 11:17 • #3


micha


hi butterfly!

meine erfahrung: seroxat hat so ziemlich exakt nach drei wochen mit der wirkung eingesetzt, allerdings gegen angst-/panikstörungen.

die nachdenklichkeit, müdigkeit, abgeschlagenheit kamen nun erst nach ca. 1 jahr einnahme.
das soll dich aber nicht abschrecken, solltest du es wegen eines anderen krankheitsbildes verschrieben bekommen haben.

micha

07.06.2002 17:59 • #4


Gast


Hallo Micha,

danke für deine Antwort!
Bei mir sind jetzt drei Wochen rum, aber ich spüre nichts.

Die Müdigkeit hat seit zwei Tagen ein wenig nachgelassen und die ständige Nachdenklichkeit ist noch voll aktiv!

Wieviel mg nimmst du denn ein? Ich bin bei 20 mg.

Ich leide unter Sozialphobie & Depression - also ich zittere quasi mit meinen Händen, wenn ich etwas in Gesellschaft machen soll! ...und sei es nur essen oder trinken! Ich leide jetzt seit ca. 11 Jahren darunter...mit all diesen Symptomen, die auch bei allen Anderen auftreten.

Ich bin jetzt 22 Jahre alt und fühle mich nur noch wertlos, obwohl ich glücklich sein könnte:
Arbeit, eigene Wohnung, lieben Partner...aber man kann die Gedanken & Gefühle nicht steuern oder kontrollieren!!

Für Andere, die nicht mit solchen Sorgen leben, ist das schwer nachvollziehbar!

Gruß,
butterfly

12.06.2002 07:22 • #5


Stefanie1


Hallo,

ich nehme Seroxat schon über ein Jahr. Ich verspürte die ersten Besserungen ungefähr nach 4 Wochen. Aber so wie ich gelesen habe gibt es auch Leute die sofort reagieren. Hängt vielleicht davon ab worunter man leidet?!
Worunter leidest Du?
Ich habe eine Aidsphobie. Ich bin gesund - also keine Angst. Aber ich habe Angst mich überall und bei jedem mit Aids oder Hebatitis anzustecken. Wenn jemand nur ein Schnittchen am Finger hat drehe ich durch wenn diese Person mir die Hand schüttelt, oder meine Sachen anfasst. Naja - das war ein Einblick. Auf jedenfall geht es mir mittlerweile sehr viel besser durch Seroxat. Ich hoffe Dir weitergeholfen zu haben und freu mich auch über Deine Erfahrung zu hören.

Gruß

19.06.2002 19:13 • #6


Gast


Ich finde es dauert unheimlich lange, bis es wirkt (immer müde, dadurch schlecht gelaunt, weil ich nichts auf die Reihe bringe).
Ich finde Fluctin hilft mir besser. Keine Müdigkeit, dafür dauert es ein bischen länger, bis die Angst abnimmt. Aber es wirkt für mich persönlich angenehmer. Jeder ist halt anders!!!



Paroxetin ist kein Medi für alle!

24.06.2002 19:40 • #7


Gast


Hallo!
Habe vor drei Jahren wegen Angstzuständen Seroxat genommen und fand die ersten zwei Wochen auch nicht grade angenehm, aber dann hat es wirklich geholfen. Gute Besserung!

01.07.2002 16:13 • #8


arielle


hi butterfly,

also ich nehme paroxat (selber wirkstoff von seroxat) , allerdings 40mg , seit ca. 3 monaten und spürte eine besserung nach 7-8 wochen.
in der tat fällt es mir nun leichter mich unter menschen zu begeben,
dennoch: die grundangst bleibt - wenn auch nur dumpf.
leider ist die nebenwirkung in sachen libido bei mir stark ausgeprägt,
so dass ich nur sehr schwer zum Orga. gelange - was zuvor nie ein problem für mich darstellte.
ich hoffe natürlich das das nur vorrübergehender art ist,
denn mit diesem präparat bin ich schon zufrieden - obwohl ich mir insgeheim mehr erhofft habe.
aber auch ein kleiner fortschritt ist ein fortschritt!
lieber butterfly, ich wünsche dir viel erfolg mit diesem doch wirksamen präparat und würde mich über eine nachricht von dir sehr freuen.
alles gute,
und das wichtigste: denke positiv!

schielaa

03.07.2002 23:10 • #9


Gast


Hallo Schielaa,

danke für deine Antwort!

Ich verspüre nun auch ganz langsam eine Wirkung, aber wie du schon sagst, die Grundangst bleibt!
Ich kann mich deiner Erfahrung nur anschließen ... hoffe aber, dass sich diese Beeinträchtigung wieder zum Positiven ändert!

So ganz zufrieden bin ich halt nicht mit diesem Medikament!

Unter welchen Symptomen leidest du eigentlich? (Angst...?)

Durch die Einnahme ist bei mir oft ein Zittern im ganzen Körper zu verspüren ... ziemlich unpassend in manchen Situationen!

Wünsche dir alles Gute,
butterfly

04.07.2002 07:01 • #10


arielle


hallo butterfly,

zunächst möchte ich mich für deine antwort bedanken.

auch ich stimme mit dir überein was die zufriedenheit mit dem präparat angeht,
leider ist mir aber eine besser wirkendes medikament,
bzw. bessere alternative,
nicht bekannt.
trotzdem fühle ich mich um einiges gelassener.
doch immer wieder tauchen diese verdammten angst-symptome in den ungünstigsten gelegenheiten auf.
bei mir macht sich das durch schweissausbrüche,leichtes zittern,das gefühl ein tomatenrotes gesicht zubekommen und mundtrockenheit bemerkbar,
so dass ich nach einer solchen panik-attacke richtig erschöpft und ausgelaugt bin.
diese symptome habe ich unter anderen versucht durch autogenes training in den griff zu bekommen,
es hilft wirklich sehr körper und geist zu entspannen,
aber in den entscheidenden augenblicken hilft mir das herzlich wenig,
da ich dann nicht in der lage bin mich auf entspannung zu konzentrieren.
was mir aber ein wenig hilft ist zu wissen das da noch andere menschen mit denselben problemen sind,
und das ´verschlingen´ von entsprechender lektüre,
wie z.b. "die angst aus heiterem himmel" von christine brasch & inga-maria richberg ( isb n 3-570-06024-1 )
und bücher über positives denken.

kürzlich las ich einen bericht über genau diese symptome,
dort wurden beta-blocker empfohlen.
das werde ich bei meinem nächsten arzt- termin ansprechen,
um aus erster hand zu erfahren ob das wirklich helfen kann.
natürlich werde ich dann auch gerne bereit sein ein solches medikament auszuprobieren - man klammert sich ja an jedem strohalm...
wenn es dich interessiert werde ich dir dann gerne über meine erfahrungen berichten.

liebe(r) butterfly,
ich wünsche dir alles liebe und würde mich über weiteren austausch freuen.
mach´s gut,
schielaa

05.07.2002 13:02 • #11



Dr. Reinhard Pichler


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