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Du hast recht! Hab schon zweimal Seroxat abgesetzt und total heftige Entzugserscheinungen bekommen!

21.10.2003 12:03 • #21


kompliment, Rudi, besser hätte ich es auch nicht sagen können
Franky#

31.10.2003 23:30 • #22



Seroxat (paroxetin) macht körperlich abhängig

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Hallo,
man sollte mal dran denken, dass das Absetzen dazu führt, dass der gleiche Zustand wie vor der Medikation auftritt, also die Hölle. Das hat doch nichts mit Entzug und Abhängigkeit zu tun. Glaubt wirklich jemand die Medizin heilt! Sie lindert die eigenen Macken und das eigentlich in bester Qualität. Läßt man sie weg, ist es wie davor, so einfach ist das. Alles Andere ist doch Illusion, meine Erfahrung ist so. Von wegen nach ein paar Wochen Therapie alles langsam absetzen und die Welt ist ok, ist Theorie.
Vielleicht ist es ja bei manchen Leuten so, hängt eben von der Schwere der Leiden ab. Bei mir ist es nicht so. Nehme seit 98 Seroxat und bin happy damit. Wollte um 5 mg mindern und schon kommen die alt bekannten Situationen wieder. Verstehe nicht, dass die Gurus was von ein paar Wochen erzählen, die haben es nicht am eigenen Leibe erfahren und wissen nicht wie man sich fühlen kann!!!
Gruß Klaus
P.S. bin weiß Gott kein Pillen-Fan, es kotzt mich sogar an, denn die Nebenwirkungen sind halt da.

26.11.2003 20:50 • #23


Hallo Klaus

Könntest Du mal etwas zu den Nebenwirkungen posten? Wäre sehr hilfreich näheres von Dir zu erfahren, da Du ja lange Erfahrungen mit Seroxat hast. Danke.

Gruss

Renato

27.11.2003 19:04 • #24


Hi,
ja, Nebenwirkungen. Das ist so eine Sache. Man schiebt natürlich alles was man an sich bemerkt auf die Pillen. Ich glaube aber, dass ich die Nebenwirkungen gut relativieren kann!! Was ich jetzt schreibe, betrifft natürlich nur mich und meinen Bruder, der Seroxat noch länger nimmt. Bei anderen kann sich das wieder ganz anders darstellen.
1. Zuerst muß ich sagen, es war für mich ein Segen, so dass ich aus Spaß schon meinte, schade, dass ich das Zeug nicht gleich bei der Geburt mit bekam.
Also alles was vorher war, wie zwei Jahre nicht schlafen können, nur mit Schlafmitteln und den Folgen am nächsten Morgen, miserables reagieren auf Streß, Angstzustände während der Arbeit, fatale innere Unruhe, ständige zehrende negative Gedanken, sich zurückziehen, Unlust an allem, Angst vorm nächsten Tag usw.
2. Es klingt vielleicht verrückt, aber nachdem ich auf Zuraten meines Bruders und meiner letztendlichen Konsequenz auf Seroxat umstieg, ging es mir nicht erst nach drei bis vier Wochen besser, nein ich konnte in der ersten Nacht schon 3-4 Stunden durchschlafen. Wer weiß, was sich da im Kopf abspielte.
3. Ich soll ja Nebenwirkungen beschreiben und nicht wie es mir ging.
Also:
Für mich die "schlimmste" ist der trockene Hals. das heißt, du ißt einen Keks und hustest dich tot wenn ein Krümel hängen bleibt, das nicht nur bei Keksen. Also beim Essen, immer was zu trinken in Reichweite.
4. Frauen waren mein Hobby, aber jetzt interessiert mich keine mehr, aber nicht mit Streß verbunden, versteht ihr, es ist Wurscht und es geht dir dabei blendend. (bin Single)
5. Müdigkeit und Abgeschlagenheit kommt auch vor.
6. Die Leberwerte sind schlechter geworden.
7. Gravierend ist die Gewichtszunahme, das ist leider wirklich massiv.
Mehr fällt mir momentan nicht ein, ABER für mich ist Seroxat ein Wahnsinnsmedikament. Habe mich im Leben noch nie so wohl gefühlt. Wer weiß, was die Zukunft bringt. Vielleicht bringt es einem auch irgendwann um. Übrigens, normalerweise hasse ich Medikamente, aber man muß halt abwägen zwischen Elend und Hilfe.
Gruß Klaus
Wer Fragen hat zu Seroxat, bin gerne bereit zu antworten:-)
Im Moment fällt mir da nicht mehr ein

28.11.2003 00:24 • #25


Hallo Klaus!

Ich nehme Seroxat erst seit 2 Tagen, und hoffe das dieses Mittel mich endlich von meinen Depressionen und Ängsten befreit.
Du schreibst, das du dich mit Seroxat so gut wie nie zuvor fühlst. Hoffe daher auch ,dass das Mittel auch bei mir so gut anschlägt.

Leider habe ich aber von dem Mittel schon einige Nebenwirkugen bekommen. Ich habe etwas Schwindel u. kann abends nicht einschlafen. (daher sitze ich um diese Uhrzeit noch vor dem Computer)

Außerdem sagten mir heute zwei Freunde in der Uni, dass ich extrem weite Pupillen habe und daher aussehe, als ob ich mir morgens erstmal etwas Anständiges in den Kaffee grührt hätte ( quasi voll verstrahlt).

Außerdem zitterten meine Hände gestern u. heute etwas.

Nun denn, hoffe die Nebenwirkungen werden bald abklingen. Ich möchte ja nicht , dass mir mein Umfeld meine Seroxateinnahme negativ anmerkt.

28.11.2003 00:49 • #26


Hallo Dennis,
erstmal muß ich sagen, nach zwei Tagen wirken normalerweise keine Antidepressiva. Dein Körper muß sich doch erstmal anpassen. Ich hatte ja vorher ein anderes Mittel.
Warte die erste Zeit ab, laß dich durch andere nicht beeinflussen. Nur du weißt, wie beschissen man sich fühlen kann. Die Dosierung ist ja auch noch entscheidend. Mein Bruder nimmt 40mg, ich nur 30mg. Ist halt alles individuell abhängig.
Klappt es nicht, es gibt zig andere Mittel und Kombinationen, die auch dir zum besseren Leben verhelfen!
Hast du Fragen, frage.
Gruß Klaus

29.11.2003 01:41 • #27


Hallo Klaus!

Vielen Dank für die ausführlichen Informationen. Ich weiss auch, wie beschissen man sich fühlen kann, war/ist aber bisher für mich immer noch der bessere Weg, als mit Medis. Ich reagiere so extrem sensibel, selbst auf die schwächste Dosierung, dass sich dann meine psychosomatischen Beschwerden vervielfachen. Meistens kann ich davon auch nicht mehr richtig schlafen und das Risiko möchte ich nicht mehr eingehen, da ich glücklicherweise mehr oder weniger gut schlafen kann, das ist mir sehr viel wert. Nach dem lesen von deinem Bericht über Nebenwirkungen, werde ich wahrscheinlich wohl keinen Versuch mit Seroxat starten, ich hätte auch Angst vor einer allfälligen Gewichtszunahme, jetzt wo ich wieder so schön schlank bin. Einstweilen alles Gute für dich!

Gruss
Renato

29.11.2003 22:30 • #28


Hallo Klaus !

Danke für deine Antwort. Ich glaube auch ,dass diese Nebenwirkungen mit der Zeit abklingen.

Der Arzt hat mir auch gesagt, dass die Wirkung etwas später einsetzt.
Ansonsten würden noch viele andere Mittel zur Verfügung stehen.

Na, dann hoffe ich mal, dass sich meine Beschwerden bessern werden.

ebenfalls alles Gute

Gruss Dennis

30.11.2003 16:08 • #29


Hallo Dennis

Wünsche Dir viel Erfolg und möchte dich bitten, gelegentlich mal darüber zu berichten. Danke.

Gruss
Renato

30.11.2003 21:46 • #30


Ich will wirklich niemanden erschrecken. Doch wäre ich lieber über die möglichen Nebenwirkungen beim absetzen vorgewarnt gewesen. Der Schock war umso größer, als plötzlich die Welt drehte und elektrische Stromschlagartige Nervenzuckungen - bis hin zu mehrfach pro Minute - eingetreten sind. Ich habe 3 Jahre zum absetzen gebraucht, sehr sehr schleichend.
Es ist meines Erachtens naiv zu glauben, den Patienten wird alles mitgeteilt. In meiner Verzweiflung habe ich mich sogar hilfesuchend beim Hersteller gemeldet, der keinerlei Interesse zeigte, außer immer zu betonen, ich sei ein Einzelfall. Bin ich ein Einzelfall, dann gäbe es im englischsprachigen Raum nicht soviele Dokumentarfilme mit ehemaligen Seroxat-Patienten, es gäbe keine Klagevorbereitungen in England. Dabei wollte ich nicht klagen. Mich interesserte keineswegs Produkthaftung, ich wollte lediglich Beratung und Unterstützung.

08.01.2004 15:12 • #31


Hi,

ich nehm jetzt seit einer woche paroxat aufgrund massiver angst- und panikattacken. leider muss ich sagen, dass die angstzustnäde zwar besser geworden sind, ich aber nicht mehr aus dem haus gehen will bzw. kann. kann mich einfach zu nichts mehr aufraffen. zu den nebenwirkungen muss ich sagen, dass ich sie schon als heftig empfinde. bin ständig am gähnen, ständig. die mundtrockenheit fidn ich nicht so schlimm, hab jedoch unentwegt ein komisches kribbeln im brustbereich und im kehlkopf.
naja, hoffe trotzdem die schei. angst innen griff zu bekommen und meine ausbildung doch fertig machen zu können.
euch auch gute besserung!!

Euer OnePunch

13.01.2004 17:45 • #32


hallo Dennis nehme auch Paroxat von hexal ist das gleiche wie paroxetin.hatte am anfang überall pickel bekommen gingen aber später wieder weg.Bin auch andauernd müde.Leide unter angst und zwänge.Ich bekam mal Trevilor 75 die sind gegen angst sehr gut und haben bei mir keine nebenwirkungen gehabt.frag mal deinen arzt,ich empfehle dir einen psychologen aufzusuchen die haben mehr ahnung als der hausarzt.man geht ja auch bei zahnschmerzen zum zahnarzt!!!.denk immer dran es gibt nichts weswegen man sich schämen muss.wenn du trevilor oder auch fluctin (sind besser wie paroxat find ich)nehmen willst,musst du das unbedingt mit deinem doc abklären weil das fatalle folgen haben kann,setze sie niemals auf eigene faust ab,mir ging es mal richtig schei. dadurch.was mir auch geholfen hat war eine psychologische betreuung ..man brauch geduld einen für sich guten doc zu finden nicht jeder sagt einem zu habe erst bei dem dritten doc den richtigen gefunden doch der hat jetzt zu gemacht bin jetzt ohne psycho.suche jetzt wieder.was auch hilft ist sport bin auch kein fan davon aber versuchs es wird dir besser gehen.laufen laufen laufen das bringt dich auf andere gedanken.P.s:kann leider nur Mittwochs ins internet

15.01.2004 12:47 • #33


Hallo Dennis,
Deine Symptome sind keine Nebenwirkungen sondern immer noch Anzeichen für psychosom. Störungen.
Ich nehme seit 2 Jahren Seroxat und es geht mir endlich wieder super!!
Hatte auch Panick und Angsattacken mit psychischer Erschöpfung, bin selber Arzthelferin in einer Naturheilpraxis und wollte es unbegingt auf natürlichen wege schaffen, aber hatte dann die Einsicht es war schon zu heftig mein Zustand. So ging ich dann doch zum Psychologen der mir Seroxat aufschrieb! Ein guter Satz den er mir sagte war:"Warum quälen Sie sich so, wenn es Hilfe gibt" . Ich bin froh das es Seroxat gibt und das
Leben ist viel einfacher, schöner und ich kann es endlich wieder genießen!
Ich fange jeden Tag neu an - mit Seroxat- weil ich es in meiner momentanen Lebensphase brauche, und denke noch nicht an Morgen, denn es weiß keiner was Morgen alles sein wird. Wenn der Tag da ist , wo mein Psychologe sagt ich sei stabil genug, dann werde ich " jeden Tag neu anfangen - ohne Seroxat- aber ganz ganz ganz langsam und in Ruhe
absetzen!

Alles alles gute, mach dir keine Sorgen , es wird auch Dir helfen!

16.01.2004 18:41 • #34


Hallo!

Also wenn ich diesen Artikel der Wiener Zeitung lese, so ist mir nicht besonders wohl beim Gedanken, mir seroxat verschreiben zu lassen, obwohl ich es dringend nötig hätte.



Liebe Grüsse
Renato

16.01.2004 22:19 • #35


Ich kann nur bestätigen, was Irmi schreibt. Für mich ist Paroxetin einfach auch ein super Medikament. Nehme es seit 98 und fühl mich sauwohl.
Da es ja kein heilendes Medikament ist tritt logischerweise beim Absetzen der alte Zustand wieder ein, was mit Seroxat nichts zu tun hat. Falls jemanden ein Psychologe jemals helfen konnte, kann man natürlich das Absetzen probieren. Habe es mit 5mg weniger gewagt und ich habe es sofort gemerkt. Der Weg ging rückwärts. Muß individuell abgeklärt werden.
Gruß Klaus

17.01.2004 17:56 • #36


Soorryy!

Ich nehme Seroxat seit der Einführung, also seit 1997!
Ich muss sagen meine verstimmung vor der einnahme war mir tausendmal lieber als die entzugserscheinungen bzw. nebenwirkungen.....
Einer meiner versuche das Medikament abszusetzen hat 14 Tage gedauert... die 14 Tage habe ich im Bett verbracht... ich war nicht Lebensfähig!
Und nicht wegen der zurückkommenden verstimmungen, sondern wegen der immensen Wahrnehmungsstörungen!
Es ist ein gefühl des Bewusstseins nachfahrens, zb: wenn man um die ecke geht registriert das bewusstsein dass geschehen etwas verspätet, dazu kommen die gut bekannten stromschläge, konzentrationsschwierigkeiten, Übelkeit.., Weinkrämpfe... da ich schon vor 2 Jahren entschlossen habe das zeug abzusetzen, nehme ich nurmehr 10 mg statt 60 mg. Egal wann und wie ich versuche weniger als 10 mg zu nehmen, kommen die unschönen spätfolgen bzw. entzugserscheinungen!
Ich empfehle niemanden die pillen ausser man möchte sie sein leben lang nehmen !!
Eine der unschönen Nebenwirkungen ist das auch bekannte Sexualdesinteresse, das meine Frau zu vermelden hat(sie nimmt es auch seit 4 Jahren)!
Entschuldigt mich aber wenn seroxat ein Mensch wäre würde ich ihn sicher übelst zurichten (habe mittlerweile einen Hass auf diesen schei.)
Sicherlich kann es vielen Menschen helfen, sich besser zu fühlen oder eine Krankheit positiv zu beeinflussen... aber zu welchen Preis!?
Noch eins, bevor ich Seroxat angefangen habe zu nehmen, hatte meine Kreativität ein sehr hohes Mass.. seit der einnahme schreibe ich nichts mehr (hatte sachbücher geschrieben) Male nicht, lese nicht mehr viel und wenn dann mit mühe usw...
Ich habe ausserdem das gefühl nicht mehr ich selbst zu sein, meine Persönlichkeit hat sich verändert zu einen Seelenlosen Zombie...
**** SEROXAT!! und GlaxoSmithKline auch gleich dazu!!

17.01.2004 19:44 • #37

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo nonimperitus,
was sagt dein Psychologe den , daß du mit dem Seroxat nicht gut zurecht
kommst? Ich hatte vor fast 4 Jahren angesetzt bekommen wegen Panickattacken und psychischer Erschöpfung, konnte nicht´s mehr essen
und war nur noch müde und mit allem( auch mit meiner Tochter demals 1J.)
überfordert. Es brauchte 14 Tage bis ich eine Wirkung feststellte. Nach 6 Monaten habe ich es ohne Probleme abgesetzt . Ich nahm tägl.1 Tabl. reduzierte dann für 2 Wochen auf eine 1/2 tägl. und lies es dann ganz weg! Das ging dann für 11/2 Jahre ganz gut , bis ich vor 2 Jahren doch noch mal ein Tief hatte. Mit dem Sex stimmt´s allerdings, da habe ich auch
Probleme , das ich nicht immer wircklich Lust habe ,aber das kann ich akzeptieren und mein Mann auch.
Es gibt soooooviele Mittel Du hast vielleicht "Deine´s" noch nicht wirklich gefunden, sprich unbedingt offen mit Deinem Psychologen , und las Dir evtl.
von einem anderen helfen!!
Gruß an Euch alle!!!
Irmi

17.01.2004 21:37 • #38


Hallo ihr Lieben!
Also vorweg wünsche ich allen die seroxat nehmen gute besserung, da es ja ,wie ich bestätigen kann, doch ziemlich gut wirkt. Meine Erfahrungen mit dem Medikament sind allerdings etwas zwiespältig. neben der guten Wirkung bei den angezeigten Krankheitsbildern hat es denn leider doch sehr oft Nbenwirkungen, die zwar mit der zeit schwächer werden, aber bei mir zumindest nie ganz verschwanden. Habe selbst ca.5 Jahre lang seroxat genommen (1-2 Jahre 20 mg, 2-3 Jahre 10 mg). Meine Nebenwirkungen waren leider v.a. sexuelles Desinteresse,wg.vermindertem Lustgefühl und eine Art emotionaler Gleichgültigkeit. Letzteres war am Anfang natürlich sehr angenehm,nur ist es glaube ich kein Zufall ,dass in der zeit der Einnahme sexuell und beziehungstechnisch so gut wie nix passiert ist. Bin jetzt seit 2 Monaten beim Ausschleichen, momentan bei 3 mg. Kann wirklich nur jedem empfehlen, das Mittelchen extrem langsam auszuschleichen, da ihr sonst mit mind.90%-iger Wahrscheinlichkeit sehr schnell wieder "drauf" seid. Wärmste Empfehlung zum Thema SEROXAT-ABSETZEN ist folgender link:



Mir gehts dank dieser Seite wirklich gut, ich habe weder Entzugserscheinungen noch symptome wie Angst,Unruhe oder depressive Symptome und ich war seit Jahren wieder mal verliebt(vor 1 Monat,ist zwar nix draus geworden, aber das Gefühl wieder richtig lieben und begehren zu können ist der Hammer!). Traurigerweise haben mir die Ärzte jahrelang erzählt, dass Beschwerden beim Absetzen von 10 auf 0 mg nur ein Wiederauftreten der ursprünglichen Krankheit bedeuten können. Die Entzugssymptome setzten bei mir nach 2-3 Tagen der Reduktion von 10 auf 0 mg in Form von Elektroschocks (bis zu 20x/min! kein Scherz) und intensiven bizarren Albträumen ein, was ich denn nie länger als 1-2 Wochen aushielt. Nach der erneuten Einnahme waren die Symptome innerhalb weniger Stunden verschwunden! (Liebe Leute:das können nur Entzugssymptome sein!) Reduziere jetzt auf wöchentlicher Basis um 1 mg (Flüssige Form:Seroxat-Suspension) und spüre wirklich KEINE bemerkbaren negativen Veränderungen, positiv:"Gefühlsleben kehrt zurück", soll heißen ich fühle und begehre wieder wie ein normaler Mensch!
Ich glaube aber schon,dass es ganz gut ist das Medikament ziemlich lange zu nehmen (über mind.1/2 Jahr), um sich halbwegs zu stabilisieren. Bei meiner nächsten Depression, die hoffentlich nie kommt(!), werde ich aber mit Sicherheit nicht mehr Seroxat nehmen (-persönl.Nebenwirkungen), obwohl ich das Präparat anfangs wirklich liebte.
Dieser etwas lang gewordene Kommentar soll sagen: Bitte (!) nicht von 10 auf 0 mg gehen, besser Zeit lassen und laaangsam ausschleichen und dann gibts eigentlich keine Entzugserscheinungen!
Voraussetzung ist aber auf jeden fall, dass ihr euch sehr sicher seid ,dass ihr Seroxat wirklich nicht mehr braucht (die Allermeisten von euch werden mit der Zeit ein Gefühl für den richtigen Augenblick zum Absetzen entwickeln (oder schon entwickelt haben)!
liebe grüsse an alle, vielleicht hab ich ein bisschen Klarheit vermitteln können!
lg, rudi

19.01.2004 07:15 • #39


Nehme seit 4 Wochen Seroxat, möchte das Mittel aber nicht länger nehmen. Habe mich erst jetzt ausführlich informiert und bin entsetzt über die grausigen Wirkungen, die mein Arzt natürlich verschwiegen hat.....

Kann ich bei so einer kurzen Einnahme die Pillen radikal absetzen oder muss man auch hier langsam ausschleichen? Was meint Ihr?

Liebe Grüße
Sunshine

22.01.2004 20:53 • #40



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