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Zitat von Linnii: Wenn ich eine schwierige Situation verarbeite oder etwas tue, das eigentlich meine Selbstwertschätzung stärken sollte, kommt dieses positive Gefühl oft nur ganz kurz auf.
Das verstehe ich. Gefühle tauchen immer nur kurz auf.
Zitat von Linnii: Dann kommen Gedanken wie: „War doch nicht so besonders" oder "Mach’s nicht größer als es ist".
Meiner Meinung nach sprichst Du hier gar nicht von echten Gedanken. Ich meine von bewusst
gedachten Gedanken.
Mach Dich nicht größer als es ist, wird ein unterbewusster Gedanke aus Deinem
Unterbewusstsein sein.
Der ist da gespeichert und macht Dir schon ewig Sorgen.So ein unterbewusster Gedanke kommt ohne nachzudenken. Der liegt schon fertig formuliert in
Deinem Unterbewusstsein. Wenn Du solche unterbewussten Aussagen für Gedanken hältst,
wirst Du kaum positiv denken können.
😄 Zitat von Linnii: Und schon verpufft das gute Gefühl wieder.
Ja klar. Das geschieht, weil ein Gefühl nicht lange anhält.
Wenn etwas Positives anhalten soll, dann musst Du daraus einen positiven
bewussten Gedanken erzeugen. Der wird dann etwas länger anhalten.Zu Deiner Hilfe kannst Du einen positiven Gedanken auch mal auf Papier aufschreiben.
Wenn Du diesen Gedanken dann nochmal brauchst, dann kannst Du ihn zum üben immer
wieder noch mal lesen.
Ich hänge Dir hier mal eine Grafik von mir an. Da kannst Du erkennen, dass wir nur ganz, ganz
wenig bewusst, also
absichtlich denken.
Dies ist wichtig! Du solltest es berücksichtigen.
Aus der Hirnforschung weiß man.
Zitat:Wir haben nicht nur ein einziges Denkorgan im Gehirn, sondern
zwei-eines für
bewusstes und eines für
unterbewusstes Denken.Unterbewusstes Denken ist spontan, intuitiv-es braucht weder bewusste Absicht noch
bewusste Aufmerksamkeit und kann sogar leicht vom bewussten Denken ablenken.
Bewusstes Denken hingegen braucht Konzentration. Es ist in der Lage, logische
Schlussfolgerungen zu ziehen, komplizierte Pläne zu entwerfen und knifflige Probleme
zu lösen.
Bewusstes Denken wird jedoch oft als anstrengend und langsam empfunden.
Zitat Ende Das meiste, was wir machen, hat mit echtem Denken wenig zu tun.Und wenn es kein echtes Denken ist, dann lässt es sich auch nur sehr schwer verändern.Zitat von Daniel27: Als Kind hatte ich aber sehr große Probleme damit.
Zitat von Linnii: Das ist doch ein Teufelskreis.
Ein Teufelskreis ist das nicht.
Frage Dich bitte mal, wenn man zwei Bereiche zum Denken hat, was dann passiert, wenn
man fast immer nur einen von den Beiden benutzt? 
Warum haben Menschen eigentlich zwei Beine und zwei Arme, wen ein Arm auch ausreicht um
Vieles zu machen?