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Hallo,
Ich hab diese tolle Seite erst vor kurzem entdeckt und mir bereits viele Artikel zu Gemüte geführt. Ich muss sagen, ich bin begeistert von dieser Community, da es die erste wirklich hilfreiche Seite in Bezug auf Sozialphobie ist, die ich kennenlernen durfte.
Es hat aber auch einen Grund, wieso ich auf der Suche nach "Heilung" bin. Ich schlage mich seit meiner Kindheit mit sozialer Unsicherheit/Phobie...wie man es auch bezeichnen mag, herum. Jetzt ist ein bedeutender Zeitraum in meinem Leben, der mich einfach nicht mehr über meine Probleme im Alltag hinwegsehen lässt. Ich merke, dass meine unzähligen "Ticks" und Verhaltensweisen, die allesamt auf Schüchternheit, etc. zurückzuführen sind, einen immensen Verlust von Lebensqualität bedeuten. Ich verliere mich regelmäßig in Gedanken über die schöne Welt, die ich verpasse, weil ich einfach nicht den Mut habe, gewisse Dinge zu tun. Ich kann mich mit einigen Hilfesuchenden hier im Forum erstaunlich klar identifizieren (siehe z.B. Lukas` Beitrag "Bin ich ein Sozialphobiker"), was mir zusätzlich das klare Signal gibt, endlich Hilfe in Anspruch zu nehmen, auch wenn es mir extrem schwer fallen wird, über meinen Schatten zu springen.

Meine Frage an die Erfahrenen unter euch: Was soll ich machen? Mich sozusagen selbst therapieren, eine Selbsthilfegruppe aufsuchen, ein gutes Therapie-Buch kaufen, zu einem Psychotherapeuten gehen,....??
Es ist mir schon klar, dass ihr mir jetzt keine Diagnose oder ein Allheilmittel geben könnt, aber es wäre schön, wenn ihr anhand eurer Erfahrungen Tipps geben könntet.

Ich danke euch,
Schlafes Bruder

06.04.2005 14:16 • 16.09.2005 #1


3 Antworten ↓


hi!
bin auch erst seit kurzem hier.
da ich selbst ne therapie gemacht hab und es mir fortschritte gebracht hat,würd ich es auch dir vorschlagen.
du hast schon recht,man verpasst echt viel,wenn man nichts gegen die angst macht.das hab ich auch bei mir gemerkt.
bei mir war es das beste in meinem leben mir hilfe zu suchen und diese auch anzunehmen--- mein leben zu ändern.
musst allerdings gucken,ob dir ein therapeut gefällt oder nicht.falls was--wechseln.
meine therapeutin nahm mich nicht so ganz ernst,hatte ich zumindestens das gefühl,hat mir aber doch sehr viel beigebracht.

ich wünsch dir viel erfolg,schreib mal,was du jetzt nun machst
fallen angel

15.05.2005 23:27 • #2



Psychotherapeut

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ich war auch bei nem Psychologen in Therapie. (wegen Angststörung). der kam mir super schüchtern und zurückhaltend vor. irgentwie gar nich wie man sich so einen menschen vorstellt. ich fühlte mich ihm überlegen und dachte mir manchmal, dass er mal was für sein ego tun sollte. aber.. ich fühlte mich bei ihm sicher und vielleicht gerade deswegen gut bei ihm aufgehoben. die therapie liegt nun schon ein paar jahre zurück und es war das beste was ich tun konnte. ich habe sehr viel über mich und das leben gelernt. der mann hat seinen job also 1A erledigt.

15.09.2005 21:06 • #3


Hallo,

ich bin zwar nicht von Sozialphobie betroffen, habe aber eine Freundin die sich schon seit langer Zeit damit herumquält. Sie geht zu einem Therapeuten und zu einer Selbsthilfegruppe.

Beides zusammen hat ihr schon viel gebracht.

Nur Mut und viel Glück!

Gruß Lichtlein/Gabi

16.09.2005 09:04 • #4




Dr. Reinhard Pichler