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Hallo Ihr Lieben,

ich mache seit einem Jahr eine Verhaltenstherapie und habe bisher alle Termine vereinbarungsgemäß wahrgenommen.

Vorletzte Woche musste ich erstmals eine Stunde absagen, weil ich einen grippalen Infekt hatte.
Da ich aber unbedingt hin wollte und deshalb noch bis zum nächsten Morgen gewartet habe, ob es mir nicht vielleicht doch besser geht, habe ich den Termin erst am Morgen des Tages abgesagt, an dem nachmittags die Therapiestunde gewesen wäre.

Wird einem in solchen Fällen der Ausfall durch den Psychotherapeuten in Rechnung gestellt und bekommt man das dann von der Kasse (ich bin privat versichert) erstattet ?

Weiß jemand da näheres ? Wie läuft das bei euch in solchen Fällen ?

Ich danke euch für eure Rückmeldungen und Erfahrungen.

LG,Tanilein

19.03.2014 15:26 • 13.01.2019 #1


11 Antworten ↓


belight
Frag in dem Fall am besten deinen Versicherer, da gerade bei der pkv bzw. unter den jeweiligen Versicherern je nach Tarif und Leistung unterschiedlich erstattet wird.

In dem Fall kann dir nur die Hotline deiner Pkv ne konkrete Antwort geben.

19.03.2014 17:39 • #2



Ausfallhonorar Psychotherapeut ?

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~Zoe~
Hallo Tanilein,

in der Regel bekommst du diese Info zu Beginn der Therapie. Ich musste auch unterschreiben, dass ich diese Patienteninformation erhalten habe und damit einverstanden bin. Ich muss sogar 48 Std. vorher absagen. Bisher hatte ich den Fall noch nicht, dass es mir kurzfristig schlecht ging, sodass ich einen Termin nicht wahrnehmen konnte. Es ist aber in meinem Fall vollkommen unerheblich, warum ich nicht erscheinen konnte. Das finde ich sehr grenzwertig, aber bisher musste ich erst einmal dieses Ausfallhonorar bezahlen, da ich das falsche Datum abgespeichert hatte. Selbst schuld.

Am besten fragst du direkt deinen Psychotherapeuten, da es vielleicht unterschiedliche Regelungen gibt. (?)

Lieben Gruß,

~Zoe~

19.03.2014 18:55 • #3


Hallo Ihr Lieben,

danke für eure Antworten.
Offensichtlich wird es sehr unterschiedlich gehandhabt.
Ich sehe es ja auch ein, dass ein Psychotherapeut voll auf der Kohle sitzen bleibt, wenn ein Patient absagt.
Mir würde es halt stinken, wenn ich die 100 Euro dann selber blechen müsste, denn ein unvorhersehbarer Krankheitsfall kann ja immer mal eintreten.
Nun gut, warten wir es einfach mal ab.
Diesen Monat bin ich eh pleite (Auto kaputt) , da kommt´s dann auf die Kröten auch nicht mehr an

Euch einen schönen sonnigen Tag !
Eure Tanilein

20.03.2014 08:51 • #4


100 € weil du eine Stunde hast ausfallen lassen? das ust aber sehr viel. ...Mir ist es auch schon mal passiert, dass ich kurzfristig eine Stunde absagen musste. Da habe ich sbe nur ca. 35 € bezahlt. Es kann natürlich sein, dass bei privat Versicherten andere Sätze genommen werden.

20.03.2014 09:00 • #5


Ja, da ich ja die Rechnungen immer bekomme, kann ich es jedes Mal sehen: Eine Stunde kostet genau 100 Euro.
Das sind eben die Privat-Sätze, an denen sich Ärzte, Psychotherapeuten etc. teilweise eine goldene Nase verdienen.
Ich sag´ja immer, so absurd es auch klingt, dass die Tatsache, dass ich privat versichert bin, auch ihren Teil dazu beigetragen hat, dass ich Krankheitsängste entwickelt habe.
Jeder Arzt, bei dem du auftauchst, riecht schon die 3,5 fachen Sätze und stellt dir alle möglichen Verdachtsdiagnosen, um das ganz große Programm durchziehen.
Man denkt dann, man hätte diese ganzen schlimmen Sachen wirklich.

20.03.2014 09:05 • #6


Ich musste auch mal eine Stunde absagen. Da waren 120 DM fällig. Diese Std. wurde mir aber trotzdem abgezogen, so dass die Therapeutin doppelt kassierte. Außerdem hatte sie durch mein Absagen ja Freizeit,(ich war ihr letzter Termin an diesem Tag) die ich und die Krankenkasse ihr dann noch finanziert haben. Ich habe die Therapie abgebrochen (nicht nur deswegen).

20.03.2014 09:22 • #7


Castro, ich kann dich da irgendwie verstehen.
Wenn man das mit dem Absagen häufig tun würde, könnte ich es schon verstehen, wenn da der Therapeut nicht immer den Ausfall in Kauf nehmen will.
Aber jeder kann ja mal überraschend krank werden...
Und das befördert ja gerade auch das Denken von Angsterkrankten, nämlich dass Dinge unangenehme Konsequenzen haben, selbst wenn sie unabwendbar sind...
Meine Therapeutin stellt mir z.B. auch das Porto für ihre Rechnungen in Rechnung. Das bekomme ich auch nicht erstattet.
Die 60 Cent alle drei Monate sind mir zwar grundsätzlich egal, aber letztlich ist es doch eigentlich ihr Problem, wie sie die Rechnung zu mir kriegt.
Wenn meine Autowerkstatt (oder auch andere Ärzte etc.) mir eine Rechnung schickt, muss ich ja auch nicht deren Porto bezahlen...
Nunja, da lässt sich wohl nichts ändern.

20.03.2014 09:29 • #8


~Zoe~
Wow.. 100,- €?!? Das kann ich kaum glauben. In meinem Fall wären es 50,- €.

20.03.2014 17:36 • #9


Das Porto für eine Rechnung würde ich nie bezahlen . Sie kann einem die Rechnung auch in die Hand drücken. Bald muss man noch die Luft bezahlen, die man während der Sitzung einatmet.

20.03.2014 17:50 • #10


Zoe, bist du auch privat versichert ?
Doch, das ist schon richtig, ich habe extra wegen meines abgesagten Termines nochmal nachgeschaut.
100 Euro pro Stunde und keinen Cent weniger

Castro, das hast du gut gesagt mit der Luft.
Also, das mit den Portokosten finde ich auch wecht frech. Ich meine, es geht hier nicht um den Betrag, sondern um´s Prinzip.
Ich bin da schon ein wenig enttäuscht, ehrlich ...

21.03.2014 09:32 • #11


99,50 EUR Ausfallgebühr beim privazten Kindertherapeuten, wenn ich am selben Tag absage. Passierte leider schon 3mal , nun ja, ich bin nicht zimperlich bei Fieber von 38-39 Grad bei älteren KIndern doch bei meinem Sohn wäre jeder Anfall lebensbedrohlich und daher zahlen und mich ärgern.

Mein alter Therapeut nahm auch Ausfallhonorar von 75 Eur, was ich am Anfang auch unterschreiben musste.
Bei ERwachsenen find ich das absolut ok aber nicht bei Kindertherapeuten, aber meine Kindertherapeutin hat selber keine Kinder. Wer weiss, ob sie später doch ihre MEinung ändert.

13.01.2019 15:05 • #12



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