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Hallo Leute,

ich habe mal eine Frage an euch:
Mein Sohn ist 24 Jahre alt und konnte sich schon seit dem er 12 Jahre alt ist kaum konzentrieren und seine Noten in der Schule waren leider nie gut.
Wir hatten damals den verdacht auf ADHS, aber der Psychologe hatte damals nichts ernstes feststellen können, er hat außerdem alle paar Wochen depressive Schübe für welche er auch ein Medikament bekommt, dann geht es meistens wieder.
Jetzt habe ich mal was von einem Asperger Syndrom gelesen, kann es sein, dass er ein solches Syndrom hat?

24.07.2014 15:48 • 13.03.2015 #1


4 Antworten ↓


Asperger ist schwierig in der Diagnostik, da dein Sohn allerdings bereits in psychologischer/psychiatrischer Behandlung war oder ist wäre da sicher eine Diagnostik gemacht worden wenn der Verdacht in diese Richtung bestünde. Außerdem ist Asperger " nur "eine Diagnose behandeln lässt sich da im klassischen Sinne nichts, zumindest nicht medikamentös. Die einzige Möglichkeit wäre Verhaltenstherapie, Ergo etc. Um dem Betroffenen Strategien an die Hand zu geben die ihm auf Dauer den Umgang mit seiner Umwelt erleichtern.

Zum Thema ADHS und auch Asperger beides sind angeborene Störungen sie werden nicht " irgendwann" deutlich sondern vom ersten Lebenstag an.

24.07.2014 16:08 • #2



Habe ich ein Asperger Syndrom?

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Katja40
Hallo Isabella

oft ist es leider so, dass Asperger Syndrom auch von Fachleuten einfach nicht erkannt wird. Mein Sohn hat Asperger und er bekam seine Diagnose erst mit 14 Jahren.
Wir hatten bis dahin einen ziemlichen Leidensweg hinter uns.

Bei der Diagnostik, wenn sie richtig gemacht wird gibt es ein langes Gespräch, wie Dein Sohn z.B. im Alter zwischen 4-5 Jahren war, wie sein Kontaktverhalten in dieser Zeit war.
Dann bekam ich einen Fragebogen mit, den ich auffüllen musste. Schließlich wurde direkte Tests mit meinem Sohn gemacht.

Mein Sohn tat sich immer schon schwer mit Gefühlen, sagte nie z. B. ich bin traurig oder so. Man konnte an seiner Mimik nie ablesen. Er konnte sich immer schon sehr schlecht in andere hineinversetzen und nahm viele Aussagen wörtlich.

Wie es mit Erwachsenen mit dem Diagnostizieren ist und an welche Stellen man sich da wenden kann, weiß ich leider nicht. Vielleicht an ein Autismuskompetenzzentrum............

Viele Grüße und alles Gute
Katja40

24.07.2014 18:12 • #3


Hallo ihr beiden,

danke für eure Antworten! =)
Ich werde meinem Sohn einfach mal ein Diagnostiktest vorschlagen, eine Verhaltenstherapie hat er schon einmal
gemacht, aber davon hält er nichts.. er sagt, dass er das Medikament nimmt und gut ist, aber das kann ja auch keine
Lösung sein, zumindest nicht auf Dauer.
Hier auf dieser Seite http://www.aspergersyndrom.info/ steht auch, dass man eine Ergotherapie machen kann.
Naja wir werden mal sehen..

24.07.2014 19:36 • #4


Ich habe einige Erfahrungen an mir festgestellt und merke dass ich möglicherweise auch Asperger haben könnte. Schwache soziale Kompetenzen. Kaum Empathie. Ich bin 28, seit ich denken kann hatte ich auch keine richtigen Freunde. Zum Ausnutzen will man mich vorübergehend dabei haben. Sobald ich nicht mehr von Wert bin, flieg ich raus.

Man sagt mir sehr oft, dass ich ins Fettnäpfchen treten würde, dass ich alles wörtlich nehmen würde. Ich habe alles Mögliche versucht. Vergeblich.

Ich war bei einer Psychiaterin und sie meinte dass es keine Heilung für Asperger im Erwachsenenalter gäbe. Therapien wären auf Selbstzahler Basis. Sie meinte zum Schluss, dass ich hoffen kann es nicht zu haben.

13.03.2015 19:44 • #5




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