Kirsche
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Ich leide seit neun Jahren an starken Dauerschmerzen. Sie wurden immer schlimmer so dass ich am Ende nur noch den ganzen Tag im Bett gelegen habe und der Wunsch, mit allem Schluss zu machen, übermächtig wurde.
Daraufhin wurde ich in eine Psychiatrie eingewiesen; nachdem ich dort 10 Monate ohne Besserung verbracht habe, kam ich in eine Schmerzklinik. Und hier fand man schließlich (vor drei Tagen) raus, dass ich unter einer sozialen Phobie und generalisierten Angststörung leide. Dies sei der Grund für mein ganzes Leiden!! Kann das sein? Dass ich wegen meiner Angst ständig so verkrampft und angespannt bin, dass ich daher dauernde Kopf- und Unterleibsschmerzen habe, für die man sonst keine Ursache finden konnte?
Habt ihr schonmal von so einem Fall gehört?
Ich fühle mich total überfordert. Was soll ich zuerst angehen? Die Schmerzen oder die Angst?
Ich habe schon die Schmerzen kaum im Griff.
Mein Arzt hier hat mir Abilify verordnet und meint jetzt müsse alles besser werden, aber es geht mir nur noch schlechter und ich denke dann: das kriege ich nie in den Griff, ich werde nie in mein früheres Leben zurückfinden, die Schmerzen werden mich irgendwann dazu zwingen mir das Leben zu nehmen. Gehören diese Gedanken zur Angststörung, oder ist es nur eine durch die Schmerzen ausgelöste Depression?
Ich weiß nicht weiter.
Freue mich auf Antworten,
es grüßt die hoffnungslose
Kirsche
• • 06.02.2023 x 1 #1