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Das bezog sich auf Dein teilweise recht aggressives Verhalten in diesem Thread. Aber ich denke, wir haben alle genug Schwierigkeiten und will das nicht weiter ausführen.

Keine Aggression, Verzweiflung. Hab Angst vom Staat leben zu müssen, weil wie schon erwähnt, vortragen muss man überall und wenn sich keine Alternative schaffen lässt steht mir sowas bevor.

Ich könnte mir einen Schwerbehindertenausweis holen, mich damit vor der Klasse bloßstellen, aber ich denke das ist ein Weg der meine Angst noch mehr verstärken würde. Den Sozialphobie hängt oft damit zusammen, dass man sich Minderwertig fühlt so ist es zumindest bei mir. Diesen Teil würde ich damit so gesehen ja füttern.
Egal für was ich mich entscheide, glücklich werde ich damit nicht sein und deshhalb ist es für mich diskriminierent.

22.12.2011 13:56 • #41


Zitat von Unique:
Hey,

wollte nur bescheid geben, dass ich mein Referat heute gehalten habe Ergebnis war ne 1,0 obwohl ich nun wirklich niemand bin der das super gut kann.
Es geht darum sich der Angst zu stellen, neue Erfahrungen zu machen. Manchmal gewinnst du, manchmal lernst du.
Ich hab vorher ziemlich Panik geschoben aber eigentlich macht man sich das Leben nur schwer mit den Gedanken, die einen nix, also wirklich gar nix nützen im Sinne Wie bekomme ich das besser hin.

Das was mir am meisten komischerweise hilft ist das Gegenteil vom Denken das muss jetzt gut laufen... ich dachte heute nur: du darfst zittern, stottern, den Faden verlieren - das ist alles menschlich ich bin nunmal ein Mensch mit Fehlern und Schwächen und hab das Recht Fehler zu machen.

Sowas oder ähnliche Gedanken - egal was hauptsache es hilt- sollte man sich immer wieder innerlich vorsagen es hilft wirklich.

P.S: Die Menschen mit den größten Erfolgen, machen gleichzeitig die meisten Fehler


Glückwunsch

Habe letzte Woche auch einen Vortrag auf englisch hinter mich gebracht. Note erfahre ich erst am Semesterende, war aber denke ich recht gut. Man malt sich die Situation auch immer schlimmer aus als sie ist ,wenn man zulange darüber nachdenkt was bei so einem Vortrag alles schief laufen könnte....

Und unique check mal deine PN-Funktion, man kann dir keine nachrichten mehr schicken.

22.12.2011 16:14 • #42



Angst vor Referaten

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Zitat von Sofie26:
Zitat:
Ich könnte mir einen Schwerbehindertenausweis holen, mich damit vor der Klasse bloßstellen, aber ich denke das ist ein Weg der meine Angst noch mehr verstärken würde. Den Sozialphobie hängt oft damit zusammen, dass man sich Minderwertig fühlt so ist es zumindest bei mir. Diesen Teil würde ich damit so gesehen ja füttern. Egal für was ich mich entscheide, glücklich werde ich damit nicht sein und deshhalb ist es für mich diskriminierent.
Es ist wirklich schwierig zu entscheiden, das war bei mir auch schon manchmal ein Gezerre. Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob es wirklich gleich der Schwerbehindertenausweis sein muss. Ein Attest von einem Facharzt + Bestätigung vom Amtsarzt, dass momentan keine Vorträge möglich sind, könnte genügen - falls das gefühlsmäßig einen Unterschied für Dich macht, für mich würde es das.

Nachdem Du Dich mal geweigert hast, vorzutragen, wissen die anderen ja davon. Gut, vielleicht würde der ein oder andere danach fragen, wenn Du ab jetzt keine Referate mehr halten würdest. Lästig, aber was solls.

Ich weiß nicht, ich hatte am Ende von meinem ersten Studium auch mal ne längere Phase, da ging es einfach nicht und ich denke, es war damals besser, sich dem Ganzen nicht zu stellen. Deshalb bin der Meinung, dass man sich nicht immer konfrontieren muss. Vielleicht wäre es eine Entlastung für Dich, Dich damit anzufreunden, diese Ersatzleistungen zu machen (oder wenigstens als ernsthafte Option in Betracht zu ziehen, auch das kann schon dabei helfen, dass man sich dem Ganzen dann doch stellt), vielleicht nicht auf Dauer, aber für die nächste Zeit. Aber was gar nicht geht, finde ich, wäre, sich jeweils eine 6 geben zu lassen.

Grüße

pc

23.12.2011 11:28 • #43


Zitat von panicchief:
Zitat von Sofie26:
Zitat:
Ich könnte mir einen Schwerbehindertenausweis holen, mich damit vor der Klasse bloßstellen, aber ich denke das ist ein Weg der meine Angst noch mehr verstärken würde. Den Sozialphobie hängt oft damit zusammen, dass man sich Minderwertig fühlt so ist es zumindest bei mir. Diesen Teil würde ich damit so gesehen ja füttern. Egal für was ich mich entscheide, glücklich werde ich damit nicht sein und deshhalb ist es für mich diskriminierent.
Es ist wirklich schwierig zu entscheiden, das war bei mir auch schon manchmal ein Gezerre. Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob es wirklich gleich der Schwerbehindertenausweis sein muss. Ein Attest von einem Facharzt + Bestätigung vom Amtsarzt, dass momentan keine Vorträge möglich sind, könnte genügen - falls das gefühlsmäßig einen Unterschied für Dich macht, für mich würde es das.

Nachdem Du Dich mal geweigert hast, vorzutragen, wissen die anderen ja davon. Gut, vielleicht würde der ein oder andere danach fragen, wenn Du ab jetzt keine Referate mehr halten würdest. Lästig, aber was solls.

Ich weiß nicht, ich hatte am Ende von meinem ersten Studium auch mal ne längere Phase, da ging es einfach nicht und ich denke, es war damals besser, sich dem Ganzen nicht zu stellen. Deshalb bin der Meinung, dass man sich nicht immer konfrontieren muss. Vielleicht wäre es eine Entlastung für Dich, Dich damit anzufreunden, diese Ersatzleistungen zu machen (oder wenigstens als ernsthafte Option in Betracht zu ziehen, auch das kann schon dabei helfen, dass man sich dem Ganzen dann doch stellt), vielleicht nicht auf Dauer, aber für die nächste Zeit. Aber was gar nicht geht, finde ich, wäre, sich jeweils eine 6 geben zu lassen.

Grüße

pc



Ich denke das ist jetzt schon rum ums Eck. Wir hatten Weihnachtsfeier in der Schule und ich bin nicht hin obwohl ich Attestzwang habe. Die schmeisen mich sowieso raus!

Aber danke für den Ratschlag, vielleicht kann ich ihn woanderst anwenden!

30.12.2011 17:35 • #44


Hi,

Rausschmiss wegen unentschuldigten Fehlens bei einer Weihnachtsfeier (selbst wenn sie verpflichtend war), das wäre schon etwas heftig. Wird schon gut gehen.

Grüße

pc

02.01.2012 11:52 • #45


Habe da mal eine Frage.

Sind diese Ersatzleistungen denn auch auf dem Berufskolleg möglich? Hier steht ja dafür solle ein Attest vom Psychologen, dass man sich in Behandlung befindet reichen. Musste letztens einen Kurzreferat über 1 Minute halten in der Gruppe und es war mir extrem unangenehm. Bekam die Tage davor kein Auge zu, mir war es oft übel und habe mich sogar übergeben. Vor dem Vortrag bekam ich feuchte Hände und fing an zu schwitzen. Dazu redete ich extrem schnell beim Vortrag, zitternde Hände, trockene Kehle und konnte meine Beine nicht daran verhindern zu zappeln.
Ein Lehrer von uns meinte mal am Anfang des Schuljahres, dass er keinen der Probleme damit hat Vorträge vor der Klasse zu halten, (falls die Person es nachweisen kann) zum Vortrag zwingen wird. Wie sieht es denn Allgemein bei Lehrern aus, nehmen die Rücksicht darauf oder ist es denen egal?
Unsere Klassenlehrerin verlangt wenn man bei seinem Vortrag krankheitsbedingt gefehlt hat, einen Skript zum Vortrag wie man diesen eigentlich vorgetragen hätte. Wäre eine Ersatzleistung auch bei einem Projekt eine Alternative? Wir müssen in der Gruppe einen Vortrag halten (zu 4. soll der Vortrag 25-30 Min dauern) und die Note steht dann im Zeugnis unter Projektkompetenz. Im 1. HJ konnte ich mich davor drücken und nur die schriftliche Note wurde berücksichtigt, bin mir aber nicht sicher ob die Lehrerin es mir auch im 2. HJ durchgehen lässt.

Würde mich über eine Antwort freuen.

04.03.2012 10:17 • #46




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