Schwarzes-Leben
Gast
das ist meine pauschale Meinung, die ich grundsätzlich überall vertrete.
Du bist doch nicht weniger Wert als andere, Du bist auch etwas Wert, ob Du nun arbeitest oder nicht.
LG Schwarzes-Leben
• x 2 #102
Abendschein
Mitglied
Zitat von Schwarzes-Leben:Hallo Abendschein,
urteile niemals über eine Person, die Du persönlich, nicht selbst kennst.
Jeder Mensch ist individuell, bei so manchem von Euch ist die Angst, Gott sei Dank individuell, nicht so schlimm ausgeprägt, auf das ihr arbeiten gehen könnt, oder zum Sport, u.s.w.
Einem Menschen nach der Arbeit, und dem Geld verdienen zu beurteilen, ist nicht der beste Weg, weil eigentlich ein jeder Mensch, nach seiner Geburt
Gewertschätzt werden sollte.
Liebe, Wertschätzung, und Geborgenheit, hat ein jeder verdient, wird ein Mensch erst dann mehr Wert, nur weil er Geld verdient ?
LG Schwarzes-Leben
• #101
Schwarzes-Leben
Gast
• x 2 #102
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Rusty-Bucket
Mitglied
• x 6 #103
Abendschein
Mitglied
Zitat von Rusty Bucket:Ich hab hier mal irgendwo im Forum eine Signatur gelesen, die ich mal sinngemäß zitieren mag: "Es ist kein Zeichen von seelischer Gesundheit, perfekt in eine zutiefst kranke Gesellschaft zu passen". Und warum ich diesen Spruch gerade zitiere, hat zum Grund, weil er wahr ist. Eben weil es ständig Menschen gibt, die dem (für ganz viele Menschen krankmachenden) Normstatus hinterher wackeln und ihn als Maß aller Dinge sehen und auch andere Menschen daran messen, gibt es erst diese Verurteilung, die auch hier auf den letzten Seiten stattfindet. Im Grunde hab ich auf der letzten Seite zwischen den Zeilen (!) folgendes gelesen "Jammerlappen, definier dich nicht über [...], ruh dich nicht auf deiner Krankeheit aus, ich bin besser, denn ich bin trotzdem arbeiten gegangen, mokier dich nicht, du hast immerhin keinen Krebs, sondern nur..." - Genau DAS macht krank, weil hier schon wieder draufgedroschen wird und ein (eigener) Maßstab angesetzt wird, der eben nicht passt. Hier ist also ein Mensch, der die Dinge schildert, wie er sie erlebt und schon kriegt er die Keule über den Kopf gezogen, weil er empfindet, wie er empfindet. Also nichts anderes, was die, die er als "Normale" bezeichnet, auch mit ihm tun.
Ich finde das nicht in Ordnung.
Ich kenne Schwarzes_Leben nicht, aber ich weiss aus eigener Erfahrung, dass man nach jahrelangem Ausprobieren, immer wieder an seine Grenzen gehen und scheitern, niemals Resultate sehen von all der Selbstarbeit und niemals jemanden zu finden, der einen erstmal so nimmt, wie man ist, man sich wie ein Alien fühlt, das mit dem Theater draussen vor der Tür und seinen Darstellern auf der Bühne des Lebens keine Schnittmenge hat. Und das wird ihm ja hier auch zuhaufe bestätigt mit all den virtuellen Ohrfeigen, die er hier bekommt.
Generell finde ich es ziemlich fies, in einem Forum wie diesem noch draufzuhauen für den Mut, sich zu öffnen.
Erlebnisse prägen die Persönlichkeit und wenn man es von der Persönlichkeit her nicht schafft, sich positive Dinge zu erschaffen, dann fehlt auch das positive Gedankennetz im Hintergrund, auf das man zurückgreifen kann und das einen auffängt in schwierigen Zeiten. Da hilft es eben nicht zu sagen "Ändere was an deiner Denkweise". Wie soll man das, wenn positive Erinnerungen fehlen, oder so wenig vorhanden sind, dass die negativen Dinge sie überlagern und ersticken? Es geht nunmal für Schwarzes_Leben nicht, sich mal eben solche Erfahrungen irgendwo abzuholen. Daher wäre es doch angemessen, ihm erstmal das mindeste zu ermöglichen, was er im Internet als positive Erfahrung mitnehmen kann: Ernstgenommen und verstanden zu werden. Das bricht doch niemandem einen Zacken aus der Krone - es sei natürlich denn, jemand braucht es für seine eigene kranke Seele (und Gesunde hab ich in diesem Forum bisher nicht entdeckt), sich über andere zu erheben.
Anstatt also zu urteilen und zu richten, sollte man vielleicht eher nach Gründen fragen und neutral bleiben. Gerade bei ÄVPS, bei der Kritik zu einer Existenzvernichtung wird, sollte einem eigentlich die Empathie schon sagen, dass man besser nicht draufhaut. Das geht alles auch anders.
Danke für's Lesen.
• #104
Rusty-Bucket
Mitglied
Zitat:total unsozial
Zitat:versessen bist Dich reinzusteigern
Zitat:täglich an seinem "Leid" weiden
Zitat:als "armer Kranker" der Welt vorzustellen und für die Seele Mitleidsbekundungen zu bekommen
• x 3 #105
Angor
Mitglied
Zitat von Rusty Bucket:Ich habe übrigens nicht vor, mich hier mit irgendwem zu zoffen. Ich habe meine eigenen Probleme und die reichen mir aus. Da müssen nicht noch welche künstlich heraufbeschworenen aus dem Internet dazu kommen.
• #106
Rusty-Bucket
Mitglied
• x 2 #107
Angor
Mitglied
• x 2 #108
Rusty-Bucket
Mitglied
• x 1 #109
Angor
Mitglied
• x 1 #110
Rusty-Bucket
Mitglied
• x 1 #111
Angor
Mitglied
• x 1 #112
Schwarzes-Leben
Gast
• x 1 #113
Rusty-Bucket
Mitglied
• x 3 #114
stegro73
Gast
• x 1 #115
Schwarzes-Leben
Gast
Zitat von stegro73:Ok. Keine ÄVPS, aber eine schizoide Persönlichkeitsstörung. Gemeinsamkeiten sehe ich da schon einige. Selbstzweifel, Unsicherheit, Angst, Ruhe haben wollen, Vermeidungstaktik.
Jedem neuen Arzt erklären zu müssen, weil man so ist, wie man ist. Jeden Normalo da draußen zu erklären, warum es so ist, wie es ist.
Nein Danke.....
Aber vor dem Tod hab ich keine Angst. Ich würde es feiern und freue mich drauf. Dann hat alles ein Ende......
• #116
Idefix13
Mitglied
• #117
stegro73
Gast
Zitat von Schwarzes-Leben:Du hast es gut beschrieben, so erging mir es damals auch, und Heute unter den NORMALEN Mitmenschen zu wandeln, fällt mir extrem schwer.
Lasst mich doch bloß in Ruhe, lautet mein Kredo.
Sich erklären zu müssen, und immer wieder Unverständnis, Ablehnung, und auch Lächerlichmachung zu erfahren, kostet immer
viel Mühe, Kraft und Energie, darum ziehe ich mich auch sehr zurück.
Meine Fanatsiewelt, gleicht dann wieder vieles aus.
Man fühlt sich deswegen sehr einsam, und es tut verdammt weh, sich immer wie ein lebenslanger Außenseiter zu fühlen.
Ich habe nur Konakte im Internet, real ist da nicht viel.
Ich muss auch eingestehen, das ich real sehr kompliziert bin, wegen der ganzen Probleme und der Erfahrungen, die ich leider machen musste.
• x 1 #118
TomTomson
Mitglied
Zitat von stegro73:So geht es mir seit meiner Kindheit. Kein Rückhalt, mit allem alleine. Familie hat es nicht interessiert, andere Menschen im Außen sahen weg und interessierten es auch nicht. Ja, es tut weh. Und ja, es ist definitiv schmerzhaft. Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und halte mir die Menschheit auf Abstand. Sicherlich keine tolle Lebensmaxime. Und nichts, was man seinen ärgsten Feinden gönnen würde. Aber das beste, was ich im Moment mir Gegenüber zu bieten habe.
Viel Kraft und alles Gute!
• #119
Schwarzes-Leben
Gast
• #120
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