@Fina2 Ich sehe gerade, dass ich hier schon mal was reingeschrieben habe, ist aber schon 1 Jahr her. Ich sehe auch, dass Idefix dasselbe hat: Stottern. Das ist bei mir der Knackpunkt. Ich hab das seit meiner Kindheit, mit der Pubertät hat sich das fast komplett aufgelöst. Dann mit 20 der Rückfall und die eingesetzte Vermeidung deswegen. Daraus entstand alles Weitere. Therapien haben mir nicht geholfen, egal ob Psychotherapie oder Logopädie. Jetzt habe ich auf noch familiäre Probleme und Probleme mit lauten Nachbarn die neu eingezogen sind. Vorher 7 Jahre eine schöne Ruhe in meiner Wohnung, die mir als Rückzugsort diente: Tür zu, Affe tot. Das ist vorbei Jetzt löst der ganze Stress noch Augenmigräne aus, ich kriege Kopfschmerzen, Sehstörungen, jetzt sogar mit Tunnelblick auf einem Auge, dass man denkt man erblindet. Das andere was ich habe, Lichtblitze, Doppeltsehen, ist da nichts gegen. Ich müsste zum Augenarzt, die Augen haben nachgelassen. Durch Stress wird die Schärfe eh schlechter und die Konzentration ist dahin. Jetzt habe ich mal Ruhe und kann was schreiben und lesen, unter dem Stress mit dem Nachbarn geht beides nicht. Ich liege deswegen viel mit Ohropax auf der Couch, habe abgenommen und die durch Sport aufgebauten Muskeln wurden natürlich als Erstes abgebaut und das wirklich schnell. Den Augenarzt meide ich, wegen der Leute. Mein Leben besteht nur aus Vermeidung, deswegen habe ich es auch vermieden zu leben. Die Depressionen wurden schon sehr stark. Letztes Jahr Ende Dezember stand ich schon auf der Fensterbank, dieses Jahr probierte ich mal den Strick an der Türklinke.

Die Diagnosen habe ich mit 27 bekommen, ich bin aber auch erst spät in Therapie, sonst wäre das früher passiert. Momentan habe ich mein Antidepressivum erhöht ohne Rücksprache. Ich mache das immer so. Die Medikamente nehme ich jetzt durchgehend seit 16 Jahren. Waren bestimmt an die 10 oder 12. Benzos hatte ich auch: Xanax. Die Wirkung lässt direkt nach der 1. Einnahme nach. Es ist wie bei einer Dro., die Dro. sorgt dafür, dass für einen kurzen Moment alles an Glückshormonen ausgeschüttet wird. Ist der Zustand vorbei, ist das Hirn leer und man fällt für 2-3 Tage in ein Loch, das muss ja alles erst mal wieder nachproduziert werden. Deswegen und wegen der Abhängigkeit die entstehen kann, habe ich es nicht mehr genommen und weggeschmissen. Mein Psychiater hat mir mal den sozialpsychiatrischen Dienst empfohlen, da habe ich jetzt einen Termin.