Ex-Mitglied
Gast
Ich wollte ja mal mehr oder weniger grob ausrechnen, was einem als H-Empfänger übrig bleibt. Hier mal eine Auflistung, welche Ausgaben Ich bzw. ein möglicher Standard-Lediger (Einpersonenhaushalt, ohne Kinder, körperlich gesund, kaum oder gar nicht drögenkonsumierend, worunter selbstverständlich auch Zig. und Allohol zählen)) wohl in etwa hätte(?), WOBEI Ich voraussetze, das man sparsam und u.U. auch geizig ist (Teelicht statt Lichtschalter kann Ich empfehlen
Also: 432 Euro Hartz IV-Betrag (ab 2020). Davon werden abgezogen:
Bahn (60)
Strom (35)
Lebensmittel (50)
Bankgebühren (5)
WWW + Tele (30)
[+ Handykosten separat? Ich habe ein Handy mit Karte und zahle alle paar Monate 10 Euro]
= 252 Euro (OHNE Hobbys)
Für's Bahnticket zahle Ich (kein H-Empfänger, war Ich auch nie) knapp 108 Euro. Würde Ich H. beziehen, würde Ich mir ein anderes kaufen, ob dauerhaft, weiß Ich nicht (vermutlich nicht). Stromkosten usw. sind bei mir etwas höher, aber das hat andere Gründe, denke mit 35 Euro entspricht es eher dem Standard(?) Lebensmittel variieren von ca. 20 bis 80 Euro. Da Ich oft auf Masse kaufe, mich das MHD zu 95% (oder mehr) nicht interessiert und Ich Coupons nutze, spare Ich ordentlich, ABER Ich esse auch kaum etwas Gesundes. Zu empfehlen ist das natürlich nicht, aber finanziell lohnt sich das, man muss es ja nicht dauerhaft machen. Bankgebühren sind klassisch, ohne Onlinekram.
Kosten für Hobbys variieren auch, als H. würde Ich natürlich weniger Tonträger, Bücher usw. kaufen, das machte Ich ja auch als ALG 1-Empfänger, da muss man zurückstecken, es geht nicht anders. Ziehen wir einfach mal 102 Euro an Hobbykosten ab (die übertreffe Ich in der Realität deutlich), dann blieben 150 Euro, das wären 293 DM (Ich weiß, die kann man nicht mit der heutigen Zeit vergleichen). Das klingt nicht gerade viel, aber dafür, das man sich nicht geistig und körperlich - NUR auf Arbeit bezogen! - abrackert und viiiel mehr Freizeit als ein (Vollzeit-)Arbeitender hat, ist es vielleicht doch nicht so wenig? Bin mir noch nicht ganz sicher, mein Gefühl sagt mir aber (immer noch): Mit Sparsamkeit, Verzicht und dem richtigen Setzen von Prioritäten, lässt es sich ganz OK als Hartzer leben.
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