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schubsi

Falls das Thema wo anders besser hin passt,
bitte verschieben.
Da meistens kein ambulanter Therapieplatz frei ist und lange
Wartezeiten von vielen Monaten an der Tagesordnung sind, wäre
eine Online-Psychotherapie eine Option für euch?

Würde mich über Antworten freuen.

Schubsi

26.08.2014 12:07 • 25.09.2014 #1


13 Antworten ↓


boomerine

boomerine


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Es ist eine gut Idee, nur wie stellst du dir das vor ? Ich persönlich finde was hier los ist, ist das doch eigentlich schon eine, jeder liest das eine oder andere und du bekommst noch Ratschläge dazu. Nur irgendwie verläuft sich das dann. So richtig dran bleiben bei einer Person, das wird schwierig werden. lg boomerine

26.08.2014 13:11 • #2


schubsi


Hi,

naja, da hätte man schon eher professionelle Hilfe.
Hier gab es wohl früher auch so etwas ähnliches.
Bin halt heute über einen Artikel gestoßen, wo es
um diese Online-Therapie ging.
Ich warte seit 6 Monaten auf eine ambulante Therapie
und es geht mir halt nicht so gut.
Wäre eine Option für mich, man müsste halt auch prüfen,
ob die Krankenkasse da mitspielt.

Schubsi

26.08.2014 16:30 • #3


boomerine

boomerine


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Hei Schubsi, das tut mir leid, 6 Monate ist eine sehr lange Zeit, wiegesagt ich bin kein Arzt und kein Therapeut, aber weißt du was mir geholfen, und zwar zu schreiben, und wenn es immer wieder um das selbe Thema geht, aber es tut gut. Du erleichterst dich damit, du brauchst jemanden der dir zuhört oder in dem Falle liest. Der Therapeut macht ja im Prinzip auch nichts anderes. Ratschläge geben die wenigsten, außer du benötigst noch Medikamente. Aber für das erstere bin ich gern zuhaben. Hier in diesem Forum ist halt der Vorteil, es kennt und keiner und wir kennen uns nicht und aus meiner Erfahrung tut man sich einem Fremden leichter, etwas zu sagen wie einem Bekannten oder Freundin. Wenn es zum Beispiel um Sachen geht die keiner wissen soll. Ich habe in diesem Forum eigentlich nur gute Erfahrung gemacht und es wurde mir auch geholfen, auch wenn ich noch einige Baustellen in meinem Leben hab. Aber es geht mir um einiges besser. Du kannst es dir gerne durch den Kopf gehen lassen, nur für alle Fälle, du kannst dich auch über PN bei mir melden. lg boomerine

26.08.2014 17:47 • x 1 #4


MrsAngst

MrsAngst


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Hm, ich denke zur Überbrückung macht es durchaus sinn.
Ich würde aber abklären ob die zeit die du das machen würdest von den zugelassenen normalen Therapiestunden abziehen. Wenn dem so ist würde ich es nicht machen.
Menschliche Kontakte fehlen da einfach. Ein online Therapeut kann dir nicht im Gesicht ansehen ob es dich belastet und wenn wie sehr. Therapie ist weitaus mehr als nur reden. Da werden alle Zeichen beachtet auch die Körpersprache, die online ja fehlt.

27.08.2014 01:44 • x 1 #5


sommerblume21


Zur Überbrückung fände ich es gut, so mit Webcam, die KK trägt die kosten, dann könnte man auch Therapeuten in kusepuckel nehmen.

27.08.2014 03:48 • x 1 #6


schubsi


Danke für eure Antworten.

In der Not denkt man über jegliche Hilfe nach. Dabei ist es gar nichts für mich,
denn ich rede lieber als das ich schreibe. Gestern ging es mir so richtig schlecht,
da hätte ich wahrscheinlich alles in Anspruch genommen.

Ich werde noch einmal andere Therapeuten kontaktieren, die etwas weiter vom
Wohnort entfernt sind.
Nochmals vielen Dank für eure Mühe

Schubsi

27.08.2014 08:22 • #7


boomerine

boomerine


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Ich möchte hiermit nur noch Anmerkung machen. MrsAngst. Wir haben im Umkreis sehr viele Therapeuten nur mit einem Unterschied, wer unterscheidet das sie gut sind, der Patient, die Ärztekammer oder benotet sich der Therapeut selber. Wir hatte in den vergangenen Jahren drei Bekannte, die in Behandlung waren, unterschiedliche Therapeuten. Wenn der Patient nicht ehrlich ist und nicht das innerste nach außen trägt, bemerkt der Therapeut nichts. Der Patient kann sich verstellen und eventuell schauspielern ( sarkastisch ) gesagt. Diese 3 Menschen haben sich das Leben genommen ( teilweise bleibt Familie mit Kinder zurück ) Stellt sich doch auch die Frage was will der Therapeut sehn und was er kann er sehen ? Ich schmeiße nicht alle in einen Topf. Meine erste Therapeutin war sehr gut, bei der war ich auch sehr lange, die hat zum Beispiel gesehen wann es mir schlecht ging. Sie wusste oder sah wann ich reif für die Insel war unter anderem zu der war ich ehrlich, weil irgendwann der Tag da war, und ich sagte: ich brauche Hilfe, ich kann nicht mehr und ich will nicht mehr, die Antwort darauf : sofortkommen. Ich bekam starkes Beruhigungsmittel und der 3Tage war ich in der psychosomatischen Klinik. Das möchte ich damit sagen. Leider ging sie in Rente, und der der danach folgte den konnte ich in der Pfeife rauchen. Das war im Endeffekt pure Zeitverschwendung. Ich persönlich, bin seit Dezember2013 hier mit dabei, das hat mir persönlich sehr viel mehr gebracht, so weit wäre ich bei dem nicht gekommen, diese Therapie hab ich im Januar abgesagt. Ich bereue es nicht.

27.08.2014 16:51 • #8


MrsAngst

MrsAngst


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Natürlich kann sowas passieren. Tut mir übrigens leid das sich 3 Menschen das Leben genommen haben!
Es geht viel mehr darum, dass man persönlich eine andere Verbindung hat, finde ich.
Schriftlich weist du nicht ob den Menschen das bedrückt etc. Persönlich hörst du aber die Stimme die traurig klingt.
Verstehst du wie ich das meine? Sprache ist nicht nur die Stimme oder das Wort.
Ich jedenfalls würde mich wohler fühlen mit einem Menschen über mich zu reden, als es nur in einen Bildschirm zu tippen.

27.08.2014 20:06 • #9


sommerblume21


Aber es gibt ja mittlerweile auch webcams und Mikrofone, die Qualität ist auch nicht mehr soooo schlecht. Und wenn ich die Möglichkeit hätte so zügig an einen Therapeuten zu kommen, dann nehm ich halt den in München, der gerade Platz für mich hat, vorausgesetzt die kasse würde das finanzieren. Praktisch wäre es auch für Menschen, du nicht mobil sind und abschüssig wohnen oder Menschen, die sich gar nicht mehr vor die Türe trauen wegen der Angst oder eben die, die krankheitsbedingt das Haus nicht verlassen können, weil sie ein gebrochenes bein haben. Mir persönlich würde mitunter schon ein Telefonat mit einem Therapeuten helfen, aber nicht mal das gib es...
Lg

27.08.2014 20:13 • #10


MrsAngst

MrsAngst


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Sonnenblume, da hast du recht mit guter webcam und microfon und einem eigenen Programm wäre das sicher eine gute Option.
Da sehe ich aber den Datenschutz als Problem an. Dafür bräuchte es ein eigenes sicheres Programm das man nicht einfach haken kann und so Informationen oder gar Gespräche belauschen kann. Auch keine nsa oder diverse andere Organisationen.

27.08.2014 23:03 • #11


sommerblume21


Ja stimmt, der verdammte Datenschutz...

28.08.2014 04:07 • #12


Finja


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Zitat von schubsi:
Falls das Thema wo anders besser hin passt,
bitte verschieben.
Da meistens kein ambulanter Therapieplatz frei ist und lange
Wartezeiten von vielen Monaten an der Tagesordnung sind, wäre
eine Online-Psychotherapie eine Option für euch?

Würde mich über Antworten freuen.

Schubsi


Ja, aber nur wenn Vertrauen da wäre...

25.09.2014 10:30 • #13


darkdreams


Zitat von schubsi:
wäre eine Online-Psychotherapie eine Option für euch?


für mich wäre das nichts, ich lege doch recht viel Wert auf Mimik und Körpersprache, direkter Augenkontakt ist mir wichtig um zu wissen wie mein Gegenüber das Gesagte auch meint

25.09.2014 19:54 • #14




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