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Servus,

ich wollt euch mal fragen, was ihr von IQ-Tests haltet?
Ich musste nachdem ich in der 5. Klasse einen beim (Kinder-)Psychologen machen, weil die wissen wollten, ob ich nicht zu dumm fürs Gymnasium bin.
Ergebnis 149 ... nicht zu dumm nur zu faul.

Generell fand ich den Test irgendwie blöd (kann mich kaum noch dran erinnern), Mustererkennung; Fragen welche man mit n bisschen Fernsehen wusste; etc..
Geholfen hat mir dieser relativ hohe IQ auch nicht... Ich hatte mega Probleme in der Schule, insbesondere mit Fremdsprachen. Vorallem aber die Faulheit/Motivationslosigkeit
Im Abitur, in der Ausbildung und im Studium habe ich zwar alles auf Anhieb geschafft, aber nur "durchschnittliche" Noten gehabt (2.3 Informatik Bachelor).
Dafür musste ich aber auch richtig büffeln (andere haben am Vortag der Klausur angefangen)
Meiner Meinung nach kann man die Dinger in der Pfeife rauchen...

Was ist eure Meinung dazu? Habt ihr schonmal einen Test gemacht (ich meine nicht die Online-Dinger, sondern die beim Psychologen/o.ä.)?

07.08.2018 16:39 • 08.08.2018 #1


14 Antworten ↓


diese IQ-Tests sind mit Vorsicht zu betrachten, man kann mehrere davon machen und man wird feststellen, dass man da ebenso unterschiedliche Ergebnisse erhält. Zudem ist vieles von dem, was da zum Selbermachen in Illustrierten oder im Netz unterwegs ist, nicht mal der Rede wert. Da hat man schnell 'ne schöne runde Summe und auch die weniger Intelligenten könne sich freuen Wenn ich mich jetzt nicht täusche, sagte man, dass man ab 120 in der Lage ist, ein sehr gutes Abi zu machen, das heißt in allen Fächern. Ab einem IQ von 130 wird es sehr dünn, das sind nur noch 2, 3 % die den schaffen. Und 130 ist auch die Schallgrenze, um in den Mensa-Club aufgenommen zu werden. In jedem Fall sind da, wenn man es genauer wissen will, unterschiedliche Tests erforderlich, die eben verschiedene Areale im Hirn ansprechen, damit ein halbwegs verwertbares Ergebnis zustande kommt. Ich habe nur einmal ernsthaft nach dem Studium an so einem "Unterfangen" teilnehmen müssen, da wurde man 8 h getestet im Auswahlverfahren für ein Traineeprogramm, mußte Aufgaben lösen, log. Denken, Allgemeinbildung, Sozialverhalten.... alles mögliche

07.08.2018 17:19 • #2



Was haltet ihr von IQ Tests

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Sternchen98
Wir haben in der Schule (ich hatte Psychologie Grundkurs) mal alle einen solchen Test machen müssen.
Ich hatte das zweitbeste Ergebnis. Den genauen IQ weiß ich aber nicht. Leider merke ich von meiner angeblichen Intelligenz nicht viel.
Ich würde mich selber als durchschnittlich einschätzen. Leider bin ich ziemlich faul. Was es nicht besser macht.
Mein Abi war schon mal nicht der Burner.

07.08.2018 17:26 • #3


Zitat von Gnomenreigen:
dass man ab 120 in der Lage ist, ein sehr gutes Abi zu machen, das heißt in allen Fächern

Das hätte man mir füher sagen sollen
Ich hatte immer Probleme dank ADS und LRS... Keine Ahnung ob das zusammenhängen kann

Ich weiß auch nicht wie belastbar der Test war, der beim Kinder-Psychologen hat 2-3 Stunden gedauert....
Zitat von Gnomenreigen:
man kann mehrere davon machen und man wird feststellen, dass man da ebenso unterschiedliche Ergebnisse erhält

Das hätte vielleicht belastbarere Werte geliefert

07.08.2018 17:27 • #4


Schlaflose
Es bringt nichts, eine Hochbegabung zu testen und es dabei zu belassen. Heutzutage gibt es in Schulen (zumindest bei uns an den Gymnasien) die Hochbegabtenförderung. Das ist eine Art AG, wo Schüler, die als hochbegabt getestet wurden, sich mit Dingen beschäftigen, die intelektuell wesentlich anspruchsvoller sind als der normale Schulunterricht.

Ich selbst bin nie getestet worden und bin sicher, dass ich keinen besonders hohen IQ habe, weil ich bei allem, was in entferntesten Sinn mit Mathematik zu tun hat, eine absolute Niete bin. In den IQ-Tests wird ja hauptsächlich so etwas getestet. Was ich habe, ist eine außergewöhnliche Sprachbegabung und ein sehr gutes Gedächtnis. Ich war auch immer sehr ehrgeizig und fleißig und hatte, bis auf Mathe, Physik und Chemie, gute Noten. Später im Studium, das genau meiner Begabung entsprach (Anglistik und Romanistik) war ich unter den Besten.

07.08.2018 17:30 • #5


ich würd' mal sagen, egal wie viel Prozent bei einem, oder mehreren dieser Tests rauskommen, die Hauptsache ist doch, dass es dafür reicht, das, was man im Leben realisieren möchte, auch umzusetzen. Zudem kommen ja dann auch noch viele charakterliche Eigenschaften hinzu. Mancher, der vielleicht weniger intelligent ist, kann z.B. durch Fleiß kompensieren. Einen Anderen, der als Überflieger im Studium oder Gymnasium galt, trifft man später beim Klassentreffen wieder, und er hat nicht die große Karriere gemacht, die alle erwarteten, weil es ihm an lebenspraktischen Eigenschaften mangelt. Den Faden könnte man endlos weiterspinnen....

07.08.2018 17:41 • #6


Stimmt schon, aber was sagt der Test dann aus?

Charaktereigenschaften wie Fleiß und Konzentrationsfähigkeit sind deutlich wichtiger, das erlebte ich in der Schule, im Studium und jetzt im Beruf.
Auffassungsgabe unterscheidet sich von Fach zu Fach (Sprachen, Mathe, etc)

Was also bringt ein IQ-Test? Mir persönlich hat er nichts gebracht

07.08.2018 17:44 • #7


Zitat von uthred:
Was also bringt ein IQ-Test? Mir persönlich hat er nichts gebracht

ich würd' auch mal sagen, persönlich eher wenig. Man merkt ja selber, wie es in der Schule, im Studium, im Beruf so läuft, wie und ob man den Aufgaben gewachsen ist. In der Medizin, Psychologie und Psychiatrie, der Forensik und Auswahlverfahren etc... mag das aber schon eine Rolle spielen...

07.08.2018 17:54 • #8


Schlaflose
Zitat von uthred:
Was also bringt ein IQ-Test? Mir persönlich hat er nichts gebracht


Wie gesagt, der Test an sich bringt nichts. Du hättest in der Schule und im Studium die gleichen Leistungen gebracht, wenn du den Test nicht gemacht hättest und nicht wüsstest, dass du einen hohen IQ hast. Der Test bringt nur etwas, wenn im Anschluss eine entsprechende Förderung stattfindet.

07.08.2018 17:56 • #9


Gerade gestern erst einen Test absolviert.

Fast nur diese Zahlenreihen und Zeichen einordnen.

Fast nur Mathematik.

Deutsch fast gar nicht dabei.

Hab dann bei 83 % aufgegeben.

Zu einseitig.

07.08.2018 17:59 • #10


Interessant!

Damals hieß es auch bei mir, "nicht zu dumm nur zu faul. " Und jetzt mog i nimmer, denke mal das ich zu faul geworden bin, ne. Des kann nicht sein,... es liegt an diesen Depris und Angst Zuständen,. Ich mag eigentlich solche Spielchen wie, solche Tests, dann Fang ich einen an,.. und plötzlich habe ich tatal das Interesse verloren. An einem anderen Tag, bin ich ganz hungrig nach verschiedenen Tests aber so wie es mir heute und gestern geht,... will ich alles machen, mein Fahrrad wieder reparieren, dies und jenes tun und Minuten später denke ich, "Wozu denn"? Wozu das ganze noch? Das ist Sinnlos! Echt Kake man.

07.08.2018 18:01 • #11


suekre
Bin ganz ehrlich - würde so einen Test niemals machen wollen. Hätte zu viel Angst vor dem Ergebnis. Dass ich - gelinde gesagt - 'ne Dumpfbacke bin, weiß ich auch so.

Ich finde mich im Leben aber super zurecht, bin oft schlagfertig, komm bei Leuten gut an, kann mich ausdrücken. Mir fehlt lediglich jedes Verständnis für Zahlen und Logik. Da in solchen Tests meines Wissens nach hauptsächlich derartige "Denksportaufgaben" abgefordert werden, würde ich als Obernull abgestempelt werden. Hab ich mal kollossal keinen Bock drauf.

07.08.2018 18:11 • #12


Genau so seh ich das auch.

Fast nur Zahlen und so Zeichenfolgen.

Eben sehr einseitig.

Wer zum Beispiel nur eine Dyskalkulie hat, ist dann allgemein dumm, wenn man nach diversen Tests geht.

Schreiben können etc tut nicht Not.

07.08.2018 19:09 • #13


Mondkatze
Ich halte nicht viel von solchen Tests.
Das sind doch nur von Menschen gemachte Maßeinheiten oder Werte, mit denen man Menschen schlicht und einfach bewertet.

Alles was von Menschen gemacht ist, kann nur für den aktuellen Wissensstand gelten.
Selbst die Gesetze der Physik basieren nur auf einem bestimmten Level an Wissen.

Ich finde es absolut nicht gut, Menschen anhand von irgendwelchen Testergebnissen zu stigmatisieren.
Hört sich jetzt negativ an, kommt mir aber vor wie ein Stigma, wenn jemand keinen IQ von 140 als sein eigen nennen kann.

Und wie das ganze später mal mißbraucht werden könnte, möchte ich hier gar nicht diskutieren.
Man denke nur an den "gläsernen Menschen".
Wo bei noch ungeborenen Föten bereits genetisch festgestellt werden kann, ob und welche Krankheiten dieser Mensch später mal bekommen wird. Und ob dieser Mensch für den Arbeitsmarkt überhaupt zu gebrauchen sein wird.

Es wird immer unterschiedliche Menschen in Gestalt und mit unterschiedlichen kognitiven Fähigkeiten usw. geben.
Das gehört zur Evolution.

Und zur Bildung der Intelligenz tragen so viele unterschiedliche Faktoren dazu bei, die wiederum bei jedem anders ablaufen.
Aber wozu braucht man das als schriftliches Ergebnis von irgendeinem Test?

Vielleicht mal im Jahre 5676 n.Ch.
lach
aber so lange es noch Arbeiter, Handwerker, Künstler oder Proffessoren auf dieser Erde bedarf, wird jeder "seinen" Job finden, so er denn will.
Auch ohne einen Ausdruck mit einer Zahl darauf, die vorgaukelt, was jemand zu sein scheint oder nicht.
Außerdem sagt so eine Zahl nichts über die menschlichen Qualitäten aus.

Man bedenke, Genie und Wahnsinn gehen oft Hand in Hand.

07.08.2018 19:18 • x 1 #14


Veritas
Ich halte davon auch nichts, was bringt es mir z.B., wenn Ich weiß, in welche Richtung sich Zahnrad XYZ bewegt, wenn Ich Zahnrad 001, 007 und 00Schneider antippe? Da Ich Dyskalkulie habe, schneide Ich in Tests mit Mathe usw. nicht gut ab, in Physik kann Ich manche Formeln kapieren. Aus Einstellungstests und welchen aus der Schule, kann Ich bestätigen, das sich vieles nur um Zahlen dreht. Deutsch, Geschichte, Philosophie, Musik, Politik, Geographie sind eher unwichtig bei den Tests oder zumindest waren sie es damals. In Deutsch bin Ich gut (Englisch auch, aber eher im Lesen/bei Musik, Manches ist auch etwas eingerostet bzw. Stillstand ist da), mit Musik kenne Ich mich auch gut aus, Politik und Geschichte auch tw. Alles Dinge, die mich interessieren. Menschlich und beruflich hat mich das aber NIE weitergebracht. Für mich persönlich ist aber von großem Vorteil, das Ich ein ganz gutes Gedächtnis habe, bei solchen Sachen, die mich interessieren. Das ist die Hauptsache, andere lasse Ich an meinem Wissen nicht mehr großartig teilhaben, denn das machte sich nie großartig bezahlt.

Soziale Intelligenz gibt es auch noch. Ich wüsste nicht, das das mal bei 'nem Test, den Ich machte, auch nur angeschnitten wurde. Als Teilzeit-Misanthtop, Egozentriker, Materialist und (eigentlich unfreiwilliger) Einzelgänger, würde Ich da sicherlich nicht gut abschneiden. Ein "menschenverachtender" Sozialdarwinist, der daheim oder auf der Maloche Kellerasseln, Motten und Co. wieder in's Freie befördert, aber gefühlt gegen 80% der westlichen Bevölkerung einen Groll hegt - 0 Punkte.

Ethische Dinge werden auch nicht(!) angesprochen, dabei sind sie so wichtig. Es ist auch ein komplexes Thema (zum totdiskutieren) und einiges hängt auch vom Zeitgeist ab.

Ne, da bin Ich lieber Matheblöd, aber beherrsche Deutsch z.B jut. und werde hoffentlich Sterben ohne jemals 'n Deppenleerzeichen benutzt zu haben. Es bringt einem auch nichts, wenn man ein Einser-Justus oder -Karl ist, dafür aber menschlich für die Tonne. Dann lieber ein einfacher Prolo-Manni, der menschlich töfte ist.

Das Thema ist viel zu komplex, Tests sind unvollständig und daher ist dieser Firlefanz seriös wie die Dicke* von astro.tv mit ihren Wunderkugeln in der Hand. Nimm meine, dann wirkst Du zumindest etwas seriöser, Biaaatch. Konnte Ich mir nicht verkneifen, manchmal muss auch der Asi in einem raus.

Fazit: Wichtig ist, das man menschlich einigermaßen OK ist, dafür braucht man keine großartigen Tests... Jetzt habe Ich viel zu viel geschrieben (Veritas bekommt auch manchmal Längeres hin - wie morgens nach dem Aufstehen), Ich wollte doch noch Batman gucken.

* wertneutrale Beschreibung, Du PC-Highnee.

08.08.2018 00:08 • #15



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