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nika66
Mitglied

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158
Themen:
11
Mitglied seit:
...und trotzdem schaffe ich es nicht die notwendige Motivation zusammenzukratzen um auch nur ein Gramm abzunehmen. Seit Jahren geht es nur noch bergauf mit dem Gewicht, und nun hat mir auch mein Doc gesagt ich müsse der Gesundheit zuliebe dringend abnehmen (hoher Blutdruck, keine super Blutwerte).

Ich habe schon einmal ganz viel abgenommen (durch WW), theoretisch weiss ich also wie das geht. Warum also zieh ich mich immer mehr in mein Schneckenhaus zurück, bedauer mich selbst und fress Zeuch in mich rein? Ich kann mich noch gut erinnern wie toll ich mich mit Idealgewicht gefühlt habe, warum also ziehe ich es offenbar vor, zu leiden ?

13.10.2012 #1


71 Antworten ↓
N

Nyan
Gast

Die Sache mit dem übermäßigen Konsum ist doch ganz einfach; man braucht nur sich selbst die richtigen Fragen zu stellen. Für wen tu ich es, wenn ich zu viel esse? Für mich selbst. Für wen tu ich es, wenn ich eine Diät mache? Auch wieder für mich selbst. Und was ist das Ergebnis einer solchen Einstellung? Ein Gefühl der Einsamkeit, das ich eventuell dann verdränge, wenn ich mir meinetwegen irgendwelche fiktiven Vorteile den Anderen gegenüber ausdenke um mein Selbstwertgefühl aufzupäppeln, weil dieses Defizit eben mit der Einsamkeit konform geht. Diese Denk- und Handlungsweise ist aber nur eine Mogelpackung, weil sie einen weiterhin von der Gemeinschaft isoliert.

Welthunger ist keine Erfindung negativ denkender Menschen, sondern eine bittere Tatsache - eine Milliarde von sieben hungert, Tendenz steigend. Der an den Börsen im Rahmen des Welthandels ausgehandelte Preisindex gemeinsam mit Unterwanderung durch Billigimporte zerstört Märkte der armen (in die Armut geführten) Ländern, treibt einfache Bauern in den Ruin und nötigt sie zum Abwandern in die Stadt-Ghettos. Das ist der Preis, den andere für unseren Überfluss zahlen. Der Trend dauert schon seit etlichen Jahrzehnten an, und die Ursache dafür sind einzig und allein internationale Abkommen, die diesen Ländern als Gegenleistung für von uns erhaltene Kredite aufgezwungen wurden. Sie werden also von der westlichen Welt doppelt ausgebeutet - einmal durch Zinszahlungen, einmal durch den Diktat der Preispolitik, der ihnen nicht gestattet ihre Exporte zum angemessenen und fairen Preis anzubieten. Wie krank ist dies doch alles.

Jeder Einzelne kann den Trend durch sein Konsumverhalten beeinflussen. Das Wichtigste ist, den Informationen nicht auszuweichen und sich zu einem globalen Durchblick durchzuringen. Ein Gemeinschaftsgefühl bedeutet weniger Einsamkeit, zwangsläufig dann auch weniger Körpergewicht, und mindert gleichzeitig das Leid der Welt. Sich mit der Situation des Welthungers auseinander zu setzen ist ein Anfang, den jeder für sich tun kann, und wer weiß, ob dann vielleicht auch die Angstprobleme nicht weniger werden. Positiv ersetzt Negativ, probiert es aus.

Was nämlich oft falsch verstanden wird - man sagt: O je, du beschäftigst dich immer mit so negativen Sachen, man soll ins Licht schauen und all diese auf den ersten Blick wunderschönen und edlen Durchhalteparolen. Aber das ist - wie gesagt, in dem Fall eher eine Vogel-Strauß-Politik, die nichts Positives bringen kann, nicht für sich selbst und auch nicht für die Gemeinschaft. Die Regel, nach der das System funktioniert, ist die: Dem Einzelnen geht es gut, wenn es der Gemeinschaft gut geht - und umgekehrt. Dass es tatsächlich so funktioniert, kann man u. a. daran erkennen, dass mehr als ein Drittel der Westeuropäer unter diagnostizierten psychischen Störungen leidet. Man kann einiges Verdrängen, wodurch aber naturgemäß jegliche Art von Veränderung blockiert wird.

Und was auf der praktischen Ebene gegen das Übergewicht am besten wirkt, ist die Nahrung umzustellen, sich eine Beschäftigung zu suchen, so wenig wie möglich das Auto zu benutzen, und für die eigene psychische Stabilität zu sorgen - raus aus der Opferrole; anstatt sich selbst durch ein fragwürdiges Gewohnheitsverhalten zu 'trösten', die volle Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Der allererste Schritt ist sicher das Auflösen von Schuldgefühlen. Jeder Zustand, egal wie miserabel er sich anfühlt, hat im Leben eines Jeden einen tieferen Sinn, und bringt eine Notwendigkeit zum Ausdruck, die anhand einer Verkettung von bislang unvermeidbaren Umständen entstanden ist. Unpersönlich bedeutet keine Schuld. Der gegenwärtige Stand ist willkommen; er ist eine Basis dafür, Veränderungen herbei zu führen, wobei nicht sie selbst, sondern das Lernen und Weiterkommen der eigentliche Weg sind. Der Weg ist das Ziel - sagen schließlich Andere auch...

Liebe Grüße.

13.10.2012 11:39 • #58


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A


Viel zu dick, unbeweglich, unzufrieden.

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N

Nyan
Gast

Hallo Kerze,

Zitat von kerze:
Ich finde sehr traurig bis unmöglich wenn jemand mit Übergewicht mit verantwortlich für den Welthunger gemacht wird.

steigender Konsum in unseren Breiten steht in direkter Verbindung mit der Not der Entwicklungsländer. Wie wir das finden, bleibt uns überlassen - so funktioniert das System, das wir gewählt haben und das wir durch unser Konsumverhalten gestalten und aufrecht erhalten. Zu dem Thema findest du Tausende von Dateien und Videos im Internet, ich habe diese Dokumentation verlinkt:

https://www.youtube.com/watch?v=oo3Ky-JVI9M

Zitat:
Aber es ist ja üblich in unserer Gesellschaft in der Art über übergewichtige Menschen zu urteilen oder zu denken.

Bitte nenne Stellen, an denen hier im Thread geurteilt wurde, dann können wir uns gemeinsam mit den Texten auseinander setzen. Ansonsten bleibt nur dein von dir unbegründeter Urteil im Raum stehen - als deine Meinung legitim, als Pauschalurteil allgemein diskreditierend.

Zitat:
Für den Welthunger genau für die oft große Ungerechtigkeit in der Welt gibt es eine Reihe von Gründen

Wie ist denn deine Meinung, welche Gründe siehst du dahinter?

Zitat:
So z.B. hatte ich zehn Jahre lang ein Patenkind in einem sehr armen Land.

Das ist schön, das ehrt dich. Es sterben trotz der Patenschaften alle paar Sekunden Kinder an Hunger und durch Hunger bedingte Krankheiten.

Zitat:
Ich glaube auch das wenn die Menschen den Welthunger wirklich bekämpfen wollten gäbe es auch die Möglichkeit, für vieles andere ist ja auch Geld da...

Das ist wahr, die Erde kann eine mehrfache Menge an Menschen ernähren als den jetzigen Bevölkerungsbestand.

Zitat:
Ich habe selbst seit Jahrzehnten Adipositas und weiß was das bedeutet, was es auch an Leid bedeutet.

Bei psychischen Problemen ist Psychotherapie immer die besser Lösung.

Zitat:
Ich weiß ebenfalls aus Erfahrung wie unsinnig Diäten sind, weil allesamt auf Dauer wirkungslos. Ich weiß wie es sich anfühlt mit viel Disziplin eine Menge ab zu nehmen und wie es sich seelisch anfühlt es dann im jo jo Effekt wieder zu zu nehmen.

Das Übergewicht ist ein Symptom, und das zu bekämpfen kann nicht viel bringen.

Zitat:
Es ist ganz unpassend einem Menschen der unter seinem Gewicht leidet belehrend entgegen zu treten.
Zitat:
Ich habe Adipositas
Zitat:
Sehr empfehlen kann ich z.B. das Buch von Doris Wolf "Übergewicht und seine seelischen Ursachen", damit habe ich gelernt ohne Schuldgefühle zu essen und nicht mehr dauernd Kalorien zu zählen und zu essen bei wirklichem Hunger, nicht immer aber sicher zu 85%

Hast du dich auch mit den seelischen Ursachen beschäftigt?

Zitat:
Ich kenne auch Menschen die nur sehr wenig wiegen und weiß auch was das für Leid bedeutet, beides ist eine Krankheit finde ich.

Adipositas, Bulimie und Anorexie gehören zu Psychogenen Störungen und sind therapierbar.

Zitat:
Es braucht viel Übung und Bemühen um daran was zu ändern und ich bin heute so selbstbewusst das ich mir nicht so etwas annehme wie hier teilweise steht. Was sollte das auch für eine Hilfe sein?

Wenn du gerne darüber diskutieren möchtest, kannst du Stellen nennen. Ansonsten bleibt es beim Pauschalurteil und einer Schuldzuweisung an Unbekannt nach dem Motto - jemand ist böse und inkompetent.

Ich wünsche Dir herzlich, dass Du Deinen Weg heraus findest
LG Nyan

13.10.2012 16:53 • #62


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H
Das Problem kenne ich nur umgekehrt. Viele stempeln dich ab. Arbeitskollegen setzten Gerüchte in die Welt,echt blöd. Abnehmen tu ich verdammt schnell aber zu zu nehmen dauert ewig,also so wie du zu nehmen geht schon beim Anblick von Nahrung aber abnehmen is ne Kampf.Mir geht am meisten die Stigmatesierung gegen den Strich

#2


H
und ich denke,den zwanghaften Druck "Ich will abnehmen-zunehmen"erschwert alles.

#3


R
Abnehmen hat viel mit Veranlagung zu tun. Ich ernähre mich wirklich gesund: viel Gemüse und Obst. Trotzdem nehme
ich nur sehr langsam ab. Aber ich will versuchen mein Gewicht zu reduzieren und wenn ich eine Mahlzeit einfach weg lassen muss.

#4


H
Ne Mahlzeit weg lassen is nicht so ratsam. Ich kenn eine, die ernährt sich wirklich sehr gesund-bio.Sie will abnehmen isst aber unheimlich viel Käse. Käse is sehr fetthaltig. Es können echt blöde Kleinigkeiten sein.

#5


R
Zitat von Hello:
Ne Mahlzeit weg lassen is nicht so ratsam. Ich kenn eine, die ernährt sich wirklich sehr gesund-bio.Sie will abnehmen isst aber unheimlich viel Käse. Käse is sehr fetthaltig. Es können echt blöde Kleinigkeiten sein.


Ich esse wenig Käse

#6


H
Muß ja nicht Käse sein

#7


P
Gesunde Ernährung heißt nicht gleichzeigt kalorienarm. D täuscht man sich oft. Führ mal über einige Tage ein esstagebuch und dann rechnest du alles Lebensmittel mal aus und da kannst du dann sehr gut sehen, wo deine versteckten kalorienfallen sind. Denn wenn man weniger isst als man verbraucht und genug damit der Körper nicht auf Notstand umschaltet, dann nimmt man ab. Geht nicht anders. Genau wie anders herum. Ein man mehr zu sich nimmt als man verbraucht, nimmt man zu. Statt weniger essen ist auch Verbrauch erhöhen eh viel besser. Dort und ein aktiveren Lebensstil.

#8


Capricorn
Es gibt KEINE Diät bzw. Abnehmprogramm, das LANGFRISTIG wirksam ist! Es gibt KEINE wissenschaftliche Studie, die das nachweisen würde.

Allerdings ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Menschen mit etwas „Übergewicht“ eine höhere Lebenserwartung haben, wie andere. Soweit zu Gewicht, bzw. Übergewicht.

Nun zu deinen Blutwerten. Um welche Blutwerte handelt es sich denn außer dem Blutdruck?

Zum Blutdruck allgemeine Info:
Die Werte, nach denen ein „Bluthochdruck“ diagnostiziert wird, wurde vor ein paar Jahren willkürlich (ohne wissenschaftliche Grundlage) gesenkt (wie auch für Blutzucker und Cholesterin):

Blutzucker alter Norm-Wert: 140 mg/dl
Blutzucker neuer Norm-Wert: 126 mg/dl

Cholesterin alter Norm-Wert: 240 mg/dl
Cholesterin neuer Norm-Wert: 200 mg/dl

Blutdruck alter Norm-Wert: 160/100 mmHg
Blutdruck neuer Norm-Wert: 140/90 mmHg


Folge (z.B. in den USA - in D wohl ähnliche Zahlen):
14 % mehr (behandlungsbedürftige!) Blutzucker-Patienten
35 % mehr (behandlungsbedürftige!) Bluthochdruck-Patienten
86 % mehr (behandlungsbedürftige!) Blutfett-Patienten

Es ist ein Geschäfts“modell“, quasi „Kunden-Rekrutierung“, nachdem unser Gesundheitswesen sich zwischenzeitlich zu einem Gesundheits-Markt entwickelt hat, in dem jeder Beteiligte sich über Wasser halten will/muss. Patienten sollten das wissen. Sie sind die Kunden in diesem Markt.

Überprüf’ mal deine Werte, ob die wirklich gesundheitsgefährdend sind.

Dr. Gunter Frank schildert in seinem Buch genau diese Situation bezügl. Übergewicht und Blutwerte. Der behandelnde Arzt empfiehlt erst mal den Versuch abzunehmen, Bewegung und Ernährungsumstellung. Nachdem das so gut wie kein Mensch wirklich schafft, bleibt das Problem bestehen. Der Patient spricht wieder beim Arzt vor und bekommt schließlich Medikamente, die ihm „helfen“ sollen.

http://www.amazon.de/Schlechte-Medizin- ... 581&sr=8-1

Frank hat auch einige andere Bücher zu Übergewicht, Abnehmen und Yoyo-Effekte geschrieben. Einfach mal bei amazon beim Autor Dr. Gunter Frank nachsehen.

Wenn das Thema „gesundheitsschädliches Übergewicht“ vom Tisch ist, kannst du dir dann Gedanken darüber machen, warum du dich so, wie du bist, nicht annehmen kannst. Warum du dich „zu dick“ fühlst, warum du unbedingt schlanker sein möchtest und ob das Problem nicht überhaupt psychischer Natur ist.

Wenn du z.B. aus Frust zuviel in dich reinstopfst, dann sollte man die Ursache – den Frust! – in Angriff nehmen. Wenn man nicht an der Ursache ansetzt, dann erreicht man mit einer Diät oder irgendeinem Abnehmprogramm bestenfalls einen kurzfristigen „Erfolg“ – sowas nennt sich Symptombekämpfung statt echter Behandlung. Der darauffolgende Yo-Yo-Effekt ist dann schon vorprogrammiert.

Wie auch immer: Alles Gute für dich! … beim Auffinden der wirklichen Ursache.

LG
Capri

#9


H
sry,BZ-Wert gesund is nüchtern von 80-120mg/hl
RR ist von 70-130 in Norm ( Ruhezustand und am besten manuell ).
Das Alter sollte man nicht ausser Acht belassen sowie die Mobilität. Wenn ich bei einem bettlägrigen einen RR von 60/90 ermittel ist dieser Wert zu tollerieren.
Normwerte sollte man nicht als muß ansehen und zwanghaft anstreben.

#10


Peppermint
Wie gross und schwer bist du denn nika ?

Schuldigung fûr meine direkte Frage...

#11


H
Magst du jetzt den BMI ermitteln Peppermind ?

#12


Capricorn
Zitat von Hello:
sry,BZ-Wert gesund is nüchtern von 80-120mg/hl
RR ist von 70-130 in Norm ( Ruhezustand und am besten manuell ).
Das Alter sollte man nicht ausser Acht belassen sowie die Mobilität. Wenn ich bei einem bettlägrigen einen RR von 60/90 ermittel ist dieser Wert zu tollerieren.

Mit "Norm"-Wert war gemeint: ab hier wird dir üblicherweise eine Behandlung empfohlen. So genannt finden sie sich in einer Tabelle in o.g. Buch. (Vielleicht lässt sich über das Wort "Norm" streiten, aber ich denke, es ist klar, was gemeint ist.)

Zitat von Hello:
Normwerte sollte man nicht als muß ansehen und zwanghaft anstreben.

Sowieso. Nur ... WELCHER Patient weiß welche Toleranzschwellen es gibt?!?! ... die meisten vertrauen ihrem Arzt blind.

#13


A
Ich bin ca 1,75 m groß und Wiege 56 Kilo. Das ist für mich schon gut. Es gab auch Zeiten, da waren es nur 53,54 Kilo.

Mein Wunsch sind so 58 Kilo, die ich auch schon mal hatte.

Ihr sagt abnehmen ist schwer, ich finde zunehmen schwer. Aber ich versuche nicht dauernd darüber nachzudenken, das bringt nix.

Was hilft, wenn man abnehmen will ist eine komplette Umstellung der Ernährung ( zahlt die Krankenkasse , wenn man zu einem Experten geht ) und viel Bewegung. Man muss nicht sofort zum Super Sportler werden, spazieren gehen oder schimmen ist ein Anfang.

Auf jedenfall ist auf Nahrung zu verzichten eher kontraproduktiv, weil der Körper denkt, es ist eine Hungersnot. Und speichert dann , wenn es essen gibt, alles doppelt und dreifach ab. Damit er für die nächste "Hungersnot" Reserven hat.

Einfach weniger essen und gesund... Meinst du das kannst du umsetzen ?

#14


Capricorn
Zitat von Amy87:
Ihr sagt abnehmen ist schwer, ich finde zunehmen schwer.

Beides hat oft die gleichen Ursachen.
Es sind die beiden "Extreme" einer gedachten Linie, deren Optimum die "goldene Mitte" wäre.

Wobei man aber doch überprüfen sollte, inwieweit man wirklich in einem "Extrem" steckt, oder ob man das nur subjektiv so beurteilt.

#15


Peppermint
Nein hello....das nicht....

Aber wäre sie jetzt sagen wir mal 150 cm gross und würde 130 Kilo wiegen....schon ein Gesundheitsrisiko vorhanden wäre....
Sie schreibt ja auch unbeweglich....und das ist niemals gut wenn man sich nicht mehr so bewegen kann wie man es gerne möchte....

Und nicht jetzt mit Steinen schmeissen....ich hab auch die letzten 2 Jahre 15 Kilo zugenommen

#16


A
Capri, mir wird es oft vorgeworfen.
Und wenn du das an einem Tag 3x zu hören bekommst, bist du irgendwann auch stinkig. Ich fühle mich so wie ich bin wohl, und werde dennoch "kritisiert" bzw mir Wird vorgeworfen, dass ich etwas falsch mache , da ich ja angeblich immer nur annehme.

Aber ist schon ok, ich esse gerne, das ich nicht mehr drauf habe, kann ich nicht ändern. Aber es geht hier um nika und nicht um mich, ich wollte nur sagen, wie du schon meintest, es kann auch andersrum sein...

#17

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N
Ich bin 46 Jahre alt, 171 cm gross und wiege ca. 105 Kilo. Vor 4 Jahren wog ich 57 Kilo. Mein ‘normales’ Gewicht, dass ich jahrelang hatte, war etwa 82 Kilo.

Mein Blutdruck liegt meist bei 150/95, mein Cholesterinwert ist 230, meine Leberwerte habe ich mir nicht gemerkt, einer davon ist wohl doppelt so hoch wie bei der Durchschnittsfrau.

Ich fresse immer, aus Lust, Frust, oder Langeweile, und ich habe absolut keine Idee, wie ich es abstellen könnte. Ich denke schon dass es a) meiner Veranlagung entspricht, dass ich etwas dicker bin und b) die Ursachen in meiner Psyche zu finden sind. Nur weiss ich nicht wie ich diesen Teufelskreis unterbrechen soll. Ich habe im April eine Therapie beendet und im Wesentlichen hat sie mir gut getan, aber an meinem Essverhalten hat sich nichts verändert.

Wenn ich in den Spiegel schaue so sehe ich eine dicke, unhübsche Frau mit nach unten zeigenden Mundwinkeln. Früher hab ich mich gern hübsch gemacht, geschminkt usw. Nun denke ich egal was ich mir ins Gesicht klatsche, ich bleibe doch dick und hässlich, da kann ich mir die Schminkerei auch sparen.

Langsam fängt meine Beziehung an darunter zu leiden, denn mein Selbstbewusstsein wird immer weniger, und ich werde immer phlegmatischer.

#18


Peppermint
Bist du Baujahr 66 ?

Dann kann es doch auch mit den Wechseljahren zusammen hängen....habenleider auch zu Beginn munter weiter gegessen und deshalb die Zunahme....

Leider bin ich zur Zeit auch zu unmotiviert abzunehmen....denn dann müsste man ja echt einiges umstellen im leben und ewig hungrig möchte ich auch nicht rum laufen...

#19


Capricorn
Zitat von nika66:
Ich bin 46 Jahre alt, 171 cm gross und wiege ca. 105 Kilo. Vor 4 Jahren wog ich 57 Kilo. Mein ‘normales’ Gewicht, dass ich jahrelang hatte, war etwa 82 Kilo.

Das klingt doch schon mal seeeeeeeeehhhhr nach Yoyo-Effekt!


Zitat von nika66:
Mein Blutdruck liegt meist bei 150/95,

Wenn es nun heißt, du hättest Bluthochdruck gehörst du zu den "Opfern" der (behandlungsbedürfigen) Normwert-Absenkung.
Noch vor ein paar Jahren hätte kein Arzt daran herumgemäkelt.


Zitat von nika66:
mein Cholesterinwert ist 230,

Hier dasselbe wie oben!


Zitat von nika66:
Ich fresse immer, aus Lust, Frust, oder Langeweile, und ich habe absolut keine Idee, wie ich es abstellen könnte. ...

Ich würde - mal ganz pragmatisch - sagen:
auf Ursachen-Suche gehen. Und zwar konsequent! ... da kann es gut sein, dass du auf sehr unangenehme Wahrheiten und Gefühle stösst.

Wenn man das nicht möchte, oder sich nicht antun will, hier die Alternativen:
- Diäten und Abnehmprogramme durchziehen, die immer einen Yoyo-Effekt zur Folge haben.
- Medikamente, die dein Gewicht reduzieren (teilweise sogar mit Lebensgefahr, weil sogar bis vor Kurzem noch Abnehmpillen verschrieben wurden [Sibutramin], an denen Patienten gestorben sind).
- So weitermachen wie bisher.

#20


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