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...und trotzdem schaffe ich es nicht die notwendige Motivation zusammenzukratzen um auch nur ein Gramm abzunehmen. Seit Jahren geht es nur noch bergauf mit dem Gewicht, und nun hat mir auch mein Doc gesagt ich müsse der Gesundheit zuliebe dringend abnehmen (hoher Blutdruck, keine super Blutwerte).

Ich habe schon einmal ganz viel abgenommen (durch WW), theoretisch weiss ich also wie das geht. Warum also zieh ich mich immer mehr in mein Schneckenhaus zurück, bedauer mich selbst und fress Zeuch in mich rein? Ich kann mich noch gut erinnern wie toll ich mich mit Idealgewicht gefühlt habe, warum also ziehe ich es offenbar vor, zu leiden ?

12.10.2012 13:34 • 13.10.2012 #1


71 Antworten ↓


Das Problem kenne ich nur umgekehrt. Viele stempeln dich ab. Arbeitskollegen setzten Gerüchte in die Welt,echt blöd. Abnehmen tu ich verdammt schnell aber zu zu nehmen dauert ewig,also so wie du zu nehmen geht schon beim Anblick von Nahrung aber abnehmen is ne Kampf.Mir geht am meisten die Stigmatesierung gegen den Strich

12.10.2012 13:40 • #2



Viel zu dick, unbeweglich, unzufrieden.

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und ich denke,den zwanghaften Druck "Ich will abnehmen-zunehmen"erschwert alles.

12.10.2012 13:42 • #3


Abnehmen hat viel mit Veranlagung zu tun. Ich ernähre mich wirklich gesund: viel Gemüse und Obst. Trotzdem nehme
ich nur sehr langsam ab. Aber ich will versuchen mein Gewicht zu reduzieren und wenn ich eine Mahlzeit einfach weg lassen muss.

12.10.2012 13:45 • #4


Ne Mahlzeit weg lassen is nicht so ratsam. Ich kenn eine, die ernährt sich wirklich sehr gesund-bio.Sie will abnehmen isst aber unheimlich viel Käse. Käse is sehr fetthaltig. Es können echt blöde Kleinigkeiten sein.

12.10.2012 13:49 • #5


Zitat von Hello:
Ne Mahlzeit weg lassen is nicht so ratsam. Ich kenn eine, die ernährt sich wirklich sehr gesund-bio.Sie will abnehmen isst aber unheimlich viel Käse. Käse is sehr fetthaltig. Es können echt blöde Kleinigkeiten sein.


Ich esse wenig Käse

12.10.2012 13:50 • #6


Muß ja nicht Käse sein

12.10.2012 14:16 • #7


Gesunde Ernährung heißt nicht gleichzeigt kalorienarm. D täuscht man sich oft. Führ mal über einige Tage ein esstagebuch und dann rechnest du alles Lebensmittel mal aus und da kannst du dann sehr gut sehen, wo deine versteckten kalorienfallen sind. Denn wenn man weniger isst als man verbraucht und genug damit der Körper nicht auf Notstand umschaltet, dann nimmt man ab. Geht nicht anders. Genau wie anders herum. Ein man mehr zu sich nimmt als man verbraucht, nimmt man zu. Statt weniger essen ist auch Verbrauch erhöhen eh viel besser. Dort und ein aktiveren Lebensstil.

12.10.2012 14:16 • #8


Capricorn
Es gibt KEINE Diät bzw. Abnehmprogramm, das LANGFRISTIG wirksam ist! Es gibt KEINE wissenschaftliche Studie, die das nachweisen würde.

Allerdings ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Menschen mit etwas „Übergewicht“ eine höhere Lebenserwartung haben, wie andere. Soweit zu Gewicht, bzw. Übergewicht.

Nun zu deinen Blutwerten. Um welche Blutwerte handelt es sich denn außer dem Blutdruck?

Zum Blutdruck allgemeine Info:
Die Werte, nach denen ein „Bluthochdruck“ diagnostiziert wird, wurde vor ein paar Jahren willkürlich (ohne wissenschaftliche Grundlage) gesenkt (wie auch für Blutzucker und Cholesterin):

Blutzucker alter Norm-Wert: 140 mg/dl
Blutzucker neuer Norm-Wert: 126 mg/dl

Cholesterin alter Norm-Wert: 240 mg/dl
Cholesterin neuer Norm-Wert: 200 mg/dl

Blutdruck alter Norm-Wert: 160/100 mmHg
Blutdruck neuer Norm-Wert: 140/90 mmHg


Folge (z.B. in den USA - in D wohl ähnliche Zahlen):
14 % mehr (behandlungsbedürftige!) Blutzucker-Patienten
35 % mehr (behandlungsbedürftige!) Bluthochdruck-Patienten
86 % mehr (behandlungsbedürftige!) Blutfett-Patienten

Es ist ein Geschäfts“modell“, quasi „Kunden-Rekrutierung“, nachdem unser Gesundheitswesen sich zwischenzeitlich zu einem Gesundheits-Markt entwickelt hat, in dem jeder Beteiligte sich über Wasser halten will/muss. Patienten sollten das wissen. Sie sind die Kunden in diesem Markt.

Überprüf’ mal deine Werte, ob die wirklich gesundheitsgefährdend sind.

Dr. Gunter Frank schildert in seinem Buch genau diese Situation bezügl. Übergewicht und Blutwerte. Der behandelnde Arzt empfiehlt erst mal den Versuch abzunehmen, Bewegung und Ernährungsumstellung. Nachdem das so gut wie kein Mensch wirklich schafft, bleibt das Problem bestehen. Der Patient spricht wieder beim Arzt vor und bekommt schließlich Medikamente, die ihm „helfen“ sollen.

http://www.amazon.de/Schlechte-Medizin- ... 581&sr=8-1

Frank hat auch einige andere Bücher zu Übergewicht, Abnehmen und Yoyo-Effekte geschrieben. Einfach mal bei amazon beim Autor Dr. Gunter Frank nachsehen.

Wenn das Thema „gesundheitsschädliches Übergewicht“ vom Tisch ist, kannst du dir dann Gedanken darüber machen, warum du dich so, wie du bist, nicht annehmen kannst. Warum du dich „zu dick“ fühlst, warum du unbedingt schlanker sein möchtest und ob das Problem nicht überhaupt psychischer Natur ist.

Wenn du z.B. aus Frust zuviel in dich reinstopfst, dann sollte man die Ursache – den Frust! – in Angriff nehmen. Wenn man nicht an der Ursache ansetzt, dann erreicht man mit einer Diät oder irgendeinem Abnehmprogramm bestenfalls einen kurzfristigen „Erfolg“ – sowas nennt sich Symptombekämpfung statt echter Behandlung. Der darauffolgende Yo-Yo-Effekt ist dann schon vorprogrammiert.

Wie auch immer: Alles Gute für dich! … beim Auffinden der wirklichen Ursache.

LG
Capri

12.10.2012 14:21 • #9


sry,BZ-Wert gesund is nüchtern von 80-120mg/hl
RR ist von 70-130 in Norm ( Ruhezustand und am besten manuell ).
Das Alter sollte man nicht ausser Acht belassen sowie die Mobilität. Wenn ich bei einem bettlägrigen einen RR von 60/90 ermittel ist dieser Wert zu tollerieren.
Normwerte sollte man nicht als muß ansehen und zwanghaft anstreben.

12.10.2012 14:39 • #10


Peppermint
Wie gross und schwer bist du denn nika ?

Schuldigung fûr meine direkte Frage...

12.10.2012 14:40 • #11


Magst du jetzt den BMI ermitteln Peppermind ?

12.10.2012 14:45 • #12


Capricorn
Zitat von Hello:
sry,BZ-Wert gesund is nüchtern von 80-120mg/hl
RR ist von 70-130 in Norm ( Ruhezustand und am besten manuell ).
Das Alter sollte man nicht ausser Acht belassen sowie die Mobilität. Wenn ich bei einem bettlägrigen einen RR von 60/90 ermittel ist dieser Wert zu tollerieren.

Mit "Norm"-Wert war gemeint: ab hier wird dir üblicherweise eine Behandlung empfohlen. So genannt finden sie sich in einer Tabelle in o.g. Buch. (Vielleicht lässt sich über das Wort "Norm" streiten, aber ich denke, es ist klar, was gemeint ist.)

Zitat von Hello:
Normwerte sollte man nicht als muß ansehen und zwanghaft anstreben.

Sowieso. Nur ... WELCHER Patient weiß welche Toleranzschwellen es gibt?!?! ... die meisten vertrauen ihrem Arzt blind.

12.10.2012 14:45 • #13


Ich bin ca 1,75 m groß und Wiege 56 Kilo. Das ist für mich schon gut. Es gab auch Zeiten, da waren es nur 53,54 Kilo.

Mein Wunsch sind so 58 Kilo, die ich auch schon mal hatte.

Ihr sagt abnehmen ist schwer, ich finde zunehmen schwer. Aber ich versuche nicht dauernd darüber nachzudenken, das bringt nix.

Was hilft, wenn man abnehmen will ist eine komplette Umstellung der Ernährung ( zahlt die Krankenkasse , wenn man zu einem Experten geht ) und viel Bewegung. Man muss nicht sofort zum Super Sportler werden, spazieren gehen oder schimmen ist ein Anfang.

Auf jedenfall ist auf Nahrung zu verzichten eher kontraproduktiv, weil der Körper denkt, es ist eine Hungersnot. Und speichert dann , wenn es essen gibt, alles doppelt und dreifach ab. Damit er für die nächste "Hungersnot" Reserven hat.

Einfach weniger essen und gesund... Meinst du das kannst du umsetzen ?

12.10.2012 14:47 • #14


Capricorn
Zitat von Amy87:
Ihr sagt abnehmen ist schwer, ich finde zunehmen schwer.

Beides hat oft die gleichen Ursachen.
Es sind die beiden "Extreme" einer gedachten Linie, deren Optimum die "goldene Mitte" wäre.

Wobei man aber doch überprüfen sollte, inwieweit man wirklich in einem "Extrem" steckt, oder ob man das nur subjektiv so beurteilt.

12.10.2012 14:51 • #15


Peppermint
Nein hello....das nicht....

Aber wäre sie jetzt sagen wir mal 150 cm gross und würde 130 Kilo wiegen....schon ein Gesundheitsrisiko vorhanden wäre....
Sie schreibt ja auch unbeweglich....und das ist niemals gut wenn man sich nicht mehr so bewegen kann wie man es gerne möchte....

Und nicht jetzt mit Steinen schmeissen....ich hab auch die letzten 2 Jahre 15 Kilo zugenommen

12.10.2012 14:53 • #16


Capri, mir wird es oft vorgeworfen.
Und wenn du das an einem Tag 3x zu hören bekommst, bist du irgendwann auch stinkig. Ich fühle mich so wie ich bin wohl, und werde dennoch "kritisiert" bzw mir Wird vorgeworfen, dass ich etwas falsch mache , da ich ja angeblich immer nur annehme.

Aber ist schon ok, ich esse gerne, das ich nicht mehr drauf habe, kann ich nicht ändern. Aber es geht hier um nika und nicht um mich, ich wollte nur sagen, wie du schon meintest, es kann auch andersrum sein...

12.10.2012 14:55 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Ich bin 46 Jahre alt, 171 cm gross und wiege ca. 105 Kilo. Vor 4 Jahren wog ich 57 Kilo. Mein ‘normales’ Gewicht, dass ich jahrelang hatte, war etwa 82 Kilo.

Mein Blutdruck liegt meist bei 150/95, mein Cholesterinwert ist 230, meine Leberwerte habe ich mir nicht gemerkt, einer davon ist wohl doppelt so hoch wie bei der Durchschnittsfrau.

Ich fresse immer, aus Lust, Frust, oder Langeweile, und ich habe absolut keine Idee, wie ich es abstellen könnte. Ich denke schon dass es a) meiner Veranlagung entspricht, dass ich etwas dicker bin und b) die Ursachen in meiner Psyche zu finden sind. Nur weiss ich nicht wie ich diesen Teufelskreis unterbrechen soll. Ich habe im April eine Therapie beendet und im Wesentlichen hat sie mir gut getan, aber an meinem Essverhalten hat sich nichts verändert.

Wenn ich in den Spiegel schaue so sehe ich eine dicke, unhübsche Frau mit nach unten zeigenden Mundwinkeln. Früher hab ich mich gern hübsch gemacht, geschminkt usw. Nun denke ich egal was ich mir ins Gesicht klatsche, ich bleibe doch dick und hässlich, da kann ich mir die Schminkerei auch sparen.

Langsam fängt meine Beziehung an darunter zu leiden, denn mein Selbstbewusstsein wird immer weniger, und ich werde immer phlegmatischer.

12.10.2012 15:05 • #18


Peppermint
Bist du Baujahr 66 ?

Dann kann es doch auch mit den Wechseljahren zusammen hängen....habenleider auch zu Beginn munter weiter gegessen und deshalb die Zunahme....

Leider bin ich zur Zeit auch zu unmotiviert abzunehmen....denn dann müsste man ja echt einiges umstellen im leben und ewig hungrig möchte ich auch nicht rum laufen...

12.10.2012 15:08 • #19


Capricorn
Zitat von nika66:
Ich bin 46 Jahre alt, 171 cm gross und wiege ca. 105 Kilo. Vor 4 Jahren wog ich 57 Kilo. Mein ‘normales’ Gewicht, dass ich jahrelang hatte, war etwa 82 Kilo.

Das klingt doch schon mal seeeeeeeeehhhhr nach Yoyo-Effekt!


Zitat von nika66:
Mein Blutdruck liegt meist bei 150/95,

Wenn es nun heißt, du hättest Bluthochdruck gehörst du zu den "Opfern" der (behandlungsbedürfigen) Normwert-Absenkung.
Noch vor ein paar Jahren hätte kein Arzt daran herumgemäkelt.


Zitat von nika66:
mein Cholesterinwert ist 230,

Hier dasselbe wie oben!


Zitat von nika66:
Ich fresse immer, aus Lust, Frust, oder Langeweile, und ich habe absolut keine Idee, wie ich es abstellen könnte. ...

Ich würde - mal ganz pragmatisch - sagen:
auf Ursachen-Suche gehen. Und zwar konsequent! ... da kann es gut sein, dass du auf sehr unangenehme Wahrheiten und Gefühle stösst.

Wenn man das nicht möchte, oder sich nicht antun will, hier die Alternativen:
- Diäten und Abnehmprogramme durchziehen, die immer einen Yoyo-Effekt zur Folge haben.
- Medikamente, die dein Gewicht reduzieren (teilweise sogar mit Lebensgefahr, weil sogar bis vor Kurzem noch Abnehmpillen verschrieben wurden [Sibutramin], an denen Patienten gestorben sind).
- So weitermachen wie bisher.

12.10.2012 15:20 • #20



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