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8

C

Californa23
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Hallo zusammen 🙂

ich merke aktuell, wie sehr mich das Thema Schulwahl beschäftigt… und irgendwie komme ich einfach auf keinen grünen Nenner.

Einerseits gibt es die „klassische“ Grundschule, die ja für viele Kinder gut funktioniert. Andererseits liest man immer wieder von Montessori, Waldorf oder anderen Konzepten, die teilweise viel freier und individueller sein sollen.

Je mehr ich mich informiere, desto unsicherer werde ich ehrlich gesagt 🙈

Alles hat irgendwie Vor- und Nachteile und ich frage mich ständig, was am Ende wirklich die richtige Entscheidung ist.
Vielleicht geht oder ging es ja jemandem hier ähnlich?

Wie seid ihr mit dieser Unsicherheit umgegangen?

Habt ihr irgendwann einfach nach Bauchgefühl entschieden oder gab es bei euch einen klaren Punkt, der den Ausschlag gegeben hat?

Freue mich einfach über ein bisschen Austausch 🙂

13.04.2026 #1


14 Antworten ↓

Knipsi
Hi,
Mein erster Gedanke ist, dass ist so individuell wie kinder sind 😅

Mein kind schickte ich damals auf rine ganz normale grundschule. Sie wurde als "mathebegabt" eingestuft beim aufnahmetest und sollte gefoerdert werden mit musik...was erstmal gut war fuer den moment.

Ich denke, es kommt aufs kind selbst an. Die art wie es lernt. vielleicht gibts ja da schon tendenzen.

Denn kommts darauf an was fuer ein typ lehrer vor dem kind schlussendlich steht.

Bei meiner wars so, dass sie eine fuerchterliche mathelehrerin hatte und eine matheangst entwickelte was 1 1/2jahre niemanden aufgefallen war - da sie strategien gelernt hat um es zu verstecken. Folge ist bis heute: diskalkulie.

Hoer auf dein bauchgefuehl. Was denkst du, was fuern lerntyp ist dein kind und wie hast du es selbst gefoerdert? Was ist dir wichtig bei der foerderung? Und entscheide ganz entspannt. vielleicht kannst du auch schulen besuchen und dir die Konzepte und werte vorstellen lassen.

Viel erfolg bei der Suche lachen

x 1 #2


A


Unsicher bei der Schulform Erfahrungen gesucht!

x 3


Schlaflose
Als ehemalige Lehrerin kann ich aus meiner Erfahrung sagen, dass Kinder auf der Waldorfschule und Montessorischule nicht auf die reale Welt vorbereitet werden. Sie werden zwar musisch und künstlerisch gefördert und alles ist Friede, Freude,
Eierkuchen, aber der harten Konkurrenz im späteren Leben sind sie dann eher nicht gewachsen.

x 3 #3


Islandfan
Ich habe damals im Rahmen meines Lehramtstudiums ein Praktikum an einer Montessorischule gemacht und fand das sehr interessant. Mir gefällt das pädagogische Konzept dahinter sehr. Von Waldorfschulen würde ich eher abraten,finde deren Sichtweise recht speziell. Sehe es ähnlich wie Schlaflose (bin gelernte Realschullehrerin, aber immer in der Erwachsenenbildung gewesen, kenne aber die Kulissen hinter dem Schulsystem recht gut).
Hätte ich ein Kind, würde ich es an einer normalen Regelschule anmelden, aber darauf achten, dass diese in einem Stadtteil mit einer eher bildungsnahen Bevölkerung liegt.

#4


P
Wenn dein Kind relativ "normal" ist, i.S.v. läuft auch in einem normalen Kindergarten normal mit, hat keine größeren geistigen, körperlichen oder emotionalen Herausforderungen, dann würde ich es auf eine Regel-Grundschule schicken. Die bereitet auf die weiterführende Regel-Schule ideal vor und diese wiederum aufs Regel-Berufsleben.

#5


Saina91
@Schlaflose

Aber schon traurig, dass es immer um Leistungsdruck und Konkurrenzdenken gehen muss.

Meiner Meinung nach können sich Kinder viel mehr persönlich entfalten, wenn dieser Druck nicht da ist.
Mein Sohn ist zwar auf einer normalen Schule aber habe schon viel Positives von diesen Schulformen gehört und sehr Negatives von Regelschulen. Wie die Kinder da in Schubladen gesteckt werden und teilweise noch psychische Erkrankungen von Lehrern angedichtet werden... erschreckend.
Am besten ist, wenn Kinder sich frei entfalten und ihre Stärken und Interessen fördern können.
Gibt auch zig Leute von Waldorfschulen und Co, die heutzutage Ärzte, Lehrer usw. Sind.

#6


Saina91
Also das negative Beispiel bezieht sich auf eine Bekannte, bei der die Tochter auf einer Grundschule ist, da ist echt der Leistungsdruck enorm. Da beschweren sich viele Eltern.
Die Lehrerin meinte zu der Mama, dass die Tochter ja zu angepasst und brav sei und ob sie nicht ads habe und mal Ritalin probieren wolle.Die Eltern waren geschockt und meinten, dass sie die Tochter schon so erziehen, dass sie sich an Regeln hält. Dann hatte die Mama mir einen Test gezeigt und sie hatte nur ein paar wenige Fehler. Angeblich sei sie zu schlecht für die erste Klasse und es wurde geraten, dass sie die erste Klasse wiederholt. Das wollten die Eltern selbstverständlich nicht. Sie haben sie sowieso schon später eingeschult, weil sie ein Frühchen war. Dann wurde sie.vor der Klasse bloß gestellt, weil sie einmal Hausaufgaben mit den Eltern gemacht hatte. Und ihr wurden so Kopfhörer aufgesetzt und so eine Wand zwischen dem Tisch aufgestellt, damit sie nicht abgelenkt ist.
So ganz komische Sachen sind da passiert.
Ende der Geschichte ist, dass sie zur Waldorfschule gewechselt ist und sich da jetzt völlig frei und gesund entwickeln kann.

Achso und ich habe bei meinem Sohn nach dem Wohnort entschieden. Ich wollte, dass er hier in der Nähe zur Schule geht. Gott sei Dank hat er eine liebe Lehrerin, was generell das A und O ist. Wichtiger als jede Schulform ist der Lehrer meiner Meinung nach.

#7


Greta__
Meine Kinder: Normale Grundschule.
Kind 1: bilinguales Gymnasium, da ihre Muttersprache(n) Deutsch und Englisch sind und das Abitur mit beiden Sprachen machen wollte.
Kind 2: Gesamtschule (IGS).

Hat mit beiden sehr gut funktioniert. 👍

x 1 #8


User_0815_4711
Schulformen sind fast so religiös aufgeladen wie Ernährungsformen oder die Diskussion um Tempolimits auf den deutschen Autobahnen.

#9


Sonja77
Ich finde das kann man gar nicht unbedingt pauschalisieren,es kommt auch immer ein wenig auf das Kind an
Es gibt Kinder die brauchen eine besondere Unterstützung und Betreuung und die wird halt in so Schulen wie der Waldorfschule oder Montessori geboten…

Andere Kinder brauchen das nicht und sind bestens in einer normalen Schule integriert und betreut

Als Mama merkt man ziemlich schnell was am besten zu dem eigenen Kind passt

Meine Tochter hat den normalen Kindergarten und Schule besucht..danach ein 5 sprachiges Gymnasium da sie sowieso schon zweisprachig aufgewachsen ist…

Mein Sohn hat nur ein Jahr den Kindergarten besucht und konnte dann ein Jahr früher als die anderen in die erste Klasse da er weiter war für sein Alter und ist deswegen bis heute immer der jüngste in der Schule…er besucht momentan die 9te Klasse
Auch er hat den normalen Kindergarten und Schule besucht….obwohl für ihn eine andere Art von Schule besser gewesen wäre,aber hier in der Schweiz sind solche Schulen leider unbezahlbar und konnten wir uns nicht leisten

Also schau was am besten zu deinem Kind passt und was ihr euch leisten könnt und vorallem was euch und dem Kind am wichtigsten ist und dann entscheidet euch
Ihr könnt ja immernoch unentscheiden falls ihr es euch anders überlegt oder es dem Kind nicht wohl ist

x 1 #10


Abendschein
Lieber eine gute Grundschule, als eine schlechte Realschule.

Waldorfschulen finde ich sehr gut.

Meine Freundin hatte ihren Sohn auf dem Gymnasium, kam er gar nicht mit klar, auch

von den schulischen Leistungen und sie hat ihn zur Realschule geschickt.

Das war für den Jungen das Beste.

#11


Sonja77
Hier in der Schweiz ist das etwas anders sorry daran hab ich nicht gedacht als ich meinen Post geschrieben hab

Bei meiner Tochter klar,Gymnasium das ist überall das selbe auch wenn’s dann in jedem Land anders funktioniert

Und Gabriel geht hier in die 9te Klasse der SEK A das ist die beste Oberstufe vor dem Gymnasium
Hier ist es in SEK C das ist für die schwächsten Schüler dann kommt sek B und dann sek A und dann Gymnasium

Sorry war mir nicht bewusst das es bei euch so viel anders ist…hier gibt es halt im ganzen 5 Arten von Oberstufe

x 1 #12


Saina91
@Sonja77

Ist doch interessant zu hören, wie es so in anderen Ländern ist 🙂
Das ist für Dich als Mama natürlich entspannt, wenn es dem Gabriel so leicht fällt in der Schule.

x 1 #13


Sonja77
Zitat von Saina91:
@Sonja77 Ist doch interessant zu hören, wie es so in anderen Ländern ist 🙂 Das ist für Dich als Mama natürlich entspannt, wenn ...

Gott sei Dank mit beiden Kindern
keines von beiden hatte Probleme oder Mühe mit dem Schulstoff
dem kleinen fehlt es gerade an Lust 🤣🤣aber auch das gehört dazu vorallem in dem Alter

#14


Kruemel_68
Zitat von Saina91:
Aber schon traurig, dass es immer um Leistungsdruck und Konkurrenzdenken gehen muss.

Meiner Meinung nach können sich Kinder viel mehr persönlich entfalten, wenn dieser Druck nicht da ist.

Aber so ist nun mal später das Erwachsenenleben. Was bringt es dem Kind, wenn ich es jahrelang in Watte packe und spätestens in der Ausbildung oder im Studium landet es auf dem Boden der Realität.

#15


A


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