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H
Zitat von Maro:
Bei Männern ist das natürlich, bei Frauen nicht!


Mir wurde das durch die Erziehung auch so vermittelt. Meine Oma hat meiner Schwester und mir erklärt, dass S. nur etwas für Männer wäre. Frauen würden das nur über sich ergehen lassen, um einen Mann an sich zu binden, um Sicherheit zu haben, versorgt zu sein und eben nicht alleine zu sein.
Was ich außerdem so herausgehört habe ist, dass Frauen, da sie keinen Geschlechtstrieb haben, hochwertigere und edlere Wesen sind, während Männer als triebhafte, primitive Wesen von meiner Oma öfters mit Schimpfwörtern bedacht wurden. Frauen wurden irgendwie als Opfer der Männer dargestellt, die sich an ihnen befriedigen.
Hätte eine Frau gesagt, dass sie Spaß an S. hat, hätte sie als nicht normal gegolten.

Das war es, was mir zu diesem Thema übermittelt wurde, was ich aus vielen Bemerkungen entnommen und verinnerlicht hatte. Hat lange gedauert, bis ich mich gefühlsmäßig davon lösen könnte.

10.12.2017 03:20 • #41


M
Der Trieb in der heutigen Form ist eine maßlose Übertreibung und weder bei Männern noch bei Frauen normal.
Der S. kann und soll Spaß machen, aber nur unter der Voraussetzung, dass zwischen beiden Partnern echte Liebe und Harmonie herrscht. Jede andere Grundlage für den S.uellen Kontakt zu anderen Personen ist falsch. Die Abkopplung des Triebes von der seelischen Liebe ist dabei die Wurzel des Übels gewesen, diese Abkopplung hat alle weiteren grotesken Erscheinungen auf diesem Gebiet mit sich gebracht.

Wer dagegen streiten will, dem sei gesagt, dass meine Worte die Sachlage aus geistiger Sicht beleuchten, nicht aus biologischer Sicht. Und weil der Mensch in seinem Wesenskern ein geistiges und kein biologisches Wesen ist (biologisch ist nur die Hülle!), ist diese Sicht auch die einzig richtige. Materialisten und Atheisten werden freundlich gebeten meinen Beitrag zu ignorieren.

10.12.2017 11:28 • x 2 #42


A


Typisch Mann und Frau

x 3


E
Dein Beitrag klingt wie von 'nem Sekten-Guru. Wie gut, das Ich Atheist und Materialist bin.

[...]ist diese Sicht auch die einzig richtige.



Zitat von Hermina04:

Mir wurde das durch die Erziehung auch so vermittelt. Meine Oma hat meiner Schwester und mir erklärt, dass S. nur etwas für Männer wäre. Frauen würden das nur über sich ergehen lassen, um einen Mann an sich zu binden, um Sicherheit zu haben, versorgt zu sein und eben nicht alleine zu sein.
Was ich außerdem so herausgehört habe ist, dass Frauen, da sie keinen Geschlechtstrieb haben, hochwertigere und edlere Wesen sind, während Männer als triebhafte, primitive Wesen von meiner Oma öfters mit Schimpfwörtern bedacht wurden. Frauen wurden irgendwie als Opfer der Männer dargestellt, die sich an ihnen befriedigen.
Hätte eine Frau gesagt, dass sie Spaß an S. hat, hätte sie als nicht normal gegolten.

Das war es, was mir zu diesem Thema übermittelt wurde, was ich aus vielen Bemerkungen entnommen und verinnerlicht hatte. Hat lange gedauert, bis ich mich gefühlsmäßig davon lösen könnte.


Nicht normal... Ging bestimmt Hand in Hand mit dem Katholizismus?

10.12.2017 11:36 • x 1 #43


R
Zitat von Maro:
Der S. kann und soll Spaß machen, aber nur unter der Voraussetzung, dass zwischen beiden Partnern echte Liebe und Harmonie herrscht


Gut, dann möchte ich jetzt bitte die umfassende, allgemeingültige Definition von echter Liebe.

Zitat von Maro:
Die Abkopplung des Triebes von der seelischen Liebe ist dabei die Wurzel des Übels gewesen, diese Abkopplung hat alle weiteren grotesken Erscheinungen auf diesem Gebiet mit sich gebracht.


Da du zwei Seiten vorher noch mit der Natur argumentiert hast, bringe ich diese jetzt ebenfalls ins Spiel und sage, die Natur hat eine seelische Liebe bis in alle Ewigkeit gar nicht vorgesehen. Diese chemisch induzierte Gefühlsduselei, die Menschen erst zusammenbringt, ist ein biologisches Programm mit Verfallsdatum. Der biologische Prozess geht davon aus, dass man sich bis zum Ende dieses Verfallsdatums fortgepflanzt hat. Mit offenem Ende: Manchmal mag man den Menschen danach noch, manchmal nicht. Und deshalb halten Beziehungen oft nicht länger als ein paar Jahre, bevor sie zu Bruch gehen. Diese reine, seelische Liebe, von der du sprichst hat genau welche Eigenschaften, die sie von der Liebe, die jene Leute empfinden, deren Beziehung irgendwann kaputt geht, unterscheidet? Denn gemäß deiner Definition, lieben dann all diese Leute nicht richtig, sondern falsch. Müssen sie ja, wenn sie sich irgendwann trennen. Selbst, wenn es die Trennung von einem gewalttätigen Menschen ist, der sie schlägt. Oder besagt diese reine, seelische Liebe, dass man dann bitte bei dem Schläger bleibt? Ich bin sicher, du leistest den Menschen einen großen Dienst, wenn du ihnen sagst, was genau ihre Liebe falsch macht und wie man es schafft, es richtig zu machen.

Zitat von Maro:
Und weil der Mensch in seinem Wesenskern ein geistiges und kein biologisches Wesen ist (biologisch ist nur die Hülle!), ist diese Sicht auch die einzig richtige.


Und wer hat dir diese Weisheit ins Ohr geflüstert? Das täte mich interessieren.

10.12.2017 12:03 • x 3 #44


yellowBag
Der Mensch als solcher funktioniert ja nur zusammen mit Körper und Geist , also eben auch biologisch.
Fortpflanzen und S e X funktioniert auch nur auf Grund seines biologischen Wesens.
Selbst auf geistiger Ebene laufen bio- chemische Prozesse ab.

@Maro

Es sei denn du vö..... nur im Geiste auf spiritueller Ebene.
Ob das dann zum Erfolg führt?

10.12.2017 13:33 • x 1 #45


calinmagique
Liebe @Icefalki

na, dann bin ich ja beruhigt...
Danke auch für den Tipp, mich bei einem Reitverein anzumelden.
Der hat nur einen Haken: ich kann nicht reiten!
2012 saß ich im Rahmen einer Gruppenreise nach Andalusien
(Cadiz, Jerez de la Frontera) auf einem Pferd, der angeblich
der bravste des ganzen Stalls sei. Leider hat er am Anfang
des Aufritts (ich wurde von einem erfahrenen Reiter, der neben mir ritt,
an der Leine geführt) eine schnelle Pirouette gedreht, unvermittelt,
so dass ich fast seitlich runtergefallen wäre, und jedesmal, wenn er
am Strand ein paar Schritte in Trab fiel, kullerte ich fast hinterrücks vom Sattel. )
Es war eine interessante Erfahrung, aber seitdem bewundere und streichle ich
die Pferde lieber vom Boden aus und halte ihnen eine Karotte hin - mit gestreckter Hand, versteht sich. Ich bewundere die Tiere wegen ihrer Kraft, ihrer Eleganz, Schönheit und ihrer stolzen Haltung und ihrer Geschwindigkeit ( Hmm - da tut sich zur Zweiheit Frau - Motorrad noch eine weitere auf; alle Frauen - nicht falsch verstehen, bitte... ).
Und wie die Gäule einen mit dem Kopf hauen können... Ich hatte 2014/15 eine Freundin, die begeisterte Reiterin ist, und begleitete sie manchmal zum Reiterhof und war immer leciht schadenfroh, wenn sie von dem schönen Araberhengst eine mti dem Schädel mitbekam, er mich hingegen verschonte.
Im Ernst: War interessant, in diesen Mikrokosmos einzutauchen und einmal eine S-Dressur zu verfolgen - Reiterin und Pferd zu einer Einheit verschmolzen, wie ich es vom Motoradfahren kenne - nur habe ich da die Kontrolle ).

Sorry für das OT

Nun zum Thema Mann-Frau

Icefalki, ich fürchte nur, dass den meisten Frauen die Attribute eines Mannes, die Du aufgezählt hast, wichtig sind. Gottlob liebt unser Schöpfer - wer immer das auch sein mag - die wunderbare Vielfalt, und so gibt es zum Glück auch Frauen, die auf rehgleich scheue Männer stehen. Eigentlich sollte sich für jeden Topf ein Deckel finden lassen, um diese Redensart noch mehr abzudreschen, oder?

Ich freue mich jednfalls für Dich, dass Du mit Deinem Mann so glücklich verliebt bist.

An das ganze Forum:

Ein Ausblick auf die Gesellschaft: In der Jungsteinzeit gab es Stämme, bei denen junge, heiratsfähige Männer im Rahmen eines mehrtägigen Festes von erfahrenen, reifen Frauen in die Geheimnisse der sinnlichen Liebe eingeweiht wurden. Es gab besondere Zelte dafür, wo die Jungen alles lernten, was die brauchten, um ihre Frau glücklich zu machen.

Zugleich erlebten junge Mädchen, bevor sie heirateten, ihr erstes Mal mit einem Mann, der speziell ausgewählt wurde, weil er gut im Bett und zärtlich, einfühlsam zu Frauen war. Sie verbrachten eine Liebesnacht zusammen, ohne danach Kontakt zu halten, und so war die Frau auf den körperlichen Teil der Hochzeit vorbereitet und brauchte keien Angst vor der Hochzeitsnacht zu haben.

Ich finde, in der Steinzeit waren die Menschen, was die Initiation in die Welt der S.ualität angeht, wesentlich weiter als wir heute.
Welche Hilfen bietet denn unsere gesellschaft heranwachsenden Menschen? Das bißchen Ausklärungsunterrricht in der Schule können wir m.E. getrost vernachlässigen.
Entweder die Jugendlichen schaffren es allein, ihre esrten Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht zu machen, sind aber beim ersten Mal furchtbar unsicher, weil unvorbereitet.
Und was passiert mit den x Prozent derjenigen, die aus eigener Kraft keinen ersten S.xualpartner finden? Die werden alleingelassen, fallen aus der Gesellschaft heraus, entwickeln vielleicht Komplexe, Perversionen, fangen an, das zu hassen - die Liebe nämlich - was Glück verspricht.

Nun können wir die gesellschaft als einzelne leider nicht verändern, sondern uns, wenn wir Außenseiter sind, die Nische suchen, die uns guttut. Für mich ist diese Nische das Kuscheln.

@Maro Frauen suchen sich heutzutage sehr wohl ihren Partner aus, und das ist auch gut so. Ich persönlich würde die Damen gerne einladen, noch offensiver auf einen Mann zuzugehen, wenn er ihnen gefällt, ihn sich zu schnappen und nicht darauf zu warten, dass der Mann den ersten Schritt macht. Wer weiß, welch wunderbare Beziehung dadurch nicht zustande kommt?

Soweit mal. Bin gespannt, wie meine Steinzeit-These hier triggert (sorry, @Icefalki, dass ich Deinen Satz benutze. )

10.12.2017 13:44 • x 1 #46


Uropanoel
Zitat von calinmagique:
Frauen suchen sich heutzutage sehr wohl ihren Partner aus, und das ist auch gut so. Ich persönlich würde die Damen gerne einladen, noch offensiver auf einen Mann zuzugehen, wenn er ihnen gefä


Stimmt genau, denn auch Männer wollen erobert werden.

10.12.2017 13:49 • x 2 #47


B
Zitat von Rusty Bucket:
die Natur hat eine seelische Liebe bis in alle Ewigkeit gar nicht vorgesehen.

Da lehnt sich jemand aber ganz schön weit aus dem Fenster und meint zu wissen, was die Natur seit undenklichen Zeiten vorgesehen hat oder nicht.

Zitat von Maro:
Der Trieb in der heutigen Form ist eine maßlose Übertreibung und weder bei Männern noch bei Frauen normal.
Der S. kann und soll Spaß machen, aber nur unter der Voraussetzung, dass zwischen beiden Partnern echte Liebe und Harmonie herrscht. Jede andere Grundlage für den S.uellen Kontakt zu anderen Personen ist falsch. Die Abkopplung des Triebes von der seelischen Liebe ist dabei die Wurzel des Übels gewesen, diese Abkopplung hat alle weiteren grotesken Erscheinungen auf diesem Gebiet mit sich gebracht.

Damit gehe ich absolut konform. Wir sind nicht hier für Genußsucht, in allen Bereichen, sondern um uns seelisch weiter zu entwickeln. Meine Eltern sind schon über 50 Jahre zusammen und bereuen es auch nicht, wer sich über diese lange Zeit immer wieder unterstützt und hilft in guten wie in schlechten Zeiten, das kann man dann als Liebe bezeichnen, nicht dieses ständige Partnerhopping, mit der Grundlage, daß man gegenseitig keinen Bock mehr aufeinander hat aufeinanderzuhocken um mit Spaß, sich gegenseitig zu pimpern. Liebe ist, wenn man denn anderen mit all seinen Macken bedingungslos annehmen kann und ihm auch beisteht, wenn man krank ist und die Zeiten schlecht sind. Das findet man heute fast nirgends mehr, wenn das auftritt, gehts auf zum nächsten Pimperpartner, wo man es wegen Selbstliebe, doch viel besser haben kann. Nur was ist, wenn man dann selbst mal krank wird und auch sitzen gelassen wird deswegen, weils pimpern dann keinen Spaß mehr macht?

10.12.2017 13:52 • x 3 #48


Icefalki
Zitat von calinmagique:
Sorry für das OT


Hihi, hab mich köstlich amüsiert.

10.12.2017 14:40 • x 1 #49


calinmagique
Liebe @Icefalki , dann freut's mich, wenn meine Pferdegeschichten zu deiner Erheiterung beitragen konnten.
ich finde, dass Reiten ein schönes, aber teures und aufwendiges Hobby ist. Bis man sich in den Sattel schwingen kann, fließt ganz schön viel Wasser die Donau runter: Pferd aus der Box holen, striegeln, Hufe auskratzen (da ist das liebe Tier zuweilen recht bockig^^), Schweißdecke abnehmen, Zaumzeug und Sattel anlegen ... :-O Aber danach wird der tapfere Reiter für seine Mühen belohnt, denn nicht umsonst sagt man: Das Glück dieser Erde...

Wobei - bis man die Motorradkluft anhat und die Hüle abgezogen hat, vergehen auch gut und gerne 15 Minuten, bei mir zumindest.

lg calin

11.12.2017 12:00 • x 1 #50


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