Annika1984

Annika1984

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Hallo ihr Lieben,

ich überlege schon seit längerem mir ein Tattoo zu meiner persönlichen Angst/ Depression stechen zu lassen. Ich habe neben den Ängsten auch noch eine zwanghafte Persönlichkeitsstörung die maßgeblich an der Entstehung meiner Depression und meiner Somatisierungsstörung beteiligt ist. Ich möchte mir einen Käfig stechen lassen über dem ein Schmetterling fliegt. Evtl soll an dem Schmetterling noch etwas Fehlerhaftes, Unvollkommenes sein. Ein Riss in einem Flügel oder ähnliches. Zwischen dem Käfig und dem Schmetterling soll der Spruch "The pressure to be perfect" stehen. Weil das eben mein persönlicher Zwang ist. Der Käfig soll dabei symbolisieren, wie man von dem Zwang gefangen ist und der Schmetterling eben die Unvollkommenheit.

Vielleicht findet ihr das etwas komisch einer Erkrankung, die man ja eigentlich hasst ein Tattoo zu widmen, aber mein Leben hat sich so extrem durch die Erkrankung verändert und das wird mein Leben immer ein Stück weit begleiten und mitbestimmen, dass ich dem irgendwie Ausdruck verleihen will.



Wie sind da eure Meinungen.

Liebe Grüße Annika

20.02.2015 15:33 • 11.03.2015 #1


3 Antworten ↓


holger014


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Hi Annika
Wenn Du neben dem Tattoo auch die Hauptprobleme angehst, warum nicht? Ich bin zwar kein Fan von Tattoos, aber die Idee hat was.

20.02.2015 15:44 • #2


Icefalki

Icefalki


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Annika, warum fragst du? Mach doch einfach das, was dir gefällt. Ich selbst würde mir nie ein Tatoo machen lassen, weil es halt immer da ist. Aber jeder wie es ihm gefällt. Und wenn es dir wichtig ist, nach außen deinen Kampf zu zeigen, dann tu es. Und sei stolz darauf.

20.02.2015 16:49 • #3


Severina

Severina


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Ich finde es eine gute Idee und wenn es dir Kraft gibt um so besser schließlich soll es dir ja gefallen keinem anderen! Habe auch ein Tattoo mit besonderer Verbindung zur Krankheit von daher kann ich es nachvollziehen!

11.03.2015 01:32 • #4