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igel
Manchmal bin ich ein Klugscheisser, aber vielleicht interessiert es ja doch jemand :

Ein Neurologe ist immer ein approbierter Arzt. Er hat das Studium der Humanmedizin mit der ärztlichen Staatsprüfung erfolgreich abgeschlossen. Im Anschluss daran hat er eine etwa sechsjährige Facharztausbildung durchlaufen. Früher sah diese Psychiatrie und Neurologie vor. Manche bezeichneten sich dann auch auch als Nervenarzt.

Heute wird die Facharztausbildung spezialisiert. Entweder Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie oder Neurologie.

Erscheint mir auch sinnvoll. Der Facharzt Psychiatrie / Psychotherapie behandelt die Angststörung oder die Psychose, der Neurologe die Epilepsie oder MS.

Ob er einen Doktortitel hat ist völlig unwichtig, den bekommen Mediziner vergleichsweise einfach und er sagt absolut nichts über die Qualifikation des Arztes aus.

Ein Psychologe dagegen hat Psychologie studiert und mit Diplom oder heute Master abgeschlossen. Doktortitel kann er nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums auch erwerben, hat aber nichts mit Ärzten zu tun.

Wenn unser Psychologe sich aber als Psychotherapeut niederlassen will, muss er noch eine lange Zusatzausbildung durchlaufen. Medikamente verschreiben darf er nicht, Krankmeldungen ausstellen auch nicht.

Dann gibt es noch noch Allgemeinmediziner, die eine Zusatzausbildung in Psychotherapie haben.

24.09.2016 07:36 • 24.09.2016 x 1 #1


2 Antworten ↓


Vielen Dank

24.09.2016 08:44 • #2


igel
Vielleicht sollte ich noch ergänzen, dass erfahrene Allgemeinmediziner im Hinblick auf Angststörungen oft auch viel bewirken können.
Sie sind flexibeler im Denken, während Psychiater, wie alle Fachärzte, Patienten gerne in eine Schublade packen.

24.09.2016 08:56 • #3