
und ich kann schon mit einem Erlebnis der Woche aufwarten.
Ein Kind hat sich den Kopf zwischen der Sprossenleiter eingeklemmt.
Ich wollte gerade zur Schule laufen und was erledigen, dann kamen die Kids auf mich zu. Der klemmt mit dem Kopf fest.
Ein Bild für die Götter, schreiend und hiwwelnd war das Köpfchen auf der einen Seite und der Kopf auf der anderen Seite der Sprossenwand.
Ich musste mein Bein an der Sprossenwand fixieren, ihn über mein Bein legen, damit der ganze Körper mal gerade ist und er keinen Druck auf den Kopf ausübt. Dann war erst Mal Kind beruhigen angesagt (noch den Kopf zwischen den Sprossen), einen ruhigen Kopf bekommt man leichter zwischen den Sprossen raus als ein hiwwelndes Etwas. Er glaubte mir auch Gott sei Dank, dass wir das schaffen können und was rein gegangen ist auch raus geht. Und dann musste ich den Kopf so positionieren, dass er so wieder raus ging, wie er rein kam. Das war Milimeterarbeit.
Im Anschluss hatte ich erst ein schreiendes Kind im Arm, dass sich ausschreite und dann einen ganz coolen, der da auf meinen Schoß saß, als wäre es der bequemste Sessel der Welt. Und sich von mir mit zwei Kühlbeuteln den Kopf kühlen ließ. Lachend erzählte er mir dann, wie er das geschafft hat.
Ich sag nur: Astrid Lindgren: Michel in der Suppenschüssel! Nur macht er das hoffentlich nicht noch ein zweites Mal
