Wolke P
Gast
Und Heute noch muss ich darauf aufpassen, dass ich nicht wieder in mein altes Muster falle. Wenn ich nach Hause komme und mich am Geländer fest halte, statt hoch zu laufen. Dann kommen wieder die ersten Erschöpfungszustände. Dann merke ich, etwas läuft wieder falsch. Man muss wirklich sehr achtsam auf sich selbst sein.
Ich kämpfe auch nicht mehr so viel die Kämpfe der anderen Einrichtungen, die haben alle selber ein Kopf zum Denken.
Und wenn man anfängt auf sich selbst zu Achten. Dann kommen erst Mal die ersten "trotzenden Kinder" und da durch zu müssen, das ist hart. Denn dann wird mit aller Macht nochmal versucht, dass du weiter die Serviceleisterin bist und alleine den Karren den andere in den Dreck gezogen haben, raus ziehst.
Und wenn diese Phase vorbei ist. Dann ist es Zeit einen Punkt zu machen. Zu sagen: So es ist passiert. Mir haben viele weh getan und ich habe gekämpft das es mir gut geht. Und jetzt ist es vorbei.
Denn diese ständige Wut auf die Vergangenheit, schwächt wieder. Und man gibt den Menschen mit denen man noch zusammen ist, Null Chance sich anders gegenüber von einem zu verhalten. Oder ist ständig auf der Hut, dass einem wieder so jemand begegnet und verliert das Vertrauen in die Menschheit.
Als ich den Punkt setzen konnte, merkte ich, dass da sich etwas in mir wieder aufbaute. Ich bin wachsamer geworden und achtsamer gegenüber von mir selbst. Versuche die alten Fehler nicht mehr zu machen, dafür mache ich bestimmt neue Fehler. Aber ich habe einen Punkt mit der Wut auf die Vergangenheit gesetzt. Manchmal kommt es noch hoch, aber dann sage ich mir selbt: Hör auf, du hast dich jetzt kurz wieder drüber aufgeregt und Schluss.
Im übrigen auch ein Tipp aus dem Buch: Sorge dich nicht lebe. Der hat es nur etwas anders formuliert. Wir können die Vergangenheit nicht ändern.
Wir können aus ihr Lernen.
• #7061
Das, was dir angeboten wurde, entspricht eigentlich dem, was ich zur Zeit mache.

