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1191

Daisho
Zitat von Wolke P:
Also u 18 muss noch ein extra Thema her, weil ich weiß nicht wie das immer rechtlich aussieht. Laughing


Schwätz da lieber erst mal mit der Forenleitung, ob es überhaupt technisch und rechtlich machbar ist. Nicht nur Ü18, auch u18. Beides hat einige Herausforderungen, von denen ich - ehrlich gesagt - null Ahnung habe. Auch, ob sich diese einer solchen Herausforderung überhaupt stellen würde.

Andererseits, die Bravo hat ja schon einen gewissen Kultstatus. Wir haben sie damals ja schon gelesen - (Ich weiß noch die Reaktion meiner Mutter, als sie mal eine bei mir fand. 15 war ich, glaube ich. Very Happy ) - und sie wird heute ja auch noch gelesen. Und die hat nun mal auch eine Art Softporntouch. Nachdem wie hier eher diskutieren, als irgendwelche Bildchen zu schauen, dürften die Probs hier geringer sein.

Vor dem Schreibverbot würde ich eine oder zwei Verwarnungen setzen. Aber wundere dich nicht vor der Herausforderung. Wenn Verwarnungen und Schreibverbot, dann muss konkret und eindeutig dastehen, wann Solche erfolgen.

#7041


W
Das bekommen wir eh nicht, da brauche ich gar nicht fragen.

Vor allem ist das dann auch schwierig, wer darf da schreiben wer nicht.


Die Bravo war doch das Aufklärungsheft. Die Eltern haben uns sogar noch in den 80ern nix erzählen wollen.
Ich glaube durch die Bravo hätten wir ihnen noch ein bisschen was erzählen können Laughing

#7042


A


Nachtkaffee, oder Treffpunkt der Schlaflosen Mitglieder

x 3


Daisho
Zitat von Wolke P:
Das bekommen wir eh nicht, da brauche ich gar nicht fragen.

Vor allem ist das dann auch schwierig, wer darf da schreiben wer nicht.

Die Bravo war doch das Aufklärungsheft. Die Eltern haben uns sogar noch in den 80ern nix erzählen wollen.
Ich glaube durch die Bravo hätten wir ihnen noch ein bisschen was erzählen können Laughing


Wenn du nicht fragst, bekommst du es mit Sicherheit nicht genehmigt.... Very Happy

Ohne Herausforderung kein Spaß am Erfolg... Very Happy

Aufklärung... rofl
Ich kann mich noch gut an den Farbwechsel im Gesicht meiner Mutter erinnern, als sie es versuchte. Nach einer halben Stunde habe ich sie dann erlöst, in dem ich ihr meine Schulbücher zur Verfügung stellte. Sie war mir über Wochen böse, las aber trotzdem meine Bücher, ich hatte ja noch jüngere Geschwister...
Meine Vater habe ich damit mehrfach erfolgreich in die Flucht geschlagen...

#7043


W
Zitat von Daishō:
Zitat von Wolke P:
Das bekommen wir eh nicht, da brauche ich gar nicht fragen.

Vor allem ist das dann auch schwierig, wer darf da schreiben wer nicht.

Die Bravo war doch das Aufklärungsheft. Die Eltern haben uns sogar noch in den 80ern nix erzählen wollen.
Ich glaube durch die Bravo hätten wir ihnen noch ein bisschen was erzählen können Laughing


Wenn du nicht fragst, bekommst du es mit Sicherheit nicht genehmigt.... Very Happy

Ohne Herausforderung kein Spaß am Erfolg... Very Happy

Aufklärung... rofl
Ich kann mich noch gut an den Farbwechsel im Gesicht meiner Mutter erinnern, als sie es versuchte. Nach einer halben Stunde habe ich sie dann erlöst, in dem ich ihr meine Schulbücher zur Verfügung stellte. Sie war mir über Wochen böse, las aber trotzdem meine Bücher, ich hatte ja noch jüngere Geschwister...
Meine Vater habe ich damit mehrfach erfolgreich in die Flucht geschlagen...


Gute Taktik! rofl

Nein, von solchen Gesprächen wurde ich verschont. Aber ich glaube sie wussten bereits, dass wir Sexualkunde in der Schule durchnahmen. Vielleicht durch meine anderen Geschwister.
Und ich wollte meine Eltern nicht erschüttern. Laughing

#7044


Daisho
Zitat von Wolke P:
Und ich wollte meine Eltern nicht erschüttern. Laughing


Twisted Evil Ich wollte! Rache ist süß! Twisted Evil


Ich bin dann mal langsam wech. Gute Nacht allerseits...

#7045


W
Zitat von Daishō:
Zitat von Wolke P:
Und ich wollte meine Eltern nicht erschüttern. Laughing


Twisted Evil Ich wollte! Rache ist süß! Twisted Evil


Ich bin dann mal langsam wech. Gute Nacht allerseits...


Laughing stimmt, aber ich war halt "brave Tochter"
Die hätte mich am Ende nicht mehr fort gelassen. Oder hätten nachts nicht mehr schlafen können. So hatte ich dann doch meine große Freiheit und sie ihren Seelenfrieden.
Und hergeben wollten sie mich ja schon mal gar nicht. Dann wäre es eh jede Menge Streß gegeben.
Ich bin nicht umsonst 200 km weit weg gezogen.
ich musste mich los reißen.

#7046


Methusalem
Zitat von Wolke P:
Ach wie gut ihr doch über die weibliche Anatomie Bescheid wisst.



Das Wort Interesse leitet sich ab von inter = zwischen und esse = sein.

Zwischen den bieb sein !

Was interessiert mich? Jeder Blödzeitungverleger, weiß was den Menschen interessiert.

Bohrnos, Fußball und Formel 1

Wird Thomas Müller das Runde reinbringen?
Wird Heinrich Müller sein Langes reinbringen?

Schneller...weiter...größer

Ein Tatort der mich langweilt oder ein Krimi der mich fasziniert?
Wo pocht mein Herz?
Wo rast mein Puls?
Was macht mich an?
Was macht mich gail ?

Was sucht der Mensch und wieso sind soooo viele Menschen Suchtkrank?

Der liebe Gott hat die Menschen auf die Welt geschickt, damit sie über die Täuschung die WAHRHEIT finden.

Zurück ins Paradies ist das Ziel, also zurück zu Gott.
Adam und Eva haben ihr Bewusstsein geteilt, als sie aus dem Paradies vertrieben wurden.
Sie wurden zu 50% GUT und zu 50% Böse.
Und so wie sie aus Eins die Zwei gemacht haben, müssen wir aus 2 wieder EINS machen.

Dazu müssen wir die Bestie tief in unserer Seele erkennen.
Den Sadisten und Zerstörer.

Nichts ist ehrlicher als ein steifes Gl. oder eine feuchte Möhse.
Nicht umsonst hat der olle Freud die Sexualität für seine Psychoanalyse hergenommen.

Leider ist die ganze Seelenmafia nur aufs Geldverdienen aus, denn konstruktives
Seelentraining führt in die unabhängigkeit von Therapeuten und Medikamenten.

a.m.e.n.

#7047


A
Zitat von Daishō:
Zitat von Abendschein:
Komisch ist nur wenn ein anderer was dazwischen schreibt dann ist alles gut, mir wird nachgesagt ich mache es extra und das wird geglaubt.
Toll echt und jetzt schalten sich noch die ein, die zu Mel halten.
Das ist die Wahrheit. Ich habe es nicht in böser Absicht getan wie es mir vorgehalten wird, mir war der Hund meiner Freundin wichtig. Hätte jetzt ein anderer was geschrieben, hättest Du Mel nicht so mit ihm oder ihr geredet. Aber mit mir kannst Du das ja machen.,

Sodele


Es gibt für mich keinen Grund, zu irgendjemandem zu halten. Allerdings sehe ich auch keinen Grund, weshalb ein Missverständnis zu einem Streit führen sollte.

Das dir der Hund wichtig ist, habe ich schon begriffen, daher habe ich ja auch nach Antworten auf deine Frage gesucht. Hast du die vielleicht übersehen? Kann es sein, dass dich vielleicht deine Sorge gerade ein wenig ungerecht werden lässt? Freunde



Ich habe doof reagiert, nachdem Mel mir das gesagt hat.

Aber ich wollte wirklich nicht stören und habe das nicht mit Absicht getan. Ihre Worte haben mir weh getan, ich fühlte mich ungerecht behandelt- Und dann reagiere ich noch so, kommt aus meiner Kindheit. Tut mir leid. seufzen

#7048


Entwickler
Weise Worte, Methusalem. Dir ist bestimmt schon mal aufgefallen, dass der böse Sadist den lieben Altruisten hasst, aber umgekehrt nicht, oder?

Was mich auch immer wieder fasziniert, ist, wie vom Schicksal gebeutelte Menschen Panik kriegen, wenn sie irgendwo "zu viel heile Welt" riechen. Die fühlen sich regelrecht bedroht davon und reden sie schlecht.

Und wer bei Mobbingmaßnahmen nicht mitmacht, wird selber Mobbingopfer. Früher habe ich ernsthaft geglaubt, man könne und müsse gar die Boshaftigkeit aus den Mitmenschen geradezu rausprügeln. Aber heute bin ich mir da nicht mehr so sicher. Denn wenn alles gute Zureden nichts mehr nützt und man mit Schlägen und Strafen einen bösartigen Willen nicht mehr brechen kann, ist die Psychologie mit ihrem heutigen Latein auch am Ende.

x 1 #7049


Methusalem
Zitat von Abendschein:

Aber ich wollte wirklich nicht stören und habe das nicht mit Absicht getan. Ihre Worte haben mir weh getan, ich fühlte mich ungerecht behandelt- Und dann reagiere ich noch so, kommt aus meiner Kindheit. Tut mir leid. seufzen


Jeder hat so seine wunden Punkte Kuss

Ich zB raste immer aus wenn ich "Dicker" genannt werde, aber einen oder zwei Tage später bin ich wieder unten und kann über mich selber schmunzeln.

Um diese Kindheitspunkte zu reparieren, habe ich gelernt, brauche ich frisches Wasser und viel Licht. Oder Weihwasser..........

Dazu noch ein Witz

Drei Nonnen sind beim Beichten.
Sagt die Erste "Herr Pfarrer, ich habe einen Schniedel gesehn!"
Meint der Pfarrer :" 10 Vaterunser und wasche Deine Augen mit Weihwasser!"

Sagt die Zweite " Herr Pfarrer, ich habe einen Schniedel angelangt!"
Meint der Pfarrer :" 10 Vaterunser und 10 AveMaria und wasche Deine Hände in Weihwasser!"

Wie nun beide Nonnen in der Bank beten, fängt die eine zum Lachen an und stupst die Kollegin an :" Guck mal, Schwester Hildegard gurgelt gerade!"

#7050


Daisho
Zitat von Methusalem:
Dazu noch ein Witz

Drei Nonnen sind beim Beichten. ...


Eine weitere kommt hinzu: Herr Pfarrer, ich habe mit einem Mann geschlafen!
Der Pfarrer überlegt nur einen Moment. Geh, und trinke ein Glas Zitronensaft!
Nonne: Bin ich dann wieder rein?
Nein, aber das vertreibt den seligen Gesichtsausdruck!

Zitat von Abendschein:
Ich habe doof reagiert, nachdem Mel mir das gesagt hat.

Aber ich wollte wirklich nicht stören und habe das nicht mit Absicht getan. Ihre Worte haben mir weh getan, ich fühlte mich ungerecht behandelt- Und dann reagiere ich noch so, kommt aus meiner Kindheit. Tut mir leid.


Laut einem Psychologen ist das Groß der psychologischen Entwicklung zwischen dem 6 und 8 Lebensjahr abgeschlossen. Also streiten wir auch nur zu oft, als wären wir wieder in diesem Alter. Besonders, wenn uns die Nerven eh blank liegen oder unsere 'Schutzschicht darauf dünn geworden ist. Das geht mir auch oft so.
Ich kann mir aber vorstellen, wenn du Mel erzählst, weshalb du so reagiertest, sie dir erzählt warum sie ihrerseits so reagierte, dann habt ihr eine Möglichkeit eure eigenen Reaktionen zu überprüfen. Vielleicht eine andere Basis zu finden.
Ich wünsche dir viel Erfolg dabei.

Zitat von Entwickler:
Was mich auch immer wieder fasziniert, ist, wie vom Schicksal gebeutelte Menschen Panik kriegen, wenn sie irgendwo "zu viel heile Welt" riechen. Die fühlen sich regelrecht bedroht davon und reden sie schlecht.


Ist mir auch schon aufgefallen. Was meinst du, kann es sein das sie so viel Friede, Freude, ... nicht für real betrachten. Für eine Scheinwelt, die es 'gegen die Realität zu tauschen gilt'?

Zitat von Entwickler:
Und wer bei Mobbingmaßnahmen nicht mitmacht, wird selber Mobbingopfer. Früher habe ich ernsthaft geglaubt, man könne und müsse gar die Boshaftigkeit aus den Mitmenschen geradezu rausprügeln. Aber heute bin ich mir da nicht mehr so sicher. Denn wenn alles gute Zureden nichts mehr nützt und man mit Schlägen und Strafen einen bösartigen Willen nicht mehr brechen kann, ist die Psychologie mit ihrem heutigen Latein auch am Ende.


Ging mir anfänglich genauso, als ich zum ersten Mal damit Kontakt hatte. Wenn auch prügeln nicht zu meinen Möglichkeiten gehört hätte. (Jedoch der Wunsch...) Beim 'ersten Mal' war ich jedoch nicht das Opfer, 'nur derjenige, welcher wieder Ruhe in den Laden bringen sollte. Aber Druck brachte nichts, im Gegenteil. Zum Schluß habe ich die ärgsten Betreffenden dann entlassen. Das brachte wieder Ruhe rein.
Als ich später dann selber betroffen war, hatte ich diese Möglichkeit nicht. Auch lief das Mobbing zunächst hinter meinem Rücken ab, ich bekam es erst gar nicht selber mit. Gegengewalt ist aber auch kein probates Mittel, gleich ob es sich dabei um körperliche oder sprachliche Gewalt handelt. Zwar kann man direkte Mobbingmassnahmen gegen sich abwehren, wenn man die Mobber in die eigenen Messer laufen lässt. Aber das erfordert eine Kraft, die die meisten Mobbingopfer nicht haben werden. Meiner Meinung nach sollte sich ein Mobbingopfer Rückenstärkung durch gute Freunde suchen, sowie fachliche Hilfe. Oder einfach - wenn es sich um berufliches Mobbing handelt - den Laden verlassen.

#7051


Entwickler
Zitat von Daishō:
Ist mir auch schon aufgefallen. Was meinst du, kann es sein das sie so viel Friede, Freude, ... nicht für real betrachten. Für eine Scheinwelt, die es 'gegen die Realität zu tauschen gilt'?
In meiner Singlezeit habe ich mal eine junge Frau im Nachbarort kennengelernt, die mit Mitte 20 schon mit fünf Typen zusammengewohnt hatte, zu jener Zeit alleinerziehend war und, was ich damals noch nicht wusste, schon wieder schwanger. Sie suchte aber einen Partner. Da kann sich jeder schon mal ausmalen, dass da irgendwas nicht ganz sauber tickt. Meine Frau lernte sie letztes Jahr zufällig kennen, weil sie bei ihr was online gekauft hatte. Mr. Green Und sie erzählte mir, dass ihre etwas ältere Schwester seit zig Jahren verheiratet ist, zwei kleine Kinder hätte, und mit ihrem Mann und ihrer Mutter immer an die Ostsee fahren würden, und sie sollte auch immer mitkommen. Das hat sie aber irgendwann nicht mehr ertragen, weil sie permanent das Gefühl hatte, den Ansprüchen bezüglich kompletter glücklicher Familie nicht gerecht zu werden. Zusammengefasst: Sie war einfach nur neidisch und machte ihre Schwester auch noch madig, indem sie ihr irgendwelche Schwächen attestierte, die sie selbst natürlich nicht hat.
Zitat:
Ging mir anfänglich genauso, als ich zum ersten Mal damit Kontakt hatte. Wenn auch prügeln nicht zu meinen Möglichkeiten gehört hätte. (Jedoch der Wunsch...) Beim 'ersten Mal' war ich jedoch nicht das Opfer, 'nur derjenige, welcher wieder Ruhe in den Laden bringen sollte. Aber Druck brachte nichts, im Gegenteil. Zum Schluß habe ich die ärgsten Betreffenden dann entlassen. Das brachte wieder Ruhe rein.
Als ich später dann selber betroffen war, hatte ich diese Möglichkeit nicht. Auch lief das Mobbing zunächst hinter meinem Rücken ab, ich bekam es erst gar nicht selber mit. Gegengewalt ist aber auch kein probates Mittel, gleich ob es sich dabei um körperliche oder sprachliche Gewalt handelt. Zwar kann man direkte Mobbingmassnahmen gegen sich abwehren, wenn man die Mobber in die eigenen Messer laufen lässt. Aber das erfordert eine Kraft, die die meisten Mobbingopfer nicht haben werden. Meiner Meinung nach sollte sich ein Mobbingopfer Rückenstärkung durch gute Freunde suchen, sowie fachliche Hilfe. Oder einfach - wenn es sich um berufliches Mobbing handelt - den Laden verlassen.

Mobbing ist ein gewaltiges Thema. Meiner Meinung nach funktioniert nichts ohne eine große Portion Schlagfertigkeit, richtige Mimik und Gestik und ein Raushängenlassen der richtigen Portion Macht und Einfluss. Ich hatte mal eine liebe nette Mitarbeiterin eingestellt, die genau so lange Respekt vor mir hatte, bis sie merkte, dass ich keine große Achtung unter den anderen Leitenden Angestellten und sonstigen Kollegen hatte.

Mir haben mittlerweile viele Menschen davon abgeraten, wieder eine Führungsposition anzustreben. Führung ist wie Klavier spielen. Wer dafür kein Gefühl hat, hat keine Chance. Es ist schwer, sich einzugestehen, dass zehn Jahre ausgeübte Führungstätigkeit nur mit "mehr Glück als Verstand" zu erklären war.

#7052


Daisho
Zitat von Entwickler:
Zitat von Daishō:
Ist mir auch schon aufgefallen. Was meinst du, kann es sein das sie so viel Friede, Freude, ... nicht für real betrachten. Für eine Scheinwelt, die es 'gegen die Realität zu tauschen gilt'?
In meiner Singlezeit habe ich mal eine junge Frau im Nachbarort kennengelernt, die mit Mitte 20 schon mit fünf Typen zusammengewohnt hatte, zu jener Zeit alleinerziehend war und, was ich damals noch nicht wusste, schon wieder schwanger. Sie suchte aber einen Partner. Da kann sich jeder schon mal ausmalen, dass da irgendwas nicht ganz sauber tickt. Meine Frau lernte sie letztes Jahr zufällig kennen, weil sie bei ihr was online gekauft hatte. Mr. Green Und sie erzählte mir, dass ihre etwas ältere Schwester seit zig Jahren verheiratet ist, zwei kleine Kinder hätte, und mit ihrem Mann und ihrer Mutter immer an die Ostsee fahren würden, und sie sollte auch immer mitkommen. Das hat sie aber irgendwann nicht mehr ertragen, weil sie permanent das Gefühl hatte, den Ansprüchen bezüglich kompletter glücklicher Familie nicht gerecht zu werden. Zusammengefasst: Sie war einfach nur neidisch und machte ihre Schwester auch noch madig, indem sie ihr irgendwelche Schwächen attestierte, die sie selbst natürlich nicht hat.


'Nicht sauber tickt' betrachte ich zwar als harte Formulierung, ist aber nicht ganz von der Hand zu weisen. Smile Allerdings hast du meine Erklärung für das Verhalten der Person schon in deinem letzten Satz gebracht: Es ist schwer sich einzugestehen... Nicht nur für dich oder mich, ich denke für jeden Menschen. Es ist schwer sich überhaupt Fehler, oder sagen wir 'Fehlsichtigkeiten' einzugestehen, die man selber macht. Anfänglich waren für mich auch 'die Anderen' schuld. Bis ich irgendwann für mich feststellte, es gehören immer zwei dazu: Einer der es macht und einer der es zulässt. Und wenn ich diverses immer wieder zulasse, muss ich mich nicht wundern, wenn es mir über den Kopf wächst.

Zitat von Entwickler:
Zitat von Daishō:
Ging mir anfänglich genauso, als ich zum ersten Mal damit Kontakt hatte. Wenn auch prügeln nicht zu meinen Möglichkeiten gehört hätte. (Jedoch der Wunsch...) Beim 'ersten Mal' war ich jedoch nicht das Opfer, 'nur derjenige, welcher wieder Ruhe in den Laden bringen sollte. Aber Druck brachte nichts, im Gegenteil. Zum Schluß habe ich die ärgsten Betreffenden dann entlassen. Das brachte wieder Ruhe rein.
Als ich später dann selber betroffen war, hatte ich diese Möglichkeit nicht. Auch lief das Mobbing zunächst hinter meinem Rücken ab, ich bekam es erst gar nicht selber mit. Gegengewalt ist aber auch kein probates Mittel, gleich ob es sich dabei um körperliche oder sprachliche Gewalt handelt. Zwar kann man direkte Mobbingmassnahmen gegen sich abwehren, wenn man die Mobber in die eigenen Messer laufen lässt. Aber das erfordert eine Kraft, die die meisten Mobbingopfer nicht haben werden. Meiner Meinung nach sollte sich ein Mobbingopfer Rückenstärkung durch gute Freunde suchen, sowie fachliche Hilfe. Oder einfach - wenn es sich um berufliches Mobbing handelt - den Laden verlassen.

Mobbing ist ein gewaltiges Thema. Meiner Meinung nach funktioniert nichts ohne eine große Portion Schlagfertigkeit, richtige Mimik und Gestik und ein Raushängenlassen der richtigen Portion Macht und Einfluss. Ich hatte mal eine liebe nette Mitarbeiterin eingestellt, die genau so lange Respekt vor mir hatte, bis sie merkte, dass ich keine große Achtung unter den anderen Leitenden Angestellten und sonstigen Kollegen hatte.

Mir haben mittlerweile viele Menschen davon abgeraten, wieder eine Führungsposition anzustreben. Führung ist wie Klavier spielen. Wer dafür kein Gefühl hat, hat keine Chance. Es ist schwer, sich einzugestehen, dass zehn Jahre ausgeübte Führungstätigkeit nur mit "mehr Glück als Verstand" zu erklären war.


Auch ist es ein deutlicher Unterschied, ob man 'Klavier im kleinen Saal' oder 'in der Oper' spielt. Und, was mir in der Vergangenheit nicht so bewusst war, Führung fängt bei einem selbst an. Abgeraten, wieder in eine Führungsposition zu gehen, wurde mir bislang nicht; Eher im Gegenteil wurde mir einige Positionen angeboten, sogar meine alte. Mal abgesehen, dass ich mich noch lange nicht fit genug fühle, dort wieder einzusteigen, habe ich keinen Bock mehr auf große Abteilungen. Lieber ich allein oder im kleinen Team. Genau betrachtet, war es mir seinerzeit schon lieber, ich habe es nur zu lange ignoriert.
War es bei dir ähnlich?

x 1 #7053


Entwickler
Zitat von Daishō:
Auch ist es ein deutlicher Unterschied, ob man 'Klavier im kleinen Saal' oder 'in der Oper' spielt. Und, was mir in der Vergangenheit nicht so bewusst war, Führung fängt bei einem selbst an. Abgeraten, wieder in eine Führungsposition zu gehen, wurde mir bislang nicht; Eher im Gegenteil wurde mir einige Positionen angeboten, sogar meine alte. Mal abgesehen, dass ich mich noch lange nicht fit genug fühle, dort wieder einzusteigen, habe ich keinen Bock mehr auf große Abteilungen. Lieber ich allein oder im kleinen Team. Genau betrachtet, war es mir seinerzeit schon lieber, ich habe es nur zu lange ignoriert.
War es bei dir ähnlich?

Ich hatte immer nur zwei bis drei Leute unter mir. Am schlimmsten war es zuletzt in 2012, als es zwei Frauen waren. Eine Anfang/Mitte 50 und eine Mitte 30. Die hatten zehn Jahre lang einen Chef, der der Vater von der Jüngeren gewesen sein könnte. Der ging mit Anfang 60 in Rente und war ein Haudrauftyp. Da die das auch von mir erwarteten, ich es aber nicht bieten konnte, wurde ich rausgeekelt. Das ging vom ersten Tag in die Hose. Kam ich in ihre Nähe, haben sie sich weggedreht. Wenn ich mal einen halben Tag nicht zu ihnen sprach, meinten sie, ich hätte ein Problem mit ihnen. Egal, was ich machte, es war falsch. Seitdem ist mir klargeworden, dass ich keine Führungskraft sein kann. Mit Männern vielleicht, aber keinesfalls mehr mit Frauen. Das war nicht die einzige miese Erfahrung, die ich hatte.

#7054


Daisho
Zitat von Entwickler:
Zitat von Daishō:
Auch ist es ein deutlicher Unterschied, ob man 'Klavier im kleinen Saal' oder 'in der Oper' spielt. Und, was mir in der Vergangenheit nicht so bewusst war, Führung fängt bei einem selbst an. Abgeraten, wieder in eine Führungsposition zu gehen, wurde mir bislang nicht; Eher im Gegenteil wurde mir einige Positionen angeboten, sogar meine alte. Mal abgesehen, dass ich mich noch lange nicht fit genug fühle, dort wieder einzusteigen, habe ich keinen Bock mehr auf große Abteilungen. Lieber ich allein oder im kleinen Team. Genau betrachtet, war es mir seinerzeit schon lieber, ich habe es nur zu lange ignoriert.
War es bei dir ähnlich?

Ich hatte immer nur zwei bis drei Leute unter mir. Am schlimmsten war es zuletzt in 2012, als es zwei Frauen waren. Eine Anfang/Mitte 50 und eine Mitte 30. Die hatten zehn Jahre lang einen Chef, der der Vater von der Jüngeren gewesen sein könnte. Der ging mit Anfang 60 in Rente und war ein Haudrauftyp. Da die das auch von mir erwarteten, ich es aber nicht bieten konnte, wurde ich rausgeekelt. Das ging vom ersten Tag in die Hose. Kam ich in ihre Nähe, haben sie sich weggedreht. Wenn ich mal einen halben Tag nicht zu ihnen sprach, meinten sie, ich hätte ein Problem mit ihnen. Egal, was ich machte, es war falsch. Seitdem ist mir klargeworden, dass ich keine Führungskraft sein kann. Mit Männern vielleicht, aber keinesfalls mehr mit Frauen. Das war nicht die einzige miese Erfahrung, die ich hatte.


Meine erste 'Führungsverantwortung' war etwas größer, allerdings nahm man mich in der Abt., der außer Bund und Studium nichts vorzuweisen hatte, nicht ernst. Ebenfalls überwiegend Frauen, ich habe den Zickenterror im Hintergrund erst erkennen können, als ich durch Zufall ein Gespräch belauschte. Mir platzte der Kragen, habe 'mit harter Hand durchgegriffen'. Als wir dann aber so langsam wieder Richtung Unternehmensvorgaben kamen wurden diese hinaus und die Personaldecke nach unten korrigiert. Den Zickenterror habe ich zwar drücken, aber nie wirklich in den Griff bekommen.
Die nächste war deutlich kleiner und fast nur Männer und AD. Hat anfänglich richtig Spaß gemacht. Allerdings wuchs die Abt. schneller als gut für uns war. Irgendwann begann im Backoffice wieder Zickenterror und Mobbing. Diesen konnte ich zwar noch klein halten, nachdem ich es endlich mitbekommen hatte. Das Mobbing, das Kollegen hinter meinem Rücken gegen mich veranstalteten jedoch nicht. Da wurde so ziemlich jede meiner Entscheidungen auf die Goldwaage gelegt, aufgezeigt, wie sie zu noch mehr Umsatz hätte führen 'müssen'. Dies führte in der Gesamtheit letztlich bei mir zum Burn Out, zum Heraustreiben aus der Firma.

#7055


Entwickler
Mein Burnout letztes Jahr kam nach zwei Jahren durcharbeiten ohne Urlaub in zwei verschiedenen Projekten nacheinander. Beim zweiten Projekt waren es verschärfte Umstände: Die Investmentbank stand nach einem "Urknall", bedingt durch den Rauswurf des Leiters Rechnungswesen, ohne Personal da. Es wurde nie gesagt, warum er entlassen wurde. Die Übernahme der Bank durch eine amerikanische Investmentbank wurde jahrelang vor sich hergeschoben, aber plötzlich sollte alles ganz schnell gehen. Zwei Buchhalterinnen gingen von sich aus, aus Solidarität mit dem geliebten Ex-Chef und weil sie weder Englisch noch die neue Unternehmenssoftware lernen wollten. Die dritte ging, weil ihr Zeitarbeitsvertrag auslief, und sie ein miserables Angebot zur unbefristeten Beschäftigung bekam. Also war kein Sachbearbeiter und kein Leiter mehr da. Ach so, doch. Die eine, die seit 35 Jahren da arbeitet, und die einzige Person war, die unführbar ist, wie mir von der Personalabteilung gesagt wurde. Auch, weil sie eine der ganz wenigen Beamtinnen war, die sämtliche Restrukturierungen "überlebt" hatte und de facto unkündbar war, was sie die Geschäftsführung auch spüren ließ. Sie machte mir das Leben derart zur Hölle, dass ich mich zwar im Moment des Streits überlegen fühlte, weil ich rein sachlich austeilte, aber jedes Mal, wenn ich nach Hause kam, völlig im Eimer war. Einmal kam ich morgens nicht mehr aus dem Bett, und schlief 12 Stunden durch. Danach war ich zwei Wochen krank und danach konnte ich nur noch 20 Stunden pro Woche. Im Juli wurde das Projekt beendet.

Was das ganze natürlich noch befeuerte, war, dass die amerikanische Bank wegen des extrem hartnäckigen Betriebsrates aufgab und die Bank weiterverkaufte. Das war im März. Zwischen März und Juli war ich also vogelfrei. Sie brauchten mich zwar, aber ich hatte nirgends mehr Rückhalt, weil ich ja von den Amerikanern geschickt wurde, und die weg waren. Was dann an Mobbing und Intrigen kam, daran möchte ich nicht mehr erinnert werden. Dass die französische Bank als neuer Besitzer dann keine eigene Buchhaltung mehr brauchte, war für mich nur ein schwacher Trost gegenüber den erlittenen Erniedrigungen.

#7056


Entwickler
Sieben Monate hatte ich für drei Frauen und einen Leiter gearbeitet. Mir wurde zwar dauernd Unterstützung versprochen, aber weil die Amerikaner bei den Deutschen verhasst waren, kam diese Hilfe nie. Mit 10 Stunden pro Tag war das nicht mehr zu schaffen. Dazu noch die Intrigen, um "uns" irgendwie loszuwerden. Dass die deutsche Bank ohne die Amerikaner pleite gegangen wäre, war natürlich ein Tabuthema. Das hinzugeschossene Kapital wurde gerne genommen. Wenn über 40 Jahre Subventionen fließen (war mal eine defizitäre Landesbank) und sich urplötzlich mit der Finanzkrise 2008 die Matrix in Schall und Rauch auflöst, und die Bank durch einen Erlass der EU wegen rechtswidriger und marktverzerrender Subventionierungen zerschlagen werden musste, dann ist der Stolz in den Köpfen noch lange nicht gebrochen. Die sind vermutlich heute noch nicht in der Realität angekommen.

#7057

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Daisho
Betrachte ich aus eigener Sicht als sehr wahrscheinlich...
Das findet sich aber runter bis auf die Genossenschaftsbanken wieder...

#7058


W
Hallo alle zusammen Gruppe

Jetzt komme ich gerade mit dem Lesen nicht nach. Laughing

Also schnell mal quer lesen.

#7059


Entwickler
Zitat von Daishō:
Irgendwann begann im Backoffice wieder Zickenterror und Mobbing. Diesen konnte ich zwar noch klein halten, nachdem ich es endlich mitbekommen hatte. Das Mobbing, das Kollegen hinter meinem Rücken gegen mich veranstalteten jedoch nicht. Da wurde so ziemlich jede meiner Entscheidungen auf die Goldwaage gelegt, aufgezeigt, wie sie zu noch mehr Umsatz hätte führen 'müssen'. Dies führte in der Gesamtheit letztlich bei mir zum Burn Out, zum Heraustreiben aus der Firma.

Meiner Erfahrung nach reißt jede Mobbingerfahrung ein Stück Batteriekapazität aus einem heraus. Man wird total empfindlich, und nach jeder sich drohenden Erniedrigung gehen die Alarmglocken früher an und die Depression droht wieder zuzuschlagen.

Heute, wo sich jeder Manager gut verkaufen muss, und nicht kraft seines Amtes Autorität besitzt, steht quasi jeder auf der Abschussliste.

In 2013 habe ich eine Projektleiterin gehabt, die zufällig in 2001 mit mir in derselben Firma war. Als ich fragte, was denn dieser und jener heute machen würde, sagte sie nur lapidar (mit leichter Schadenfreude): "Den hat es zerrissen. Ist völlig arbeitsunfähig. Die Andere war jahrelang in Behandlung und kriegt auch keinen Fuß mehr auf den Boden". Und das waren gestandene Manager. Seitdem hasse ich unser ganzes Wirtschaftssystem. Wenn die das schon nicht aushalten, bin ich auch bald am Ende. Immerhin stehe ich schon viel länger unter Strom, wo man fast schon stolz drauf sein kann, noch nicht frühverrentet zu sein, oder noch kein H4 zu brauchen.

x 1 #7060


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