Zitat von Wolke P:Also mich hat das Ganze ein bisschen an Zeuge Jehova erinnert. Die meinen, sie müssten jeden bekehren und vor der Endzeit bewahren. Und nur ihre Religion ist dir Richtige. Die berühmten weißen Schafe.
Naja, da finde ich das Verhalten der Zeugen Jehovas fast noch ehrlicher. Da wird man wenigstens gefragt, ob man mit über Gott reden will. In vielen Filmen wird die Botschaft "diese oder jene Religion ist die Richtige" jedoch ungefragt und unterschwellig transportiert. Trotzdem lt. deutscher Gesetzgebung vor unterschwelliger Werbung (Produktplatzierungen) gewarnt werden muss, derlei wird zu gerne unterschlagen.
Sei es, dass es direkt und vordergründig auf's Butterbrot geschmiert wird, a la Familienserie: Ich weiß nicht mehr wie der Titel war. Eine Serie um einen amerikanischen Pastor Camden und seine vielköpfige Familie. Alles wird mit einer solchen Leichtigkeit geschafft und erledigt, dass selbst ein Heiliger nur neidisch werden könnte...
Oder einen Tim Allen, der in einem humoristisch ausgebauten Film durch die Gradlinigkeit der Amish seinen Weg findet. Die Botschaft, die der Film vermittelt, widerspricht zwar der Lehre der Amish, aber... Wie war das noch mit der künstlerischen Freiheit?
Jedoch sind derlei Botschaften nicht auf das Christentum beschränkt: Independent Day, wo ziemlich zu Ende Judd Hirsch (der den Vater Jeff Goldblum's im Film spielte) mit Kindern und Anderen eine jüdisch orientierte Gebetsrunde bildete. Einen Politiker dazu einlud. Dessen Erwiderung, er sei nicht jüdisch mit der Bemerkung, niemand sei perfekt, abfing. Aber auch aktuell; Numbers, die Logik des Verbrechens. Man kann doch gar nicht genug betonen, wie sehr die jüdische Gemeinde dem Vater und dem ältesten Sohn dabei hilft, dem richtigen Weg zu folgen.
Da lobe ich mir doch fast noch N-Schiss. (NCIS) Da werden, in meinen Augen für eine amerikanische Serie relativ überraschend, die Religionen nicht so sehr wertend in den Vordergrund gestellt.