Zitat von Cbrastreifen: Nein, das hast Du in den falschen Hals bekommen.
Da bin ich mir stets unsicher.....
Zitat von Cbrastreifen: In dem von Dir skikzzierten Fall kann man zwar etwas sagen, aber es hat keine Bedeutung.
Keine Bedeutung heißt für mich soviel wie: es ist unwichtig, man kann es vernachlässigen. Verfolgt man den Text zurück, ergibt sich daraus: Man muss dem von mir geschilderten Problem, dass mir nicht geglaubt wird, keine Beachtung schenken.
Zitat von Cbrastreifen: Vielleicht nicht in einem engen System, in dem sich oft auch niemand verändern will Aber selbst da kann man Prozesse anstoßen, wie die systemischen Therapien zeigen.
Mit "niemand" bin doch wohl eher ich gemeint, was das o.G. ergänzt: Alle meine Probleme gehen nur von mir selbst aus, ich bin die einzig Schuldige. Wäre es nicht so, bräuchte ich mich ja nicht zu ändern!
Und? Habe ich das "in den falschen Hals" gekriegt? Wenn nein, dann würde
ich mich nicht "klein" machen....
(Nebenbei: kein Mensch kann
sich ändern, sondern nur an seinem Verhalten arbeiten! Sobald der Mensch als Ganzes gemeint ist, unterstellt man ihm automatisch, dass er falsch, unbrauchbar ist - und wundert sich dann, weshalb z. B. auch ich eben die geäußerte Meinung über mich so bewerte).
An anderer Stelle (die ich jetzt nicht markiert habe) beschreibst du die Notwendigkeit, die Opferperspektive zu verlassen. JAIN! Natürlich bringt es nichts,
fortlaufend z. B. das Unrecht, das einem widerfahren ist, zu bejammern. ABER: Jedes Opfer verdient es erst, ernstgenommen zu werden, weil es nur dadurch gelingt, das Geschehene zu verarbeiten. Du würdest ja vermutlich auch keinem Opfer von Straftaten "vor den Kopf knallen": "Ach, das stimmt doch gar nicht, was du dir einredest. Das kann doch gar nicht sein."
Ja, "in den falschen Hals" bekomme ich durchaus vieles, zum einen, weil ich alles kritisch hinterfrage. Beim ausschließlich schriftlichen Austausch fallen zudem andere Erkennungsfaktoren, die auf die Gesinnung des Gegenübers schließen lassen (Mimik und Gestik) weg, so dass jedes Wort noch einmal mehr ins Gewicht fällt.
Zum anderen bin ich schlicht und ergreifend ungeübt - weil Kontaktmangel. Und hier ärgert es mich schon ziemlich, dass du scheinbar versuchst, diese Tatsache zu ignorieren, indem du wie eine Schallplatte mit Sprung
wiederholst, wie wertvoll doch (mit Bezug auf mich) die Verbreitung von Ideen ist - nachdem ich zigmal darauf hingewiesen habe, dass mir die Menschen fehlen, denen ich etwas unterbreiten könnte!
Ich habe zwar nicht mehr viele Ansprüche an das Leben (eigentlich so gut wie gar keine). Zu den wenigen zählt jedoch der Wunsch, ernst genommen zu werden. Das Gefühl dafür fehlt mir jedoch nahezu komplett, bzw. die Einschätzbarkeit, so dass Irritationen praktisch schon vorprogrammiert sind.
Misstrauen ist mein zweiter Vorname. Das beinhaltet aber auch, dass ich mich (nicht erst jetzt) frage, warum du an dem Austausch
mit mir interessiert bist. Da befürchte ich, dass mir der Druck zu groß wird - 1. weil meine Beiträge sich ja auch nur in einem Rahmen bewegen, den ich mal mit "Neugierde" umschreiben mochte; 2. weil ich oft Situationen ausgesetzt bin, die mich überlasten, so dass mir die nötige Energie fehlt, um deinem Anliegen gerecht zu werden. Und Sätze wie:
Zitat von Cbrastreifen: Ja, dann wäre die Deutungshoheit sozusagen völlig asymmetrisch, auf der Seite jener, die einen Menschen beachreiben und über ihn reden, statt mit ihm. In dem von Dir skikzzierten Fall kann man zwar etwas sagen, aber es hat keine Bedeutung.
...lesen sich wie nüchterne Statistiken, ohne jede emotionale Beteiligung, was sich nicht gerade förderlich auf mein Verständnis - im doppelten Sinne: 1. rein rational
im bestehenden Zusammenhang (ich bin wohl doch zu doof..), 2. von "verstanden" werden - auswirkt. So sehr ich es zu würdigen weiß, dass jemand sich eines umfassenden Wortschatzes bedient, lege ich doch bei Themen/Aussagen, die die Gefühlswelt berühren, mehr Wert auf Klarheit. Dazu kann es erforderlich sein, das sprachliches Niveau durch kurze, aber prägnante Worte der Gefühlsebene anzupassen.
Mit meiner Andeutung::
Du hingegen bist gut beraten damit, auf die Menschen, an denen es laut deiner Aussage nicht mangelt, zurückzugreifen, um deinem Ziel näher zu kommen!
beabsichtigte ich übringens nichts Böses. Vielmehr denke ich zweckdienlich. Sowohl beruflich als auch privat hast/hättest du doch tausendmal bessere Möglichkeiten, adäquate Gesprächspartner zu finden als ausgerechnet in einem Psychoforum. Du möchtest doch einen kühlen ausschließlich themenzentrierten Austausch ohne Umschweife, ohne Sentimentalitäsduselei. Das kann ich aber nicht bieten, wie du gemerkt hast. Mein Klärungsbedarf ist sehr hoch - und daran möchte ich auch nichts ändern!
Zu deiner p.N.: ich habe angefangen zu lesen. Das Schriftbild ist für mich leider eine Katastrophe. Da sitze ich noch"ewig" dran.