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1482

M
PS das war meine Rechenschaft dazu.

Und ich habe sehr wohl auch das Recht zu äußern, was mir nicht gefällt.

• #1101


M
Das bietet mir Anregung und die hole ich mir heute Abend

• x 1 #1102


A


Diskussionen & Gedanken, die euch bewegen?

x 3


Cornelie
Zitat von Feuerschale:
Kann sich jeder beteiligen auf welche Art man möchte. Abwerten "Ist unnötig, verrückt" usw muss man das bestehende aber nicht. Stoppen- ...

Das war kpl unnötig.
Du machst genau das was du beanstandet

• x 1 #1103


Feuerschale
@Cornelie außer dass ich nicht reinplatze iwo in ne Unterhaltung, dann quasi sowas sage wie "was soll der Sch. hier" und dann andere aufrufe "Komm wir machen anderen Sch".

Dieses reinplatze in eine laufende Unterhaltung, diese abwerten empfinde ich als aggressiv und unnötig.
Hab mich einfach mit jemandem unterhalten, hab niemandem Platz und Bytes weggenommen.
Hab nicht ÜBER Leute gelästert oder so.

Wieso muss man dann sowas sagen wie "ach das ist ja irre aber jetzt haben zwei sich gefunden zum spielen" o ä.
Alle anderen im Chor oh ja.
Weils raus muss, aha.

• #1104


Feuerschale
Zitat von Cornelie:
Das war kpl unnötig. Du machst genau das was du beanstandet

also aus deiner Sicht war es nötig und gerechtfertigt was passiert ist?
2 Leute unterhalten sich, es folgt "was soll das" Gemecker, Interpretation darüber, usw? 🤔🤔

Jemand tritt mir ans Bein, ich schrei Au und setze ne Grenze lass das.

Was hast DU mir zu sagen was nötig ist, an DEIN Bein wurde ja nicht getreten!

Aber nächstes Mal ist mir das zu doof. Wer das ans Bein treten normal findet, naja brauch ich nicht.

• #1105


Cornelie
Zitat von Feuerschale:
also aus deiner Sicht war es nötig und gerechtfertigt was passiert ist? 2 Leute unterhalten sich, es folgt "was soll das" Gemecker, ...

Danke, für deine überaus freundliche Erklärung

• #1106


Feuerschale
@Cornelie weißt du du machst mich an und sagst was zu tun ist usw. dafür reichts. für auf mich eingehen oder auch nur einen Mü nachvollziehen, was mich veranlasst, reichts nicht.
ich ignorier dich jetzt, ich kann mit so ner Art nicht.

• #1107


B
Ach Feuerschale ...
Zitat von Feuerschale:
Das wäre dann wie eine bestimmte Menge (Wasser, Luft, Erde,...) wird mit 0 Nichts belegt.
Das würde aber heißen, diese bestimmte Menge hätte doch Potentiale, Eigenschaften.
Aber die hat sie ja gerade nicht.

So wie es den Anschein hat und durch deine Worte bestätigt wird, suchst du nach einer Möglichkeit die feminine Denkweise mit der maskulinen Denkweise zu erklären. Das ist mir bereits anderweitig bekannt. Es soll nur eine Denkweise geben. Alles andere soll darin eingeordnet und untergeordnet werden. Nicht nur dieses Thema betreffend ist das so, sondern allgemein. Es wird okkupiert und gelabelt. Die feminine Denkweise sei nur dann anzuerkennen, wenn sie der maskulinen taugt. Doch wenn die feminine an die maskuline angeglichen wird, dann ist sie falsch. Allein dein Ansatz ist falsch. Nein, es ist das bekannte Richtig im Falsch (Ardono). Denn für dich fühlt es sich richtig an und das soll genügen. Es soll nicht auch noch tatsächlich richtig sein.
Da ist nichts, weder noch und auch kein Potential und keine Eigenschaften. "nicht" ist die Eigenschaft _ohne_ Eigenschaft - also zwar eine Eigenschaft im Kontext, aber tatsächlich noch nicht einmal eine Eigenschaft, sondern schlichtweg "nicht", niente, nada, nix, null.
Gehe hin auf den Marktplatz und sehe da 0 Menschen. Ja wo sind denn die 0 Menschen? Die müssen doch irgendwo sein! Das ist doch Potential! Mit denen 0 Menschen fange ich eine Revolution an! Gleich mal eine Demo mit Teilnehmerzahl 0 anmelden! ... es ist grundlegend falsch und zudem maskulin. (wobei, als Kunstaktion hatte ich schonmal eine Demo mit Teilnehmerzahl 0 angemeldet und auch durchgeführt. Die Polizei wollte mich davon abhalten ...).
Zitat von Feuerschale:
Das ist halt die Frage, gibt es nicht nicht oder ist nicht für menschlichen Geist und Sprache und Logik einfach nicht fassbar.
Und darum versucht man sich mit Fabeln anzunähern....so ein Wurf in die Richtung ohne zu treffen.

Vollkommen die entgegengesetzte Denkrichtung. Denn, "nicht" zu objektivieren, und sei es nur zu einem Fantasiewesen, ist Objektdenke. Denn damit wird "nicht" linear vor "beweglich" gestellt, was Hierarchiedenke und somit Objektdenke ist.
Du wolltest dir doch nochmal alles in Ruhe durchlesen. Dann mach lieber das als hier weiterzuschreiben.
Zitat von Feuerschale:
Hmm, ich weiß nicht. Deine für dich erklärte Trinität war beweglich + unbeweglich (alte Dualität) + nicht (neue Trinität).
Macht für mich keinen Sinn. Ist ne Theorie wohl, an mancher Stelle scheint sie mir etwas starr....

Es bringt ja nichts, wenn du es nicht verstanden hast, bzw. falsch, und alles durcheinander bringst und mir dann vorwirfst, das würde ja alles keinen Sinn ergeben. Ja, aber nur für dich. Schau, die anderen sind so ehrlich und gestehen ein, dass es eine Nummer zu groß für sie ist. Das ist ehrlich.
Dualität: Körper&Geist - Objekt und Subjekt - Muster und Bewegung - Formen und "beweglich".
Trinität: "nicht" + "beweglich" + "sein"
Es wurde darüber philosophiert (Trinität) - anhand der Nasadiya Sukta - ob "nicht" ein "unbeweglich" sein könnte. Dabei ist zu beachten, dass in der Dualität "Objekt" als "unbeweglich" (starr) verstanden wird. Dabei muss vermieden werden, Trinität und Dualität zu vermischen und gleichzusetzen. Wie schon ganz am Anfang geschrieben: Ein Ergebnis aus einer Sichtweise ist nicht auf andere übertragbar. Deswegen hat das eine "unbeweglich" mit dem anderen "unbeweglich" nichts zu tun.

Merke: Nur weil etwas nicht verstanden wurde, ist es deswegen nicht falsch.

Mach mal ne Pause.

• x 1 #1108


B
Zitat von Moonlight_74:
Man muss verrückt werden bei solchen Gedanken.

Man muss ver-rückt sein, um anders zu denken als alle anderen.

• x 1 #1109


Feuerschale
Zitat von beside:
So wie es den Anschein hat und durch deine Worte bestätigt wird, suchst du nach einer Möglichkeit die feminine Denkweise mit der maskulinen Denkweise zu erklären.

Hm, ich versuche es zu erklären um dann zu sagen "das ist es aber eben nicht".
Also du meinst, der Kontext wäre dann noch im maskulinen und nicht im femininen...ok da denk ich nochmal drüber nach.
Zitat von beside:
Es soll nicht auch noch tatsächlich richtig sein.

in Form "Folgerichtigkeit"? In Form Einordnung feminine Denkweise? In Form - absolute Wahrheit?
Die wäre mMn relativ bzw für Mensch überhaupt nicht absolut fassbar.

Eher hindeutungs-weise- andeutungs-weise fassbar.
Soviel Demut muss sein ☝
Zitat von beside:
wobei, als Kunstaktion hatte ich schonmal eine Demo mit Teilnehmerzahl 0 angemeldet und auch durchgeführt. Die Polizei wollte mich davon abhalten ...

wäre sogar unterhalb des Versammlungsverbots 🤔

Tja, manchmal steht man alleine (wenn man einer ist) auf weiter Flur mit seinem Anliegen.
Da muss man durch.
Zitat von beside:
Denn, "nicht" zu objektivieren, und sei es nur zu einem Fantasiewesen, ist Objektdenke. Denn damit wird "nicht" linear vor "beweglich" gestellt, was Hierarchiedenke und somit Objektdenke ist.

ok 🤔 Aber passiert das nicht in Fabeln? Es ist etwas nicht zu fassen also schafft man BIlder, Vergleiche, "hin-Würfe".

Was passiert deiner Meinung nach in Fabeln?
oder in der Beschreibung der 3 Elemente, den 3 Fabelweise Erde, Wasser. Luft?
Auf welche Art zeigt sich da oder gebiert es die feminine Denkweise?

Dass ich deine Art zu denken nicht immer verstehe, habe ich auch schon mehrfach geschrieben.
Dass ich eine eigene Art habe und Erfahrungswerte, sowohl im für mich alten, als auch für mich neueren Denken / eher: Wahrnehmen - auch.
Zitat von beside:
Dualität: Körper&Geist - Objekt und Subjekt - Muster und Bewegung - Formen und "beweglich".
Trinität: "nicht" + "beweglich" + "sein"
Es wurde darüber philosophiert (Trinität) - anhand der Nasadiya Sukta - ob "nicht" ein "unbeweglich" sein könnte. Dabei ist zu beachten, dass in der Dualität "Objekt" als "unbeweglich" (starr) verstanden wird.

Ja, also bei deinen Grundthesen bin ich nicht grundsätzlich dabei, habe auch noch nicht alles komplett nachvollzogen.

Ich bin auch schon sehr froh damit, die Objektdenkweise zu "verweichlichen" indem man eine Prozess-Denkweise dagegen setzt. Damit kommen wir ggf. nicht kongruent auf ein Thema. Das habe ich auch schon bemerkt.
Zitat von beside:
Mach mal ne Pause.

Wir werden sehen.
Das ist halt die Crux bei spezifischen Interessengebieten. Man ist da so tief drin, dass man nur selbst so tief da drin ist ggf.
Und ich weiß auch noch nicht, wieviel Interesse bei mir da ist, dann da und nur dahin weiter zu folgen.
Ich hab halt auch einen Ansatz.Der ist auch nicht komplex unflexibel, aber es gibt nunmal auch Grenzen (sowohl des Könnens als auch des Inter-esses).Ggf. gibt es weniger Schnittmenge, als ich anfangs dann dachte.

• #1110


M
Zitat von Moonlight_74:
Das bietet mir Anregung und die hole ich mir heute Abend

Ich würde mir das auch noch ein zweites Mal anschauen..ich bin fasziniert davon..

Ich saß in der 6. Reihe Platz 6.

• #1111


M
Zitat von Moonlight_74:
Ich würde mir das auch noch ein zweites Mal anschauen..ich bin fasziniert davon..

Oder ich schaue mir in naher Zukunft noch ein anderes Stück an..

Ich brauch das..

• x 1 #1112


Feuerschale
@beside
Huhu, also nochmal ne kurze Zusammenfassung.

Unterschied Objektdenkweise - Subjektdenkweise (feminin) fand ich für mich wichtig und gut...
Ich finde, das hat auch eine Wirkung auf den Menschen....Also ob man sich als Objekt sieht und behandeln lässt,
oder nicht. Ich brauchs gerne ein bisschen praktischer/übertragbarer.

Bis dahin fand ich unsere Unterhaltung auch sehr interessant, weil ich für mich folgen konnte, bzw was erkennen.
Danke 🍀

Danach nicht und nichts und zwei oder drei....nee das wurde mir zu kompliziert und ich könnte Energie reinstecken für Hirnakrobatik, aber das ist für mich nicht wirklich was, wo ich Mehrgewinn sehe.
Oder, kann sein, ich bin zu doof, kp.

Und den Ton, wo ich dann nicht so recht folgen konnte oder halt "nur" auf meine Art (was hab ich denn sonst?)
der wurd auch eher so bisschen abwertend, bewertend, und süffisant fand ich.
Noch ein Faktor der dann dafür spricht, nee nicht weiter.

Sachebene geht nicht, wenn in der Beziehungsebene ne Störung, Gefälle o ä ist (s auch TZI)
Alles in allem trotzdem danke für das Gespräch bis dahin. 👍

• x 1 #1113


Feuerschale
Den Begriff Entropie finde ich irgendwie interessant. Bzw die Denkweise.

Also dass es einerseits "strukturelle Zusammenkünfte" gibt.....(Objekte oder scheinbare Objekte als Struktur-Tumult quasi).
Aber alles in Veränderung und "alles geht in die Senke".

Ich finde den Gedanken insgesamt auch sehr tröstlich. 🍀
Wenn man denkt, irgendwas ist fix und für immer. Nee nichts, gar nichts ist das. 🙏

Natürlich betrifft mich das auch. Einen Tod muss man sterben quasi....nee viele, ständig eigentlich...
Niemand ist das was er mal war....manche Muster sind ggf. bisschen hartnäckiger....

Auf Zellebene tauscht sich alles aus, immer wieder....auf Charakterebene, Weltsicht, kanns schonmal etwas
"nachhaltiger" sein. 🤔 Nie länger als ein Menschenleben...was den Charakter betrifft.

Und bei Glaubenssätzen, die können schon auch sozial ansteckend sein oder generationsübergreifend, die könnten auch
mal etwas länger andauern. Aber nicht für immer. 👍

• x 2 #1114


B
Zitat von Feuerschale:
Und den Ton, wo ich dann nicht so recht folgen konnte oder halt "nur" auf meine Art (was hab ich denn sonst?)
der wurd auch eher so bisschen abwertend, bewertend, und süffisant fand ich.
Noch ein Faktor der dann dafür spricht, nee nicht weiter.

Das war das Ziel. Der Ton war angebracht, aber du dir nicht bewusst, was du angerichtet hast. Du bist da etwas naiv herumgestolpert und warst daran alles kaputt zu machen. Es gilt bei dem Thema aber allerhöchste Konzentration und Disziplin. Denn, es gibt bereits ein Schriftstück, dass die gesamte Angelegenheit vollkommen verdreht und vollkommen absurd in die Esoterik-Ecke verlagert. Das gilt es zu vermeiden. Für dich schien es nur eine nette Unterhaltung, ein Spaß, ein Amusement gewesen zu sein. Es war und ist aber ernst und viel mehr. Sorry, aber ich lasse das von dir nicht kaputt machen. Deswegen der Ton, der angebracht war.

Empfehlungen:
https://de.wiktionary.org/
https://www.dwds.de/
https://www.etymonline.com/

• #1115


Feuerschale
@beside für DICH extrem ernst. für DICH angebracht, weil du es in DEINER Welt so erkannt hast.
D h aber nicht dass andere aus dem Nichts raus dem folgen, genauso akribisch folgen wie du dir das gedacht hast, und wenn nicht: klein gemacht, belehren, verweisen, usw.

Dass dir was wichtig ist kann ich verstehen....aber dann geh damit besser unter Experten, Philosophen, Sprachexperten im Studium oder besser schon Professur oder was weiß ich.
Vielleicht ist da mal einmal gut genug und genügt deinen Ansprüchen.

Das rechtfertigt nicht das anmachen, wenns nach deiner Pfeife nicht geht.

Aber du siehst ja anscheinend nicht, dass dir nur was wichtig ist, dass DU was erkannt hast. Du siehst es als absolute Wahrheit an, und wer abweicht, den kann man angehen. 🤔 Weil : die ganze Welt hängt von ab, die ganze Wahrheit geht zugrunde....man kann Höflichkeit außen vor lassen, wenn das so ist...oder so KONSTRUIERT ist.

Für mich geht das hier auf Augenhöhe, und mit Respekt. Wenn nicht, und offensichtlich ja nicht, dann nicht.

• x 3 #1116


Feuerschale
hab mal bisschen recherchiert bzgl russischer Pädagogik, westlicher Reformpädagogik und der Verkehrung von I in der DDR. Für mich war dieses Empfinden eins der Zentren meiner psychotischen Phasen seit 2020 und 2025.
Und erlebt habe ich definitiv die DDR Weise. Übermacht, Willkür, Intransparenz, Schrecken, Misstrauen.
Todesangst, Orientierungslosigkeit (was bricht da per Psychose so gewalttätig in mein Leben ein?)
Intransparente Führung, instransparente Forderung, intransparente Zusammenhänge und Richtlinien.

Stattdessen sowas wie ein geisterhaftes verhöhnt werden, benutzt werden, in die Ohnmacht getrieben werden, Demütigung. Klare Aufgaben und Selbstverantwortung: keine. Am besten noch sowas - ach du hast Traumareaktion: na dann mach mal Sport. Oder: schau niemanden an, nehme alle Leute persönlich nicht wahr...was zu sehen und hören war war komplett neblig und unbestimmt. Sinn im Nebel total. Schien halt Ausbeutung zu sein aus Jux an der Freude.
Implantierte Tabus: Sprich nicht.

Die Nachbarn wissen, die Nachbarn hören, sie dienen uns, auch deine Kollegen, deine Familie. Wir waren schon immer überall und hatten überall Zugriff. Dein Leben ist gar nichts. Wir machen mti dir, deinen Bildern, was wir wollen, ob öffentlich intimste Sachen veröffentlichen und nutzen oder oder. Völlig ohne Transparenz und Mitsprache.

Der "emotionale Schock" war in dem Sinne da, dass ich das Gefühl hatte ich bin jetzt zu Tode ausgeliefert und ich tappe nur noch im Nebel. Einige Muster wurden unwichtiger. Einige Werte waren konzentrierter.
Menschenbegegnungen wurden etwas zutiefst abscheuliches, weil sie ständig den verlängerten Arm eines abscheulichen willfahrigen Systems demonstrierten.

Die heutige westliche Reformpädagogik ist ggf. auch zuviel des guten, zu weich. zu sehr beim Individuum.
Aber mit der Brechstange und kompletter Willkür und Unmenschlichkeit und einer Masse an blinder Kontrolle kommt man auch nicht zum Kollektiv mMn. Nur zu leeren Soldaten und Marionetten. Zu verzweifelten.


Zitat:
1. Das Erleben in den DDR-Jugendwerkhöfen: Totale Ohnmacht und Trauma
Zeitzeugen, die in den Jugendwerkhöfen der DDR – insbesondere im Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau – untergebracht waren, beschreiben die Einrichtungen rückblickend nicht als pädagogische Orte, sondern als Jugendgefängnisse und Orte der systematischen Entwürdigung. [1, 2]
Todesangst und Orientierungslosigkeit bei der Ankunft: Ehemalige Insassen berichten, dass sie oft ohne Angabe von Gründen, teils in Handschellen, abgeholt wurden. Schon das Wort „Torgau“ löste panische Angst aus. Bei der Ankunft schnitt man ihnen die Haare ab und nahm ihnen alle persönlichen Gegenstände. Zeitzeugen beschreiben das Gefühl, dass in diesem Moment „innerlich etwas kaputtging“ und sie sich „leer und tot“ fühlten. [1, 2, 3]
Dauerhafter psychischer Terror und Schweigegebote: In Torgau herrschte zeitweise ein 24-stündiges Sprechverbot. Jegliche Individualität wurde im Kollektiv erstickt. Verstöße wurden mit brutalem „Strafsport“ (wie dem stundenlangen „Torgauer Dreier“ oder dem Entengang bis zur totalen Erschöpfung) oder tagelangem Dunkelarrest im Keller sanktioniert. [1, 2, 3]
Kollektiver Druck als Verrat: Die von Makarenko kopierte Idee, dass Jugendliche sich gegenseitig kontrollieren, erlebten die Insassen in der DDR als perfides System aus Denunziation und Willkür. Sogenannte „Paten“ (ältere Jugendliche) nutzten ihre Macht brutal aus, um sich bei den Erziehern einzuschmeicheln. Das Kollektiv wurde nicht als schützende Gemeinschaft, sondern als Bedrohung wahrgenommen. [1, 2]
Langzeitfolgen: Viele Überlebende leiden bis heute unter schweren posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS), Angstzuständen und sozialen Phobien. Ihr Vertrauen in Mitmenschen und staatliche Strukturen wurde nachhaltig zerstört. [1]



2. Das Erleben in Makarenkos Kolonien: Stolz und Sinnstiftung
Obwohl Makarenkos Methoden aus heutiger Sicht ebenfalls Zwangselemente enthielten, zeichnen die Berichte der Jugendlichen aus der Gorki-Kolonie oder der Dserschinski-Kommune ein völlig anderes Bild. Für Tausende von ihnen bedeutete die Kolonie das Überleben und den Aufstieg aus absolutem Elend. [1]
Vom Straßenräuber zum anerkannten Bürger: Die Jugendlichen in den 1920er Jahren waren oft „Besprisornije“ – verwilderte Kriegswaisen, die durch Hunger und Kriminalität traumatisiert waren. In der Kolonie erlebten sie zum ersten Mal feste Strukturen, regelmäßiges Essen und saubere Kleidung. [1, 2]
Erfahrung von echtem Stolz und Würde: Da Makarenko ihre kriminelle Vergangenheit ignorierte und ihnen sofort Vertrauen schenkte, fühlten sich die Jugendlichen ernst genommen. Das Arbeiten in den kolonieeigenen Fabriken (z. B. beim Bau von Kameras) wurde nicht als Strafarbeit, sondern als Privileg und Quelle von enormem Stolz erlebt. Sie sahen sich nicht als Insassen, sondern als „Kommunarden“, die einen modernen Betrieb leiteten.
Echte Identifikation mit dem Kollektiv: Die Jugendlichen entwickelten ein starkes Zugehörigkeitsgefühl. Sie trugen ihre Kolonie-Uniformen mit Stolz, organisierten feierliche Paraden und verteidigten die Ehre ihrer Gemeinschaft nach außen. Das Kollektiv gab ihnen die familiäre Geborgenheit zurück, die sie verloren hatten.
Lebenslange Loyalität: Viele Absolventen Makarenkos schlossen erfolgreich Ausbildungen ab, wurden Ingenieure, Ärzte oder Offiziere. In ihren Erinnerungen schilderten sie Makarenko oft als eine strenge, aber tief geliebte Vaterfigur („Anton“), die ihnen das Leben gerettet hatte.



Warum waren die Erfahrungen so drastisch verschieden?
Der entscheidende Unterschied lag im Kontext und der Motivation:
Bei Makarenko ging es um die Rettung aus dem Chaos. Seine Disziplin war das Mittel, um im verarmten Nachkriegs-Sowjetrussland physisch zu überleben und den Jugendlichen eine Zukunft zu geben. Das spürten die Kolonisten. [1]
In den DDR-Jugendwerkhöfen ging es um politische Anpassung. Jugendliche wurden dorthin geschickt, weil sie „vom sozialistischen Ideal abwichen“ (z. B. durch Schulverweigerung, West-Musik oder unangepasstes Verhalten). Die Methoden wurden hier zu einer kalten, bürokratischen Maschinerie deklassiert, deren einziges Ziel die Unterwerfung unter den Staat war. [1, 2, 3]
?

• #1117

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Feuerschale
Vielleicht ist es auch so, dass man in die einen investiert, sie mitnimmt ins persönliche, in Sinn, und die anderen, die sind Abfall, die kann man entweder wegkehren oder mit Druck noch irgendwie anpassen, komme was wolle. Da steckt man nix mehr rein. Die funktionieren oder nicht. Die brauchen keinen Input oder Würde. In meinem Erleben in der Psychose war ich dann beim Abfall. Kann man alles mit machen, ist noch weniger als ein Objekt. Perspektivlosigkeit in Übermacht.

• #1118


B
@Feuerschale , jetzt eskalierst du aber (Edit: deine letzten beiden Beiträge außen vor). Ich war so offen dir alles zu erklären und all deine Fragen zu beantworten. Ab Seite 110 wendest du dich ab und aggierst zuerst gegen die Personen, die auch kurz etwas dazu geschrieben haben, in einem überzogenen bishin weit hergeholten Stil, um dich dann gegen das von mir hier erwähnte zu wenden, indem Anfangs nur alles erst einmal durcheinander gebracht wird, was den Eindruck erwecken soll, dass es Nonsense sei, aber zugleich wird das herausgepickt, was einem nützlich ist, obwohl ich davor warnte, daraus einen Nutzen zu ziehen, aber das wird alles übergangen, ich werde übergangen, ich war nur ein lustiger Zeitvertreib, der nun verworfen, weggeworfen werden kann, um seine eigene krude Denkweise, die nicht zu übersehen religiös geprägt ist, hier zu postulieren, denn alles andere und insbesondere das von mir erwähnte sei - weil du es nicht verstehst - alles Quatsch. Sorry, das geht zu weit und das wird dir hier mitgeteilt. Dass du das dann zum eskalieren benutzt, setzt dem ganzen noch eins oben drauf. Du verlangst, dass alles deiner Denkweise unterworfen werden soll, da ansonsten meine Denkweise deine unterwerfen würde. Das ist typische Hierarchiedenke, Objektdenke. ach ich hab keinen Bock mehr auf sowas ... schon zu oft erlebt.

• x 1 #1119


Feuerschale
Zitat von beside:
Ich war so offen dir alles zu erklären und all deine Fragen zu beantworten.

ja das stimmt, da war ich auch sehr froh drum. Gerade als es um feminine Denkweise ging, Antike. da wurde mir dann auch klarer auf was du dich beziehst. weil das war mir vorher komplett unklar, wo das herkommt.
Zitat von beside:
alles andere und insbesondere das von mir erwähnte sei - weil du es nicht verstehst - alles Quatsch.

das sag ich nicht.
ich sagte, du bist darin schon lange unterwegs, ich noch gar nicht, ich kann dem nicht so einfach folgen.
ich kann auch deine Hinweise nicht umsetzen oder verstehen, weil ich da nicht so lange drin unterwegs bin.
Ich KANN es einfach nicht. (Background, Hiintergrund, jahrelanges befassen damit)

an dem Punkt wurde es für mich dann auch zuviel, bzw ich verstand dann deinerseits "machs auf meine Art oder gar nicht, sonst werte ich dich ab". Also ich hab da auch Hierarchie wahrgenommen.

Ich brauchs nicht dass sich mir einer untewirft. Ebenso wenig brauche ich unterworfen werden.
Da ich meine eigenen Grenzen hab, mein eigenes Tempo oder Interessen, dann kann ich nicht zwangsläuft etwas, was jemand jahrelang für sich erforscht hat, nachvollziehen im Nu in drei Tagen oder so.
Heißt nicht, dass es Quatsch ist, heißt an der Stelle übersteigt es auch meine Kapazität.

Zudem würde ich in einem Di-alog ungerne völlig verschwinden. Also das mein Ansatz NUR NOCH als Nonsense Quatsch betitelt wird und es NUR NOCH um einen anderen Ansatz geht. Das ist für mich erlebte Hierarchie.

Also wir hatten uns ja gar nicht immer auf die Richtung, Vertiefung geeinigt oder es war nicht transparent, JETZT gehts in die Vertiefung.

Das war für dich sonnenklar, für mich überhaupt nicht. Da unbekanntes Terrain. Keine Koordinaten was ist da los wo gehts da links und rechst.

Hat nichts mit wegwerfen zu tun, hat mit ich hab den Anschluss verloren zu tun. Hab mehrfach gesagt auch anfangs, was ich verstehe und was ich noch gar nicht verstehe. Du bist dann drei Sprünge weiter in deiner Erkenntnis gegangen, wo ich gar nicht mehr dabei war.

Na wenn ich dann einen Happen irgendwie kenne, mir vertraut vorkommt, um nicht VÖLLIG nur noch im Dunkeln zu tappen, dann hab ich mir den geholt. Wie soll man sprechen, wenn man nicht ein paar Wörter hat oder Begriffe bei denen man sich einig ist?

Schade dass du mir das als benutzen, als "ich will nur meinen Quatsch untermauern ins religiös verbrämte" auslegst.
Ich brauche nichts zu postulieren. Ich empfinde mich da selbst eher als suchend, annähernd.
Seinsqualität ist auch eher mein Thema als jegliches religiöse.

• #1120


A


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