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Das Dunkelste und damit Tiefste der menschlichen Natur ist die Sehnsucht gleichsam die innere Schwerkraft des Gemüts, daher in ihrer tiefsten Erscheinung – Schwermut.

Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling (1775 - 1854), deutscher Philosoph

Ist das sich sehnen nach mehr - eine Sucht?

Und wenn, wonach?

17.01.2014 00:01 • 21.01.2014 #1


5 Antworten ↓


"Die Schritte des Ersehnten - wie fern sie sind auf den gefallenen Blättern."
schrieb einst ein japanischer Dichter, dessen Name mir entfallen ist und ich bin zu faul zum googeln. Das trifft es so schön.

Sehnen, hoffen, warten, bangen, ja, das kann zur Sucht werden, zum Lebenszweck. So menschlich und so verständlich. Das wonach ist eigentlich egal. Ich glaube an den Gedanken der Erfüllung. In der Gegenwart. Und während ich so schreibe, ist der Glaube daran nicht auch schon einen sehnen?

18.01.2014 01:34 • #2



Die Sehnsucht nach dem richtigen Weg?

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Es kommt sicher auch auf die Intensivität der Sehnsucht an.
Zitat:
Und während ich so schreibe, ist der Glaube daran nicht auch schon einen sehnen?

Ist es ein sich wünschen oder schon SehnSucht?

18.01.2014 09:01 • #3


Gute Frage! Birgt das Suchen nicht immer Potenzial für eine Sucht? Ohne das Verbeissen in die Suche, gäbe es viele bahnbrechenden Entdeckungen nicht.

20.01.2014 13:24 • #4


Vermutlich ist das "Verbeissen" in bestimmte unerfüllten Wünsche schon der Weg in die Sehnsucht.
Man sucht einen Weg, den man sich ersehnt.
Was, wenn man es sich einfach nicht erfüllen kann?

Dann kommt doch Unzufriedenheit und Trauer auf.
Auch ein Grund um in Depression und Pessimismus zu fallen?

20.01.2014 16:10 • #5


Och nee.... wo bist du hin aquene?

21.01.2014 12:50 • #6




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