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nala86

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Hallo, gibt es betroffene aus marl und Umgebung?

06.10.2014 10:08 • 18.02.2015 #1


47 Antworten ↓


Verena

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Geht auch aus Borken?

07.10.2014 13:22 • #2


nala86

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Hey...ja sicher geht das ... Ist Borken sehr weit weg?
Sry für die frage, aber wohne erst seit 1 jahr in Marl..

08.10.2014 00:52 • #3


Verena

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Hi,
Sorry für die späte Antwort. Borken ist nicht so weit weg von Marl. Seit wann wohnst du denn da? Woher kommst du denn ursprünglich?

11.10.2014 19:39 • #4


nala86

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huhu
ich wohne seit august letztem jahr hier.
Ursprünglich komme ich aus Heinsberg, das ist in der nähe von aachen
macht nichts das du erst jetzt schreibst

12.10.2014 10:55 • #5


Verena

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Hey
Wie kommt man denn von Aachen nach Marl? Gefällt's dir denn hier?

12.10.2014 13:58 • #6


nala86

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Das war eigtl. ganz einfach.. ich hab damals meinen Freund durchs Internet kennengelernt, und haben dann erstmal
eine Fernbeziehung geführt.. aber das wurde etwas schwer mit der Zeit.. Und da mein damaliger arbeitgeber eine niederlassung
in gelsenkirchen hatte, habe ich mich dazu entschlossen hier her zu ziehen. Ja es gefällt mir sehr gut hier.
Wenn nicht seit 2 wochen wieder die angst so stark wäre, dann wäre es noch besser.

12.10.2014 14:22 • #7


Verena

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Achso, ja dann ist es natürlich klar
Was ist es denn bei dir? Mehr so ne Dauerangst oder Panikattacken, beides? Bei mir ist es wenn es da ist Dauerangst, in besseren Zeiten "nur" Panikattacken. Hattest du das auch schon vor dem Umzug?

16.10.2014 13:16 • #8


nala86

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Also erstmals hatte ich eine panikattacke 2007...mithilfe einer Therapie ist sie dann weggegangen und leider seit 2 Wochen wieder da...ja doch eine dauerangst...ich trau mich alleine nicht mehr aus dem Haus...es könnte mir ja was passieren...in Begleitung geht es allerdings. Hatte heute meine erste therapiestunde und hoffe es damit wieder etwas in den Griff zu bekommen. Was sind deine Ängste?

17.10.2014 14:17 • #9


Verena

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Hi,
ok, also angefangen hat das Ganze vor ca. 10 Jahren. Nach der Geburt meines Sohnes. Mein Mann war damals nachts arbeiten und ich alleine mit dem Kleinen. Irgendwie hat mich das überfordert oder was auch immer und ich hatte die erste Panikattacke. Bin dann dauernd beim Hausarzt gewesen, beim Neurologen - Also erstklassiges Ärztehopping. Die Panikattacken kamen natürlich immer häufiger und keiner konnte mir wirklich sagen was los ist. Habe damals eine Therapie angefangen, aber mit dem Therapeuten irgendwie keinen Zugang gefunden. Er fand das meiste lächerlich das ich gesagt habe und meinte "bei sowas hat man doch keine Angst". Und dass ich mir doch mal beim Neurologen eine "Hausfrauenberuhigungsspritze" abholen sollte. Hab dann abgebrochen und wusste immernoch nicht so richtig was es war. Aber solange es weg war, war es ok und ich hab versucht einfach weiterzumachen. Ein Neurologe verschrieb mir Mirtazapin, das habe ich dann jedesmal genommen sobald ich eine Attacke hatte. Also eingenommen- schlafen gegangen. (das Zeug macht irre müde) Über Bücher und Internet und Foren hab ich dann nach und nach selber rausgefunden was ich ungefähr habe. Aber es nie mehr behandeln lassen. Einfach immer verdrängt und Tabletten genommen. Bin wieder arbeiten gegangen, hab mich beruflich weitergebildet usw. Alles war ganz ok.
Bis ich Dez. 2013 meine Arbeit verloren habe. Das hat mich irgendwie sehr aus der Bahn geworfen. Ich hab mir eine neue Stelle gesucht, ich war da aber sehr unglücklich und vor ca. 1 Monat kam die ganze Angst und Panik mit aller Macht zurück. Ich dachte ich hätte "Kontrolle", aber das stimmt nicht. Jetzt habe ich eine neue Therapie angefangen bei einer sehr netten Therapeutin. Sie hatte auch eine psychosomatische Klinik vorgeschlagen, aber für den Schritt bin ich irgendwie noch nicht bereit. Mal sehen. Ich versuche jetzt schnell wieder auf die Beine zu kommen um nicht mehr krankgeschrieben zu sein.
Sooo, ist etwas sehr lang geworden, sorry Aber das ist es so ungefähr.
Die Angstthemen variieren bei mir sehr stark, das kann man gar nicht alles aufschreiben. Zur Zeit habe ich Angst dass ich Depressionen dazu bekommen könnte oder nen Burnout.
So, weißte bescheid

17.10.2014 15:00 • #10


nala86

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Ohje...das klingt nicht so schon mit dem vorherigen therapeuten! Anstatt das er dir geholfen hat macht er dich auch noch nieder aber mich freut es das du derzeit besser aufgehoben bist und ich hoffe dir hilft diese Therapie auch. Ja das mit dem Krankenschein kenne ich...gehe morgen selber wieder das erste mal arbeiten und bin gespannt wie es wird. Hast du denn unterstützung von deiner Familie bzw deinem mann?

17.10.2014 19:43 • #11


Verena

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Moin,
Ja, mein Freund unterstützt mich so gut er kann. Für Außenstehende ist es schwer nachvollziehbar, weißt du sicher. Aber er gibt sich Mühe. Die Therapeutin und meine Hausärztin haben mir einen Aufenthalt in der psychosomatische Klinik vorgeschlagen. Aber das wäre für ca. 6 Wochen mindestens und so lange kann ich nicht weg. Ich glaube da hört auch ungefähr das Verständnis meines Freundes auf.
Es war vor ein paar Wochen eine richtig schlimme Phase bei mir mit Dauerangst, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit und Panikattacken. Jetzt geht es schon wieder, sodass ich bald wieder arbeiten werde. Und muss
Ich hoffe durch die Therapie so was in Zukunft nicht mehr haben zu müssen. Oder besser damit klar zu kommen.

18.10.2014 11:47 • #12


nala86

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Ich hoffe auch das du es damit schaffst. Ab heute werde ich ja auch wieder arbeiten gehen mal sehen wie es wird... Ich versuche positiv ranzugehen. Leider zeigt mein freund nicht immer verständnis dafür weil er es eben nicht verstehen kann...dann kommt schonmal was wie : Du bildest dir das alles nur ein oder wir wollten letzte Woche mit seinen Eltern nach Recklinghausen...ich bin auch mitgefahren, natürlich merkte ich die Angst in mir aufkeinem und wurde nervös...da sagte ich ihm leise im Auto das ich nach Hause will...beim ersten mal reagierte er nicht und beim zweiten mal wurde er lauter und sagte das ist ihm schei. egal was ich will...ich hatte Angst ich komm nicht mehr mit nach Hause...aber es ging..habs überstanden und da nur 2 kleinere attacken bekommen.

Das mit der dauerangst kenne ich, so war es bei mir vor 2 Wochen auch noch...da bin ich schon total angespannt aufgestanden und meine Gedanken haben sich nur um die Angst und meine körperlichen symptome gedreht...

Heute geht es etwas besser...ich kann schon wieder die ladenstrasse alleine entlang laufen..ohne das ich extreme Angst habe...

Nehme auch keine medis, habe beruhigungstee mit lavendel der hilft mir sehr gut und die muss ich mir aber noch besorgen, habe von meiner Therapeutin pflanzliche medis aufgeschrieben bekommen.

Sry wurd glaub ich ein bissel lang der Text. Und wenn du schreibfehler siehst sry...aber mit dem Handy ist nicht immer alles so übersichtlich

18.10.2014 12:10 • #13


Verena

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Hi,
längerer Text ist nicht schlimm und Schreibfehler... keine Ahnung, waren da welche? Die Reaktion von deinem Freund ist echt schade. Es ist so doch schon anstrengend genug immer mit der Angst umzugehen. Mir hilft es da oft wenn ich in solchen Situationen meinem Freund einfach sagen kann dass es gerade wieder soweit ist.
Gibt doch schließlich genug Leute vor denen man diese Zustände verstecken muss. Jedenfalls nicht hilfreich finde ich.
Was machst du denn beruflich?

Mittlerweile gehts mir wieder ziemlich gut, aber dieser krasse Rückschlag letztens und diese Hilflosigkeit meiner Panik gegenüber haben mich schon geschockt. Ich mache mir jetzt natürlich dauernd Sorgen dass es wieder so schlimm wird.
Ich war nämlich da das erste Mal in meiner " Angstkarriere" in der Notaufnahme und habe mir Lorazepam geben lassen. Soll man ja nicht. Aber es hat den Kreis durchbrochen. Meine Hausärztin hat mir daraufhin ne riesen Packung davon verschrieben, was eigentlich ziemlich bescheuert ist weil das Zeug einen so schnell abhängig macht. Jetzt liegt es hier rum... Ich nehme es nicht.
Ich bin übrigens Pflegefachkraft und arbeite in der stationären Altenpflege.

18.10.2014 15:27 • #14


ssarah84


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Komme aus Dorsten...

18.10.2014 16:18 • #15


nala86

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Huhu
Ja manchmal wünsche ich mir, das mein Freund ein bisschen einfühlsamer ist...und mich dann besser unterstützt, aber vllt bringt es ja was, wenn ich ihn mal mit zur therapie nehme!
Ich arbeite in einer Spielhalle als aufsicht, leider im schichtdienst. Meine erste Schicht war so mittelmäßig, es fiel mir doch schon sehr schwer... konnte auch nicht alleine bleiben, habe die ganze zeit jemanden da gehabt, der sich dann mit mir unterhalten hat. Da war es dann okay, da ich wusste, es ist jemand da.. ich hoffe doch das ich irgendwann wieder alleine arbeiten kann

Oh altenpflegerin ist sicherlich auch kein leichter job... der ist doch sicherlich auch stressig und strapaziert die nerven oder?

Ich hoffe das du diese Tabletten nicht mehr nehmen musst... das einzige was ich schonmal in der notaufnahme bekomme habe war eine spritze in den hintern und da merkte ich sofort wie ich ruhig wurde... da hab ich wenn ich zu hause war meistens sofort geschlafen.

Stolz bin ich darauf das ich bis jetzt keine medis nehmen muss... das es auch so funktioniert... halt mal besser und mal weniger gut...

huhu ssarah84 In dorsten war ich schonmal bei Pocco und schonmal bei ner Werkstatt Das weiß ich zufällig wo das liegt
Hast du auch so schlimm mit der angst zu kämpfen?

19.10.2014 09:50 • #16


ssarah84


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Hi ,
Ja momentan ist es bei mir wieder ganz schlimm, bin gerade arbeiten und da häufen sich die Attacken nur so an. Ich bin immer schon froh wenn ich eine ruhige Nacht hatte.
Der Morgen fängt bei mir schon mit Übelkeit an , teilweise Schwindel und mit einem gleinsgefühl im Hals habe ich zur teit zu kämpfen . Der Morgen ist für mich meistens am schlimmsten wie ist es bei euch so .
Mein Partner kann mir in dieser Situation gar nicht helfen oder enttäuscht mich halt unbewusst. Eine Therapie wollte och auch anfangen bekomme nur keinen Platz zur Zeit versuche den Alltag so gut wie es geht zu bewältigen mal besser mal schlechter . Wie kommt ihr so durch den Tag ?

19.10.2014 10:39 • #17


Mirchen


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Hallo Ihr lieben, ich komme aus Gelsenkirchen Buer:) gar nicht weit weg ich habe momentan auch wieder sehr zu kämpfen mit der Angst.
Liebe Grüße

19.10.2014 11:17 • x 1 #18


nala86

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Also ich kenne das ja nur sehr gut mit der Angst auf der Arbeit...muss nachher auch wieder ran...wenn ich Angst bekomme dann bekomme ich weiche knie, hab das Gefühl zu ersticken und renne dann die ne wahnsinnige auf und ab. Mein freund kann mich da ja auch nicht unterstützen...leider... Ich hab letzte Woche meine erste Therapie stunde gehabt. Durfte mir von der Krankenkasse aus eine suchen, die normal nur privatpatienten nimmt...und zack in der gleichen Woche noch nen Termin bekommen... Was machst du beruflich?

Huhu in buer hab ich mal gearbeitet :p was sind denn deine Ängste?

19.10.2014 11:31 • #19


EinfachNurIch

EinfachNurIch


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Guten Tag zusammen..

ich bin aus Haltern... also Marl ist von hier aus eigentlich ein Katzensprung.

Angst gehört zu meinem täglichen Leben... nicht nur, was mich betrifft, auch meine Lieben "ersticke" ich mit meiner Fürsorge.

Ich kämpfe dagegen an, aber das ist sehr schwer... wisst ihr ja selbst wohl am besten.

19.10.2014 12:30 • #20




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