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Hallo zusammen!

Macht ihr auch die Erfahrung, das seit die Hitzewelle in Deutschland eingesetzt hat euer RD/RM stärker Schmerzen bereitet. Weil die letzten Tage ist es bei mir extrem geworden, jetzt denke ich das das ganze mit dem Wetter zu tun hat.

Noch eine zweite Frage: Gibt es eigentlich ein Arzt der das ganze mit dem RM/RD versteht und eine sinnvolle Therapie verordnet?
Bringt nur der Gang zu einem Heilpraktiker was um endlich ernst genommen zu werden und sich auch mit dem RD/RM genau befasst?
Ich höre immer nur was "kommt der Psyche", das bringt doch alles nichts.
Letztendlich müßte ich Anti-Depressiva nehmen, aber das will ich nicht!
Habt Ihr Erfahrungen??

Gruß

Stefan

09.08.2003 19:12 • 20.08.2003 #1


10 Antworten ↓


Stefan schrieb:

Hallo zusammen!

Hallo Stefan,

Macht ihr auch die Erfahrung, das seit die Hitzewelle in
Deutschland eingesetzt hat euer RD/RM stärker Schmerzen
bereitet. Weil die letzten Tage ist es bei mir extrem geworden,
jetzt denke ich das das ganze mit dem Wetter zu tun hat.

Das kann durchaus sein, geht mit Sicherheit nicht nur Dir so! Diese extreme Hitzewelle fordert vom Organismus einiges heraus.

Noch eine zweite Frage: Gibt es eigentlich ein Arzt der das
ganze mit dem RM/RD versteht und eine sinnvolle Therapie
verordnet?

Kommt darauf an, was der jeweilige Arzt unter "sinnvoll" versteht? Ich habe bei meiner langjährigen RD-Karriere KEINEN Arzt gefunden, der mir weiterhelfen konnte.

Bringt nur der Gang zu einem Heilpraktiker was um endlich ernst
genommen zu werden und sich auch mit dem RD/RM genau befasst?

Heilpraktiker sind wirklich manchmal der Rettungsanker! Aber auch da muss man ein gutes Händchen haben....Deine eigene Intuition spielt eine grosse Rolle!

Ich höre immer nur was "kommt der Psyche", das bringt doch
alles nichts.

Die Psyche spielt tatsächlich auch bei unserer Krankheit eine grosse Rolle! Aber nicht NUR!

Letztendlich müßte ich Anti-Depressiva nehmen, aber das will
ich nicht!

Hör auf Dein Gefühl. Wenn Dir Antidrepressiva zuwider sind, lass es! Was sagt Dir denn Dein Gefühl, wo Du am Besten aufgehoben bist?

Habt Ihr Erfahrungen??

Ja, meine persönliche Erfahrung ist die klassische Homöopathie. Nach div. Heilpraktikern bin ich da hängengeblieben und habe es nicht bereut!

Gruß

Stefan

Gruss, Melli

09.08.2003 22:03 • #2



Leben mit RD/RM

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Hallo Stefan,

ja, ich habe auch das Gefühl, dass die Schmerzen bei Hitze schlimmer sind. Ich lege mir sonst oft eine Wärmflasche auf den Bauch, aber das halte ich bei den Temperaturen nicht lange aus...

Ich war schon nun schon bei einigen Ärzten, habe diverse Untersuchungen hinter mir, Akupunktur, chinesiche Medizin, manuelle Therapie und Osteopathie. Hat alles nichts geholfen. Der letzte Internist, bei dem ich war, hatte mir zum Schluss Antidepressiva verordnet. Die bekommt man aber nicht wegen der Psyche, wie er betont hat, sondern weil diese Medikamente auch eine positive Wirkung auf den Darm haben sollen. Zur Linderung der Reizdarmbeschwerden reicht bereits eine so geringe Menge, dass sich eigentlich kein psychischer Effekt ergeben dürfte. So hat er mir das zumindest erklärt. Eine halbe Tablette sollte ich täglich vor dem Schlafengehen davon nehmen. Eine Wirkung auf den Reizdarm ergäbe sich allerdings erst nach ca. 4 Wochen. Nach der Einnahme der ersten halben Tablette war ich den darauffolgenden Vormittag derartig schläfrig und benommen, dass ich mich kaum noch auf meine Arbeit konzentrieren konnte. Ich glaube, wenn ich die in der Packungsbeilage empfohlenen drei ganzen Tabletten am Tag nehmen würde, wäre ich halbtot. Ich habe dann sofort beschlossen, dass Anti-Depressiva nichts für mich sind, denn ich fand diesen Dämmerzustand, in dem ich mich befand, absolut schrecklich. Anscheinend reagiere ich besonders stark auf diese Mittel. Aber ich denke, dass das bei jedem anders ist. Vielleicht verträgst du sie ja besser.


Morgen habe ich einen Termin beim Homöopathen. Ich bin gespannt, ob das etwas bringt. Ich rechne allerdings schon damit, dass es etwas länger dauert, bis ein Effekt auftritt. Wenn auch das nichts hilft, überlege ich mir ernsthaft, es mit Psychotherapie zu versuchen, obwohl ich nicht ganz überzeugt davon bin. Aber ich möchte einfach alles versuchen, um diese Krankheit zu besiegen, denn meine Lebensqualität ist mittlerweile schon stark eingeschränkt.


Viele Grüße

Christine

10.08.2003 09:57 • #3


Hi Stefan,

ich habe (klopf-holz) keine Schmerzen, und kann deshalb nicht beurteilen, ob da ein Zusammenhang mit der Hitze besteht. Allerdings habe ich festgestellt, dass ich mit dem Trinken ein wenig aufpassen muss. Wenn`s zuviel wird, dann bekomme ich auch wieder eher Durchmarsch. Und bei zu wenig leider auch.

Mir haben die "normalen"Ärzte nichts gebracht. Erst der Weg zum HP brachte mich weiter. U.a. haben mir sehr gut die Bioresonanz, Kinesiologie und jetzt noch die Homöopathie weitergeholfen. Seitdem "lebe" ich zumindest wieder.Mittlerweile kann ich sagen, ich bin soweit darmmässig wieder fitt. Es bleibt vielleicht ein Schwachpunkt, aber nicht mehr ein tagtägliches Leiden.

Liebe Grüsse
Sabine

10.08.2003 22:22 • #4


Danke für die Anregungen.

Bei einem Nervenarzt war ich wegen meinem RM/RD auch schon. Der hat mir Beruhigungstabletten (aber auf pflanzlicher Basis) verschrieben, die brachten aber nichts. Nahm dann ein paar Tage eine Art Anti-Depressivum aber setzte es sofort wieder ab, da ich ständig müde, benommen und völlig fertig war. Ich weiß zwar, das das eine Weile dauert bis es richtig wirken kann, aber wenn man das angefangen hat brauch man es sicherlich ständig. Zur Zeit nehme ich die pflanzlichen Tabletten wieder, ein Unterschied merke ich nicht, aber Schaden kanns auch nicht unbedingt, solange das ganze pflanzlich ist.

Bin auch beim Psychologen "Verhaltenstherapie" (insgesamt bis jetzt 12 Sitzungen). Hat mich eigentlich noch nicht so richtig weitergebracht, aber es tut gut mit jemanden über seine Leiden zu erzählen. Manchmal brachten mich die Gespräche schon ein bißchen weiter, aber die Ursache für meine Beschwerden konnte ich hier in den Sitzungen nicht finden.
Der Psychologe meinte, Beschweren wie Völlegefühl, Blähungen, schnelle Darmentleerung, Übelkeit usw. seien typische psychosomatische Störungen. Er hat mir das ganze erklärt mit der Hyphophyse, wenn Stresshormone ausgesand werden (z.B. in Form von schneller Magen+Darmentleerung).Klang mir alles einleuchtend. Trotzdem würde ich nicht behaupten, dass unsere Beschwerden nur rein von der Psyche kommen. Es spielen sicherlich viele andere Dinge noch ne Rolle.

Das ganze ist schon ein richtiger Teufelskreis. Irgendwie will man den Gedanken "krank zu sein" immer verdrängen bzw. auch die Beschwerden.
Aber sie sind da, und deshalb kann man damit schlecht umgehen. Ich höre ständig in mich hinein und das ist auch oft das Problem. Ablenkung bewirkt bei mir reine Wunder.

Wurde jetzt ein bißchen viel, aber hab ein paar Gedanken aufgeschrieben, vielleicht erkennt ihr euch in vielem wieder und wißt wovon ich rede:-)

Alle Gute!

Christine, wie war Deine erste Sitzung beim Homöopathen?

stefan

11.08.2003 18:25 • #5


Hallo Stefan!

Auch ich bin der Meinung, daß unser RD n i c h t psychisch bedingt ist!!

Natürlich, wenn man mal die diversen Beschwerden hat, wobei bei mir der Durchfall im Vordergrund steht (und somit auch die Angst, unterwegs keine Toilette zu finden), dreht man teilweise psychisch schon durch.
Doch wenn ich mein Leben bisher anschaue, hatte ich erst diese Toilettenängste, nachdem jahrelang der Durchfall immer öfter und dünner wurde. Davor habe ich mir keine Gedanken über Stuhlgang und Toiletten gemacht.
Also........., erst das körperliche, dann das psychische!! Aber somit nicht die Ursache, auf die es die Ärzte so vorschnell schieben.

Auch die Erklärung des Psychologen hört sich doch körperlich an, oder nicht? Eine hormonausschüttende Drüse unterliegt doch nicht unseren Willen! Oder käme jemand auf die Idee zu behaupten, daß jeder Zuckerkranke seine Krankheit durch die Psyche bekommen hat, wenn die Bauchspeicheldrüse zuwenig Insulin produziert.

Du merkst, ich weigere mich, in diese Psychoschublade zu kommen. Ebenso kann ich mich auch immer noch nicht mit dem Gedanken "Einmal RD, immer RD" anfreunden!!
Ich denke, es kann nur eine Kleinigkeit sein, die wir entweder zuviel oder zuwenig im Körper haben. Irgendein Stoff, dem bisher keine große Wichtigkeit zugeschrieben wurde?!? Warum sind wir sonst total gesund?? Es kann nur eine Kleinigkeit sein!

So, auch bei mir wurde es ein bißchen länger. Wenn man erstmal anfängt, seine Gedanken freien Lauf zu lassen......

Liebe Grüße,
Romi

12.08.2003 07:57 • #6


Hi Stefan,

zu deiner Frage:

Der Homöopath hat mich ca. 1,5 Stunden befragt. Er wollte alles mögliche wissen, von meinen Essengewohnheiten über die Lebensumstände bis hin zu früheren Krankheiten. Und natürlich alles über die aktuelle Symptomatik. Ich habe Globuli bekommen, von denen ich jeden Tag eines nehmen soll, über mehrere Wochen hinweg. Es geht also nicht von heute auf morgen.

Ich muss sagen, dass ich trotzdem etwas skeptisch bin. Es wäre zu schön, um wahr zu sein, wenn mir das helfen würde, nachdem ich schon so viel versucht habe. Zum Glück soll bei der Homöopathie ein Behandlungserfolg unabhängig vom Glauben daran sein.
Falls mir die Einnahme der Globuli hilft, werde ich das sicher hier im Forum posten.


Christine

12.08.2003 19:11 • #7


Hallo Christine,

wie es sich hier bestimmt schon "rumgelesen" hat, bin ich auch der Homöopathie verfallen.
Das Tollste daran war vor allem, dass mich endlich jemand Ernst nahm und mich nicht als eingebildet-krank abgestempelt hat.
Und wie Du richtig vermutest geht es sicher nicht von heute auf morgen, es kann am Anfang auch für ein paar Tage schlechter werden, aber es ist bestimmt was dran.
Und zum Thema ungläubig: Mein Mann lehnte es zuerst auch jahrelang ab, aber mittlerweile hat er auch seine Meinung geändert und läßt sich wegen einem Ausschlag, mit dem er schon seit mindestens 20 Jahren kämpft behandeln. Und kann schon erste Erfolge verzeichnen. Also durchhalten! Ich wünsche Dir ganz, ganz viel Erfolg damit.

Alles Liebe
Sabine

14.08.2003 19:36 • #8


Hallo Sabine,

ich bin wirklich sehr gespannt, ob auch mir die Homöopathie hilft. Dein Beitrag macht mir jedenfalls Hoffnung. Ich weiß auch von jemanden, der starke Magenprobleme hatte und das durch die Homöopathie wieder völlig in Griff bekam. Andererseits habe ich vor vielen Jahren auch schon einmal schlechte Erfahrungen damit gemacht. Ich habe damals viel bezahlt und es hat nichts geholfen. Ich glaube aber, dass der Erfolg sehr viel vom Können und der Erfahrung des jeweiligen Homöopathen abhängt.
Jedenfalls werde ich erst mal damit weiter machen.

Danke für deinen aufmunternden Beitrag!

Christine

17.08.2003 10:15 • #9


Hallo Christine,

bin auch gerade in homöopathischer Behandlung. Seit ca. 10 Wochen. Ich bin mittlerweile auch überzeugt, dass die Hom. mir hilft, obwohl es sehr, sehr langsam geht und manche Reaktionen fast nicht zu erkennen sind. obwohl ich schon Erfahrungen auf dem Gebiet der Entgiftung mittels Fasten u.ä. gesammelt habe.

Dass die Erfahrung des Behandlers neben der persönlichen Symapthie die Hauptrolle bei dem Erfolg der Behandlung spielt, finde ich im übrigen auch.

Wie bist Du denn an Deinen Behandler geraten? Machst Du eine Therapie auf Grundlage der Klassischen Hom.? Was hast Du bisher denn für Erfahrungen gemacht? Reagiert Dein Körper fleißiglich?

Viele Grüße
Cl.

18.08.2003 20:29 • #10


Hallo Zmilla,

meinen Homöopathen hat mir eine Kollegin empfohlen. Es handelt sich um klassische Homöopathie.
Ich glaube schon, dass mein Körper ein wenig reagiert, zumindest tagsüber fühle ich mich etwas stabiler. Abends hat es mich seit Behandlungsbeginn schon wieder ein paar Mal erwischt, mit starkem Blähbauch und Schmerzen. Mein Behandler meinte auch, dass ich zu Beginn verstärkt Pickel bekommen könnte. Das war tatsächlich der Fall, ist aber jetzt schon wieder besser.


Viele Grüße
Christine

20.08.2003 08:46 • #11



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