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Hi an alle,

ich wollte nur Bescheid sagen, dass ich, sollte ich mich für längere Zeit nicht mehr melden, dem Leben den Rücken gekehrt habe. Es gibt Momente, da denke ich: Es hat keinen Sinn mehr. Ich kann es einfach nicht mehr aushalten. Aber vielleicht wird's ja doch noch, nur: WANN? Ich kann es nicht mehr ertragen.

Robin

07.06.2004 17:03 • 08.07.2004 #1


8 Antworten ↓


ich kann dich verstehen (wie wahrscheinlich alle die an RDS leiden).
Wegen der Krankheit kann man garnichts mehr machen.
Ich hab seit die krankheit stärker geworden ist, 10 kg in kurzer zeit zugenommen, da ich fast nichts mehr machen kann. ausserdem war ich seit da an fast nicht mehr in der öffentlichkeit.
Und ich werd wahrscheinlich auch noch meine ausbildungsstelle aufgeben müssen, die ich erst im september letzten jahres begonnen hatte.
Wahrscheinlich hilft dir das überhaupt nicht, aber ich hab noch ne kleine hoffnung, das irgendwann ein wunder geschieht und das alles vorbei ist, also nicht aufgeben.
ciao

08.06.2004 10:19 • #2



Kraftlos

x 3


Was erwartest du jetzt in dieser Situation von diesem Forum?

08.06.2004 22:34 • #3


Ich erwarte gar nichts.

09.06.2004 19:58 • #4


Hallo Robin,

ich kenne diese Momente, in denen einfach gar nichts mehr geht, leider auch. Aber ich weiß auch, dass wieder besser wird. Auch wenn es manchmal sehr lange dauert, wird es wieder bessere Tage geben.

Bitte gib nicht auf!

09.06.2004 22:08 • #5


ROBIN schrieb am Mo, 07 Juni 2004 17:03
Hi an alle,

ich wollte nur Bescheid sagen, dass ich, sollte ich mich für längere Zeit nicht mehr melden, dem Leben den Rücken gekehrt habe. Es gibt Momente, da denke ich: Es hat keinen Sinn mehr. Ich kann es einfach nicht mehr aushalten. Aber vielleicht wird's ja doch noch, nur: WANN? Ich kann es nicht mehr ertragen.

Robin




Hi Robin,

Mensch Robin, es tut mir echt leid, dass Du noch keinen Hoffnungsschimmer am Horizont erkennen kannst und es Dir nicht besser geht ...

Hast Du mal Deine Behandlerin kontaktiert? Die vier Wochen sind doch bald um und Du hast wieder Termin bei ihr? Weiss sie eigentlich wie mies es Dir auch psychisch geht, hast Du ihr das bei der Anamnese erzählt?

Deine Behandlerin braucht auch immer Rückmeldung. Du, ich bin weiterhin überzeugt, dass Dir die Hom. helfen kann ....

Wie lief die Anamnese eigentlich ab? Was wollte sie alles wissen?

Deine Frage nach dem „Wann es besser wird“ kann ich Dir unglücklicherweise auch nicht beantworten, das wirst Du erst wissen, wenn es Dich nicht mehr wirklich interessiert.

Zmillasche Lebensweisheiten, Folge 2563,16 :
Die Psychosomatik besagt, dass eine Krankheit eine im Körper manifestierte unbearbeitete/unbewußte/ungelebte Lernaufgabe in diesem Leben ist. Nach dem Dahlke in seinem Buch „Krankheit als Weg“ dann eine Vielzahl von verschiedenen Krankheiten vor einem abgegrenzten Lernhintergrund durchkaut, gibt er einem als Lösungsvorschlag den Hinweis mit auf den Weg, dass die Krankheit im Leben gleich-gültig werden sollte (an dieser Stelle wäre ich ihm gern im übertragenen Sinne an die Gurgel gesprungen, als ich es vor ein paar Jahren gelesen habe *selbst-ironisch-grins*. Meine Situation war damals ähnlich schwarz wie die Deine).

Die Akzeptanz der eigenen Krankheit und der eigenen Person mit dieser Krankheit ist ein wichtiger, großer Schritt, der im eigenen Kopf stattfindet. Du bist als Mensch mit Deiner Krankheit nicht mehr oder weniger wert als alle anderen Menschen. Wenn Du diesen Knoten der Selbsthasses, der Selbstverachtung und des Selbstmitleids löst und Dein Leben so akzeptierst, wie es ist, bist Du vom Kopf her einen Schritt weiter.

Hey Robin, Du hast noch so viel Zeit vor Dir und Du hast es auch in der Hand (auch wenn Du mir das jetzt nicht glauben magst ), ob diese Zeit schön oder schrecklich wird ... it’s your turn ...

Kopf hoch ... lächeln ... viele schöne Gedanken und Kraft schickt Dir
Claudia

10.06.2004 12:41 • #6


Hallo Robin,
ich kenne Dich zwar nicht, aber ich kann Deine Einstellung respektieren. Für mich ist es allerdings nicht nachvollziehbar.
Ich würde nie wegen meinem Reizdarm mein Leben aufgeben - ich liebe das Leben und genieße es und wenn es mir schlecht geht, dann versuche ich nicht daran zu denken.
Mein Tipp: Nimm wieder am Leben teil und genieße es - es gibt schließlich nur eines !

Ich halte mich seit ca. 3 Jahren mit Immodiu-akut über Wasser -sind zwar schädlich, aber sie mindern die lästigen Auswirkungen. Also nehme ich sie.

Möchte aber bald ein Baby und suche jetzt nach einer alternative um von den Dingern loszukommen. Habe auch schon Pankreatin versucht, hat relativ gut angeschlagen, aber ich muss weitere Präperate versuchen - jeder hat angeblich seinen eigenen Pankreatinbedarf.

Also rein in´s Leben und durch - ich stehe jeden Tag im Haushalt und im Job meinen Mann (Frau) und es geht - immer - irgendwie !

08.07.2004 12:00 • #7


Hallo Robin,

das ist ne ganz schlechte Idee. Wenn du keine Ablenkung mehr hast, hast du wirklich viel Zeit dich auf deinen Schmerz zu konzentrieren. Mach dich lieber auf die Suche - hast du das Buch von Thorwald Dethlefsen gelesen "Schicksal als Chance" ?
Kann ich dir echt empfehlen.
Ruh dich einfach aus und lies. Manchmal braucht man auch Zeit zum Nachdenken. Aber wenn du das schon machst, dann lass an dein Hirn keine negativen Sachen ran. Dein Unterbewusstsein nimmt das alles für bahre Münze und es kommt genau so wie du es prophezeihst. Also andersrum! Du kriegst das alles in den Griff!

Viele Grüße
Isa

08.07.2004 13:28 • #8


Robin hat sich anscheinend verabschiedet...So long Robin, machs gut - man sieht sich - irgendwann...

08.07.2004 23:22 • #9




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