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Moin,

Seit November oder Dezember 2006 geht das nun schon so... zwar hatte ich mal ne Zeit lang kaum Probleme aber dann hab ich mich mal wieder an mehr Alk. als ein B. gewagt, und seit dem ist es wieder da... meistens ist es nur Übelkeit, ein trockenes Gefühl im Mund, ne Weiß belegte Zunge und so ein komisches Gefühl im Hals, und mit dem Stuhlgang klappts auch nicht so wirklichr egelmäßig aber kein Erbrechen oder Durchfall.

Was jetz nix direkt mit dem Magen zu tun hat, aber trotzdem erst seit den letzen 2 Jahren auftauchen ist die tatsache, dass mir hin und wieder für nen kurzen moment schwindelig ist, ich nachts oft nicht einschlafen kann, in letzer zeit auch nen recht eigenartigen Schlafrythmus hab (das liegt wohl eher an der noch herrschenden Arbeitslosigkeit) und hin und wieder kommt auch bisschen Herzrasen dazu. Ausserdem hab ich seitdem ziemlich abgenommen. Dass ich nachts zur zeit oft schwitze liegt wohl eher am Wetter, denk ich mal^^

und Panikattacken hab ich auch nur dann, wenn mir entweder so schlecht ist, dass ich denk ich müsste mich gleich übergeben (vorm kotzen hab ich mehr angst als vor allem anderen, ka warum obwohl ich weiss, dass es normalerweise ne erleichterung ist) oder wenn ich halt in der tram oder in der s-bahn bin und ich denke, dass mir schlecht werden könnte, aber da auch keine wirkliche panik sondern eher die angst, dass ich mich in der öffentlichkeit blamier...

Das einzige was das ganze wohl wirklich auf meine psyche auswirkt ist ein gedanke der mir immer wieder durchen kopf geht, vor dem ich selber angst hab wenn das mein leben lang so gehen sollte, nimmste dir opas luger und bläst dir einfach die birne weg Klar würd ich das nie machen, weil ich mich ja eigentlich gut im Griff hab und davor auch schiss hätte, aber ich weiss ja nicht, wie sich das ganze in Zukunft entwickelt...
Wenn ich das wirklich mein Leben lang haben sollte, da könnt ich nicht mit umgehen

Ne Zeit Lang dachte ich daran, dass es vllt daran lag, dass ich mit der gesamtsituation einfach unzufrieden war. Das hat angefangen, als damals mit meiner Freundin Schluss war, worauf ich auch angefangen hab World of Warcraft zu spielen und irgendwann war es da... nach den Weihnachtsferien gings paar wochen in der Schule, dann hab ich mal die Hausaufgaben vergessen und wenn mir das nochmal passiert wäre hätts nen verweis gegeben (weil probezeit halt) und dann hab ich wirklich nur behauptet, dass mir schlecht wär also es ging mir gut aber am nächsten tag sollte das ganze wohl erst richtig anfangen und deshalb konnt ich halt die probezeit nicht bestehen wegen krankheit und hab deshalb die schule geschmissen

Ein ehemaliger Lehrer, von der schule auf der ich davor war hat mir den Tip gegeben, mich mehr zu bewegen, mit dem wow spielen aufzuhören und trotz der Arbeitslosigkeit nen geregelten Alltag zu bekommen, und vor allem mit dem Rauchen aufzuhören.

Also gesagt und (fast) getan (das rauchen aufhören klappt irgendwie nicht) hat aber auch nicht wirklich was gebracht

Ich war auch schon oft beim Arzt, hab alle möglichen Medikamente ausprobiert hat alles nix geholfen.
Die Sache mit der Arbeitslosigkeit ist im Prinzip auch geklärt, da ich mir vorgenommen hab, meine Karriere bei der Bundeswehr zu machen, und das ganze nicht nur als Ausweichmöglichkeit, weil ich mit meinem Lebenslauf keine Lehrstelle finde sondern mich die Sache auch tatsächlich interessiert und ich mit Entschlossenheit da rangehen will.

Magenspiegelung hatte ich auch schon, da konntense aber auch nich wirklich was feststellen.

Bei der Musterung hab ich natürlich nix von der Sache erwähnt wegen der Befürchtung, deswegen ausgemustert zu werden, was ich auf keinen Fall wollte, weil ich die Bundeswehr als echte Chance sehe, mein Leben wieder in den Griff zu bekommen.

Da am ich am 1.10en Wahrscheinlich Einberufen werde, such ich jetz von Leuten Rat, die eventuell schon erfahrungen mit dieser Krankheit haben oder sie eventuell schon einmal überwunden haben oder vielleicht schon die Erfahrung gemacht haben, wie sich das ganze beim Wehrdienst verhält.

Ich geb zu, dass ich mich in letzer zeit wenig bewegt hab und vielleicht auch schelcht ernährt habe, aber das ganze hab ich schon seit einiger Zeit wieder verbessert aber irgendwas schein ich wohl immernoch falsch zu machen, aber ich schätze nicht, dass der Kaffee und die Zig. zumn Frühstück und halt das Rauchen allgemein der einzige auslöser dafür sind.

Da es für mich auf eigentlich zur Ausnahme werden soll, wenn ich mal sagen muss mir is so schlecht, dass ich heute im Bett bleiben muss, (falls die das überhaupt durchlassen). Und wenn man dann trotzdem bei den ich denk mal schon körperlich anstrengenden sachen mit muss, wird das ja wohl erst recht zur Qual.

Ausserdem kann man kaum wirklich was unternehmen. Wenn ich mich draussen bewege, dann immer in der nähe von meiner Wohnung, falls die übelkeit doch wieder unerträglich wird.
Das schränkt mich dann natürlich auch darin ein mit Freunden mal was größeres zu unternehmen.
Die Auftritte mit meiner Band, seitdem ich darunter leide gingen zwar zum Glück alle gut aus, aber trotzdem fühl ich mich dabei bei weitem nichtmehr so wohl wie früher mal.

Und weil ich den Schei**dreck endlich loswerden will, frag ich hier also mal, was ihr so dagegen macht oder ob sich das beim Bund vllt von alleine regelt weil man (zumindest bei der Grundausbildung) zwangsweise immer was zu tun hat und sich wohl auch genug bewegt und man mit Sicherheit auch eine ordentliche Ernährung hat. Und vor allem interessiert mich, ob es überhaupt möglich ist, das ganze innerhalb von knapp 2 Monaten unter kontrolle zu bekommen, wenn man alles richtig macht (wenns ganz hart kommt, geb ich dann wohl auch das rauchen auf, obwohl mir das wohl recht schwer fällt)

Ich werde zwar die tage nochmal zusehen, dass ich wirklich ne ganzkörperuntersuchung mach oder sowas in der art, aber bei dem ganzen zeug das ich schon mitgemacht hab, denk ich mal, dass es wieder nur heisst also eigentlich ist ihr körper ja absolut gesund aber mal schaun^^

Bin übrigens gerade mal 18 und wie gesagt hab ich halt eigentlich nur die angst, dass die sache mein ganzes leben so bleibt, was ich ja eigtl noch vor mir hab und wenn das so läuft wie die letzen 2 jahre hab ich dann wohl auch noch die angst, dass ich doch opas luger aus der schublade hol -.-

So ich bedanke mich schonmal im voraus

ich hoff mal ich habs nicht zu schrecklich formuliert und nix vergessen ^^

13.08.2008 02:25 • 17.08.2008 #1


2 Antworten ↓


Hey=)
Also ich habe gerade nicht so viel Zeit und konnte auch nicht alles lesen, aber das mit der Angst vorm Kotzen kenn ich! Das heißt Emetophopie und wird hier auf der Seite auch behandelt! Bei mir hat sich das durch meine Magen-/Darmprobleme entwickelt. Besonders schlimm ist es im Winter, wenn dann noch einige aus der Klasse fehlen. Da dreh ich regelmäßig durch. (Könnte dazu noch ewig viel schreiben, aber cih halte mich mal zurrück).

Zu deiner Krankheit kann ich dir jetzt aber auf die Schnelle nichts sagen.

Ich kenne aber die Gedanken, wie schei. alles ist, und dass man sich fragt, wie man das noch aushalten soll. Ich bin gerademal 16 und kämpfe seit 3 Jahren mit Reizmagen und mittlerweile auch Reizdarm.

Wie gesagt habe gerade wenig Zeit und muss auch schon wieder gehen!

16.08.2008 20:45 • #2


hey, danke erstmal für die antwort. Komischerweise gehts mir wieder etwas besser, seitdem ich bescheid weiss, dass der bund versucht, mich so schnell wie möglich einzuberufen und ich eigentlich täglich den haushalt schmeiss, einkaufen geh usw (auch wenns noch so nervt xD)

Und seitdem ich wieder angefangen hab, regelmäßig zu trainieren, sieht mein körper langsam auch wieder so aus wie früher, und das steigert das selbstbewusstsein auch wieder enorm und dadurch gehts der psyche wohl auch wieder besser oder so

oft helfen mir auch kleinere tricks. Wenn mir zum beispiel schlecht ist versuch ich mir irgendwas leckeres zu essen vorzustellen und wenns dann nicht schlimmer wird, weiss ich, dass es nicht körperlich ist und das verbessert die situation dann komischerweise auch.

und komischerweise hilft es mir, nach dem essen en averna auf ex runterzukippen, sogar meinen rausch letze nacht hab ich überstanden, und ich hab echt verdammt viel gesoffen aber mri war nicht schlecht, dafür is mir halt in anderen situationen, in denen mir eigentlich kein bisschen shclecht sein sollte hin und wieder schlecht ka^^

gestern hab ich mich eigentlich nur mit der hoffnung, dass mir so schlecht is, dass ich mich wirklich übergeben muss besoffen, ich denk konfrontation wird das einzige mittel sein, um wenigstens die angst vorm erbrechen einigermaßen in den griff zu bekommen, was wohl auch dazu führt, dass die symptome etwas stärker wirken. aber bei dem kameradensaufen beim bund werd ich wohl oft genug damit konfrontiert werden und dadurch gelingts mir mit sicherheit, wenigstens das einigermaßen in den griff zu bekommen ^^

17.08.2008 19:27 • #3