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thokrifu
Okay, das reicht für heute. Over and out.

#21


fourofour
Zitat von Blumenduft:
Jetzt versuche ich halt mehr Frieden zu finden und mir ist klar das ich es nicht auflösen kann, aber viell. Möglichkeiten um besser damit umzugehen?

Man muss solch Ereignisse nicht zwingend auflösen - das ist aus meiner Erfahrung aber sehr selten.

Sicher gibt es Möglichkeiten damit umzugehen. Lapidar gesagt ist es halt unumgänglich sein Leben an seine Befindlichkeiten anzupassen. Und zwar nicht unbedingt so wie das andere meinen, sondern so das es sich für dich selbst gut anfühlt und effektiv wirkt.

Persönlich habe ich mir aus verschiedenen Therapieverfahren Schnipsel herausgenommen und meiner Therapiestrategie hinzugefügt. Da sind Teile von der PITT, DBT, Zen Lehre, Skillstraining und Module wie Achtsamkeit, innere Achtsamkeit, Etappen- und Rasterdenken, Positives Denken, Kognitive Re-Programmierung, Energie- und Ressourcenhaushalt usw..

x 3 #22


A


Wie Trrauma auflösen, Therapie nicht möglich,Psychosegefahr

x 3


Blumenduft
@fourofour
@Idefix13 , jetzt ist mein Beitrag weg glaub ich. Ich meinte ich weiss selbst das es ein heftiges Thema ist und weiss auch grad nicht wohin mich das führen soll. Ich hatte viell. einfach auf ein paar Erfahrungen und Skills gehofft um es manchmal erträglicher zu machen. Grob bin ich stabil, aber DAS Thema geht mir doch sehr nah.

x 2 #23


fourofour
Zitat von Blumenduft:
Ich hatte viell. einfach auf ein paar Erfahrungen und Skills gehofft um es manchmal erträglicher zu machen.

Wenn ein paar meiner Skills lesen willst, ich habe einen Therapieblog hier im Forum.

x 1 #24


Blumenduft
Zitat von fourofour:
Wenn ein paar meiner Skills lesen willst, ich habe einen Therapieblog hier im Forum.

wie finde ich den?

x 1 #25


Idefix13
Zitat von Blumenduft:
aber DAS Thema geht mir doch sehr nah.

Wie schon erwähnt, geht es mir auch nahe. Und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht auf irgendeine Art und Weise an diese Zeit erinnert werde. Oder an die anderen Traumas.
Habe so viele Trigger, wie gerade erlebt, dass es schon manchmal schwierig ist, weiter zu machen.
Aber auch das habe ich schon hinter mir..
Aber unterhalten können wir uns. Ganz klar.

x 2 #26


fourofour
Zitat von Blumenduft:
wie finde ich den?


Musst n bissi blättern, der erste Eintrag ist glaube ab der 3. Seite.

tagebuecher-f97/mein-leben-mit-einer-kptbs-meiner-patchworktherapie-t103295.html

x 1 #27


fourofour
Zitat von Blumenduft:
Ich hatte viell. einfach auf ein paar Erfahrungen und Skills gehofft um es manchmal erträglicher zu machen.

Bei mir sind noch einige schwere Traumata nicht aufgelöst, bzw. nicht aufgelöst worden. So bis in ein paar Monaten habe ich Zugriff auf eine breite Palette an PITT Therapieplätzen. PITT heißt übrigens Psychodynamisch imaginative Traumatherapie.

Traumata die noch nicht aufgelöst wurden, habe ich abgespalten und tief in mir einbetoniert. Es gibt nur eines, welches immer wieder an der Oberfläche kratzt. Dies geschieht in Zeiten wie dieser mit Dunkelheit und Kälte.
Oder in sehr herausfordernden Stressphasen.

x 1 #28


Blumenduft
Zitat von fourofour:
Musst n bissi blättern, der erste Eintrag ist glaube ab der 3. Seite.

uff kurz mal minimal was gelesen, positives Denken fällt einem mit Depris natürlich nicht so leicht. Aber daran arbeite ich bereits mit einer Exceltabelle, wo ich kleinigkeiten reinschreib täglich, wo was angenehm war und hoffe mich so ein bissl umzuprogrrammieren bzw. am ende zu sehen, das eben nicht alles schlecht war.

x 1 #29


fourofour
Zitat von Blumenduft:
uff kurz mal minimal was gelesen, positives Denken fällt einem mit Depris natürlich nicht so leicht.

Positives Denken kann eine echte Herausforderung sein. Die Idee mit der Tabelle finde ich gut. Sie kann dir auch dabei helfen positive Erfahrungen in dir zu integrieren. Integration von positiven Erfahungen ist das A und O.

Eines ist jedoch sicher - ich bin nun 56 Jahre alt und ich lerne immer wieder mal was dazu. Der Umgang mit dem Kram ist eine Lebenseinstellung und eine Lebensaufgabe.
Sich selbst der BFF sein und gut mir sich umgehen.

x 2 #30


Blumenduft
Zitat von fourofour:
Positives Denken kann eine echte Herausforderung sein. Die Idee mit der Tabelle finde ich gut. Sie kann dir auch dabei helfen positive Erfahrungen in dir zu integrieren. Integration von positiven Erfahungen ist das A und O. Eines ist jedoch sicher - ich bin nun 56 Jahre alt und ich lerne immer wieder mal was dazu. Der ...

Oh ja, daran arbeite ich auch , aber so richtig erst seit letztem Jahr, als mir immer wieder auffiel wie schrecklich ich mit mir umging und mich selbst übertrampelte und meine Bedürfnisse nie wichtig genug waren.

Seitdem gehe ich nicht mehr jeden Tag zu meiner Mom hoch, sondern in Absprache nutz ich die Zeit um zu gammeln oder für mich zu machen, hörbuch hören, TV, Hund schmusen was grad geht oder zu heulen wenn nötig.

Gesagt hatten mir das schon einige Therapeuten, ob ich so auch mit meinen Freunden umgehen würde und ich sagte klar....niemals. Über die Jahre ist das gesackt und im Kopf angekommen, glaub ich.

x 1 #31


fourofour
Zitat von Blumenduft:
Gesagt hatten mir das schon einige Therapeuten, ob ich so auch mit meinen Freunden umgehen würde und ich sagte klar....niemals. Über die Jahre ist das gesackt und im Kopf angekommen, glaub ich.

Das was Du hast erleben müssen war auch eine absolute Grenzüberschreitung. Darunter leidet in der Regel auch das Selbstbild. Auch durch die Schuldgefühle. Dies zu überwinden braucht halt einfach Zeit.
Etwas logisch erklärt zu bekommen, es dann emotional zu verstehen sind zwei verschiedene Dinge. So wie der Prozess des Umsetzens wieder was anderes bedeutet.

Das du das inzwischen so wie beschrieben kannst - da kannst voll stolz auf dich sein.

x 1 #32


Idefix13
Unser Gehirn arbeitet mit Wiederholungen. Kann man schon in der Schule sehen, am 1x1s. Das wurde so oft wiederholt, dass unsere Generation es auswendig kennt. Und erst wenn man beginnt nachzudenken, schleichen sich Fehler ein.
Und so ist das auch damals geschehen. Und gerade in der Kindheit, hat ein Kind noch nicht diesen Horizont, den ein Erwachsener hat und kann nicht so viel unterscheiden oder gar reflektieren.
Reflektieren beginnt erst, wenn man sich von den Eltern abkapselt und dann auch Schritt für Schritt. Und erst mit etwa 10-12 beginnt das Kind mit einer reflektion im Sinne von, wie wirke ich auf andere. Und durch die Symptome kann es ohne weiteres auch zu Verzögerungen in der Entwicklung kommen oder zu Sprachschwierigkeiten (Mutismus) und mehr. Die Liste ist lang.

x 2 #33


Blumenduft
Zitat von fourofour:
Das du das inzwischen so wie beschrieben kannst - da kannst voll stolz auf dich sein

naja mit den Grenzen hab ich noch so meine Probleme, manchmal kann ich sie zwar ansprechen, aber durchziehen, ist ne andere Sache. Aber ich versuche zumindestens nicht mehr auf mich einzuprügeln und hoffe das der Rest nachzieht.

x 1 #34


Blumenduft
Zitat von Idefix13:
Unser Gehirn arbeitet mit Wiederholungen. Kann man schon in der Schule sehen, am 1x1s. Das wurde so oft wiederholt, dass unsere Generation es auswendig kennt. Und erst wenn man beginnt nachzudenken, schleichen sich Fehler ein. Und so ist das auch damals geschehen. Und gerade in der Kindheit, hat ein Kind noch nicht ...

ja ich hab auch erst mit 12 ca. kapiert was eigentlich falsch war. Das was falsch lief kapierte ich schon früh, aber da mein Vater Alk. war, traute ich mich zuhause nichts zu erzählen. Erst meine beste Freundin erfuhrs, als sie von sich erzählte und ich auf einmal heulen musste.

x 2 #35


fourofour
Zitat von Blumenduft:
naja mit den Grenzen hab ich noch so meine Probleme, manchmal kann ich sie zwar ansprechen, aber durchziehen, ist ne andere Sache. Aber ich versuche zumindestens nicht mehr auf mich einzuprügeln und hoffe das der Rest nachzieht.

Jede noch so kleine Verbesserung ist ein Erfolg. Du selbst siehst ja bei dir positive Veränderungen.

Einer meiner Leitsätze:

Perfektion ist nicht gefragt, sondern eine gute Qualität

Selbst heute habe ich noch damit zu schaffen meine Grenzen zu erkennen, setzen und zu bewahren.
Trotzdem bin ich jedesmal stolz auf mich wenn ich es schaffe. In jedem anderen Fall ist es mir in dem Sinne nicht egal, aber es ist halt wie es ist. Das nächste mal versuche ich es besser zu machen.

x 1 #36


Blumenduft
@Idefix13 @fourofour ich danke Euch für Euren Input und Erfahrungen. Ich muss erstmal Pause machen, mein Bauch ist total hart und ich muss gleich gassi kurz.Hoffe wir lesen uns wieder. LG

x 2 #37

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fourofour
Zitat von Blumenduft:
Erst meine beste Freundin erfuhrs, als sie von sich erzählte und ich auf einmal heulen musste.

Kann man sich nicht ausmalen

Falls Du jemals an einen Punkt im Leben kommen solltest, wo eine Erinnerung an das Geschehene nicht gleich eine Psychose auslösen würde - behalte dir das Opferentschädigungsrecht (OEG) / Soziale Entschädigungsrecht (SER) im Hinterkopf.

x 1 #38


Blumenduft
Zitat von fourofour:
Kann man sich nicht ausmalen Falls Du jemals an einen Punkt im Leben kommen solltest, wo eine Erinnerung an das Geschehene nicht gleich eine Psychose auslösen würde - behalte dir das Opferentschädigungsrecht (OEG) / Soziale Entschädigungsrecht (SER) im Hinterkopf.

Da gabs so eine Anlaufstelle für geschädigte, die haben aber alles geschhlosssen, mein Fall wurd nicht mehr übernommen. Hab ich letztes Jahr zu spät gelesen. Aber ehrlich, viell. besser wenn ich nicht immer dran erinnert werd, kommt schon von allein oft genug.

x 1 #39


Blumenduft
@fourofour schönen Abend wünsch ich. Mein Zwerg fiept, muss raus.

x 1 #40


A


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