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Hallo,

ich habe schon lange eine soziale Phobie und suche Leute mit dem selben Problem aus dem Raum Düsseldorf, Köln. Würde mich freuen, wenn sich jemand meldet!

LG

21.03.2014 13:24 • 19.07.2014 x 1 #1


23 Antworten ↓


naja ne soziale phobie hab ich zwar nicht, komme aber aus dem raum düsseldorf

21.03.2014 14:59 • #2



Suche Leute mit sozialer Phobie aus dem Raum NRW

x 3


Hallo!

Ich hab auch so nen Thread erstellt gehabt, meld dich, wenn du magst.

LG

21.03.2014 15:24 • #3


hey ich weiss, hatte darauf schon geantwortet
LG

21.03.2014 16:23 • x 1 #4


Ups, okay

21.03.2014 16:33 • #5


keiner?

03.04.2014 21:00 • #6


Raum D stimmt, allerdings habe ich keinerlei soziale Phobien sondern eher mit depressiven Schüben zu kämpfen. Aktuell fühl ich mich aber sehr gut und ich hoffe dass das auch erstmal ein wenig beibleibt.

09.04.2014 17:36 • #7


MarkusGL
Ich komme aus Bergisch Gladbach und leide unter sozialer Phobie.

10.04.2014 08:47 • #8


Zitat von cinderellaa:
und suche Leute mit dem selben Problem aus dem Raum Düsseldorf, Köln.

Nur mal so gefragt, weil ich mich nicht so hineinversetzten kann: Ist es wirklich sinnvoll sich mit Menschen treffen zu wollen, die an den gleichen Ängsten leiden? Potenzieren sich nicht diese Ängste auf beiden Seiten und machen ein Treffen deshalb beinahe unmöglich? Ist es nicht sinnvoller Kontakt zu Menschen zu suchen, die zwar Verständnis für diese Ängste aufbringen, aber selbst nicht belastet sind und deshalb eine Stütze bieten könnten?

12.04.2014 20:18 • #9


Zitat von Unbestimmt:
Ist es nicht sinnvoller Kontakt zu Menschen zu suchen, die zwar Verständnis für diese Ängste aufbringen, aber selbst nicht belastet sind und deshalb eine Stütze bieten könnten?


Ich stimm Dir da völlig zu,
aber leider scheinen die Sozialphobiker mich entweder nicht zu mögen oder mich einfach zu meiden weil ich wohl "zu normal" bin.
Hab diese Erfahrung schon öfter gemacht in diesem Forum, leider.
Aber hab auch gegenteilige Erfahrungen machen können, traf mich 2013 2x mit jemandem aus diesem Forum, völlig zwanglos und grade durch unsere sehr unterschiedlichen Vorgeschichten hat das irgendwie auch sehr fein geklappt.

13.04.2014 19:02 • #10


MarkusGL
Da stellt sich nur die Frage, ob jemand, der diese Ängste nicht kennt, wirklich Verständnis aufbringen, oder sich in den anderen hineinversetzen kann. Ich muss sagen, mir hat es immer ganz besonders geholfen, mich mit Menschen zu unterhalten, die das Problem kennen, nur dort habe zumindest ich das Gefühl, wirklich verstanden zu werden.
So etwas, sich mit Leidensgenossen zu treffen, ist ja auch der Sinn von Selbsthilfegruppen.

14.04.2014 10:06 • #11


Zitat von MarkusGL:
Da stellt sich nur die Frage, ob jemand, der diese Ängste nicht kennt, wirklich Verständnis aufbringen, oder sich in den anderen hineinversetzen kann.

Ich denke dass ein mensch der über ein gesundes Maß an Einfühlungsvermögen verfügt durchaus Verständnis aufbringen kann dafür. Allerdings weiß ich nicht ob es immer ratsam ist sich dann auch nur untereinander zu treffen weil ich denke dass menschen die ganz andere Probleme, oder evtl sogar gar keine, haben da förderlicher sein können.
Ich zB hötte Hemmungen mich mich anderen Menschen zu treffen die Trauerbewältigung zu leisten haben oder Probleme die den meinen ähneln, ich hätte immer Angst davor dass das Treffen dann auch nur auf der Plattform des gemeinsamen Schicksals statt findet, ohne dass da jemans sowas wie Normalität eintritt. Möchte mich ja auch nicht permanent austauschen über meine Sorgen sondern eher ganz allgemein mich austauschen, und das alles so "normal" wie möglich. Ich gehe ja auch den ganzen tag arbeiten, bin dabei unter Menschen die völlig normal sind, mein Freundeskreis ist auch völlig normal und das funktioniert ja auch alles.
Ich hätte da eher Schwierigkeiten mit Menschen zu reden denen ähnliches im Leben passierte wie mir weil es mich A) immer und immer wieder nur an mein eigenes Elend erinnert und B) ich mich deutlich mehr an denen orientiere die mehr schaffen als ich. Ist wie beim Sport, wenn ich mich immer nur an denen orientiere die langsamer sind als ich spornt mich das nie an wirklich besser zu werden!

14.04.2014 11:28 • x 1 #12


also ich hatte jetzt auch ein erstes treffen mit einer sozialphobie gruppe und bin insgesamt froh das ich es gewagt habe. schaden kann so ein treffen auf jedenfall nicht.
es erleichtert natürlich den einstieg weil man ein gemeinsames schicksal teilt und damit ein erstes gesprächsthema hat. ob es auf dauer sinnvoll ist, daran kann man natürlich zweifeln.
kommt dann auch immer auf die gruppe an. ich finde es vor allem wichtig das man ähnliche interessen/hobbies hat. nur so kann es meines erachtens dauerhaft funktionieren.
natürlich finde ich es auch sinnvoll sich mit leuten zu treffen die selber nicht betroffen sind, aber ehrlich gesagt würde es mir vermutlich auch schwer fallen meine krankheiten sozialphobie und hyperhidrose zu verstehen und die bedeutung für das tägliche leben zu begreifen. lasse mich aber auch gerne vom gegenteil überzeugen
nach dem gruppentreffen werde ich aber jetzt versuchen eher mal ein paar einzeltreffen zu machen. ich denke mal das sollte mir einfacher fallen. oder wie sind eure erfahrungen?

16.04.2014 23:09 • #13


Zitat von Unbestimmt:
Zitat von cinderellaa:
und suche Leute mit dem selben Problem aus dem Raum Düsseldorf, Köln.

Nur mal so gefragt, weil ich mich nicht so hineinversetzten kann: Ist es wirklich sinnvoll sich mit Menschen treffen zu wollen, die an den gleichen Ängsten leiden? Potenzieren sich nicht diese Ängste auf beiden Seiten und machen ein Treffen deshalb beinahe unmöglich? Ist es nicht sinnvoller Kontakt zu Menschen zu suchen, die zwar Verständnis für diese Ängste aufbringen, aber selbst nicht belastet sind und deshalb eine Stütze bieten könnten?



ja, das ist sinnvoll, denn man will ja wissen, wie andere damit klarkommen. Und kontakt mit anderen Leuten ist quasi unmöglich.

19.04.2014 17:53 • #14


Zitat von Carpenter:
Zitat von Unbestimmt:
Ist es nicht sinnvoller Kontakt zu Menschen zu suchen, die zwar Verständnis für diese Ängste aufbringen, aber selbst nicht belastet sind und deshalb eine Stütze bieten könnten?


Ich stimm Dir da völlig zu,
aber leider scheinen die Sozialphobiker mich entweder nicht zu mögen oder mich einfach zu meiden weil ich wohl "zu normal" bin.
Hab diese Erfahrung schon öfter gemacht in diesem Forum, leider.
Aber hab auch gegenteilige Erfahrungen machen können, traf mich 2013 2x mit jemandem aus diesem Forum, völlig zwanglos und grade durch unsere sehr unterschiedlichen Vorgeschichten hat das irgendwie auch sehr fein geklappt.


es geht nciht darum, dass man dich nicht "mag" oder du "zu normal" bist. Sozialphobiker können nicht so einfach Kontakt mit Leuten haben, die keine sp haben. Ist ja wohl logisch oder?

Bei dir klappt es mit den Leuten auf der Arbeit, obwohl das alles unterschiedliche Menschen sind, weil du ja auch keine soziale Phobie hast! Das kann man doch gar nicht vergleichen? Du weisst schon, dass man starke Angst vor menschen hat mit einer sp? Da du keine hast, hast du ja auch keine Angst vor den Menschen bei dir auf der Arbeit, darum klappt es ja. Bei einem sphobiker klappt es nicht. Jemand, der diese Angst nicht hat, kann das nicht verstehen.

19.04.2014 17:54 • #15


Zitat von MarkusGL:
Da stellt sich nur die Frage, ob jemand, der diese Ängste nicht kennt, wirklich Verständnis aufbringen, oder sich in den anderen hineinversetzen kann. Ich muss sagen, mir hat es immer ganz besonders geholfen, mich mit Menschen zu unterhalten, die das Problem kennen, nur dort habe zumindest ich das Gefühl, wirklich verstanden zu werden.
So etwas, sich mit Leidensgenossen zu treffen, ist ja auch der Sinn von Selbsthilfegruppen.

19.04.2014 17:55 • #16


Zitat von cinderellaa:
Sozialphobiker können nicht so einfach Kontakt mit Leuten haben, die keine sp haben. Ist ja wohl logisch oder?


also so pauschal würde ich das aber nicht sagen. kontakt zu leuten mit sozialphobie ist natürlich am anfang sicherlich einfacher, weil alle die gleichen probleme haben.
aber warum sollte man nicht kontakt zu anderen verständnisvollen personen aufbauen? vielleicht hat diese person andere probleme und ist deshalb auch unglücklich.


Zitat von cinderellaa:
Bei dir klappt es mit den Leuten auf der Arbeit, obwohl das alles unterschiedliche Menschen sind, weil du ja auch keine soziale Phobie hast! Das kann man doch gar nicht vergleichen? Du weisst schon, dass man starke Angst vor menschen hat mit einer sp? Da du keine hast, hast du ja auch keine Angst vor den Menschen bei dir auf der Arbeit, darum klappt es ja. Bei einem sphobiker klappt es nicht. Jemand, der diese Angst nicht hat, kann das nicht verstehen.


ich glaube das die sozialphobie bei jedem anders stark ausgeprägt ist. ist gibt welche die gehen trotz krankheit einem beruf nach, andere verlassen überhaupt nicht die wohnung.
aber trotzdem kann man unter der gleichen krankheit leiden.
ich selber gehe auch einem "sozialphobie"-kompatiblen beruf nach, wenn auch nicht gerne nur meine freizeitgestaltung ist gleich null. trotzdem würde ich behaupten unter sozialphobie zu leiden.

19.04.2014 21:30 • #17

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Zitat von tommy80:
Zitat von cinderellaa:
Sozialphobiker können nicht so einfach Kontakt mit Leuten haben, die keine sp haben. Ist ja wohl logisch oder?


also so pauschal würde ich das aber nicht sagen. kontakt zu leuten mit sozialphobie ist natürlich am anfang sicherlich einfacher, weil alle die gleichen probleme haben.
aber warum sollte man nicht kontakt zu anderen verständnisvollen personen aufbauen? vielleicht hat diese person andere probleme und ist deshalb auch unglücklich.


Zitat von cinderellaa:
Bei dir klappt es mit den Leuten auf der Arbeit, obwohl das alles unterschiedliche Menschen sind, weil du ja auch keine soziale Phobie hast! Das kann man doch gar nicht vergleichen? Du weisst schon, dass man starke Angst vor menschen hat mit einer sp? Da du keine hast, hast du ja auch keine Angst vor den Menschen bei dir auf der Arbeit, darum klappt es ja. Bei einem sphobiker klappt es nicht. Jemand, der diese Angst nicht hat, kann das nicht verstehen.


ich glaube das die sozialphobie bei jedem anders stark ausgeprägt ist. ist gibt welche die gehen trotz krankheit einem beruf nach, andere verlassen überhaupt nicht die wohnung.
aber trotzdem kann man unter der gleichen krankheit leiden.
ich selber gehe auch einem "sozialphobie"-kompatiblen beruf nach, wenn auch nicht gerne nur meine freizeitgestaltung ist gleich null. trotzdem würde ich behaupten unter sozialphobie zu leiden.



ich wollte damit nicht sagen, dass man das komplett ausschließen soll, jedoch macht es Sinn, auch mal zu einer shg für sozialphobiker zu gehen, da man sich so austauschen kann.

Du gehst aber nicht gerne zur Arbeit, richtig?

20.04.2014 19:29 • #18


Zitat von cinderellaa:
Sozialphobiker können nicht so einfach Kontakt mit Leuten haben, die keine sp haben. Ist ja wohl logisch oder?

Logisch für wen? Steckt da nicht eher eine sich selbst erfüllende Prophezeiung dahinter?

In einem anderen Thread hast du die Eigenschaften deines Wunschpartners beschrieben. Wie willst du diesen denn dann kennenlernen, etwa in dem begrenzten Mikrokosmos von Selbsthilfegruppen?

Sorry, wenn meine Fragen vielleicht etwas naiv klingen, weil ich mich nicht so recht hineinversetzten kann.

Meine Frau hatte, bevor ich sie vor 22 Jahren kennenlernte, undefinierbare Angststörungen, die sie einfach überkamen, z.B. wenn sie allein mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren musste. Sie hatte dadurch bereits ihre Arbeitsstelle verloren und diverse Therapien hinter sich. Das Arbeitsamt wollte ihr keine Arbeitsstelle mehr vermitteln, bevor sie nicht psychologisch begutachtet und ihre Arbeitsfähigkeit bescheinigt wurde. Dadurch war sie bereits auf Sozialhilfe abgerutscht.

Ich bin vor dieser Situation nicht zurückgeschreckt, sondern habe sie ermutigt jeweils selbst zu analysieren was der Auslöser ist und was Schlimmstenfalls passieren könnte, ansonsten habe ich ihre Ängste weitestgehend einfach ignoriert. Ein halbes Jahr später hatte sie einen neuen Arbeitsplatz – ohne Hilfe vom Arbeitsamt – aber zugegeben, einem leicht von mir geschöntem Lebenslauf. Ihre Ängste tauchten nur noch sporadisch auf, bis sie schließlich ganz verschwanden. Den Arbeitsplatz hatte sie bis zu dem Schicksalsschlag, der dann unser beider Leben zerstörte, behalten.

Ich will damit sagen, dass es nicht unbedingt einem Gleichgesinntem bedarf, oder einem überaus Verständnisvollem, sondern vielleicht einfach nur einer Stütze. Jemandem, der einfach nur für einen da ist. Aber darauf muss man/frau sich auch einlassen können.

21.04.2014 01:01 • #19


hallo unbestimmt,

wie ich in meinem Beitrag davor schon sagte, meinte ich damit nicht, dass man nur in diese shg gehen sollte, sondern dass es keinen sinn macht NUR mit Menschen in Kontakt zu kommen, die keine sp haben. Deine Frau hatte aber keine Angst vor Menschen.. Jemand, der das nicht kennt, kann es wahrscheinlich nicht verstehen. Angst oeffentliche Verkehrsmittel zu benutzen ist wieder etwas anderes als wenn man Angst vor sozialen Kontakt, vor Personen.

Ich habe bereits einen Freund

21.04.2014 02:15 • #20



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