!Xabbu

Bin zwar neu hier, ich (Anfang 40) habe mit meinen Ängsten seit fast 20 Jahren zu tun. Besonders aktuell haben mich die Ängste wieder sehr im Griff.
Habe Panik .A., soziale Ängste und auch mittlere Agoraphobie.

Ich suche Gleichgesinnte bzw. betroffene im Raum Hagen zu einem zwanglosen und „vorsichtigen“ Austausch und eventuellen Aktionen wie Anti-Angst-Training und Exposition.

Ich war zwar schon mal in einer Selbsthilfegruppe, aber zurzeit ist mir das zu schwierig.

Auch evtl. Gründung einer SH-Minigruppe mit wenigen Leuten (5, 6, max. 7…), da größere Gruppen mit ständig neuen Gesichtern mich doch zu sehr einschüchtern.

Fände es toll und ermunternd, wenn sich jemand melden würde…

!xabbu

15.04.2012 21:26 • 23.04.2012 #1


8 Antworten ↓


Violetta


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Hallo,

Ich komee aus dem Raum Hagen. Meine Angst hat mich zur Zeit auch wieder voll im Griff. Bei mir ist es die Angst vor Krankheiten - zur Zeit ganz schlimm die Angst vor Brustkrebs - und die Angst davor, zum Arzt zu gehen. Ich habe tierisvhe Angst, eine schlechte Diagnose zu bekommen, es ust so schlimm, dass ich davon überzeuvt bin.

Gruß Violetta

16.04.2012 21:32 • #2


!Xabbu


Hi!
Die angst vor krankheit kenne ich auch. Leider. Bei mir konzentriert es sich dabei mehr auf dinge die mit dem herz zu tun haben.
Habe auch grosse angst zum arzt zu gehen.
Momentan moechte ich wieder mehr in richtung selbstbilfe gehen - auch wenn es schwer faellt.
Ist die angst vor krankheit deine einzige phobie?
Lg xabbu

17.04.2012 13:54 • #3


Violetta


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Ich habe noch andere Ängste, Höhenangst, Fluganst. Aber damit kann ich leben.solche Situationen kann i h ja vermeiden. Aber meine Angst vor Krankheiten ist am Schlimmsten.Denn Krankheiten kann ich nicht vermeiden. Es ist im Moment ganz schlimm. Ich habe sogar Angst beim Duschen, meine Brust anzufassen, auss Angst, Knoten zu finden. Ich erfinde immer neue Möglichkeiten, um das Anfassen zu vermeiden. Es ist total verrückt, denn dadurch verhindere ich ja nicht, dass ich krank werde. Aber ich weiss mir im Moment keinen Rat. Ich hoffe, die Phase Geht wieder vorbei, sonst dreh ich noch am Rad.

18.04.2012 21:08 • #4


!Xabbu


Nun da kann ich mich auch getrost einreihen. Ich gehe nur im äussersten notfall zum arzt.
Bei mir fixiert sich die angst auf mein herz und alles was damit zu tun hat.
Im tv etwas über herzinfarkt oder herz-op sehen geht gar nicht.

Es ist natürlich so als laufe man ständig vor sich selbst weg. Man ist ja sein körper aber gleichzeitig ist der eigene körper bedrohlich - wie ein feind. Paradox...
Hast du schon therapiem. etwas angestellt?

Xabbu

19.04.2012 19:06 • #5


Violetta


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Ja, ich bin seit letztem Jahr in psychotherapeutischer Behandlung, seit ich das Theater mit meinen Brustuntersuchungen hinter mir habe. Sie ist auh wirkluch sehr gut. Aber im Moment treten wir auf der Stelle,, meine Ängste sind leider wieder mit voller Wucht wieder da. Ich weiß auch nicht weiter. Eine Arbeitskollegin gab mir gestern einen guten Rat. Ich müsste mich erst mal mit dem Thema Sterben auseinander setzen, denn das ist meine ursächliche Angst. Ich gehe ja zu anderen Ärzten, nur wenn es darum geht, evtl eine schlimme Krankheit zu haben - denn die Möglichkeit besteht ja immer, sonst würde man nicht zur Vorsorge gehen - dann dreh ich ab.ich glaube das Thema Sterben ist in unseren sog Wohkstandsländern ein Tabuthema. Ich wrrde das auf jeden Fall bei mei er nächsten Therapiestunde ansprechen.

LG Violetta

20.04.2012 06:55 • #6


!Xabbu


Nun ja, das stimmt, natürlich muss man sich fragen, was hinter den Ängsten steckt, wenn man weiterkommen will.
In der Verhaltenstherapie wird dieses Thema ja oft weniger betont, eher in der Psychoanalyse.

Jeder muss selbst wissen, ob die Zeit da ist, mit den Ängsten und Symptomen klarzukommen oder ob es Zeit ist, hinter die Angst zu schauen.

Mit der Psychoanalyse habe ich bisher keine Erfahrungen, wohl aber mit der Verhaltenstherapie. Teilweise hat es mir auch viel gebracht, aber zur Zeit habe ich wohl einen Durchhänger bzw. trete auf der Stelle.

Natürlich steckt hinter der angst vor Krankheit auch eine Angst vor dem Tod, die jeder hat- mehr oder weniger- Entscheidend ist ja auch wie weit einen diese Angst beeinträchtigt und am Leben hindert.

Ich habe vor, wieder in Richtung Selbsthilfe-Gruppe zu gehen. Ich war schon mal in einer, längere Zeit. War zeit weise auch sehr bereichernd.

Hast Du auch vor in richtung SH etwas zu unternehmen?

LG xabbu

21.04.2012 19:00 • #7


Violetta


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Nein, in Richtung SH - selbsthilfe habe ich noch nichts unternommen, wüsste nicht, wie...

22.04.2012 14:50 • #8


!Xabbu


Ich hatte ja geschrieben, dass ich aktiver etwas gegen meine phobieen tun will und muss.
Da ich ja auch unter agoraphobie leide, kann ich das ja trainieren, indem ich mich wieder an orte begebe, die ich sonst vermeide.
Auch eine sh-gruppe ist hilfreich.

Es braucht natürlich mut. Besonders für den ersten "anschubser"...

Lg xabbu.

23.04.2012 13:22 • #9




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