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Hallo zusammen,
Eigentlich bin ich eher eine stille Leserin, aber ich dachte ich schreibe jetzt einfach mal.
Meine Geschichte in kurz:
2013 kurze Depressionsphase, mit 10mg Citalopram gut im Griff bekommen, konnte dann auch wieder ausgeschlichen werden.
2017 schlimme Depression wieder mit Citalopram 20mg angefangen gut in Griff bekommen
2022 schlimmste depressive Episode in meinem Leben; von Citalopram umgestellt auf Escitalopram und Mirtazapin auch damit ging es dann nach einem halben Jahr vorbei
2025 vor vier Wochen wieder in eine Depression gerutscht; mittlerweile mit diagnostizierter endogenen Depression und einer Angststörung (Angst vor der Angst), vor zwei Wochen Escitalopram reduziert und seit gestern auf Sertralin umgestellt. Weiterhin nehme ich auch noch Mirtazapin.
Im Moment geht es mir gut, bis auf das ich seit dem Ausschleichen von Escitalopram jeden Tag Kopfschmerzen habe. Nebenwirkungen von Sertralin im Moment Mundtrockenheit und Durchfall. Damit kann ich gut leben. Muss nur meine Angststörung im Griff bekommen. Im Moment hab ich natürlich wieder viel Angst, dass es mir wieder schlechter gehen wird. Im Prinzip warte ich nur darauf. Also Notfallmedikament habe ich Lorazepam. In den letzten vier Wochen habe ich circa 6 Tabletten je 1mg genommen. Die helfen mir aus der negativen Spirale auszubrechen. Jetzt habe ich zwei Wochen Ferien und hoffe, dass ich dann wieder arbeiten gehen kann. Vermisse es so sehr arbeiten zu gehen.
LG Toval