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8

Acanthurus
Mit den variablen Nebenwirkungen stimmt natürlich. Was mich etwas stört das einige Ärzte Benzos verachten auf der anderen Seite dann aber schnell bei Angststörungen und Schmerzsyndromen mit dem Rezeptblock Pregabalin auf den Plan holen, wissend oder nicht, das auch hier eine schnelle Toleranzentwicklung und Abhängigkeit entstehen kann, wie eigentlich fast alles was irgendwie stark an GABA wirkt.

25.04.2018 19:06 • x 2 #21


Skeletor
Zitat von Acanthurus:
Was mich etwas stört das einige Ärzte Benzos verachten auf der anderen Seite dann aber schnell bei Angststörungen und Schmerzsyndromen mit dem Rezeptblock Pregabalin auf den Plan holen, wissend oder nicht, das auch hier eine schnelle Toleranzentwicklung und Abhängigkeit entstehen kann, wie eigentlich fast alles was irgendwie stark an GABA wirkt.

Die Leute im Socialanxietysupport nehmen zusätzlich zum Pregabalin noch etwas, um die Toleranzbildung zu verringern. Bin mir gerade aber nicht sicher, was es war... wenn ich mich richtig erinnere: Memantin Agmatin.

Wobei sich alle darüber beschweren, dass Pregabalin dumm macht

26.04.2018 00:18 • #22


A


Welches AD bei GA plus Schlafstörungen

x 3


squashplayer
Zitat von Skeletor:
Die Leute im Socialanxietysupport nehmen zusätzlich zum Pregabalin noch etwas, um die Toleranzbildung zu verringern. Bin mir gerade aber nicht sicher, was es war... wenn ich mich richtig erinnere: Memantin Agmatin.

Wobei sich alle darüber beschweren, dass Pregabalin dumm macht


Krass...inwiefern macht es dumm?

26.04.2018 00:21 • x 1 #23


Skeletor
Zitat von squashplayer:

Krass...inwiefern macht es dumm?

Kann ich dir nicht genau sagen, weil ich es noch nicht selbst ausprobiert habe. Jedoch wird sich in vielen Foren darüber beschwert. Ich würde vermuten, dass es aufgrund der Sedierung im Kopf etwas langsam bzw. benommen macht.

26.04.2018 01:54 • #24


squashplayer
Das kann gut sein. Wenn ich es nehme habe ich manchmal so Wortfindungsstörungen aber nicht schlimm, bei höheren Dosen vermutlich stärker ausgeprägt!

26.04.2018 11:03 • #25


Acanthurus
Langer Schlaf- und Beruhigungsmittelkonsum soll ja auch Alzheimer/Demenz fördern und die Lebenserwartung senken. Einige sprechen sogar nur von gelegentlicher Einnahme von Schlafmitteln und frühzeitigem Versterben.

26.04.2018 11:05 • #26


B
Jede Nacht aber nahezu nicht schlafen oder nur sehr sehr schlecht schlafen halte ich aber für gefährlicher! Ich denke, dass muss jeder für sich abwägen

26.04.2018 11:59 • #27


Acanthurus
Subjektiv, der Schlaf bleibt unter reiner Schlafmedikation nicht ewig gleich gut, obwohl gut relativ ist. Man erreicht Worst Case irgendwann den Zustand wie vor den Schlafstörungen, nicht selten noch schlimmer. Man kann dann aber trotz Wirkverlust die Tabletten nicht einfach weglassen.

26.04.2018 14:23 • #28


B
Zitat von Acanthurus:
Subjektiv, der Schlaf bleibt unter reiner Schlafmedikation nicht ewig gleich gut, obwohl gut relativ ist. Man erreicht Worst Case irgendwann den Zustand wie vor den Schlafstörungen, nicht selten noch schlimmer. Man kann dann aber trotz Wirkverlust die Tabletten nicht einfach weglassen.



Dennoch halte ich es für eine bestimmte Zeit/schwierige Phase hilfreich, bevor man sehr wenig bis gar nicht schläft! Man hat ja auch noch seinen Alltag zu bewältigen usw. Eine Psychotherapie sollte natürlich begleitend gemacht werden

26.04.2018 14:39 • x 1 #29


Acanthurus
Klar, phasenweise ist das schon eine Erleichterung. Wer trotzdem immer wieder auch ohne Hilfsmittel schlafen kann hat auch kein Problem mit einer Abhängigkeit.

26.04.2018 22:09 • #30


B
Ich habe tatsächlich Trazodon verschrieben bekommen. Ich soll 2 Wochen 50mg vor dem
Schlafen nehmen und dann evtl. auf 100mg hoch

27.04.2018 07:57 • #31


Acanthurus
Ok, berichte dann mal wie es wirkt.

27.04.2018 10:36 • x 1 #32


D
Gut, denn ich habe heute frei bis Dienstag

27.04.2018 11:01 • #33


B
Zitat von Dani2107:
Gut, denn ich habe heute frei bis Dienstag


?

27.04.2018 11:56 • #34


D
Zitat von Berliner34:

?


Jaa? Was ist?
Ach fu** bin im falschen Thread, dachte das wäre der Thread wo gefragt wird wie man heute geschlafen hat! Sorry

27.04.2018 12:03 • x 1 #35


ku17
Zitat von Berliner34:
Hi Zusammen

Ich habe eine generalisierte Angststörung mit Panikattacken. Ich habe vor keiner bestimmten Situation Angst und gehe auch ganz normal arbeiten(Büro) und zum Sport usw. und nehme auch so am sozialen Leben teil. Mir geht es aber sehr oft einfach nur schlecht. Nicht schlecht in Form von, dass ich depressiv bin, sondern eher in Form von Unwohlsein. Fühle mich dann einfach nicht gut, schwer zu erklären und zu greifen. Manchmal stehe ich schon morgens mit dem Gefühl auf und dann ist es den ganzen Tag echt ekelig/anstrengend, da ich mich eben schlecht/allgemein ängstlich fühle aber natürlich arbeiten muss usw. Manchmal wird es besser aber manchmal endet es auch in Panikattacken (Todesangst/Herz usw.). Je nach Phase kann das Gefühl mal für mehrere Tage/Wochen bleiben und dann habe ich vielleicht auch mal eine Phase, in der es mir gut geht. Aber wenn ich mal ehrlich zu mir selbst bin, geht es so schon seit 6-7 Jahren und ich möchte nun konsequent etwas ändern.
Durch die Unwohlsein-Phasen habe ich Ängste vor Krankheiten(vor allem das Herz) und dadurch entstehen dann meistens Panikattacken (Herzrasen/schmerzen) aber ich habe vor allem extreme Schlafstörungen. Ich habe so einen unruhigen Schlaf und drehe mich gefühlt 5000x in der Nacht und ich kann mich nie wirklich regenerieren. Ich stehe morgens schon völlig fertig auf und dann ist es nur eine Frage der Zeit, wann das alles wieder anfängt. Oftmals entsteht dadurch auch das Gefühl der Depersonalisation/Derealisation, Schwindel, Abgeschlagenheit usw.
Ich war in den letzten Jahren immer mal wieder bei verschiedenen Neurolgen/Psychiatern und habe schon das ein oder andere AD ausprobiert. Die Ängste und das Unwohlsein wurden teilweise etwas besser aber der sehr schlechte Schlaf ist geblieben. Durch z.B. Venlafaxin und Citalopram habe ich noch viel schlechter geschlafen. Mirtazapin war das einzige AD, was mich richtig gut schlafen lassen hat aber durch die Nebenwirkungen wie extremer Schwindel, dadurch Panikattacken usw. musste ich die Einnahme beenden.
Manchmal denke ich auch, dass all die Symptome und Ängste durch den schlechten Schlaf kommen, da ich ja nie zur Ruhe komme und mein Körper und das zentrale Nervensystem dadurch immer erschöpft ist, und wenn ich endlich wieder gut schlafen würde, ich auch nicht so anfällig wäre und alles nur halb so schlimm wäre.
Ich benötige also eigentlich eher ein AD, welches zusätzlich eine stark sedierende Wirkung besitzt, sodass ich endlich schlafen kann.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen/Symptome und könnt ein AD empfehlen, welches euch gerade in Bezug auf Schlafstörung/Ängste geholfen hat?

Danke und Grüße

PS: Eine Psychotherapie werde ich demnächst auch wieder machen! Ich weiß...




Trazodon soll bei Schlafstörungen und Angst helfen. Einnahme abends da es beruhigend und schlaffördernd wirken soll. Ich nehme es auch, aber ich reagiere Paradox darauf.

27.04.2018 19:38 • #36


B
Zitat von ku17:



Trazodon soll bei Schlafstörungen und Angst helfen. Einnahme abends da es beruhigend und schlaffördernd wirken soll. Ich nehme es auch, aber ich reagiere Paradox darauf.


Paradox?

Ich nehme es jetzt ca. 4-5 Wochen. Mein Schlaf ist deutlich besser geworden aber immer noch nicht sehr gut. Nach 6-7 Stunden bin ich meistens wach. Aber immerhin. Gegen die Angst hat es am Anfang gewirkt aber lässt jetzt irgendwie nach. Tagsüber habe ich manchmal wieder zu kämpfen.
Gibt es eine mögliche Kombination? Morgens ein AD und für die Nacht weiterhin Trazodon.

22.05.2018 10:46 • #37

Sponsor-Mitgliedschaft

B
Zitat von Berliner34:

Paradox?

Ich nehme es jetzt ca. 4-5 Wochen. Bin aktuell bei 100mg abends vor dem schlafen. Mein Schlaf ist deutlich besser geworden aber immer noch nicht sehr gut. Nach 6-7 Stunden bin ich meistens wach. Aber immerhin. Gegen die Angst hat es am Anfang gewirkt aber lässt jetzt irgendwie nach. Tagsüber habe ich manchmal wieder zu kämpfen.
Gibt es eine mögliche Kombination? Morgens ein AD und für die Nacht weiterhin Trazodon.

22.05.2018 10:58 • #38


B
Und nach der Einnahme am Abend habe ich gefühlt immer Herzstolpern. Ich weiß aber nicht ob das wirklich so ist oder es sich nur so anfühlt.
Die ersten Tage war alles super, der Schlaf wurde auch besser aber seit 3-4 Tagen habe ich mit bisschen Schwindel und wieder Unwohlsein zu kämpfen. Komischerweise bin ich seit der Einnahme auch erkältet. Bin eigentlich nie krank aber ich weiß auch nicht, ob das mit der Einnahme zusammenhängt oder einfach nur eine Erkältung ist.
Mein linkes Auge ist seit ein paar Tagen wild am zucken.

22.05.2018 17:22 • #39


B
Gegen die Angst soll ich nun noch je 5mg Imipramin morgens und abends nehmen und das Trazodon mit 100mg vorm Schlafen beibehalten. Gibt es da keine Wechselwirkung?

24.05.2018 16:45 • #40


A


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