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MariaManchester

MariaManchester
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Guten Morgen.
Ich bin ein ziemlicher Angsthase wenn es um Nebenwirkungen geht. Ich nehme seit 12 Jahren Fluoxetin, mal mehr und mal weniger. Aber seit mehreren Jahren schon die Höchstdosis. Mittlerweile habe ich einfach das Gefühl, dass das bei mir nicht mehr funktioniert.
Da ein Wechsel innerhalb der SSRI für meine Neurologin nicht logisch erscheint, soll ich in die Schiene der SSRNI wechseln.
Ich soll mit 75mg Venlafaxin anfangen und gleichzeitig noch 20mg Fluoxetin nehmen und etwaigen Nebenwirkungen entgegen zu wirken.
Hatte schon mal jemand so einen Wechsel und wie hat das bei euch funktioniert? LG

24.07.2023 #1


4 Antworten ↓

TwinsMama
Hallo, ich kann dir leider nichts bezüglich einem Wechsel der beiden Medis sagen.
Ich nehme seit fast 8 Jahren Venlafaxin 150 mg und komme damit sehr gut zurecht und Seit gut 4 Jahren nehme ich zusätzlich Lamotrigin als stimmungsaufheller.

Ich wünsche dir das du den Wechsel gut zu vertragen kannst.

Lg

#2


A


Wechsel von Fluoxetin auf Venlafaxin

x 3


P
Ich nehme Venlafaxin seit 18 Jahren. Ist gut gegen Antriebslosigkeit und Angst, ist generell ein gutes Antidepressivum, wenn nicht sogar das beste. Hat aber am Anfang zumindest paar Nebenwirkungen und viele brechen es deswegen ab. Ich würde dir abraten Venlafaxin zu nehmen weil man sehr schwer danach davon wegkommt! Viele springen auf Fluoxetin ab wenn sie es absetzen wollen, du willst genau das umgekehrte machen.

x 1 #3


M

Von Fluoxetin auf Venlafaxin

Hallo liebes Forum,

ich bin hier nicht so aktiv, denke und hoffe aber dass meine Frage hier hin gehört.

Ich habe vor ca. einem Monat Fluoxetin bekommen und habe 4 Wochen lang 5mg genommen. Es half mir zwar bei meinen Gedanken. Jedoch hab ich dadurch nach ca. 2 Wochen angefangen sehr unruhig zu schlafen und war tagsüber immer sehr müde und kaputt.
Bei höherer Dosis hatte ich Hitzeattacken und starken Schwindel.

Daraufhin hat mir mein Psychiater Venlafaxin verschrieben, retardiert 37,5mg. Die nehme ich jetzt seit 2 Tagen und ich bin so hinundhergerissen, hab so einen Respekt vor solchen Tabletten und lese auch viel schlimmes von Absetzsymptomen. Ich möchte garnicht soweit kommen. Mein Psychiater sagt ich sei der Chef und muss nichts.

Ich überlege es zu lassen, jetzt wo ich noch am Anfang bin. Ich weiß ihr seid nicht dafür zuständig und auch nicht verantwortlich falls ich dies tue. Möchte aber trotzdem so eine Meinung hören und ob jemand in einer ähnlichen Situation ist oder war. Ich hielt nie so viel von Psychopharmaka und finde man muss an seinen Problemen arbeiten, aber ich habe auch Angst, dass es mir wieder viel schlechter geht. Das unterschätzt man schnell - an meinen schlimmsten Tagen bin ich nicht mal aus meinem Zimmer gegangen und hab nichts gegessen vor Angst. (Ich habe Depressionen und Zwangsgedanken, aber auch viele Ängste).

Ich wäre über Erfahrungen oder Meinungen dankbar.

Viele Grüße

#4


E
Zitat von Mara345:
man muss an seinen Problemen arbeiten

Da gebe ich dir Recht. Das Problem löst man, indem man dran arbeitet.

Jetzt kommt ein ABER:

aber je nach schwere der Krankheit kann es schwer bis unmöglich sein, an seinen Problemen zu arbeiten, weil es einem dafür zu schlecht geht.
Wie du selbst schriebst, konntest du an schlimmen Tagen dein Zimmer nicht verlassen. Wie soll es da möglich sein an sich zu arbeiten? Eher nicht.

Antidepressiva können in solchen Fällen eine gewissen Grundstabilität reinbringen und das "an sich arbeiten" erleichtern. So kann man seine Probleme leichter angehen, auch mit Hilfe eines Therapeuten, was sonst vielleicht nicht möglich wäre.

x 3 #5






Dr. med. Andreas Schöpf
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