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Hallo ich bin neu hier und möchte mich gerne vorstellen.
Ich bin 38 Jahre alt und verheiratet, habe einen guten Job, mein Hobby ist Fitnesstraining, radfahren, wandern.
Ich war 1995 in Costa Rica in Urlaub und habe mir da einen Magenvirus eingefangen der sich durch Brechreiz bemerkbar machte. Gott sei Dank bleibt es im Regelfall beim Reiz. Hat mir auf dem 14 Stunden Rückflug eine Menge Freude gemacht ( Scherz ). Wieder zu Hause bin ich zu einem Heilpraktiker gegangen, dieser bekam es aber nicht in den Griff sodass ich wochenlang damit rummachte. Habe dann immer eine Plastiktüte eingesteckt wenn ich unterwegs war bzw. zur Arbeit bin. Bin dann auch zu einem Internisten bei dem ich das Gefühl hatte er denkt ich bin ein Simulant. Hab dann auch eine Magenspiegelung machen lassen, allerdings ohne Befund. Durch die Übelkeit habe ich dann angefangen Menschenansammlungen zu vermeiden. Besser gesagt alle Situationen in denen ich nicht sofort verschwinden konnte. Essen zu gehen war und ist ein Tabu. Habe die Sache eigentlich ganz gut im Griff gehabt dachte ich, allerdings gab es natürlich Phasen in denen es besser klappte und die in denen praktisch gar nix ging. Das war allerdings immer auf den privaten Bereich beschränkt. Bis jetzt. Nun hab ich auch im Geschäft Probleme und zur Übelkeit kommt noch Herzstechen, trockener Mund, Atemnot, Kreislaufschwankungen etc. dazu. Vor 2 Jahren hatte ich einen Selbstversuch mit Citalopram 20mg ( Serotoninaufnahmehemmer )unternommen, in dem Glauben dass ich das Vermeidungsverhalten aufgeben würde wenn es mir körperlich gut ginge. Die Nebenwirkungen zu Anfang waren heftig ( noch mehr Übelkeit ). Im Verlauf hatten sie auch nicht den erhofften Effekt und als ich sie wieder absetzte war es wieder sehr heftig. Ich bin jetzt bei einem Neurologen gewesen der mir Insidon 100mg verschrieben hat und mir eine Verhaltenstherapie empfahl.
Das erste Gespräch mit der Therapeutin war positiv und ich hoffe dass ich damit Erfolg habe. Die Isidon nehme ich jetzt seit 2 Wochen, kann bisher aber noch keine Wirkung feststellen. Ich hoffe meine Geschichte ist für andere interessant und sie lassen es nicht so lange anstehen bis sie sich helfen lassen. Denn je länger man wartet umso schlimmer wird`s und um so länger dauert die Heilung.

24.10.2008 20:07 • 02.11.2008 #1


19 Antworten ↓


Hallo sunnyT,
Beim mir fing das 1998 an.
Ich habe nicht so wie du nur übekeit gehabt sondern habe immer nur gebrochen bis ich dann auch noch mein Essen erst garnicht mehr zu mir nahm weill ich ja sowieso wuste das es wieder kommt habe auch eine Magenspiegelung machen lassen( Die eher unfreiwillig war da meine Mutter mich da hin geschleift hat.),die auch nichts ergabe bis da hin hatte ich aber schon 25Kilo abgenommen. Ich wog 100Kilo. Bis ich wieder richtig essen konnte hatte ich sage und schreibe 40Kilo abgenommen und hatte wieder eine Traumfigur.Alle meinten ich hätte eine essstörung dem aber nicht so war. Meine Tante(Sie ist Arzthelferin) War es dann schlisslich die sich mit den Arztbüchern auseinander gesetzt hat und sagte dann die braucht ruhe die hat einen nervösen Magen.Wir Haben es versucht und siehe da es hat geklappt.Ich habe mein Leben Total umgekrempelt meinen ersten Mann Rausgeschmissen und ruhe in mein leben gebracht.Das brechen Hörte auf und auch essen war zwar kein genuss aber es blieb drin. Aber das ich wieder Speck auf die rippen bekam das war fehlanzeige.bin dann nach der erkrankung auch zimmlich schnell schwanger geworden mit meinem dritten kind. Ich hatte wärend der schwangerschaft immer angst das es wieder kommt und das kind unterversorgt ist aber es ist gut gegangen habe zwar wegen leichtem brechen immer mal ins Krankenhaus gemusst und habe infusionen bekommen aber es war alles in ordnung.Meine Tochter ist im Jahr 2000 geboren und da fing dann der ganze teufelskreins wieder an ich bekam Angst und Panikatacken mit Erbrechen, ich war eh immer noch super Dünn habe auch das essen dann icht mehr gemieden aber ich nahm trotzdem weiter ab.Ich wurde von den Wohnungseigentümer gemoppt weil die mich aus der wohnung haben wollten. Meine Eltern habe dann ein Haus Gekauft damit ich zur ruhe kommen konnte. Ich habe da nicht langegebraucht bis ich wieder 1 Kilo mehr auf den rippen hate aber bis zu meinem unzug in das haus wog ich nur noch 52Kilo. Heute brauche ich mir über zu wenig gewicht keine sorgen mehr zu machen ich versuche gerade Mit Weight Watchers diese los zu werden. Leide aber seid 4 Monaten Wieder an der Angst und Panik Störung aber zu meinen Glück ohne das ich wieder essen weg bringe.
Ich kann nur sagen nicht aufgeben man kann den Teufelskreis Durchbrechen es ist schwer und ein langer weg aber es geht und ich werde es auch nochmal schaffen.

Ich denk an dich und hoffe das es dir gut geht.

Viele liebe Grüße

Tatty Teddy

25.10.2008 08:23 • #2



Vermeidungsverhalten therapieren mit Insidon100mg

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Lorilea
Guten morgen Sunny

Ich kenn zwar das mit der Übelkeit und dem erbrechen nicht aber die Atemnot und sehr viele andere Symptome wie stechender Schmerz, schwindel, schlecht sehen, druck an den verschiedensten Stellen ...

Ich *leide* daran seit 5 Jahren ... hab noch nie eine Therapie gemacht und meine Tabletten vor ca. 2-3 Jahren abgesetzt. Mein stolz war zu groß dafür, ich hab ja vorher auch nie welche gebraucht, ich war immer lustig und gut gelaunt, hab die Leute unterhalten und aufgemuntert.
Ich hab wie jeder andere auch gute und schlechte Tage, ich versuche meinem Umfeld nicht zu zeigen das ich nicht gesund bin. Was ja eigentlich falsch ist, sich verstecken macht einen alleine und das Gefühl glaub ich mag niemand gerne.

Ich war auch schon so weit das ich nicht mehr außer Haus ging, ich dachte man sieht mir an das etwas nicht mit mir stimmt und hab mich geschämt. Ich hab auch Ruhe gesucht und viele Meditationen gemacht (Meditationsreisen mit Cd´s) hat mir gut getan. Ich hab versucht rauszufinden was mir hilft und was mir schadet und hab dann versucht das was mir nicht gut tut aus meinem Leben zu kriegen.

Ich weiß es ist schwer aber lass den Kopf nicht hängen, du wirst sehn es geht bergauf. Ich überlege noch ob ich mich in eine Therapie begeben soll, so ganz gefällt mir der Gedanke nicht, ich wollte immer alles alleine schaffen.

Ich hoffe dir gehts gut und du kanst den heutigen Tag genießen.

LG

25.10.2008 08:44 • #3


Hallo,
vielen Dank für Eure aufbauenden Worte. Ich bin im Moment echt ziemlich angeschlagen. Seit knapp über 3 Monaten gibt es nur noch schlecht und ganz schlecht. Vorher war es immer so dass die PA kam und auch wieder nachlies bzw. verschwand. Aber momentan komm ich irgendwie gar nicht mehr runter. Das zermürbt mich total. Sobald ich aus dem Haus geh beginnt der Kampf. Selbst Sachen die ich wirklich gerne tu, wie Fitnesstraining und Radfahren kosten mich schon viel Überwindung.
Bin jetzt nächste Woche noch krankgeschrieben und hab schon bammel wenn ich wieder arbeiten gehn soll, was ich aber ja auch will. Wenn ich mir schon vorstelle das alle Kollegen fragen wie es mir geht was ich hatte und man dann x- mal das gleiche erzählt. Außerdem weiß ich noch gar nicht was ich überhaupt erzählen soll. Kann sich ja jeder denken dass man nicht 4 Wochen wegen dem Magen krankgeschrieben wird und dann wird nix gefunden. Hätte das halt lieber nicht bekannt gemacht. Kann ja niemand der nicht selbst betroffen ist nachvollziehen. Ich finde es ja selber lächerlich vom Verstand her, aber was man fühlt ist halt schon Hammermäßig. Der Glaube versetzt Berge hat plötzlich eine ganz neue Dimension, nur leider in die falsche Richtung. Werd es wohl meinem direkten Vorgesetzten sagen müssen, der ist auch ganz in Ordnung. Ich hoffe das die Insidon noch anschlagen damit ich an der Angst arbeiten kann um die Ursache zu bekämpfen. Ich wünsche Euch viel Erfolg bei Eurem Weg, wir werden es schon hinbekommen.

LG T.

26.10.2008 13:15 • #4


Ich kenne das und habe das gleiche Problem. vermeidung wegen der Angst vor der Übelkeit. Schau doch mal hier nach...

https://www.psychic.de/emetophobie-angst-erbrechen.php

26.10.2008 13:54 • #5


Hallo rosaschäfchen,
danke für Deinen Tipp, ich muss gestehen dass ich mich schon bei einigen Beschreibungen gefunden habe. Aber am besten passt die Agoraphobie mit Panikattacken. Ich denke der Brechreiz kommt durch Verknüpfung : Was ist wenns mir schlecht wird ( peinlich )- Übelkeit - keine Fluchtmöglichkeit ( Flugzeug, Menschenmassen etc.) - Gedanke: keine Panik, geht vorbei - Atemnot, Herzrasen etc. -alles Einbildung, halte aus - nix wie raus hier. Muß irgendwie die negativen, meist unbewussten Gedanken in den Griff bekommen. Gibt ja auch viele Sachen wo ich hin möchte und trotzdem wird es mir Übel und bleib dann zu Haus. Was das Selbstwertgefühl echt hebt ( lol ).

LG T.

26.10.2008 14:11 • #6


Hallo rosaschäfchen,
hab mir den Link nochmals angesehen, und muss sagen das trifft es schon auch. Hatte mich eigentlich auf die Agoraphobie mit PA eingeschossen. Steh jetzt ziemlich ratlos da. Mal sehen hab am 5 Nov. einen Termin bei der Therapeutin, was die meint. Könnte mir vorstellen das die Therapie auf das gleiche hinausläuft. Negative Gedanken verändern, sich mit der Situation konfrontieren etc. Hab nochmals vielen Dank für deinen Tipp, und es wäre schön wenn Du mir deinen Lösungsweg bzw. deine Geschichte erzählst.

LG T.

26.10.2008 14:30 • #7


Hallo sunnyT,

bei mir fing es auf der Arbeit an. Ich war überfordert und mein Körper reagierte mit Übelkeit. Ich wurde dann erst mal eine Woche krank geschrieben. In dieser Woche hatte mein Neffe MDG und entleerte sich vor mir. Fand es eklig, bekam aber keine Übelkeit davon. Bin wieder arbeiten. 2 Tage dann fing die Übelkeit wieder an. Meine damalige Hausärztin schickte mich zur Magenspiegelung und meinte ich solle dort kündigen dann geht es mir besser. Bei der MS war alles ok, die Übelkeit blieb. Mein damaliger Therapeut meinte ich soll gegen die Übelkeit spazieren gehen, haha! Es ging mir mit der Zeit etwas besser, war aber immer noch krank geschrieben. Und plötzlich aus dem Nichts zog sich die Übelkeit in meinen ganzen Lebnesbereich. Ich hatte Angst aus dem Haus zu gehen weil ich ja nicht wußte ob mir schlecht wird. Ich fiel in ein tiefes Loch und mein Therapeut sagte er könne mir nicht helfen, danke auch! Ich rief bei meinem alten Hausarzt an der 30km von mir entfernt ist und bekam noch am selben tag einen termin. Er hörte sich trotz vollem Wartezimmer meine Geschichte an und stelle gleich fest das ich eine richtige Psychose entwickelt habe. Er sagte auch ich solle auf keinen Fall kündigen. Endlich nahm mich einer ernst. Er gab mir eine Überweisung zum Neurologen denn ich auch von früher kannte. Ich nahm den Fahrtweg in Kauf. Ich bekam dann Antidepressiva und jede Woche eine Imap Spritze. Alleine das ich merkte das da Menschen sind die mir helfen können ging es mir schon besser. Trotzdem, essen gehen ging gar nicht immer der Gedanke "mir könnte ja schlecht werden", Kino dasselbe. Ich traute mir aber mit der Zeit immer mehr zu. Habe mich im Juni bei einer Therapeutin auf die Warteliste setzten lassen wo ich jetzt auch in Behandlung bin. Aber noch ganz am Anfang. Ich habe lange gelernt zu denken "Hoffentlich wird mir nicht schlecht" und das heißt es jetzt wieder zu verlernen oder durch andere positive Geadnken zu ersetzten. ich kann auch schon wieder essen gehen und im Kino waren wir auch schon ein paar Mal. Allerdings immer in der Nähe von der Tür falls ich raus muß. Ist zwar ein Fluchtgedanke aber immerhin, Ich war im Kino. Bin jetzt seit Mitte April zu Hause und starte nächste Woche eine Wiedereingliederung in meiner alten Firma denn ich habe in den letzten Woche gemerkt das mir die Arbeit sehr fehlt und das ist ein gutes Zeichen. Ich hatte auch schon ein Gespräch in der Firma wo ich um Entlastung bat und diese auch bekommen werde. Ich bin schon sehr nervös wegen nächster Woche, hauptsächlich weil ich ja Angst habe das die Übelkeit wieder kommt. Meine Therapeutin hat mit mir einen "Hosentaschenzettel" gemacht. Ich nenne ihn "Meine positiven Gedanken". Auf dem Zettel stehen für mich positive Gedanken die ich denken soll falls ich eine PA bekomme. Sie stehen deshalb auf einem Zettel weil man im "Ernstfall" nicht unbedingt positiv denken kann.
So, das war meine kurz erzählte kleine Geschichte... Viel Spaß bei lesen

26.10.2008 16:29 • #8


Lorilea
Ich sollte mir wohl doch überlegen eine Therapie zu beginnen wenn ich mir das so durchlese. Des meisten scheint es ja zu helfen.

Konntest du den Zettel schonmal gebrauchen mit den positiven Gedanken und hats dann auch geholfen ?

LG

26.10.2008 18:37 • #9


Bis jetzt bin ich noch nicht in die Verlegenheit gekommen den Zettel zu gebrauchen. Werde ihn aber ab nächster Woche nicht mehr aus meiner Tasche bekommen

26.10.2008 20:14 • #10


Hallo rosaschäfchen,
freut mich für Dich dass Du es schon soweit geschafft hast. Ich muss noch dran arbeiten. Was sind das eigentlich für Spritzen die da manche bekommen (Imap).
Hallo Lorilea,
probier das doch mal mit der Therapie, hast doch nix zu verlieren. Wenns nix ist hast Du es wenigsten versucht, und wenn es Dir hilft ärgerst Du Dich höchstens es nicht schon früher versucht zu haben. Hab mich auch lang dagegen gewehrt, dachte bin ja schon gross, selbst ist der Mann und jetzt wurde es so schlimm dass es keine Frage des wollens mehr ist.

VG T.

26.10.2008 20:35 • #11


Hallo sunnyT.

Imap Spritzen sind zur Beruhigung. Eine Spritze hält eine Woche an. Habe diese aber letzte Woche abgesetzt da es nach zu langer Anwendung zu körperlichen Ticks kommen kann. Und das brauch ja keine Mensch. Ich möchte es jetzt so probieren und dann nehme ich ja noch das AD.

26.10.2008 20:43 • #12


Hallo sunnyT

ich würde auf der Arbeit nur den Leute was erzählen denen du wirklich vertraust. Ich habe im Laufe der Krankheit festgestellt das du nicht bei jedem auf Verständnis stößt. Viele bei mir auf der Arbeit sagten über mich "Was hat die denn die war doch sondt nicht so labil". Du wirst immer wieder auf Menschen stoßen die kein Verständnis haben. Zu meiner Chefin habe ich vertrauen und sie weiß was ich habe. Dem rest habe ich es als Burn out beschrieben, wegen der Verständnis. Du mußt ja auch nicht sagen was du hast. Wenn sie fargen sagst du einfach dir ginge es nicht gut.

26.10.2008 20:52 • #13


Hallo Silke,
danke für die Info, Ticks hab ich wohl wirklich schon genug. Mit dem Verständnis ist es halt so ne Sache. Jemand der das nicht kennt kann es natürlich nur schwer nachvollziehen.

LG T.

26.10.2008 21:07 • #14


Hallo sunnyT,

wie geht es dir? Wenn ich richtig gelesen habe gehst du nächste Woche wieder arbeiten?!

29.10.2008 21:16 • #15


Hallo Silke,
ja, war jetzt 4 Wochen krankgeschrieben. Hoffe es klappt und ich komm einigermaßen durch den Tag, muß halt die Zähne zusammenbeißen. Morgen sind wir auf einen 40. Geburtstag eingeladen, versuch mich schon die ganze Woche darauf vorzubereiten ( Suggestion ), und nächste Woche wird auch noch meine Oma beerdigt, wo ich auch hin will bzw. sollte. Mal sehen wie ich zurechtkomme. Drück mir die Daumen. Wie geht es Dir, kommst Du vorwärts?

LG T.

30.10.2008 11:37 • #16


Lorilea
Hallo ihr beiden

bitte entschuldigt ich hatte viel um die Ohren. Ich arbeite 40-45 Stunden die Woche und war dann die letzten tage etwas müde, die Wohnung putzt sich ja auch nicht von alleine.

Das mit deiner Oma tut mir leid, ich kenn das. Meine ist vor knapp einem Jahr gestorben. Ich war schon vor der Beerdigung mit den Nerven fix und fertig und dann noch die ganzen Leute die kommen Beileid wünschen...

Ich werd ganz fest an dich denken, wann genau ist das denn ?
Wie fühlst du dich denn zur Zeit ? Stark genug für die Welt es ihr zu zeigen was du drauf hast ?

Na rosaäffchen wie gehts dir denn ? Merkst du schon was das du keine Spritzen mehr bekomst ? Ich wünsch dir auf jeden Fall das dus ohne schaffst und nachdem wie ich deinen post beurteile bin ich fest der Meinung das wirst du, weil du es willst.

Ich wünsch euch beiden einen schönen Tag und hoffe das Wetter ist nicht ganz so verregnet bei euch wie bei mir.

LG

30.10.2008 11:45 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo sunnyT.

So, dann fangen wir ja nächste Woche gemeinsam an. das ist doch schon mal was. Da hast du einen Weggefährten Bin gespannt op wir ohne Übelkeitsattacken durch den Tag kommen. Ich würde einfach mal sagen "Gemeinsam sind wir stark". Mein Neuanfang wird etwas anders verlaufen. Ich war jetzt 6 Monate zu Hause und mache eine Wiedereingliederung über 3 Monate. Ich fange ganz gedigen an mit 3 Stunden und steigere es dann jeden Monat. Das ist auch gut so nach so langer Krankschreibung.
Für die beiden Anlässe kann ich dir einen Tip geben. Wie mußten vor 4 Monaten auf eine Hochzeit. Eine Absage war nicht möglich da es meine beste Freundin betraf. Zu dem Zeitpunkt nahm ich noch kein Antidepressiva, also keine medizinische Unterstützung. Ich besorgte mir in der Apotheke Vivinox Day und habe über den Tag verteilt 6 Stück genommen. Alleine der Gedanke das ich etwas zur Beruhigung nahm hat mich naja, beruhigt. Ich hatte an diesem Tag keine Panik verspürt.
Moreg habe ich den nächsten Termin bei meiner Therapeutin und bin schin gespannt was wir zusammen ausarbeiten. Für den Beginn nächste Woche gab sie mir einen super Tip. Einen Hosentaschenzettel. Auf diesem Zettel, in Kleinformat, stehen ziemlich viele positive Gedanken von mir. Außerdem "ruhig und tief in den bauch atmen". Was passiert wohl wenn man eine Panikattacke bzw. einen Übelkeitanfall hat. Man vergißt alles was man gelernt hat. Deshalb der Hosentaschenzettel.

Lorilea, mir geht es gut ohne die Spritzen. Bin jetzt in der zweiten Woche ohne und verspüre keinen Unterschied. Im Gegenteil, bin sogar etwas ruhiger, nicht ganz so aufgekratzt.

30.10.2008 18:14 • #18


Lorilea
Hallo Silke

Freut mich das es dir gut geht auch ohne die Spritzen.
Wie war denn dein Wochenende ? Ich finds gut das du eine langsame Wiedereingliederung machst. Du sollst dich ja nicht übernehmen. Ich drück dir jedenfalls die Daumen.

Wie gehts denn dir Sunny ? Hattest du ein schönes Wochenende ?
Ich hoffe bei dir ist alles gut und wir hören bald von dir.

LG

02.11.2008 01:40 • #19


Hallo Lorilea,

mein WE war und ist auch noch sehr entspannt. Wir hatten gestern Feiertag und haben in Hessen einen Einkaufsbummel gemacht. Zuerst waren wir bei Teppich Kibek und haben uns zwei ganz witzige Teppiche fürs Wohnzimmer gekauft. Anschließend sind wir noch zu Ikea. Du weißt was das als Frau bedeutet...
Heute werde ich von der Couch nicht runter gehen. Nochmal schön genießen bevor es morgen losgeht *nervös bin*

Hallo sunnyT.,
es wäre schön bald wieder von dir zu hören, mache mir ein wenig Sorgen ob es dir gut geht...

02.11.2008 13:07 • #20



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Dr. med. Andreas Schöpf