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64

B
@Lue ja nehme es zu sertralin dazu 3x 25mg

17.03.2024 13:43 • x 1 #21


L
@Bea0203 das vertrage ich leider überhaupt nicht.

17.03.2024 13:49 • #22


A


Verhindert Tavor die Verbesserung?

x 3


B
@Lue schon mal pipamperon probiert ist dasselbe

17.03.2024 13:54 • #23


D
@Lue so wie Du geschrieben hast, nimmst Du Tavor morgens nach dem Erwachen wegen unruhe. Ist das richtig? Ich frage nur deswegen, weil Alternativen dazu, also beispielsweise Neuroleptika wie Atosil/Promethazin, Pipamperon, Dominal ect. ja offlable zum beruhigen/einschlafen gegeben werden und nicht um in den Tag zu starten. Klar ist nämlich, man sollte dann besser kein Fahrzeug im Straßenverkehr führen, weil die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt wird, was ja auch für Benzos gilt. Das sind auch keine Antidepressiva und haben dementsprechend auch keine solche Wirkung. Allerdings wenn Angst das vordergründige Problem ist, passen die schon, nur wie gesagt, sie sedieren leicht. Vor allem am Anfang.

17.03.2024 14:05 • #24


L
@Disturbed ja genau. Alles was ich abends ausprobiert habe, hat nicht bis morgens gereicht.

17.03.2024 14:10 • #25


L
@Bea0203 ja habe ich auch probiert, war zum schlafen okay, gegen die Unruhe am Morgen leider keine Wirkung.

17.03.2024 14:10 • #26


D
Zitat von Lue:
@Disturbed ja genau. Alles was ich abends ausprobiert habe, hat nicht bis morgens gereicht.

Also nimmst Du das Tavor morgens? Oder doch vor dem einschlafen?

17.03.2024 14:17 • #27


T
Zitat von Lue:
@Bea0203 ja habe ich auch probiert, war zum schlafen okay, gegen die Unruhe am Morgen leider keine Wirkung.


Treibst du Sport? Unruhe ensteht auch deshalb, wegen zu viel überschüssige Energie, die sich dann in Unruhe entlädt.
Daher würde ich es mal mit Ausdauertraining versuchen, sogar Kraftsport kann da gut helfen Energie abzubauen.
Mir hilft das sehr gut.

Damit Tavor wieder bei dir wirkt müsstest du die Dosis erhöhen, ist aber nicht empfehlenswert weil es dann immer schwieriger wird es dann irgendwann abzusetzen.

17.03.2024 14:25 • #28


L
@ThE-Joker ja, ich geh ins Fitnessstudio und regelmäßig schwimmen und laufen.

17.03.2024 14:31 • x 1 #29


L
Zitat von Disturbed:
Also nimmst Du das Tavor morgens? Oder doch vor dem einschlafen?

Morgens. Gegen 6 Uhr meistens.

17.03.2024 14:31 • #30


L
@ThE-Joker ich war Anfang des Jahres auf Reha. Da habe ich wirklich einiges gelernt, was Entspannung angeht, auch durch Sport. Dort hatte ich auch überhaupt keine Unruhe. Aber kaum zu Hause, ging es wieder los.
Dann stand die Wiedereingliederung an und die hätte ich ohne Tavor nicht geschafft. So kam es dazu, dass ich jetzt eben wieder drin bin und eigentlich so schnell wie möglich wieder runter mit dem Zeug will.

17.03.2024 14:50 • #31


T
Zitat von Lue:
Dann stand die Wiedereingliederung an und die hätte ich ohne Tavor nicht geschafft.


Du musst auch mal anfangen zu lernen deine Angst auszuhalten, es über dich ergehen zu lassen und es zu akzeptieren auch wenn es manchmal wirklich unerträglich ist. Habe schon fast jeden Rotz durchgemacht was Ängste angeht, habe aber Tavor nur in bestimmten Situationen genommen und maximal nur 2-3 Tage um wieder runter zu kommen.
Ansonsten habe ich es immer nur ausgehalten bis es dann auch durch Ablenkung immer schwächer wurde. Es wird irgendwann immer schwächer bis es dann ganz verschwindet, die Frage ist halt nur wie lange deine Psyche braucht um wieder herunterzufahren, diese Zeit musst du ihr aber geben.
Wichtig ist die Angst zu ignorieren und mit deinem Leben einfach weiter zu machen, auch wenn es schwer fällt. Dann wirst du irgendwann feststellen das es kurze Momente gibt in dem du Angstfrei bist und das ist der Beginn der Heilung, denn diese angstfreien Abstände werden dann immer länger werden, bis deine Angst komplett verdrängt wird. Das bedeutet nicht das du geheilt bist aber du hast dann erlernt wie du vorgehen musst wenn dann mal wieder die Angst in dir ausbricht.

17.03.2024 15:12 • x 3 #32


L
@ThE-Joker wie lange hat das bei dir?

17.03.2024 15:51 • #33


L
@ThE-Joker es ist bei mir auch keine konkrete Angst vor irgendwas. Also nicht dass ich es klar benennen könnte. Außer die Angst, mich nicht auf meinen Körper verlassen zu können, was ich 1 Jahr durch Postcovid nicht konnte. Mittlerweile geht das wieder aber der Kopf hängt quasi noch hinterher.
Aber nicht vor Situationen oder Personen. Jeden Morgen die Unruhe, ob ich den Tag meistern kann

17.03.2024 16:28 • #34


reiner66
@ThE-Joker das ist wirklich eine gute Methode die du da beschreibst mit den Ängsten versuchen es auszuhalten was wirklich Schlimmes passiert eh nicht ....Es reißt ja einem keinen den Kopf runter sagt man so .

17.03.2024 16:55 • x 1 #35


T
Zitat von Lue:
es ist bei mir auch keine konkrete Angst vor irgendwas.


Es sind halt diffuse Ängste. Habe manchmal einfach Angst und kann es mir nicht erklären, irgendwann lässt es dann nach.

Zitat von Lue:
wie lange hat das bei dir?


Beim ersten mal 2-3 Monate. Da hatte ich meine Schlafstörung. Die Angst vor der Angst.
Mittlerweile dauert so eine Angstphase bei mir nur noch 3-4 Tage, wird ausgehalten und dann mach ich einfach weiter bis es nachlässt. Wichtig ist der Angst keine Aufmerksamkeit zu schenken, dann ist es halt da was solls, dann spüre ich halt Angst das Leben geht weiter.

17.03.2024 17:58 • x 2 #36


L
@ThE-Joker Schlafstörungen habe ich auch massiv. Und zwar schon seit über einem Jahr. Die kommen als erstes und gehen als letztes, sagt die Ärztin.
Es ist wirklich nicht einfach, durchzuhalten, vor allem wenn man nicht weiß, WANN man endlich belohnt wird...

17.03.2024 18:05 • #37

Sponsor-Mitgliedschaft

T
Zitat von Lue:
Es ist wirklich nicht einfach, durchzuhalten, vor allem wenn man nicht weiß, WANN man endlich belohnt wird...


Du darfst keine Erwartungshaltung haben, die Angst geht erst dann wenn sie keine Aufmerksamkeit mehr bekommt.
Das heißt die Angst muss dir egal sein, dann ist sie halt da, ich lass es zu und warte bis es weniger wird und wenn sie nicht weg ist dann dauert es halt noch eine Weile. Es geht darum die Angst zu durchbrechen, erst dann setzt die Beruhigung ein. Der Durchbruch geschieht passiv und schleichend, ist ein Übergang und plötzlich wird die Angst weniger.

17.03.2024 22:27 • x 2 #38


Sommerliebe
Die Toleranz steigt habe mit 1mg im
Mai angefangen und bin jetzt auf 5mg. Die körperlichen Symptome sind dadurch aber besser ich kann frei atmen und habe keine Schmerzen mehr.

17.03.2024 22:45 • #39


Sommerliebe
Bei mir ist es anders, je aktiver ich bin desto mehr Unruhe und Spannungen habe ich. Wenn ich mich ausruhe bin ich innerlich viel ausgeglichener.

17.03.2024 22:47 • #40


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