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fortune7

04.01.2014 21:51 • 01.01.2020 #1


17 Antworten ↓


Hast du denn so stake Schmerzen?

Ja, und Tillidin kann kann alles machen. Nervös, reizbar, Rausch, benebeln - das ist immerhin ein Opiat.

04.01.2014 21:56 • #2



Tilidin - Erfahrungen?

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fortune7
Der Arzt meinte ich solle es nehmen. Und ich meine jetzt, dass ich es nie wieder nehme... Das Zeug erweckt meine Angst geradezu. Total komisches Gefühl im Kopf und übernervös. Wann lässt die Wirkung nach? Und Entzugserscheinungen sind nach nur einer Tablette doch nicht vorhanden oder?

04.01.2014 21:59 • #3


Bei mir hielt die Wirkung so ca. 8h an. Entzugserscheinungen hast du nach einer Tablette nicht!

04.01.2014 22:04 • #4


fortune7
Na dann. Einmal und nie wieder. Wurdest du auch ängstlich? Hab auch nen trockenen Hals und wieder diesen Kloß im Hals. Liegt wohl an der Panik und Nervosität dies bei mir auslöst. Totaler Dämmerzustand .

04.01.2014 22:06 • #5


Nein, ich hab Tilidin erst genommen, als ich meine Angst schon los war - deshalb ging es mir ausser dem Gedankennebel, der sich in meinem Gehirn festsetzte nicht schlechter als sonst.

Wenn du nicht wirklich dramatisch starke Schmerzen hast, ist Tilidin nicht wirklich das Mittel der Wahl.

04.01.2014 22:10 • #6


Tilidin ist ein recht starkes Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide, also wirkt es im Zentalnervensystem. Deshalb kann es in entsprechender Dosierung durchaus Euphorien und sogar leichte Rauschzustände induzieren. Aber : Bei dem Präperat Valeron N liegt es nicht in reiner Form vor, sondern wird mit dem Mophinantagonisten Naloxon kombiniert. Der wiederum unterdrückt Rauschzustände, wie die durch Morphin entstehen können. Ansonsten würde dieses Medikament zu oft mißbräuchlich verwendet.

In dieser Kombination ist Valeron ein sehr wirksames und im allgemeinen auch gut vertägliches Schmerzmittel mit geringen Nebenwirkungen.

Wenn du starke Schmerzen hast wüßte ich nicht, warum du es nicht nehmen solltest ?

05.01.2014 08:27 • #7


fortune7
Zitat von Kater Carlo:
Tilidin ist ein recht starkes Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide, also wirkt es im Zentalnervensystem. Deshalb kann es in entsprechender Dosierung durchaus Euphorien und sogar leichte Rauschzustände induzieren. Aber : Bei dem Präperat Valeron N liegt es nicht in reiner Form vor, sondern wird mit dem Mophinantagonisten Naloxon kombiniert. Der wiederum unterdrückt Rauschzustände, wie die durch Morphin entstehen können. Ansonsten würde dieses Medikament zu oft mißbräuchlich verwendet.

In dieser Kombination ist Valeron ein sehr wirksames und im allgemeinen auch gut vertägliches Schmerzmittel mit geringen Nebenwirkungen.

Wenn du starke Schmerzen hast wüßte ich nicht, warum du es nicht nehmen solltest ?


Das nächste mal nehm ich es nur bei Höllenschmerzen. Es hat mich total benebelt gemacht und hatte die ganze Nacht wachgelegen. War zwar total flauschig unterwegs aber trotzdem kein Stück müde. Dazu Angstzustände (als Hypochonder bekommt man die denk ich bei den meisten Dro.) und leichte bis mittlere Übelkeit, Juckreiz und Kopfkribbeln. Was angenehmes sind die Dinger für mich nich.

05.01.2014 11:40 • #8


Angenehm sollen sie ja auch nicht sein, Mensch ! Sinn dieses Medikamentes ist es, stärkere Schmerzen zu lindern, und das tut es. Die, harmlosen, Nebenwirkungen musst du eben in Kauf nehmen.

Wenn du mit Valoron nicht klar kommst wäre eine Alternative Tramadol, ist etwas schwächer, wird von vielen aber besser vertragen. Frag gegenfalls deinen Arzt.

Sauerbruch meinte, der Patient muss Schmerz ertragen können. Halte ich für absoluten Blödsinn.

05.01.2014 11:47 • #9


fortune7
Zitat von Kater Carlo:
Angenehm sollen sie ja auch nicht sein, Mensch ! Sinn dieses Medikamentes ist es, stärkere Schmerzen zu lindern, und das tut es. Die, harmlosen, Nebenwirkungen musst du eben in Kauf nehmen.

Wenn du mit Valoron nicht klar kommst wäre eine Alternative *--*, ist etwas schwächer, wird von vielen aber besser vertragen. Frag gegenfalls deinen Arzt.

Sauerbruch meinte, der Patient muss Schmerz ertragen können. Halte ich für absoluten Blödsinn.


Harmlos waren alle Nebenwirkungen bis auf die Angstzustände Die Übelkeit war auch blöd, aber ohne Erbrechen is das erträglich. Is natürlich die Frage, ob die Angst beim zweiten Mal noch so vorhanden ist. Ne Panikattacke hatte ich nicht, falls ich die gehabt hätte wär das allerdings nich mehr als harmlos einzustufen. Weiß nicht, wie dus siehst, aber ich würde einige körperliche Schmerzen in ihrem Härtegrad unter Panikattacken ordnen. Ansonsten ist das aber erträglich, haste recht. Hoffe ich bekomm keine Gallenkolik Und dass meine Knochenkrebsangst auch nur Schwachsinn ist Geh am Montag eh wieder zum Arzt wegen den Gallensteinen, dann zum Internisten - dazu noch Orthopädie/Chirurgie, Zahnarzt, Psychiater und, und, und... busy January^^

05.01.2014 12:00 • #10


05.07.2019 08:42 • #11


Lottaluft
Ich habe keinerlei Nebenwirkungen gehabt hatte es auch wegen meinem Rücken
Ich war lediglich etwas müde aber das kam mir eher zugute weil ich wegen den Schmerzen die Tage davor kaum schlafen konnte

05.07.2019 09:16 • #12


Hallo,
langfristig sind Opioide günstiger als NSAR (Ibuprofen etc.). Sie sind weniger toxisch für Organe.
50mg sind allerdings sehr wenig. Ich bezweifele, dass es bei starken Schmerzen eine ausreichende Dosis ist.
Ich glaube, 300mg sind die Maximaldosis (für 12h, wenn 12h retardiert).

Ich denke, es ist retardiert - zB 12h.

Diese Entzugserscheinungen sind nicht schlimm. Es schockt natürlich zunächst mal.
Wirken sie zB 12h und Du nimmst sie morgens um 7 Uhr, dann beginnt abends um 19h langsam der Entzug. Morgens wacht man in übler Verfassung auf.
Die erneute Einnahme um 19 Uhr verhindert das.

Nimmt man längere Zeit Tilidin, also 24h über mehrere Wochen, werden die Entzugserscheinungen beim plötzlichen Absetzen heftiger. Es kann dann 1-2 Wochen dauern, bis man wieder auf den Beinen ist.

Lösung: Ausschleichen. Langsames Abdosieren. Mit Tropfen und bei fehlender ärztlicher Unterstützung durch Zerteilen der Tabletten, Öffnen der Kapseln. Trotz Ausschleichen kann man jedoch unter (verstärkten) Depressionen leiden.

05.07.2019 12:35 • #13


Zitat von Nina7:
Hallo,langfristig sind Opioide günstiger als NSAR (Ibuprofen etc.). Sie sind weniger toxisch für Organe.50mg sind allerdings sehr wenig. Ich bezweifele, dass es bei starken Schmerzen eine ausreichende Dosis ist.Ich glaube, 300mg sind die Maximaldosis (für 12h, wenn 12h retardiert).Ich denke, es ist retardiert - zB 12h.Diese Entzugserscheinungen sind nicht schlimm. Es schockt natürlich zunächst mal.Wirken sie zB 12h und Du nimmst sie morgens um 7 Uhr, dann beginnt abends um 19h langsam der Entzug. Morgens wacht man in übler Verfassung auf.Die erneute Einnahme um 19 Uhr verhindert das.Nimmt man längere Zeit Tilidin, also 24h über mehrere Wochen, werden die Entzugserscheinungen beim plötzlichen Absetzen heftiger. Es kann dann 1-2 Wochen dauern, bis man wieder auf den Beinen ist.Lösung: Ausschleichen. Langsames Abdosieren. Mit Tropfen und bei fehlender ärztlicher Unterstützung durch Zerteilen der Tabletten, Öffnen der Kapseln. Trotz Ausschleichen kann man jedoch unter (verstärkten) Depressionen leiden.



Das hört sich aber schlimm an.Da möchte man die Tabletten garnicht nehmen.Da mir eh durch die starken Verspannung im BRUSTKORB oft sehr schwindelig ist Trau ich mir erst recht nicht für zu nehmen

05.07.2019 12:48 • #14


31.12.2019 23:13 • #15


Sara80
Ich hatte das Medikament nur kurzzeitig. Es könnten Entzugserscheinungen sein, wenn du das so extrem hochdosiert genommen hast. Was sagt dein Arzt?

01.01.2020 02:48 • x 1 #16


Schlaflose
Zitat von Andy88:
Nun habe ich gehört dass Tilidin das Gehirn und die Persönlichkeit verändert. Stimmt das und in wiefern tut es das?

Wenn das passiert, dann während der Einnahme, wie es bei allen anderen abhängig machenden Medikamenten passieren kann, wenn nan sie jahrelang nimmt. Wenn es bei dir jetzt losgeht, während du es am Absetzen bist, handelt es sich um Entzugserscheinungen.

01.01.2020 09:57 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Da sind Entzugssymptome. Die gleichen Symptome bekommt man immer nach solchen langen Geschichten, bei den meisten abhängig machenden Substanzen. Das wird auch noch etwas anhalten.
Sollte das dich und deine Umgebung zu sehr belasten, ab zum Arzt.

01.01.2020 11:00 • #18



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Dr. med. Andreas Schöpf