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Reh


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Hallo Robinson,
zur Vervollständigung: Ich war gestern bei meinem Neurologen und er meinte, es wäre ungewöhnlich, wenn ein Medikament erst gut wirkt und plötzlich schlecht. Und dass Tia nicht abhängig macht. Ich also das Tianeptin wieder rausgekramt und 1 Tablette genommen. 10 Minuten später ließen Unruhe und Verzweiflung langsam nach und der Tinnitus wurde wieder laut. Warum mein Körper auf die letzten bruchstückhaften Tia-Gaben so schlimm reagiert hat, weiß ich nicht.
Ich nehme das Tia jetzt wieder 3x12,5. Nicht gerne, wegen der Nebenwirkungen, aber vermutlich gibt es passendere Gelegenheiten als jetzt das Zeug abzusetzen. Eigentlich kann ich froh sein, dass überhaupt mal was hilft.
Was die Krankheit ist und was Entzug/Gewohnheit wird man mit einer 20-jährigen Einnahme von ADs & Co. wohl nie erfahren. Vielleicht ist es an der Zeit, das zu akzeptieren.

18.09.2019 17:49 • #61


Robinson

Robinson


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Na ja, ganz ehrlich,
bei Krümeldosen ist es doch eher die Psyche und die Erwartungsangst, und dann kommen die Symptome.
Das ist jetzt keine Abwertung, die Symotome hast du ja wirklich, aber nicht von dem Wirkstoff.
Gerade Tia ist eines der NW-ärmsten Medikamente und ich habe Null NW.
Bestimmt kriegst du das jetzt in den falschen Hals, aber das liegt auch an unserer Krankheit.
Allerdings fühle ich auch einen subjektiven Wirkverlusst, d.h. ich spüre jetzt keinen direkten Benefit mehr.
Und lasse ich sie weg, ohne Ausschleichen,geht das ohne Probleme.
Kein Schweissausbruch, Zittern oder andere Spielchen.
Ich merke nur, wie ich wieder mehr Dperessiver werde.

Gruss vom Robinson !

Vor 55 Minuten • #62



Dr. med. Andreas Schöpf


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