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Piri62
Canary....du musst dich erstmal beruhigen....
Du kannst nicht Arzt und Patient gleichzeitig sein.
Lass es einfach auf dich zu kommen.
Abwarten und sehen was passiert.....
In einer Klinik bist du sicher.....das muss dein Kopf irgendwie abspeichern, ohne Vertrauen geht nix.

12.09.2022 13:08 • x 2 #41


Zitat von Canary:
Also im Internet liest du oft was von alle 3 bis 4 Tage eine Reduktion.... Wenn es um Benzos stationär entziehen geht... Ich hab mich selbst übers ...

Ist auch richtig so. Hätte ich an ihre Stelle auch gemacht.

Das du die 10 mg nicht wirklich brauchst, glaube ich auch. ABER. Du weißt nicht (genauso wenig wie die Ärztin), welche Dosis du aktuell wirklich brauchst. Das du am WE auf 5 mg runter bist, sagt nicht viel aus. Beim 10 mg hat sich genug im Körper akkumuliert, sodass du locker ein paar Tage mit der halbe Dosis auskommst.

Du brauchst jetzt Stabilität und deswegen sind kleinere Reduktion-Schritte auch vernünftig und der richtige Weg. Wenn du jetzt auf 5 mg gehst und dich nach ein paar Tagen der Entzug voll erwischt, weiß du wieder nicht mehr was los ist und bist wieder voll verunsichert.

Also. Komm zu ruhe, lass dir Zeit. Es gibt aktuell kein Grund dich selbst mit der Medikamente zu beschäftigen.

12.09.2022 13:22 • x 4 #42



Tavor Entzug stationär Erfahrungsberichte

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Canary
Hallo ihr lieben, also heute hat mir die Ärztin endlich mal gesagt wie es weitergeht: Diese Woche bleibe ich auf 7.5mg Tavor, nächste Woche Mo und Freitag geht sie soweit möglich nochmal jeweils ein mg Tavor runter und gibt mit einen Krampfschutz und das letzte mg will sie mich auf Diazepam umstellen und runtertropfen....

Das habe ich ja schon mal gemacht, einen low Dose Entzug über Substitution nach Ashton.. Ich möchte das letzte bisschen auf Diazepam in aller Ruhe zu Hause machen... Wenn es soweit ist.. Der Grund ist: ich will einfach nicht so lange in der Klinik bleiben, das ist einfach furchtbar für mich da, ich will so schnell es halt nur irgendwie geht zu meinen Tieren zurück, noch ist meine Schwester da und kann meine Vögel gut versorgen, aber mitte Oktober ist sie dann wieder an der Uni, meist... Meine Mama is zwar noch da, aber die hat Krebs und kann sich einfach nicht so um meine Tiere kümmern wie meine Schwester oder ich....
Ich bin auch über unglückliche Umwege auf Tavor gelandet, nämlich über den Lyrikaentzug, den ich ohne Tavor nicht ausgehalten hätte, sonst wäre ich nicht auf Tavor gelandet...

Hat schon mal jemand von euch einen Teil stationär und den Rest ambulant ausgeschlichen? Zb. Hochdosis stationär und dann low Dose über Ashton?

2014 habe ich so schon einmal entzogen und ich muss sagen, das war sanft und erträglich und machbar..
Ich will keinesfalls auf einer Hohen Dosis auf Diazepam, aber so die letzten 1 bis 2mg... Da die Ärztin es ja selbst so praktiziert

Ehrlicher weise empfehlen ja schon viele ambulante Benzoentzüge, da du dir mehr Zeit lassen kannst....

13.09.2022 16:33 • x 1 #43


Na also. Geht doch. Hast ja jetzt ein Plan an der Hand.

Schau jetzt wie du mit der Reduzierung nächste Woche zurecht kommst und wenn’s gut geht, kannst ja mal deine Idee mit der ambulante Reduzierung mit Dia mit der Ärztin besprechen. Den!? Warum sollte das nicht gehen?! Du kennst dich da gut aus und hast es schon mal durchgezogen!

Aber das ist alles Zukunft Musik. Du musst einfach jetzt mal zu ruhe kommen. Da ist der Aufenthalt in der Klinik Goldwert. Du musst dem Tag eine schöne Struktur geben und deinem ZNS die Gelegenheit zur Ruhe zu kommen. Bücher lesen, Spazieren gehen, Freizeitangebote in der Klinik nutzen, etc. Das bringt dich weiter auf deinem Weg.

Und! MMn. Damit du später nicht erneut den Boden unter dem Füßen verlierst, würde ich mich an deiner Stelle auf einem SSRI einlassen. Escitalopram\Citalopram wolltes du doch mal probieren. Jetzt in der Klinik ist es perfekt um es einzuschleichen. Du leidest unter Ängsten, mittlerweile anscheinend auch unter eine Depression und du hast aktuell keine Stabilität durch deinem Medikamenten Marathon.

Alles gute

13.09.2022 17:13 • x 2 #44


Canary
Danke, ja genau, du sagst es, lieber Dom! Escitalopram is auch deshalb interessant für mich weil meine Mama und Oma es beide nehmen und grade meine Oma is auch so sensibel mit Medis wie ich, hab wie gesagt schon gehört, dass ADs oft besser anschlagen, wenn sie den Verwandten des ersten Grades auch schon geholfen haben...weil man is sich ja auch ähnlich und aus dem selben Holz geschnitzt, nicht immer, aber Mama, meine Oma und ich schon!

Nur steht meine Ärztin nicht so sehr auf Vorschläge von mir.... Das ist ein Problem!

Mal ne Frage, Wovor ich Angst habe, fühlt man sich durch ein Antidepressivum immer noch wie man selbst? Weißt du ich hab schon Angst vor Medikamenten und Angst dass sie die Persönlichkeit verändern, am Fsll von meiner Mama und Oma kann ich das so nicht sagen, aber die nehmen das auch schon soooooo lange, lässt sich kaum zurückverfolgen, da war ich noch in der Schule....
Weißt du ich mag mich ja so wie ich bin, mag nur keine Depris und Angsterkrankungen..... Ein Autist reagiert halt sensibler

13.09.2022 17:33 • #45


Bzgl. Ärtzin, da würde ich’s nochmal (bei einer gute Gelegenheit) versuchen Ich habe schon viele Ärzte kennenlernen dürfen und die meisten lassen sich auf wünsche ein. Wenn man freundlich und sinnvolle, begründete Vorschläge bringt.
Aktuell bist du noch zu aufgeregt, du hast die Tavor Dosis selbständig geändert und was weiß ich noch was. Da hätte ich mich auch nicht auf irgendwas eingelassen.

Schreibe dir ein Plan auf bzgl. Ambulanten Entzug, SSRI usw. und dann sprich das in der Ruhe mit der Ärztin.

Aber nochmal: Erstmal zur Ruhe kommen, klare Gedanken fassen, nett sein zu der Ärztin, sich an ihren Plan halten und erst danach mit Sonderwünsche kommen.
Und nein ein SSRI verändert nicht dein Wesen. Du hast schon genug andere Sachen geschluckt, die Sorge kannst dir sparen.

13.09.2022 18:12 • x 2 #46


Orangia
Es ging doch meiner Erinnerung nach auch darum, Medikamente zu reduzieren, weil Blutwerte so schlecht waren ( Leber? Niere?)
Oder verwechsele ich da jetzt was?

13.09.2022 20:02 • #47


Canary
Zitat von Orangia:
Es ging doch meiner Erinnerung nach auch darum, Medikamente zu reduzieren, weil Blutwerte so schlecht waren ( Leber? Niere?) Oder verwechsele ich da ...

Hallo liebe Orangia, da verwechselst du was es ging einfach nur um Tavor aussschleichen....

13.09.2022 20:44 • #48


Canary
Zitat von Dom78:
Bzgl. Ärtzin, da würde ich’s nochmal (bei einer gute Gelegenheit) versuchen Ich habe schon viele Ärzte kennenlernen dürfen ...

Hallo Dom, hab nochmal gehört, gelesen SSRIS machen einem eine sch*****egal Haltung (das war auf einem Autismusforum), kannst du das so bestätigen?
Hast du mehr Antrieb unter Escitalopram? Uns macht es dich auch ruhiger/gelassener?

13.09.2022 20:48 • #49


Orangia
Zitat von Canary:
Hallo liebe Orangia, da verwechselst du was es ging einfach nur um Tavor aussschleichen....

Okay, war mir nicht mehr so sicher. Soll vorkommen.

13.09.2022 20:49 • x 1 #50


Canary
Zitat von Orangia:
Okay, war mir nicht mehr so sicher. Soll vorkommen.

Macht Doch nix

13.09.2022 20:52 • #51


Orangia
Zitat von Canary:
gelesen SSRIS machen einem eine sch*****egal Haltung

Was verstehst du unter Sch.eissegal-Haltung ?
Man darf Gelassenheit nicht mit Gleichgültigkeit verwechseln.
Deswegen hat man nicht gleich die rosa Brille auf.

13.09.2022 20:53 • x 1 #52


Canary
Ich weiß es nicht, hab es einfach so zitiert, Gelassenheit ist OK -Gleichgültigkeit wäre mir fremd ...Obwohl ich mir grad alles viel zu sehr zu Herzen nehme und mich grad alles sehr ergreift....

13.09.2022 21:03 • #53


Grace_99
Antidepressiva verändern dich nicht.
Ich nehme 20 mg Escitalopram und ich bin immer noch ich.

13.09.2022 21:42 • x 1 #54


Canary
Alle halten mich irgendwie nicht für depressiv, aber ich fühle mich oft traurig, depressiv und bin sehr weinerlich und sofort emotional völlig ergriffen, dass es mir förmlich das Herz rausreist..., das kam mit dr Panik störung und dem ganzen Medikamentendilemma ,die Ärztin schiebt alles nur auf Tavor, aber Heulkrämpfe, Depressionsanfälle (ok das war v.a. der Lyrikaentzug) die sind irgendwo mehr oder. Weniger einfach immer noch da...Und vor dem ganzen Tavorkonsum und Lyrikaentzug,, da war ja was, was zu den Einnahmen geführt hat...

Hab Angst ein AD/SSRI zu nehmen, weil ich durch mein Autismus so hypersensibel bin und sehr zu Unverträglichkeiten neige, hab auch Angst es nicht zu versuchen,, denn ich quäl mich demnächst durch den Entzug und stehe am Ende da mit unbehandeltenr Grunderkrankung, die auch den Entzug erschwert oder die später angeordnete Substitution auf Diazepam ....
Warum merkt es mir keiner an? Es scheint wohl wieder an meinen Besonderheiten durch den Autismus zu liegen und dem Problem sich emotional und von der Gestik her mitzuteilen...

Was soll ich machen?

13.09.2022 21:56 • #55


Zitat von Canary:
Hallo Dom, hab nochmal gehört, gelesen SSRIS machen einem eine sch*****egal Haltung (das war auf einem Autismusforum), kannst du das so ...

Nein, dass kann ich so überhaupt nicht bestätigen.

Citalopram verursacht mEn. mehr Antrieb. Das muss aber nicht unbedingt von Vorteil sein bzw. diese "Antrieb" kann als "Unruhe" wahr genommen werden. Unter dem Strich schenken sich aber beide nicht viel. Soll heißen beide sind gut wirkende, Nebenwirkung Arme SSRI‘s.

13.09.2022 22:07 • x 1 #56


Canary
Also, ich hab das jetzt geklärt mit meiner Ärztin, sie bringt mich in den Low Dose Bereich so 1 bis 2mg Tavor und stellt mich dann auf Diazepam um, dann darf ich nach Hause und nach Ashton weiter runtertropfen... Das war sogar -so wie es für mich klang auch ihr lieber so!

Aber noch bin ich diese Woche bei 7.5mg, nachste geht es nochmal 2mg runter.... Das dauert halt seine Zeit

Aber sie glaubt weiterhin nicht das ich depressiv bin, keiner meiner Therapeuten und Familienmitglieder glaubt das, hmmm vielleicht sind dies Stimmungsprobleme alle auch nur Entzug.....

14.09.2022 10:01 • #57

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Also. Geht doch. Und das klingt heute wesentlich "freundlicher", als das "ich mag Sie nicht, Sie mag mich nicht" vor n paar Tage

Jetzt steht der Plan mit dem Tavor schon mal. Und ich kann dich beruhigen, ich glaube fest daran, dass es kein "Horro-Trip" sein wird, vom 7,5 mg auf 1-2 mg runterzukommen. Nicht bei der dauer.

Jetzt musst du noch das SSRI mit ihr besprechen. Aber aufpassen. Sie muss genug Zeit haben und gut gelaunt sein Nicht zwischen Tür und Angel ansprechen. Und du musst vorbereiten sein. Und nicht "verlangen" (ich will), sonder Sie um Ihre Meinung bitten.

Und wenn du sowieso so gerne hier schreibst (und es dir gut), dann kannst du sowas wie n Tagebuch daraus machen. Wie läuft so ein Tag in der Klinik ab, was wird unternommen, was du positiv oder negativ erlebst. Würde mich persönlich interessieren (war noch nie in einer Klinik), aber bestimmt andere auch

14.09.2022 11:47 • x 1 #58


Orangia
Wie geht es dir denn jetzt ? Bist du noch in der Klinik ?

23.09.2022 21:39 • #59


Canary
@Orangia Hallo Orangia,
Nein, ich hab mich selbst entlassen, eins meiner Vögele war krank und ich musste zum Tierarzt mit ihr, das kann meine Familie nicht, mit so zarten *beep* und ich bin auch froh zu Hause zu sein, da geht es mir besser, ich bin mit Tavor auch schon auf 3.5mg runter pro Tag, merke jetzt aber Reboundsymptome =ängstliche Anspannung und Depression.... bin wieder in ambulanter Behandlung mit wöchentlichen Arztgesprächen und fange evtl so wie es aussieht morgen mit Escitalopram Tropfen langsam an...
Das Tavor wird evtl noch auf Diazepam umgestellt, jetzt mach ich aber erst langsamer mit der Reduktion...

Das mit der Klinik war nichts für mich, du bist da nur aus dem Verkehr gezogen und wenn du heulst interessiert es keinen.... Am Ende hätten die mich ja auch auf Diazepam umgestellt, das kann man auch ambulant nach Ashton Manual aussschleichen.... Hab ich 2014 ja schon mal gemacht, du weißt ja selbst Entzüge brauchen Zeit: entweder du entziehst zu schnell und hast ewig langen Nachhall oder machst es langsam und es dauert halt....

23.09.2022 22:15 • x 1 #60



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