Zitat von RK1986:@Greta__ ja das ist herausfordernd. Das Programm ist ja fest und dann noch alle Menschen.
Beginnt um 9.00, endet 16.00 Uhr. Wir sind 18 Personen, aber in unterschiedlichen Gruppen. Es ist sehr anstrengend und mittags lege ich mich auch in den Ruheraum. Ich kann nicht schlafen, döse aber.
Kopf ist ständig am rattern, Emotionen auch. Die Oberärztin ist ein Drache, zumindest empfinde ich das so. Meine Bezugs-Therapeutin ist sehr nett. Allerdings hatte ich letzte Woche Dienstag ein Gespräch mit ihr, dann war sie im Urlaub und ich habe daher erst morgen mein 2. Gespräch.
Bin noch irgendwie orientierungslos, da ich halt in Gruppen komme, aber ja noch nicht herausgefunden habe was ich habe und was mir in den Einzelgesprächen helfen kann.
Ein paar von den Mitpatienten sind sehr nett, ein paar sind "Na ja, nett aber keinen Bezug" und ein paar empfinde ich als störend (sagt nichts über die aus, hat ja was mit mir zu tun).
Die Medikamentenumstellung empfinde ich als richtig. Ich habe mich lang nicht getraut an ein anderes ran zu gehen (Kontrollverlust, Angst vor neuem Medikament, Nebenwirkungen usw.). Es wird sicher nicht ohne, aber es muss sich was ändern bei mir. Diese ständige Erschöpfung, extreme Müdigkeit, keinen Antrieb/Motivation... Da hat Escitalopram null geholfen, von den Ängsten fang ich erst gar nicht an, da war es überhaupt keine Hilfe.
Bupropion soll genau da helfen: Energie, Antrieb, Depression. Es kann ja nur besser werden, schlecht ist es bereits.
Liebe Grüße, Greta
🌼🌼