Zitat von cherie83:Wie soll ich meine Entscheidung denn treffen? Nachdem was der Arzt mir verordnet....?
Die Basis deiner Entscheidungsfindung sollte der Symphtomatik enstprechend stattfinden.
Folgende Fragen könnten dir helfen:- Welche psychischen Probleme habe ich?
- Gibt es bewährte Therapieverfahren fernab der Chemie?
- Was habe ich bereits ausprobiert?
Dabei kann dir auch ein Verhaltenstherapeut helfen - insbesondere wenn es um Ängste geht.
Zitat:Warum verschreibt der Arzt einer Bekannten von mir Paroxetin, eines der SSRI das wohl angeblich am schwierigsten zum Ausschleichen ist?
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Paroxetin hat keine aktiven Metaboliten und eine relativ kurze Plasmahalbwertszeit von etwa 24 Stunden. Es wird vermutet, dass dies der Grund für häufigere Absetzerscheinungen, im Vergleich zu anderen SSRIs, ist." - Wikipedia
Zitat:Auf was soll man sich denn noch verlassen, wonach soll man sich richten...einfach mal durchprobieren, wie ein Versuchskaninchen...was anderes geht wohl nicht, oder?
Du solltest dir die Grundlage für die Genesung vor Augen halten. Im Bereich der Ängste und Depressionen gibt es kein Heilmittel sondern nur Substanzen, die die Sympthomatik lindern. Der Neurologe/Psychiater behandelt Krankheiten mit medizinischen Präparaten, die immer dieselben Wirkungsmechanismen aufzeigen und das Problem verdrängen nicht jedoch lösen. Der Psychologe hingegen mimt den Detektiv, der sich auf die Suche nach der Aufklärung deiner Probleme begibt. Er kann den Fall nicht lösen, wenn er immer nur die selben Wege geht - wie es der Arzt tut.
Psychische Probleme sind zumeist keine Krankheit sondern ein Leiden, das durch komplizierte Lebensumstände und verquerte Denkmuster verstärkt oder gar verursacht wird.