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Hallo zusammen,

bevor ich zur Frazge komme, zunâchst meine bisherigen Medikamente:

täglich abwechselnd 50 und 75µg L-Thyrox (wegen Hashimoto)
3* täglich 10mg Propranolol (betablocker)
1* täglich 40mg Seropram
3* täglich 0,50mg Xanax


Dann kamen nach Jahren Unruhezustânde und meine Ängste und Panikattacken kehrten wieder vermehr zurück.
Mein Psychiater tippt auf einen Serotonin-Überschuss und hat meine Medikamente wie folgt geändert:

L-Thyrox: gleichbleibend (logisch)
3* täglich 10mg Propranolol (betablocker) - auch logisch

dann: 3 Tage lang 30mg Seropram und seither nur noch 20mg Seropam!
PLUS ATARAX nach Bedarf (3* 12,5 - 3*25mg)

Zuerst ging es mir besser, aber jetzt geht es wieder bergab! Unruhe, Ângste, etc.
Jetzt soll ich das seropram weiter reduzieren (abwechselnd 20 und 10mg).

Kennt sich jemand von Euch mit dem Ausschleichen von Seropram aus?
Ging es Euch auch schlecht?
Hattest Ihr auch ein zusätzliches Mittel zur Beruhigung (Atarax, etc) bekommen?

Liebe Grüsse,
Gauloise

14.11.2012 11:43 • 21.11.2012 #1


3 Antworten ↓


Nachtrag:

Was ich vergessen habe:

ich trinke abends gerne ein Glässchen (oder besser gesagt: Fläschchen) Wein
Seit ich jetzt Seropram reduziere habe ich in der ersten Woche gar kein Alk. getrunken und es ging mir gut.
Seit es mir aber wieder schlechter geht, versuche ich die Wirkung der Medis durch den Alk. zu verstärken, d.h. ich trinke jetzt so ca. 2 Gläser Rotwein am Abend.
Findet Ihr das noch okay? Oder kann das die Verschlechterung verstärken?

(Ich vertrage aufgrund jahrelanger Übung recht viel Alk., 2 Gläser sind quasi "Nichts".)


Liebe Grüsse,
Gauloise

14.11.2012 12:12 • #2



Seit Jahren 40mg Seropram - jetzt zuviel Serotonin?

x 3


RainerSkeptiker
Hallo,
ziemlich unverantwortlich von Deinem Arzt, die XANAX einfach so abzusetzen. Das ist ein Benzodiazepin und Du bist mit Sicherheit abhängig.
Es sollte, wenn überhaupt, ganz langsam ausgeschlichen werden. Den Rest der Medis kenne ich nicht.
Gruß
Rainer

15.11.2012 01:57 • #3


Hallo RainerSkeptiker (klasse Idee, sich so zu nennen! Respekt für soviel Einfallsreichtum!),

entschuldige bitte, das Xanax hatte ich ganz vergessen zu erwähnen, das nehme ich natürlich auch unverändert!
Und zusâtzlich Atarax während der Reduzierung vom Seropram.

Mein Arzt meinte, dass es zu einem Serotonin-Syndrom hätte kommen KÖNNEN!
Ist schon seltsam und ich hätte zu gerne gewusst, wem es ähnlich erging, dass er jahrelang Seropram in einer gewissen Dosierung nimmt und dann ist es "auf einmal viel zu hoch?

Viele liebe Grüsse,
Gauloise

21.11.2012 13:44 • #4




Dr. med. Andreas Schöpf