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Medikament: Citalopram 40mg 1-0-0, Opipram50mg 1-1-1, Tavor expidet nur im Notfall Krankheit: Ängste/Panik und tavor
Nehme seid 8 Jahren erfolgreich Citalopram 40mg1-0-0, da man dies nicht mehr höher dosieren darf und ich eine kleine kriese hatte nehme ich jetzt zusätzlich vorübergehend Opipram 50mg 1-1-1 (seid 6 Tagen)
Habe bei Bedarf drüber Tabor expidet bekommen was ich vielleicht 1x in zwei Jahren genommen habe. Neige null zu Süchten, trinke keinen Alk. und mache Sport. Nun meine Sorge: Man sagte mir das im Notfall trotzdem noch eine Tavor expidet nehmen darf. Aber da ich jetzt noch das Opipram nehme habe ich Angst das dies dann Toxisch wird und ich verrückt werde. Was sowieso meine größten Ängste sind (Psychotisch zu werden)
Nimmt jemand das gleich und kann mich beruhigen das ich mein Notfallmedikament trotzdem immer dabei habe und auch nehmen könnte im Notfall. Und wann wirkt das Opipram richtig? es beruhigt mich sehr aber wird dies nach 14 Tagen noch besser? Bin noch ein wenig benommen davon. Ich freue mich über eure Antworten. Lg Grüße

27.01.2018 18:42 • 28.01.2018 #1


8 Antworten ↓


Medikament: Citalopram 40mg 1-0-0, Opipram50mg 1-1-1, Tavor expidet nur im Notfall Krankheit: Ängste/Panik
Nehme seid 8 Jahren erfolgreich Citalopram 40mg1-0-0, da man dies nicht mehr höher dosieren darf und ich eine kleine Kriese hatte nehme ich jetzt zusätzlich vorübergehend Opipram 50mg 1-1-1 (seid 6 Tagen)
Habe bei Bedarf früher Tavor expidet bekommen was ich vielleicht 1x in zwei Jahren genommen habe. Neige null zu Süchten, trinke keinen Alk., nehme keine Dro. und mache Sport. Nun meine Sorge: Man sagte mir das im Notfall trotzdem noch eine Tavor expidet nehmen darf. Aber da ich jetzt noch das Opipram nehme habe ich Angst das dies dann Toxisch wirkt und ich verrückt werde. Was sowieso meine größten Ängste sind (Psychotisch zu werden)
Nimmt jemand das gleich und kann mich beruhigen das ich mein Notfallmedikament trotzdem immer dabei habe und auch nehmen könnte im Notfall. Und wann wirkt das Opipram richtig? es beruhigt mich sehr aber wird dies nach 14 Tagen noch besser? Bin noch ein wenig benommen davon. Ich freue mich über eure Antworten. Lg Grüße

27.01.2018 20:24 • #2



Citalopr 40mg 1-0-0,Opipramol50mg1-1-1,Tavor exp bei B

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la2la2
Hey,
prinzipiell kannst du natürlich Tavor zusätzlich einwerfen (nicht regelmäßig und nicht zu oft!). Mit dem Medikamentencocktail solltest du dann aber auf keinen Fall Autofahren, Maschinen bedienen o.ä. - bis du einschätzen kannst, wie stark es deine Reaktionen beeinflusst.

Wurde in den 8 Jahren denn mal das Problem intensiver betrachtet? Also mal ne gründlichere organische Diagnostik und Sitzungen beim Psychologen?

Die Wirkung von SSRIs wird stark herabgesetzt, wenn ein Folsäure Mangel vorliegt. Damit Folsäure wiederum überhaupt wirksam werden kann, muss ausreichend B12 vorhanden sein. Wann wurden zuletzt B12 und Folsäure bei dir im Blut bestimmt? Wie hoch sind die Werte (inkl. Angabe der Referenzwerte)?
Hier der Link zu ner Studie darüber. Ist viel harmloser und wirksamer ggf. nen Folsäuremangel auszugleichen, als willkürliche irgendwelches anderes Chemiezeug zusätzlich zu nehmen.
https://www.deutsche-apotheker-zeitung. ... -folsaeure

27.01.2018 20:29 • #3


Danke für deine schnelle Antwort:)
Ich habe mir das auch schon gesagt und nehme jetzt ...folsäure, Vit. B 12 und Vit.D jeden Morgen:) ich denke ich werde Opipramol auch nicht dauerhaft nehmen. Nur um erstmal wieder ein bisschen stabiler zu werdenAber Tavor ist halt immer im Notfalltäschchen und jetzt hatte ich halt sorge das es in der Not kontraproduktiv ist. Und beim Therapeuten bin ich auch wieder zur Zeit. Warum dies alles so ist weiß ich auch schon lange. Aber werde nochmal Blut abnehmen lassen und dies alles testen:)

28.01.2018 10:32 • #4


la2la2
Zitat von behappy33:
nehme jetzt ...folsäure, Vit. B 12 und Vit.D jeden Morgen:)

Sehr gut. In welchen Dosierungen jeweils?
Nimm unbedingt Magnesium dazu. Sowohl Stress als auch Vitamin D3 verbrauchen sehr viel Magnesium (D3 um in die aktive Form umgewandelt zu werden). Magnesium auf 2 Portionen zu je 200-400mg verteilt (da du sonst nicht vom Klo runter kommst).

28.01.2018 12:03 • #5


Vigantoletten 1000 I.E. 1-0-0, Folsäure 800 pro Tablette 1-0-0 und Vitamin B 12 9 yg 1-0-0,
Und jetzt noch Magnesium Brausetabletten? Und dann morgen 200-0-400?
Und du meinst die Tavor nur im äußersten Notfall macht mich nicht verrückt ? Außer das ich dann mit dem Taxi nach haus müsst? Ich danke dir sehr das du mir Tipps gibst. Hab das in dieser Art hier noch nie gemachtDenn in meinem Bekannten Kreis kennst soetwas niemand.

28.01.2018 14:34 • #6


la2la2
Vitamin D3 sollten es schon 5.000-10.000 IE täglich für 3-6 Monate sein, um überhaupt einen Effekt zu merken.

800mcg Folsäure sind auf Dauer OK - im 1. Monat ruhig 1600mcg (2 Tabletten) nehmen.

Und die B12 Tabletten mit 9mcg gab es hoffentlich kostenlos. Die Dosis ist so lächerlich niedrig, dass die eigentlich keinen Cent wert sind. Kaufe dir am besten B12 Lutschtabletten mit 1000-5000mcg Methylcobalamin und davon für mindestens 6 Monate täglich eine lutschen.

Magnesium am besten in Kapselform. Noch besser wäre Trimagnesiumdicitrat als Pulver. Davon täglich 0,5-1,5g (vorsichtig auaprobieren ab welcher Dosus es sich auf den Darm auswirkt) in ne 1,5l Flasche Mineralwasser kippen und über den Tag verteilt trinken. Vie Wasser trinken ist eh extrem wichtig. Unbedingt über den Tag verteilt trinken, da du sonst nicht mehr vom Klo kommst....

28.01.2018 15:11 • #7


Mache ich so

28.01.2018 15:51 • #8


la2la2
Noch zwei Anmerkungen, die ich vergessen hatte:

Folsäure:
Es gibt nen erstaunlich verbreiteten Gendefekt (MTHFR Genmutation), bei dem Folsäure und Folate aus der Nahrung nur sehr eingeschränkt verwertet werden können. Je nach Zahlen haben den Gendefekt ca. 10-20% der Bevölkerung und der hat zur Folge, dass die Umwandlung von B9 in die aktiv wirksame Form um etwa 50-80% eingeschränkt ist. Hier hilft nur Metafafolin oder Quatrefolic (Methylfolate), die bereits in der aktiven Form vorliegen.
Es würde mich nicht wundern wenn dieser Gendefekt in den nächsten Jahren bis Jahrzehnten in der Medizin noch von großer Bedeutung sein wird (fristet aktuell ein Nischendasein und viele Ärzte haben nur im Studium mal was davon gehört).... insbesondere im Zusammenhang mit Herzkreislauferkrankungen, Depressionen und Demenzen.....


Und bzgl. Trimagnesiumdicitrat: mit 0,5-1,5g meinte ich das reine Magnesium. Bei Trimagnesiumdicitrat wären das 3-9g Pulver.

28.01.2018 15:53 • x 1 #9




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Dr. med. Andreas Schöpf