@Lilablau123 hi. Ich bin auch nicht bipolar

Man muss es VERSTEHEN, das ist das wichtigste.
Wir haben erstens: eine depression und zweitens agitationen.
Soweit so gut. Jetzt kommt aber die krux:
Gegen die depri nehme ich escitalopram. Das ist untern dem SSRI der selektivste. Und jetzt kommt das große ABER: Escitalopram ist zwar selektiv für serotonin aber komplett unselektiv innerhalb der serotpninrezeptoren, vom denen es ja mehr gibt. Das heißt es blockiert den transporter, die im zusammenhang mit depris stehen, als auch die anderen die mit angst und agitarionen einhergehen. Und das ist das paradoxon: die depri wird besser, aber eventuelle agitatation KÖNNNEN ausgelöst werden oder verstärkt wenn sie vorher schon da waren.
Und was auch bei ärzten wenig bekannt ist, dass eben unsere 'spezialdepression' in hohem maße vom neurotransmitter glutamat abhängt. Und genau hier setzt lamotrigin an. Ich habe es eigenständig ausproniert und wie gesaagt: ich hab mein leben wieder zurück. Man muss nur gaaaanz langsam aufdosieren wegen der gefahr des SJS. Zwei wochen hab ich 25 mg genommen, da hab ich gar nichts gemerkt - weder positiv noch negativ. Erst ab 50 mg
😍 nebenwirkungen: null. Es macht auch nicht müde, ich nehme es in der früh. Hoffe ich konnte helfen