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Ich war jetzt gerade in einer psychosomatischen Klinik. Am letzten Tag habe ich wegen starker Angst (Nadelphobie) von der Schwester nach telefonischer Absprache mit der Ärztin das erste Mal Promethazin 2 Tabletten bekommen. Die erste Infusiom davor ging schief, aber die nächste Infusion eine Stunde nach Einnahme der Tabletten lief dann perfekt.
Leider gab es über das Medikament kein persönliches Gespräch mehr mit der Ärztin. Somit kann ich jetzt nur den Hausarut fragen.

Sonst hatte ich immer Tavor als Notfallmedikament, jedoch wirkt das bei mir sehr schlecht und da es ja schnell abhängig macht, habe ich immer Angst, es zu nehmen.

Angeblich macht Promethazin ja nicht abhängig. Stimmt das? Und habt ihr irgendwelche NW, wenn ihr es nur bei Bedarf alle paar Wochen mal nehmt? Gibt es irgendeinen Umterschied bei euch zwischen Tabletten und Tropfen zwecks Wirkung/NW?

19.06.2021 23:28 • #81


Maldur
ich hab atosil als tropfen und finde die weitaus angenehmer als die tabletten, da man sie besser dosieren kann. ich fange zb wenn ich sie nehme mit 10-15 tropfen an und kann dann punktuell höher dosieren bei bedarf.

in bezug auf abhängigkeit denke ich, dass es zumindest nicht in dem maße abhängig macht wie tavor, wenn man das über einen längeren zeitraum nimmt. also man ist ja von tavor nach 4, 5 tagen einnahme ja nicht abhängig. so schnell geht das ja auch nicht. bei atoisl hab ich nur gemerkt, wenn ich über einen längeren zeitraum nehme (hatte es im april/mai mal so hm 7, 8 tage am stück genommen, immer so 15-20 tropfen, max dosis ist btw 200), dass ich ungemein müde und matschig werde und nen widerlichen geschmack auf der zunge habe (die tropfen schmecken reudig^^). aber geholfen haben sie dennoch.

ansonsten hab ich keine nw gehabt. es wirkt bei mir super. ich hab atosil und tavor. atosil bei leichteren sachen (wobei ich da mittlerweile hauptsächlich mit autogenem training, pmr oder meditation besser fahre), tavor für schwerere panikattacken (wobei ich tavor im jahr vll 2-3 mg nehme). aber es sind notfallmedikamente. bedarfsmedikamente. und wie es der name sagt - nur im notfall/bedarfsmoment zu nehmen. über eine abhängigkeit würd ich mir keine sorgen machen - solange man sie eben nur im notfall einsetzt. oder wie ich immer sage: so viel wie nötig, so selten wie möglich.

20.06.2021 00:02 • x 1 #82




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Dr. med. Andreas Schöpf