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3

Arctica99

Arctica99
Mitglied

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3
Mitglied seit:
Hallo Zusammen,

Ich habe von meinem Arzt jetzt Pregabalin bekommen. Habe es langsam auf dosiert, bin jetzt bei 75 mg und es ist die Hölle.

Ich habe brennen am Körper , Muskelschmerzen , die wirklich schlimm sind .
Ich habe es für Schmerzen bekommen.
Meine Frage ist jetzt :
Gewöhnt sich der Körper irgendwann daran wie bei einem AD?
Gehen die Nebenwirkungen weg ?
Weiß jemand Rat?
Für jede Erfahrung und für jede Kenntnis bin ich dankbar .
Einen schönen Abend und danke

21.05.2026 #1


24 Antworten ↓
N

Nudnic
Mitglied

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Da in diesen Foren ja oft negative Berichte stehen, da ich berichte mal von Pregabalin.

Hatte vor 3 Jahren einen Burn-Out mit einer GAS und depressiven Verstimmungen. Eine absolute Tortur, frage mich immer noch wie ich das überstanden habe. Habe in der Zeit es mit Opipramol versucht, was irgendwie nur nen Tropfen auf den heißen Stein war. Hatte auch Escitalopram mit Trazodon ausprobiert und finde, dass dieses Medikament direkt aus der Hölle kommt, hatte die wildesten Nebenwirkungen und konnte trotz Trazodon gar nicht schlafen. Ich weiß anderen hilft das. Mir hat es nicht geholfen. Mirtazapin war ebenfalls nichts.

Zwischenzeitlich fing an mich mit Nährstoffen auseinanderzusetzen, habe gezielt meinen Darm wieder aufgebaut, ich kann wieder in die Sauna gehen um zu entspannen und das Nervensystem zu trainieren. Die situative Angst wurde rational so langsam besser, aber mein Nervensystem glaubt/glaubte das noch nicht so ganz. Ich hatte immer noch Krämpfe, Bauchkrämpfe, Kribbeln im ganzen Körper, Schlaf schwierig, taube Finger.

Seit 9 Tagen nehme ich low Dose 75 mg Pregabalin und muss sagen ich fange wieder an zu leben und wichtige und schöne Erfahrungen zu sammeln. Mein altes Ich kommt raus, DR/DP verschwinden. Ich werde optimistischer, auch was die Krankheit angeht.

Es wird sicherlich nicht nur das Pregabalin sein, sicherlich auch die Maßnahmen drum herum, auch die Psyhotherapie, die ich wieder mache und vorallem der Wille.

Ich habe das Gefühl wieder in mein altes Leben wieder zurückzukehren. Ich freue mich auf Expositionen und stelle meistens fest, dass mein Körper nicht mehr durchballert.

Ich werde es jetzt mal low Dose eine Weile nehmen und dann mal schauen wie es mit dem Absetzen wird. Aber ich bin da optimistisch. Manchmal vergesse ich eine Pille zu mehmen und merke nicht viel.

Ich habe mich lange gegen diesen Kram gewehrt, aber wenn man ihn begleitend mit anderen Maßnahmen nimmt, kann es anscheinend schon helfen.

Letztendlich war es bei mir auch so, dass die Angst vorallem noch körperlich war und das wird endlich auch besser.

Das ist keine Empfehlung für irgendein Medikament, ich wollte nur mal einen positiveren Erfahrungsbericht schreiben.

Nebenwirkungen eigentlich fast gar keine.

21.05.2026 19:01 • #23


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Pregabalin , schlimme Nebenwirkungen

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J

Juli84
Mitglied

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989
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439
Mitglied seit:
Meine Neurologin und mein Hausarzt haben mir auch Pregabalin gegen Neevenschmerzen angeboten. Aber da steht im Beipackzettel bei bis zu 1 von 1.000 Sehverlust und dieses Risiko bin ich nicht bereit einzugehen. Und auch da ich gelesen habe, dass es bei manchen zu einer Sehverschlechterung auch über die Einnahmedauer hinaus geführt hat, wollte ich es nicht nehmen.

Ich bin dann zu einem Schmerztherapeuten, bei dem ich schon mal war. Er war gar nicht begeistert und hat gesagt, dass das Pregabalin heute höchst umstritten ist.

Wer hat dir das denn verschrieben? Warst du bei einem Schmerztherapeuten? Die kennen bzw. haben mehr Möglichkeiten als Hausarzt oder Neurologe.

Und hilft es gegen die Schmerzen? Was für Schmerzen hast du?

Es gibt auch Leute, die auf das Medikament schwören und nur am Anfang die Nebenwirkungen beim Einschleichen aushalten müssen und dann geht es ihnen besser.

Aber das muss jeder für sich entscheiden, ob er das Medikament nimmt und bei Nebenwirkungen erstmal abwartet, ob sie noch weggehen.

14.08.2025 07:50 • #2


Zum Beitrag im Thema ↓


J
Meine Neurologin und mein Hausarzt haben mir auch Pregabalin gegen Neevenschmerzen angeboten. Aber da steht im Beipackzettel bei bis zu 1 von 1.000 Sehverlust und dieses Risiko bin ich nicht bereit einzugehen. Und auch da ich gelesen habe, dass es bei manchen zu einer Sehverschlechterung auch über die Einnahmedauer hinaus geführt hat, wollte ich es nicht nehmen.

Ich bin dann zu einem Schmerztherapeuten, bei dem ich schon mal war. Er war gar nicht begeistert und hat gesagt, dass das Pregabalin heute höchst umstritten ist.

Wer hat dir das denn verschrieben? Warst du bei einem Schmerztherapeuten? Die kennen bzw. haben mehr Möglichkeiten als Hausarzt oder Neurologe.

Und hilft es gegen die Schmerzen? Was für Schmerzen hast du?

Es gibt auch Leute, die auf das Medikament schwören und nur am Anfang die Nebenwirkungen beim Einschleichen aushalten müssen und dann geht es ihnen besser.

Aber das muss jeder für sich entscheiden, ob er das Medikament nimmt und bei Nebenwirkungen erstmal abwartet, ob sie noch weggehen.

#2


Robinson
Zitat von Arctica99:
Muskelschmerzen

Habe ich nur beim Absetzen von Pregabalin.
Pregabalin wirkt ja eher entspannend, also auch die Muskeln.
Bist du sicher, dass die Muskelschmerzen nicht von einem anderen Medikament herrührt? Bei mir war es der Lipidsenker.

Augenprobleme bei 1 von 1000 Menschen? Das Risiko ist ja eher gering.
Ich hatte nur trockene Augen, vermehrt Tränenfluss.

#3


J
Zitat von Robinson:
Habe ich nur beim Absetzen von Pregabalin. Pregabalin wirkt ja eher entspannend, also auch die Muskeln. Bist du sicher, dass die Muskelschmerzen ...

Wenn man der eine von 1.000 ist, der Sehverlust hat, hilft es einem ja nicht, dass das Risiko gering ist. Ich will dieses Risiko auf jeden Fall nicht eingehen.

#4


K
@Arctica99 Hi,mit pregabalin hab ich keine Erfahrung gehabt, aber so allgemein mit AD Tabletten habe ich nur schlechte Erfahrungen,mein Körper akzeptieren es nicht,kommen alle möglichen Nebenwirkungen bei mir..sogar meine Sehstärke wurde schlechter..

#5


Arctica99
@Juli84
Lieben Dank für deine Antwort .
Mein Schmerztherapeut hat es mir verschrieben. Habe Fibromyalgie.

Es hilft überhaupt nicht , macht es wie gesagt noch schlimmer .
Neue Schmerzen kommen hinzu.

Bin nicht bereit , das durchzustehen .
Fakt ist jeder Körper reagiert anders .
Der Preis ist zu hoch …

Einen tollen Tag !

#6


Arctica99
@Robinson
Guten Morgen , ja
Nehme kein anderes Medikament .
Also liegt der Verdacht nahe , dass es davon kommt .

#7


Katrin88
Pregabalin kann abhängig machen. Leider verschrieben es die Psychiater oft bei Schmerzen und Ängsten. Ich war durch das Pregabalin ganzen Tag sehr erschöpft und müde. Kenne aber leider keine Alternativen

#8


J
Zitat von Katrin88:
Pregabalin kann abhängig machen. Leider verschrieben es die Psychiater oft bei Schmerzen und Ängsten. Ich war durch das Pregabalin ganzen Tag sehr ...

Alternative bei Nervenschmerzen: Gabapentin und Opioide
Alternative bei Ängsten: diverse Antidepressiva oder das homöopathische Anxiovita

x 1 #9


J
Zitat von Arctica99:
@Juli84 Lieben Dank für deine Antwort . Mein Schmerztherapeut hat es mir verschrieben. Habe Fibromyalgie. Es hilft überhaupt nicht , macht es wie ...

Dann setz es ab. Du hast deine Entscheidung ja getroffen.

#10


Katrin88
Mein Tipp: setze es ab. Ich war die ganze Zeit sehr müde vom Medikament und konnte mich gar nicht konzentrieren. Pregabalin hat viele Nebenwirkungen und macht wie gesagt auch abhängig. Besser wäre, falls Ängste da sind: gutes Antidepressivum. Aber bei Schmerzen weiß ich nicht, ob das auch helfen könnte. Am Besten mit dem Arzt Rücksprache halten.

#11


Arctica99
@Katrin88
Ja , das ist auch meine Intention
Danke , nehme es ja Gott sei Dank nicht lange !
Schönes Wochenende

#12


S
Hatte mal paar Wochen Pregabalin wegen Nervenschmerzen. Habe es auch nicht besonders vertragen, wobei die Nebenwirkungen mit der Zeit weniger wurden. War aber dauermüde und dann froh, als ich das Medi wieder los war. Alternativen sind z.B. Amitriptylin, Duloxetin. Haben aber auch Nebenwirkungen. Die beste Krankheit taugt eben nix.😉

#13


Schlaflose
Zitat von Juli84:
Wenn man der eine von 1.000 ist, der Sehverlust hat, hilft es einem ja nicht, dass das Risiko gering ist. Ich will dieses Risiko auf jeden Fall nicht eingehen.

Was genau ist damit gemeint? Wenn das eine Erblindung wäre, hätte man das Medikament schon längst vom Markt genommen. Es ist eine häufige Nebenwirkung von manchen Antidepressiva, dass zu Beginn die Fähigkeit zur Naheinstellung der Linse beeinträchtigt wird, so dass man Probleme beim Lesen hat. Aber das gibt sich normalerweise nach ein paar Tagen.

#14


Arctica99
@silberauge 🙃😉

#15


J
Zitat von TriggerTriggerTriggerTriggerZitat von Schlaflose:
Trigger

[url=/post3857344.html#p3857344]/post3857344.html#p3857344[/url]


Was genau ist damit gemeint? Wenn das eine Erblindung wäre, hätte man das Medikament schon längst vom Markt genommen. Es ist eine häufige ...

Da steht wortwörtlich Verlust des Sehvermögens im Beipackzettel.

Da stehen auch noch andere Nebenwirkungen in Bezug auf das Sehvermögen drin.

Und zu glauben, dass ein Medikament dadurch vom Markt genommen werden würde, finde ich naiv.

Es gibt Medikamente, die sogar tödliche Nebenwirkungen aufgelistet haben und trotzdem verkauft werden.

#16


S
So eng darfst du das mit den Nebenwirkungen aber auch nicht sehen. Die Firmen packen alles was irgendwie möglich sein könnte in diese Beipackzettel rein um sich vor Regress Forderungen zu schützen. Manche Beipackzettel sind ja fast so lang wie eine Klopapierrolle und wer das alles ernst nimmt, nimmt das Medi halt nicht. Man muss halt abwägen, das Risiko das Medi zu nehmen gegen das Risiko das Medi nicht zu nehmen. Ich muss z.b. 4 Tabletten am Tag nehmen. Ist mir auch manchmal mulmig bei, aber diese nicht zu nehmen wäre ein größeres Risiko.

x 1 #17

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J
Damit geht eben jeder anders um.

Wer so ein Medikament trotzdem nehmen will, kann es ja machen.

Ich will dieses Risiko nicht eingehen, denn wenn ich eine von 1.000 wäre, hilft es mir auch nicht, dass 999 andere nicht davon betroffen sind. Und helfen wird und kann mir dann auch keiner.

Ich habe ja nur mal darauf hingewiesen. Letztendlich kann ja jeder einnehmen, was er will.

#18


Schlaflose
Zitat von Juli84:
Ich will dieses Risiko nicht eingehen, denn wenn ich eine von 1.000 wäre, hilft es mir auch nicht, dass 999 andere nicht davon betroffen sind. Und helfen wird und kann mir dann auch keiner.

Da steht aber auch nicht, was genau unter dem Sehverlust zu verstehen ist und ob es nur während der Einnahme besteht oder ob es irreversibel ist und man für immer blind oder sehbehindert bleibt.

#19


J
Zitat von Schlaflose:
Da steht aber auch nicht, was genau unter dem Sehverlust zu verstehen ist und ob es nur während der Einnahme besteht oder ob es irreversibel ist und ...

Das ist für mich zweitrangig. Für mich steht da ganz klar, was darunter zu verstehen ist = das Sehvermögen verlieren, also nichts mehr sehen. Und das will ich weder vorübergehend noch dauerhaft haben. Für mich steht es da ganz klar, . Mehr brauche ich dazu nicht zu wissen.

Ich weiß nicht, was es da noch zu interpretieren gibt.

x 1 #20


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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