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Hallo, ich bin seit Gestern hier im Forum und habe mir auch schon viele Themen und Kommentar dazu durchgelesen.
Ich leide seit mehreren Jahren unter Ängsten und auch Panikattacken. Bekam vor Jahren schon einemal Opipramol und setzte es nach einem Jahr wieder erfolgreich ab. Dann ging ca. 4-5 Jahre alles gut. Vor ca. einem Jahr ging es wieder los, ganz langsam. Bis vor 5 Wochen, da hatte ich teils solche Attacken, dass ich dachte, das wars jetzt. Atemnot, Puls von 120, Zucken im Kopf, Taubheit, Herzschmerzen, Übelkeit, Durchfall und und und. Es war so schlimm, dass ich morgens um 7:30 Uhr meine Mutter anrief, weil ich mir nicht mehr zu helfen wusste und das mit 49 Jahren
Dann verschrieb mir mein Arzt Opipramol (100mg). Morgens und abends 50mg. Das griff nach ca. 1,5 Wochen auch prima. Keine Attacken mehr, keine komischen Gefühle/Unwohlsein, nichts. ICh lachte wieder und hatte Spaß und Energie, wie früher. Ich habe auch eine Therapie angefangen. Doch nun nach ca. 4-5 Wochen fängt es wieder an. Keine schlimmen Attacken, aber dieses ätzende Gefühl, diese Unruhe, Herzrasen und Getriebenheit, ganz furchtbar. Möchte dann nur meine Ruhe, nichts um mich haben. Selbst mit dem Hund raus zu gehen, ist mir zu viel. Kennst das so hier jemand? Was kann ich noch tun?

20.03.2017 10:20 • 20.03.2017 #1


6 Antworten ↓


petrus57
Opirpramol ist ja nun mal eines der leichtesten AD. Vielleicht solltest du mal was anderes probieren. Ich hatte damals mit Citalopram gute Erfolge erzielt. Heute scheint bei mir auch nichts richtig zu helfen.

Petrus

20.03.2017 11:18 • #2



Opipramol-Nach 4 Wochen nicht mehr die volle Wirkung?

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BellaM85
Hi Butzi!
Das ist normal das die Wirkung nicht mehr so gut ist wie am Anfang.
Der Körper gewöhnt sich ja auch daran und dann braucht er irgendwann mehr darum dosieren Psychiater dann auch von mal zu mal höher oder verschreiben direkt wieder ein neues Medikament dazu.
Das ist das gleiche wie wenn du täglich paracetamol nimmst irgendwann gehen von 1.er keine Kopfschmerzen mehr weg und du brauchst mehr:)

20.03.2017 11:19 • #3


Schlaflose
Zitat von Butzi10:
ann verschrieb mir mein Arzt Opipramol (100mg). Morgens und abends 50mg. Das griff nach ca. 1,5 Wochen auch prima. Keine Attacken mehr, keine komischen Gefühle/Unwohlsein, nichts. ICh lachte wieder und hatte Spaß und Energie, wie früher. Ich habe auch eine Therapie angefangen. Doch nun nach ca. 4-5 Wochen fängt es wieder an.


100mg ist eine niedrige Dosis. Die "normale" Erhaltungsdosis von Opipramol sind 150-200mg, die erlaubte Höchstdosis sind 300mg. Du solltest es mit einer Dosiserhöhung versuchen. Und wie schon angedeutet wurde, ist Opi das schwächste AD, das es gibt. Wenn eine Dosiserhöhung dauerhaft nichts bringt, kann man zu einem stärkeren AD greifen.

20.03.2017 13:31 • #4


Ich danke Euch erst einmal für Eure Hilfe. Habe gerade mal bei meinem Hausarzt angerufen und für morgen Termin gemacht. Dann muss ich wohl erhöhen. Es wird ja wieder von Tag zu Tag unerträglicher. Ständig nur ein Kampf. Dann ist der Tag vorbei und der nächste steht wieder vor der Tür und alles beginnt wieder von vorne.
Die letzten 3 Wochen waren einfach mal wieder wunderschön. Ich war seit langem wieder mal "die alte". Ich war ja froh, dass wir so leicht (Opipramol) anfangen und auch mit der geringen Dosis. Durch diese Mittel nehmen die meisten so extrem zu.

@petrus: Du meinst mit Heute, den Tag heute oder jetzt nach einiger Zeit ? Nimmst Du denn noch Citalopram?
Wie langen machst Du schon mit den Ängesten etc. rum?
Ich habe anscheinend schon Angst vor dem Leben allgemein... Wie geht es weiter, was kommt noch alles? Geht das irgendwann mal wieder weg und ich kann wieder leben? Meinem Vater (72) mittlerweile sehr schlecht. Er nimmer aber nichts und tut null dagegen. Er leider unter verschiedenen Krankheiten und unter starken Depressionen. So möchte ich ungern ein Leben lang weiter machen. Ich habe jetzt sogar gekündigt, was die Arbeitsstelle mit dran schuld war, bin ich mir sicher. Aber irgendwie will es nicht besser werden.

20.03.2017 16:23 • #5


petrus57
Mit Heute meine ich die letzte Zeit. Nehme jetzt Escitalopram und zum Schlafen Mirtazapin.

Wollte kürzlich vom Escitalopram zu Citalopram wechseln. Das Citalopram hat mich aber zu nervös gemacht.

Mit Ängsten schlage ich mich schon sehr lange rum. War aber zwischendurch aber auch mal lange weg.

Scheint aber von mal zu mal schlimmer zu werden.

Petrus

20.03.2017 16:43 • #6


Für unseren Zustand gibt es ja Gründe. Hast denn mal versucht, da in Dich zu schauen und den Auslöser zu finden?
Machst Du eine Therapie? Das wühlt halt erst einmal alles auf, aber auf die Dauer gesehen, hilft es. Klar, man muss ne Menge selbst dafür tun und seine Einstellung zu vielem ändern, keine Frage.
Gehst Du arbeiten? Schaffst Du das mit den Medis? Hat Dich Dein Hausarzt eingestellt oder ein Neurologe? Ich weiß nämlich nicht, ob das mein Arzt (Hausarzt) so "kann" ....

20.03.2017 17:06 • #7




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Dr. med. Andreas Schöpf